Inoreader macht sein Redesign offiziell

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Techies werden ihn vermutlich kennen oder lose davon gehört haben: Inoreader ist ein Online-Feed-Reader, der es Benutzern ermöglicht, Inhalte aus verschiedenen Quellen im Internet zu abonnieren und zu organisieren. Es unterstützt RSS-Feeds und bietet Funktionen wie Tagging, Suchfilter und Integrationen mit anderen Diensten an. Inoreader wird oft von Nutzern bevorzugt, die Inhalte aus Blogs, Nachrichten-Websites und anderen Veröffentlichungen effizient verwalten und lesen möchten. Inoreader hat in den Jahren einiges an Veränderungen erlebt.

Es kamen immer mehr Funktionen hinzu, es wurde komplexer und auch wesentlich teurer. Für mich persönlich kein einfacher Reader für die Massen mehr, eher etwas, was versucht, möglichst alles anzubieten, was es nicht zwingend charmanter macht. Jetzt hat man auch sein Redesign offiziell gemacht, was seit einiger Zeit in der Beta getestet wurde.

Die wichtigste Neuerung ist die modernisierte und responsive Benutzeroberfläche. Alle Themes wurden mit aktualisierten Farben versehen, und die verbesserten Komponenten wie Dialoge und Menüs sollen für eine intuitivere und benutzerfreundlichere Oberfläche sorgen. Zusätzlich zu dieser Hauptänderung gibt es folgende neue Funktionen:

• Neue Registerkartenleiste und dynamische Seitenleiste: Diese ermöglichen einen schnellen Zugriff auf wichtige Bereiche des Kontos, wie Dashboards, Feeds, gespeicherte Elemente und Team-Spaces. Spezielle Registerkarten erleichtern das Suchen von Artikeln und das Hinzufügen von Feeds.

• Verbesserte benutzerdefinierte Dashboards: Die Dashboards bieten erweiterte Anpassungsmöglichkeiten mit neuen und aktualisierten Widgets, darunter Onboarding-Widgets zur Unterstützung bei der Kontoeinrichtung und Datenwidgets zur Überwachung der Lesegewohnheiten und Feed-Leistung.

• Neuer Hub für gespeicherte Artikel: Der Bereich Gespeichert vereinfacht die Organisation der persönlichen Bibliothek. Er bietet eine neue Artikelansicht mit geschätzter Lesezeit, Fortschrittsverfolgung und bearbeitbaren Metadaten. Die neue Weiter-lesen-Funktion ermöglicht das Fortsetzen an der zuletzt gelesenen Stelle. Artikel können ins Archiv verschoben werden, um die Leseliste übersichtlich zu halten.

• Mehr Kontrolle mit Inhaltsfiltern: Inhaltsfilter können nun auf ganze Ordner angewendet werden. Im neuen Dashboard Filter können Artikel angezeigt werden, die von Filtern entfernt wurden, was eine bessere Übersicht und Kontrolle ermöglichen soll.

• Verbesserte Artikelsuche: Die Suche nach Inhalten ist effizienter geworden. Mit der kontextbezogenen Suche können Feeds und Ordner durchsucht werden. Die spezielle Artikelsuche in der Registerkartenleiste erleichtert das Auffinden bestimmter Inhalte.

• Komfortabler Audio-Player: Der Hintergrund-Audio-Player hat ein neues Design. Er ist über die Registerkartenleiste zugänglich, und Artikel sowie Podcasts können beim Surfen oder Multitasking angehört werden. Die Wiedergabeliste kann unterwegs neu angeordnet werden.

• Updates des YouTube-Feeds: Verbesserte Interaktionen mit YouTube-Inhalten. Videos unter 60 Sekunden können gefiltert werden, und Shorts sind leicht erkennbar. Die Videodauer ist einsehbar, und Live-Videos sind auf einen Blick erkennbar.

• Aktualisierte Teams-Oberfläche: Der Teams-Bereich wurde neu gestaltet, mit separaten Registerkarten für Bereiche wie Aktivität, Mitglieder und Organisation. Neue Funktionen wie gemeinsame Anmerkungen und E-Mail-Digest-Protokolle verbessern die Zusammenarbeit.

Zusätzlich wurden kleinere Änderungen vorgenommen. Dazu gehören ein neuer Abschnitt „Einstellungen“ mit Suchleiste, die Möglichkeit, Artikel als gelesen zu markieren und auszublenden, sowie eine Schaltfläche zum Umschalten zwischen der Anzeige aller oder nur der ungelesenen Abschnitte in der Seitenleiste. Die kostenlose Version enthält jetzt keine Werbung mehr.

Wie erwähnt: Ich finde es preislich für mich persönlich nicht passend, und ich lese schon wirklich viel. Mir reichen da nackte Feeds. Inoreader hatte ich im Rahmen des Betatests natürlich angeschaut, fand es aber nicht passend. Full Feeds sind nicht dauerhaft aufrufbar, sondern müssen bei jedem Aufruf geladen werden. Ebenso ist die Abruffrequenz unlogisch. Häufig aktualisierbare Feeds werden teilweise langsamer als welche, die selten überhaupt neue Inhalte bringen. Laut Inoreader kann man dahingehend auch Abrufe beschleunigen, das geht aber nicht bei allen Feeds. 6,67 Euro kostet Inoreader monatlich bei jährlicher Zahlweise, ansonsten 8,99 Euro im Monat. Es gibt eine kostenfreie Option und eine teurere für Teams. Eine Übersicht findet ihr hier.

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