Studie: 9-Euro-Ticket senkt den Autoverkehr wenig und erhöht Zugverspätungen deutlich

Das ifo-Institut hat gemeinsam eine Studie mit der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg und der Universität Salzburg (PLUS) durchgeführt. Das Ergebnis dieser Studie malt kein so gutes Bild für das damalige 9-Euro-Ticket.

Insbesondere im Nahverkehr waren Verspätungen bei Zügen häufig, wobei das 9-Euro-Ticket dort direkt Anwendung fand. Auch Fernverkehrszüge waren indirekt beeinträchtigt. Durch das Angebot des 9-Euro-Tickets stieg die tägliche Fahrgastzahl um fast 430.000 Personen. „Zugfahrten haben zudem vor allem an Wochenenden zugenommen. Dies zeigt, dass die Menschen das 9-Euro-Ticket für zusätzliche Freizeitaktivitäten genutzt haben. Hingegen war bei den klassischen Pendelzeiten unter der Woche der Rückgang der Autofahrten gering“, erläutert Mario Liebensteiner, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FAU Nürnberg. Mit dem Ende des Tickets fiel die Zahl der Zugfahrten wieder auf das vorherige Niveau, tendenziell sogar darunter.

Die Verfasser der Studie vermuten, dass das ab März 2023 eingeführte Deutschlandticket ähnliche Auswirkungen haben könnte wie das 9-Euro-Ticket. „Unsere Befunde deuten darauf hin, dass das deutlich teurere Deutschlandticket den Autoverkehr wahrscheinlich noch weniger reduzieren wird, auch wenn es länger verfügbar ist“, führt Necker aus. Es wird erwartet, dass das Deutschlandticket vor allem jenen zugutekommt, die bereits zuvor regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel nutzten und nun von günstigeren Preisen profitieren können.

Die Studie stützt sich auf eine Kombination aus Mobilitätsdaten von GPS-Geräten, Daten zum Verkehrsaufkommen von verschiedenen Verkehrszählstellen in Deutschland und Zugverkehrsdaten der Deutschen Bahn. Die Bundesregierung hatte das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland von Juni bis August 2022 eingeführt, wobei Fernzüge wie IC/E und EC ausgeschlossen waren.

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EcoFlow Delta Pro 3: Powerstation startet bald für 3.000 Euro

Kapazität: 4096 Wh

AC-Ausgang: 4 Steckdosen, 230 V/16 A, 3.600 W insgesamt (Spitze 4.000 W) 1x CEE 230V/16A

USB-A-Ausgang: 2 Anschlüsse, 5 V, 2,4 A, max. 18 W pro Anschluss

USB-C-Ausgang: 2 Anschlüsse, 5/9/12/15/20 V, 5 A, max. 100 W pro Anschluss

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Lebensdauer

40000 Zyklen bis zu 80 % Kapazität

Akku: LFP-Batterie (LiFePO4)

Konnektivität: WLAN, Bluetooth

Android Auto: Bald könntet ihr euch mit Gemini Live unterhalten

Google Gemini erobert die Google-Welt, das sieht man schon bei den Smartphones, auf denen der klassische Google Assistant mehr und mehr aufs Abstellgleis geschoben wird. Bald könnte es auch mit Android Auto so weit sein, was vermutlich viele nicht überraschen dürfte. Android Auto 12.8, derzeit in der Beta befindlich, weist schon Codezeilen auf, die darauf hindeuten, dass auch Gemini Live bald unterstützt werden könnte. Aber: Gemini Live ist nur für Gemini-Advanced-Abonnenten (über das Google One AI Premium-Abonnement) verfügbar. Im Rahmen der Live-Funktion kann man mit Gemini chatten und Fragen stellen, Gemini auch inmitten einer Antwort unterbrechen, um einen Punkt zu vertiefen oder auch das Gespräch zu pausieren. Gemini wird damit quasi zum Konversationspartner.

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Anker SOLIX Smart Plug im Kurztest

Anker hat Anfang August den SOLIX Smart Plug präsentiert und auf den Markt gebracht. Dieses Produkt unterstützt Balkonkraftwerke. Der Anker SOLIX Smart Plug richtet sich an Nutzer, die ein Balkonkraftwerk mit einer Anker-Zusatzbatterie betreiben, jedoch keinen Smart Meter verwenden.

