Dass die Postbank, zur Deutschen Bank gehörend, immer mehr Filialen schließt, dürfte jeder Kunde mitbekommen haben. Nun trommelt man dennoch für die Beratungsmöglichkeiten. Man setzt dabei auf eine Kombination aus persönlicher Beratung und digitaler Technologie. Mit der Eröffnung von elf regionalen Beratungscentern in Deutschland reagiert das Finanzinstitut auf den Wandel im Kundenverhalten. Den Auftakt macht der Standort Essen, gefolgt von einer weiteren Niederlassung in Mannheim. Beide Center sind bereits seit Mitte November aktiv und verzeichnen laut des Unternehmens erste Erfolge in der Kundenberatung.
Kunden erhalten Beratung zu allen Finanzthemen – von der klassischen Geldanlage über Altersvorsorge bis hin zu Krediten. Der entscheidende Unterschied zur traditionellen Filiale liegt in der Art der Kommunikation: Die Beratung erfolgt ausschließlich über digitale Kanäle. Videokonferenzen, Screensharing und Telefongespräche ermöglichen den direkten Austausch zwischen Kunde und Berater. In Zukunft wird auch eine Chat-Funktion zur Verfügung stehen.
Das Konzept der regionalen Beratungscenter ist nicht neu – die Deutsche Bank nutzt dieses Modell bereits seit 2016. Nach Essen und Mannheim folgen weitere Standorte in deutschen Großstädten. Hamburg, Berlin, Schkeuditz, Wuppertal, Mainz, Nürnberg, München und Bonn werden in den kommenden Monaten ihre Beratungscenter eröffnen. Die Bank plant, das Projekt bis Ende 2025 abzuschließen.
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