
Die kleine Erinnerung: Moderne Authentifizierungsmethoden, sprich: OAuth2, sind ab September erforderlich, um die Synchronisierung von Outlook-E-Mails in Nicht-Microsoft-E-Mail-Apps fortzusetzen. Viele Programme nutzen eine einfache Methode zur Anmeldung bei Servern und Diensten, die Standardauthentifizierung genannt wird. Dabei werden bei jeder Anfrage der Benutzername und das Kennwort gesendet.
Diese Daten werden oft auf dem Gerät des Benutzers gespeichert. Diese Methode ist auf den meisten Servern voreingestellt und leicht einzurichten. Obwohl sie lange Zeit üblich war, ist sie unsicher, weil Angreifer die Anmeldeinformationen leicht abfangen können. Dadurch besteht die Gefahr, dass gestohlene Daten für andere Dienste verwendet werden. Viele Dienste haben deswegen schon vor längerer Zeit die modernen Anmeldungsmethoden eingeführt.
Inhaber eines Outlook.com-Kontos, das die Standardauthentifizierung aktiv verwendet, wurden über die Änderungen bereits Ende Juni informiert. Bis zum 16. September können Benutzer, die sich über die Standardauthentifizierung bei Outlook.com anmelden, in Outlook und anderen E-Mail-Anwendungen von Drittanbietern wiederholte Kennwortaufforderungen auftreten. Dies ist ein bekanntes Problem. Nach dem 16. September können Benutzer, die versuchen, ihre Microsoft-Konten über die Standardauthentifizierung zu verbinden, dies nicht mehr tun. Solltet ihr also auf alte Art und Weise euer Outlook.com-Konto eingebunden haben, dann denkt an die baldige Umstellung, Microsoft hat bereits eine Hilfeseite eingerichtet, die die Umstellung u. a. für Thunderbird, Outlook und Apple Mail erklärt.
Die folgenden Versionen von Outlook Desktop unterstützen die moderne Authentifizierung für Outlook.com nicht: Outlook 2007, Outlook 2010, Outlook 2013, Outlook 2016 MSI, Outlook 2019 LTSC. Jede Version von Outlook Desktop mit einer Version kleiner als 11601.10000 unterstützt die moderne Authentifizierung für Outlook.com nicht.
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