Winamp: Quellcode wurde freigegeben

Im Mai berichteten wir hier, dass der Quellcode von Winamp (Legacy-Version)  veröffentlicht werden soll. Ich hatte mir das Ganze auf Termin gelegt, um zu schauen, was da passiert – schließlich war die Ankündigung extrem schwammig. Vor ein paar Stunden ist dann die entsprechende Seite auf GitHub live gegangen, die Entwicklern erklärt, wie sie vorgehen müssen, um mit dem Code von Winamp zu arbeiten.

Interessant sind ein paar Dinge, wobei ich nicht weiß, ob es Standardtexte sind. Laut der Lizenz ist es nämlich nicht erlaubt, geänderte Versionen, weder im Quell- noch im Binärformat, zu verbreiten. Des Weiteren spricht sich die Lizenz dagegen aus, dass Dritte Forks von Winamp erstellen.

Mal schauen, was da noch passiert mit Winamp, wäre doch schon amüsant, ein paar Forks zu sehen. Im Code gibt es übrigens Kommentare, die davon sprechen, dass es sich um eine gecrackte Version handelt (supplied by deadbeef, cracked by rOn, 32kb cool intro by lone), hierbei soll es sich aber nur um ein Easter Egg der früheren Entwickler handeln (Easter Egg: ein verstecktes Feature oder eine versteckte Nachricht).

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macOS 15: Abfrage zur Berechtigung für die Bildschirmaufzeichnung deaktivieren

Bereits in der Betaversion von macOS 15 (Sequoia) fragte das System regelmäßig ab, ob eine Screenshot-App berechtigt ist, Aufnahmen zu machen (wir berichteten). Es soll wohl so sein, dass diese Berechtigungen einmal im Monat abgeklopft werden, bzw., wenn dieser Zeitraum zwischen der Nutzung der App vergangen ist.

Diese Sicherheitsfunktion finden einige wohl nervig (erinnert sich jemand an die Windows UAC?). Abhilfe schafft dann ein manuelles Eingreifen, alternativ steht mit Amnesia auch ein kostenloses Werkzeug bereit (man kann auch spenden), welches sich so justieren lässt, dass Apps dauerhaft auf einer Erlaubt-Liste sind. Grundsätzlich empfehle ich keinem Nutzer, die Systemsicherheit zu gefährden, allerdings weise ich mit diesem Beitrag die Anwender auf die Möglichkeit hin, die „wissen, was sie tun“.

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Delta Emulator erhält Online-Multiplay-Modus für Nintendo-DS-Spiele

Der Delta-Emulator hat mittlerweile eine Menge Nutzer angezogen und wird demnächst noch besser werden. Der Entwickler Riley Testut hat auf Threads den Online-Multiplayer angekündigt und zeigt in seinem Post unter anderem, wie zwei Spieler in Mario Kart DS gegeneinander antreten.

Das Ganze basiert auf melonDS und greift auf Drittanbieter-Nintendo-Server wie Wimmfi, AltWFC oder Kaeru zu. Das heißt zwar, dass eine Menge Spieler online antreten können, limitiert die Funktion aber aktuell auch auf Spiele des Nintendo DS. Davon sollen jedoch alle Titel mit Nintendo WFC unterstützt werden. Die Funktion soll keine extra Kosten verursachen.

Patreon-Abonnenten von Testut werden das Ganze als Erstes in einer kommenden Beta ausprobieren können. Ein Datum für das öffentliche Release gibt es noch nicht.

