SwitchBot: Staubsauger-Combo sowie Luftreiniger & Rollläden vorgestellt

Bereits im Vorfeld der IFA hat der Hersteller SwitchBot einige Neuerungen vorgestellt. Im Rahmen der Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte legt der Hersteller mit weiteren Neuvorstellungen nach.

Da wäre die K10 Pro Combo eine Kombination aus Saugroboter mit Absaugstation und kabellosem Akkusauger. Den K10 Pro hatte man bereits früher vorgestellt. Man verpasst diesem jetzt eine duale Absaugstation und einen kabellosen Staubsauger. Die Absaugstation entleert sowohl den Akkusauger, als auch den Saugroboter. Außerdem werden beide Geräte gleichzeitig aufgeladen. Die Absaugstation fasst einen 3-Liter-Staubsaugerbeutel. Das soll wohl für knapp 2 Monate ausreichen. Die Station misst in der Grundfläche dennoch wohl weniger als ein A4-Blatt. Über einen Matter-kompatiblen SwitchBot Hub lässt er sich auch an den Smart-Home-Überstandard anbinden.

Ebenfalls neu: Ein Luftreiniger mit  Vorfiltern, Aktivkohle- und HEPA-Filtern. Auch hier ist mit entsprechendem Hub eine Matter-Anbindung gegeben. Mit dem Luftreiniger-Tisch packt man in Form eines Tisches mit kabellosem Qi-Ladegerät einen Luftreiniger sowie Beleuchtung in einen neuen Formfaktor. Zum Design gibt es sicher gespaltene Meinungen.

Zudem bietet SwitchBot jetzt auch Rollläden mit einer Breite von 22,8 Zoll (0,58 Meter) bis 72,8 Zoll (1,85 Meter) an. Der Stoff soll sich leicht austauschen lassen. Eine Anbindung gibt es an die SwitchBot-App, diverse Ökosysteme für Sprachinteraktion, Fernbedienung und auch hier per Bridge an das Matter-Ökosystem.

Informationen zu Preisen und der Verfügbarkeit nannte SwitchBot bisher keine.

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Nest Learning Thermostat: Überarbeitete vierte Generation mit Matter vorgestellt

Google hat sein Nest Learning Thermostat der nächsten Generation sowie einen neuen Nest-Temperatursensor vorgestellt. Das neugestaltete Modell ist bereits die vierte Generation, der Temperatursensor wurde erstmals überarbeitet, sprich, hier bringt man die zweite Modellgeneration an den Start.

Beim neuen Thermostat steht neben der Funktionalität auch das Design im Fokus. Zum Einsatz kommt ein neues, gewölbtes Kristall-LCD. Jenes sei 60 Prozent größer als die Vorgängergeneration und mit mehreren Schichten aus Spiegel- und Farbfolien versehen. Hierdurch soll das Erscheinungsbild von Einfassungen nahezu vollständig eliminiert sein. Zudem lässt sich mit Dynamic Farsight der Startbildschirm mit verschiedenen Elementen, wie Uhrzeit, Temperatur, Wetter sowie Luftqualität personalisieren.

Das neue Thermostat gibt es übrigens in drei Metalloberflächen: Poliertes Silber, poliertes Obsidian und poliertes Gold. Der neue Temperatursensor, der separat platziert wird, schaut wie folgt aus:

Bis zu sechs dieser Temperatursensoren lassen sich an verschiedenen Plätzen im smarten Zuhause platzieren. Man kann auswählen, welche Sensoren zu verschiedenen Tageszeiten aktiv sind, indem man sie mit Zeitplänen verknüpft.

Google setzt nach eigenen Angaben bei den Thermostaten auf künstliche Intelligenz, um Energieeffizienz sowie Kosteneinsparungen zu maximieren. Neben festen Zeitplänen werden beispielsweise marginale Anpassungen vorgenommen, wenn man zu Hause bzw. unterwegs ist, um einzusparen. Die KI soll persönliche, energiesparende Temperaturpläne erstellen. Wahlweise automatisch oder über Vorschläge in der Google-Home-App:

Neben der Innentemperatur fließt auch eine Analyse der Außentemperatur ein, um natürliche Wärme der Sonne zum Heizen auszunutzen.

Die Funktion System Health Monitor überwacht die Leistung der Heizungs- und Kühl-Anlage und spielt bei potenziellen Problemen Warnungen aus. So beispielsweise, wenn bei aktivierter Klimaanlage die Wohnung dennoch nicht kühler wird.

Im Zusammenspiel mit einer Lüftungsanlage gibt es zudem eine neue Funktion zur intelligenten Lüftung, nämlich dann, wenn die Außenluftqualität gut ist und die Effizienz am größten, sprich bei milden Temperaturen. Werden Schadstoffe, wie Rauch oder extreme Temperaturen erkannt, dann wird die Lüftung automatisch unterbrochen.

Neben einer Kompatibilität mit der Google-Home-App (Steuerung, Automatisierungen, Benachrichtigungen bei erkannten offenen Fenstern, etc.) sprechen die Thermostate auch den Smart-Home-Überstandard Matter, womit das Thermostat auch in anderen Ökosystemen eingebunden und gesteuert werden kann.

Bisher sind die neuen Nest-Learning-Thermostate ein Ding für die USA. Dort kostet ein Thermostat mit Temperatursensor 279,99 US-Dollar. Ein weiterer Temperatursensor kann optional für 39,99 US-Dollar erworben werden.

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