Ein Smart Meter überwacht die Last im Haus und stellt sicher, dass die Energie des Balkonkraftwerks optimal genutzt wird, wobei überschüssige Energie in der Batterie gespeichert wird. Ohne Smart Meter muss man die Energieverteilung manuell einstellen oder von einer „KI“ steuern lassen. Die neuen Smart Plugs erleichtern dies nun für Nutzer ohne Smart Meter.

Da ich keinen Smart Meter im Einsatz habe, habe ich mir den Anker SOLIX Smart Plug einmal angeschaut. Die Einrichtung ist easy und erfolgt über die Anker-App. Die Steckdosen werden über die App mit eurem WLAN verbunden und nach eurem Gusto benannt. Klemmt ihr dann einen Verbraucher an, so wird in der Anker-App angezeigt, was gerade durch die Leitung geht. Um das Ganze bestmöglich zu nutzen, solltet ihr von einem manuellen oder KI-Modus im Stromverbrauchszenario Abstand nehmen und auf den Steckermodus gehen. Sprich: Der oder die Stecker entscheiden, was zusätzlich zu eurem Plan an Energie aus dem Balkonkraftwerk gezogen wird – oder auch nicht.

Um sicherzustellen, dass große Verbraucher effizient angesteuert werden, ist es notwendig, mehrere Smart Plugs anzuschließen. Diese ermöglichen es dem System, hohe Verbrauchsspitzen zu erkennen und entsprechend zu reagieren, indem mehr Energie direkt aus dem Balkonkraftwerk ins Hausnetz geleitet wird, anstatt in die Batterie.

Wenn der Verbrauch bestimmte Schwellenwerte überschreitet, sendet der Smart Plug ein Signal an das Balkonkraftwerk, um die Energiezufuhr sowohl aus dem Kraftwerk selbst als auch aus dessen Batteriespeicher zu erhöhen. Alternativ kann der Anker SOLIX Smart Plug verwendet werden, um Geräte manuell oder automatisch ein- und auszuschalten. Das klappt nicht nur manuell, sondern auch zeitgesteuert

Wichtig: Der Anker SOLIX Smart Plug (max. Leistung 2.500 Watt) ist nur mit der Solarbank-2-Serie kompatibel und bietet derzeit keine Schnittstelle für den Zugriff durch andere Systeme. Die Preise für die Smart Plugs sind wie folgt: ein Smart Plug kostet 29 Euro, zwei kosten 49 Euro, vier kosten 89 Euro und sechs kosten 129 Euro (wobei es schon Rabatte gab, gibt und geben wird).

Und hier geht es natürlich schon los. Vermutlich haben viele zahlreiche Steckdosen im Haus oder in der Wohnung. Letzten Endes ist es nämlich so, dass wenige Messdosen vermutlich für ein ungenaues Darstellen des Stromverbrauchs sorgen – und wenn man ganz viele kauft, dann ist es vielleicht schon günstiger, sich einen Smart Meter vom Elektriker einsetzen zu lassen – was dann äußerst genau zeigt, was verbraucht wird.

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Samsung und Qualcomm tun sich für Fahrassistenzsysteme und In-Car-Infotainment zusammen

Samsung hat eine engere Zusammenarbeit mit Qualcomm angekündigt, um in Fahrzeugen gemeinsam an In-Car-Infotainment- und Fahrassistenzsystemen zu werkeln. Beispielsweise kombiniert man den LPDDR4X-RAM von Samsung mit dem Snapdragon Digital Chassis von Qualcomm.

Was in der Pressemeldung dann folgt, ist gegenseitiges auf die Schulter klopfen, aber auch ein kleiner Ausblick. So erwähnt Samsung, dass das Unternehmen auch bereits an LPDDR5-RAM der nächsten Generation für Fahrzeuge arbeite. Dieser soll voraussichtlich ab dem 4. Quartal dieses Jahres zur Verfügung stehen.

Der neue RAM soll die höchstmögliche Leistung bieten, die sich aktuell im Automobilbereich erzielen lässt – 9,6 Gigabits pro Sekunde (Gbps). Diese werde auch unter extremen Temperaturen erreicht bzw. gehalten.

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