OpenAI: ChatGPT nun mit 200 Millionen Nutzern pro Woche

Der KI-Chatbot ChatGPT hat in den vergangenen Monaten etliche neue Nutzer anziehen können. Wie das Unternehmen OpenAI verkündet, hat man aktuell über 200 Millionen Nutzer pro Woche, die Anfragen an ChatGPT stellen. Damit hat man innerhalb von nicht mal einem Jahr (seit November 2023) die Nutzerzahlen verdoppeln können. Weiterhin sollen sich die API-Zugriffe seit dem Release des kleineren Modells GPT-4o mini ebenfalls verdoppelt haben.

Laut OpenAI nutzen wohl 92 Prozent der Fortune 500 Unternehmen den Chatbot direkt oder die API. Nicht ganz klar ist, ob diese Zahl die indirekten Nutzer über Microsofts Copilot mit einbezieht (Da das API-Calls sind, sollte das mit inkludiert sein.).

Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr die Technologie aktiv? Bei uns laufen die meisten Zugriffe über Raycasts QuickAI.

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Yelp wirft Google Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht vor

Google sieht sich aktuell in mehreren Ländern mit Rechtstreitigkeiten und Untersuchungen durch die Behörden konfrontiert, welche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht prüfen. Da reiht sich jetzt auch Yelp ein. Yelp ist speziell in den USA durchaus beliebt und konzentriert sich auf nutzergenerierte Inhalte, die z. B. Restaurant-Empfehlungen beinhalten. In den Vereinigten Staaten verklagt man nun Google wegen mutmaßlicher Wettbewerbsverzerrung.

Zu erwähnen ist dabei, dass auch Yelp selbst alles andere als ein Unschuldslamm ist und sich schon vielen Kontroversen ausgesetzt gesehen hat. So gibt es immer wieder Vorwürfe, Yelp benachteilige etwa Restaurants, die auf der Plattform kein Geld ausgeben wollen, egal wie positiv diese durch Nutzer bewertet seien. Man ist also auch selbst ein Gatekeeper, dem schon mehrfach Machtmissbrauch vorgeworfen worden ist.

Zurück zu Google: In einem langen Blog-Post wirft der Yelp-Mitbegründer und CEO, Jeremy Stoppelman, Google vor, sein Monopol im Suchmaschinenmarkt auszunutzen. Auf diese Weise forciere Google etwa die Nutzerempfehlungen bei Google Maps und benachteilige Yelp als unabhängiges Portal. Damit schade Google aktiv den Verbrauchern, indem man das eigene und minderwertigere Produkt in den Vordergrund dränge.

Sowohl Yelp als auch Google schieben die Kunden als Argument vor

Wie oben beschrieben, sind weder Google noch Yelp mit weißen Westen versehen, sodass das Argument, es gehe in erster Linie um das Wohl der Kunden, scheinheilig wirkt. Am Ende streiten sich hier eben zwei knallharte Konzerne um das liebe Geld. Yelp wirft Google vor allem konkret vor, bei regionalen Suchen eigene Dienste in den Suchergebnissen stets nach vorne zu schieben, egal ob diese qualitativ zu Konkurrenzangeboten gleichwertig seien. Da Google aber den Suchmaschinenmarkt dominiere, sei das ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht.

Man kritisiert hier auch Googles Maßnahmen, um etwa Review-Übersichten bei Google Maps aufzuplustern. So rechne man etwa auch reine Sterne-Bewertungen ohne Text in die Anzahl der Bewertungen ein, schiebe genau diese Reviews dann aber natürlich in der Anzeige nach unten. Ziel sei es, eine beeindruckende Anzahl an Rezensionen vorzugaukeln, auch wenn oft das Gros davon unbrauchbar sei. Yelp hingegen setze einen Review-Text voraus und biete somit in der Regel deutlich mehr Kontext zu Orten an.

Diese Masche schade auch Partnern, denn Google wolle natürlich auf dem regionalen Werbemarkt auf Platz 1 stehen – um so höhere Provisionen und Gebühren zu verlangen. Leidtragende seien am Ende Googles Partner, Kunden und Konkurrenten.

Google selbst streitet die Vorwürfe natürlich ab. Die Argumente von Yelp seien altbekannt und in vorherigen Prozessen bereits vor Gericht gescheitert. Google werde sich mit allen Mitteln gegen die „gegenstandslosen Behauptungen“ von Yelp zur Wehr setzen.

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YouTube führt QR-Codes zum Teilen von Kanälen ein

YouTube hat eine neue Funktion eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, ihre oder fremde Kanäle einfacher zu teilen: QR-Codes. Man muss lediglich zum Tab „You“ navigieren. Dort findet sich im Karussell unter dem eigenen Handle die Option „Kanal teilen“. Wollt ihr einen fremden Kanal mit anderen per QR-Code teilen, geht das auch simpel über das Drei-Punkte-Menü auf dem Kanal mit dem Teilen-Dialog, in dem nun auch eine Schaltfläche für den QR-Code erscheint.

Nutzer können den QR-Code entweder als Screenshot speichern oder direkt in die Foto-Galerie des Geräts abspeichern. Diese Funktion ist halt dann besonders nützlich, wenn der QR-Code „physisch verteilt“ werden soll.

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Notion kappt Nutzern in Russland den Zugriff

Die US-Regierung hat Beschränkungen eingeführt, die Personen in Russland den Zugriff auf bestimmte Softwareprodukte und -dienste verbieten. Aufgrund dieser Beschränkungen wird auch der beliebte Anbieter Notion ab dem 9. September 2024 Benutzern in Russland keinen Zugriff mehr auf die Plattform gewähren.

Bedeutet: Russische Nutzer in Russland sind komplett raus und haben keinen Zugriff mehr auf ihre Daten, auch Konten mit russischen Abo-Bezahlern. Ebenso kann man die Software nicht in Russland nutzen.

Nun mag man vielleicht klatschen, doch auch dieses Beispiel zeigt vielleicht mal wieder, dass man Herr seiner Daten bleiben sollte und nicht alles Cloud-Diensten anvertraut. Man weiß ja nie, was in der Welt so passiert. Natürlich bieten zahlreiche Dienste praktische Funktionen an – doch vielleicht steht man doof da, wenn man keinen Zugriff mehr hat. Vielleicht sollte man da auch mal lokale Dienste im Hinterkopf haben. Grundsätzlich weise ich da im konkreten Fall mal wieder auf Obsidian hin, die auch einen Import aus Notion anbieten.

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Vivaldi 6.9: Neue Funktionen und eine Windows-on-ARM-Version

Die Entwickler des Browsers Vivaldi haben Version 6.9 veröffentlicht. Dieses Update konzentriert sich auf die Verfeinerung der bereits vorhandenen Möglichkeiten. Während Vivaldi 6.9 wichtige Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen enthält, hat man auch einige neue Funktionen hinzugefügt. So lassen sich beispielsweise Tabs und Tab Stacks umbenennen. Heruntergeladene Dateien lassen sich nun direkt aus dem Downloadfenster an einen gewünschten Ort ziehen.

Mit Vivaldi 6.9 erhalten Anwender auch eine neue strukturierte Übersicht über alle ihre geöffneten Tabs direkt im Windows-Panel. Wenn sie das Windows-Panel öffnen, können sie genau sehen, welche Tabs auf ihren anderen Geräten geöffnet sind, übersichtlich in einer Baumstruktur organisiert. Die neue Struktur trennt die Geräte, Arbeitsbereiche und Tab Stacks. Zu guter Letzt: Mit dieser Version von Vivaldi gibt es auch eine native Version für Windows auf der ARM-Plattform.

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