Post by @rileytestut

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WindowKeys für macOS: Tastenkombinationen für das Fenster-Tiling festlegen

Ich erwähne es mal gerne der Vollständigkeit halber, spreche aber keine grundsätzliche Empfehlung für die Freeware WindowKeys für macOS 15 aus. Seit macOS 15 hat das System ein „verbessertes“ Fenstermanagement. Fenster lassen sich per Drag & Drop auf die linke oder rechte Bildschirmseite oder an die vier Ecken verbannen. Welche Optionen es gibt, sieht man, wenn man länger auf den grünen Maximieren-Button eines Fensters drückt oder mit dem Mauszeiger darüber verweilt:

Für viele Mac-Nutzer ist das keine große Nummer, vermutlich haben viele einen Manager für diese Arbeiten installiert, wir haben bereits locker ein Dutzend vorgestellt, Loop, Rectangle, Magnet, 1Piece, Lasso und wie sie alle heißen. Grundsätzlich lassen sich die neuen macOS-Skalierungen auch per Tastaturkürzel ansprechen, für Nutzer von Dritt-Tastaturen oder Menschen, die das etwas anpassen wollen, gibts auch nun WindowKeys:

Die App ermöglicht es Nutzern, ihre Tastenkombinationen für das Fenster-Tiling festzulegen. Anschließend sucht sie nach bestimmten Fenstermenüelementen und startet diese. Letzten Endes ein weiterer Manager, der allerdings mit Hinblick auf macOS 15 entworfen wurde. Wer bereits eine andere Lösung nutzt, muss logischerweise nicht wechseln.

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Zotero 7: Software zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation

Die Software Zotero ist mittlerweile in Version 7 erschienen (zum Zeitpunkt dieses Beitrags 7.0.6). Es gibt sie für Windows, macOS, Linux und iOS. Wer noch nie davon gehört hat: Zotero ist eine freie und quelloffene Software zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation. Es wurde von der Roy Rosenzweig Center for History and New Media an der George Mason University entwickelt. Die Open-Source-Software Zotero hilft Nutzern, Quellenangaben und Zitate zu sammeln, zu organisieren und zu teilen. Es unterstützt verschiedene Dateiformate und ermöglicht das einfache Einfügen von Zitaten in Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word und LibreOffice.

Zotero 7 bringt eine Reihe von Neuerungen und Verbesserungen mit. Der PDF-Reader wurde erheblich verbessert, was sich in schnelleren Ladezeiten und erweiterten Annotationstools zeigt, einschließlich der Unterstützung für Textauswahl und Hervorhebungen. Die Annotationen können jetzt direkt in Zotero durchsucht und verwaltet werden. Die Notizen-Funktionalität wurde ebenfalls erweitert: Der neue Notizen-Editor unterstützt Rich-Text-Formatierungen und ermöglicht das Verlinken von Notizen zu anderen Notizen, Einträgen und spezifischen PDF-Annotationen. Zudem wurde die Metadaten-Extraktion verbessert, sodass Metadaten aus PDFs und anderen Quellen präziser und zuverlässiger erkannt und extrahiert werden können.

Ein weiteres Highlight ist laut der Macher die neue Plugin-Architektur, das Entwicklern mehr Möglichkeiten bietet, Zotero zu erweitern und anzupassen. Die Benutzeroberfläche von Zotero wurde ebenfalls modernisiert und benutzerfreundlicher gestaltet, mit besserer Unterstützung für hochauflösende Displays. Leistungsverbesserungen sorgen für eine schnellere Synchronisation und eine allgemein bessere Performance der Software. Die Web-Integration wurde ebenfalls verbessert, was eine nahtlosere Nutzung mit Webbrowsern und Online-Datenbanken ermöglicht. Schließlich wurden die Werkzeuge für die Zusammenarbeit in Gruppen und das Teilen von Bibliotheken optimiert, um die kollaborative Nutzung von Zotero zu erleichtern.

Weitere Details und spezifische Funktionen können auf der offiziellen Ankündigungsseite von Zotero 7 nachgelesen werden. Kleine Erinnerung: Es ist zwar alles kostenlos, doch Zotero bringt Cloudspeicher nur begrenzt kostenlos mit. Wer mehr möchte, der muss zahlen, alternativ manuell mit den Datenbanken jonglieren oder auf WebDAV setzen.

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