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Hoverboards: Verbot im Verkehr & gefährliche Not-Aus-Funktion

Auch wenn sie so gar nicht dem entsprechen, was uns „Zurück in die Zukunft“ für 2015 prognostiziert hat: Hoverboards kommen gerade groß in Mode. Allerdings gibt es bei aktuellen Modellen teilweise gravierende Sicherheitsmängel, und bei der Teilnahme am Straßenverkehr drohen Strafen.

Sie könnten im nächsten Sommer der große Hit werden: Die „Self-balancing Boards“, die sich gerne auch einmal als „Hoverboards“ bezeichnen, auch wenn sie diesem Namen nicht ansatzweise gerecht werden. Sie fliegen nicht und sind im Vergleich zu dem Gerät, mit dem Marty McFly seine Kontrahenden abhängt, ziemlich lahm.

Und mitunter trotzdem ziemlich gefährlich: Wie unsere Kollegen von c’t bei ihrem Testexemplar feststellen konnten, gibt es offenbar eine Not-Aus-Funktion, die dann greift, wenn eine Überhitzung droht. Leider lässt Euch diese Funktion nicht sanft ausrollen, sondern blockiert schlagartig die Räder. Im Test ließ sich das zuverlässig ab einer Nutzungsdauer von etwa 20 Minuten reproduzieren. Diese Diskussion auf Reddit zeigt, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, und in London gab es beispielsweise einen tödlichen Unfall mit einem solchen Board, dessen Hergang noch nicht abschließend geklärt ist.

Was ohne diese Not-Aus-Funktion passieren kann, ist ebenfalls wohldokumentiert. Auf YouTube gibt es etliche Videos von brennenden Boards. Und nicht nur beim Fahren, auch beim Aufladen kann es zu Zwischenfällen kommen. So empfiehlt die britische Feuerwehr nach zwei Bränden dringend, die Geräte beim Laden im Auge zu behalten. Die Gadgets waren jeweils beim Tanken an der Steckdose in Brand geraten.

Eine Reaktion auf die Vorfälle gibt es bereits beispielsweise von Amazon. Der Versandhändler hat die Hoverboards aus dem Sortiment genommen – und fordert künftig von den Händlern einen Nachweis dazu, dass die angebotenen Boards den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen, insbesondere was Akku und Ladegerät angeht.

Die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist indes mit den Boards verboten. Wie die Polizei jetzt gegenüber den Kollegen von c’t mitteilte, dürfe man damit weder Straßen noch Gehwege befahren. Nachdem die Hoverboards motorisiert sind und schneller als sechs Stundenkilometer fahren, gelten sie als „Kraftfahrzeug“ und erfordern damit eine aktuell meist nicht vorhandene Zulassung. Liegt diese nicht vor, droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro. Außerdem können die Freunde und Helfer das Board einkassieren und Euch im Einzelfall auch den Führerschein abnehmen.

Wie das Fahren mit den self-balancing Boards oder „Hoverboards“ funktioniert, das zeigt Euch Kamal in diesem Video ganz ausführlich. Aber wie gesagt: Seid vorsichtig, sowohl was das Fahren als auch das Aufladen angeht. Und wie wir jetzt erfahren haben, solltet Ihr Euch auch nicht mit den Boards im öffentlichen Verkehr bewegen.


Danke: bestboyzde

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