Shokz OpenRun Pro 2 im Test: Einer der besten Sportkopfhörer

Shokz hat in dieser Woche die neuen Knochenschall-Kopfhörer OpenRun Pro 2 vorgestellt. Ich hatte das Glück vorab in den Genuss eines Musters zu kommen, sodass ich schon einige Zeit mit diesem Modell verbringen konnte. Mir gefiel schon das Vorgängermodell sehr gut, sodass ich im Rahmen des Tests genauer hingeschaut bzw. hingehört habe, was der Nachfolger an Mehrwerten bietet.

Vorab: Auch die OpenRun Pro 2 gibt es als Standard- und als Mini-Variante, genau wie beim Vorgänger. Für den Test hat mir die Standard-Ausführung in der Farbe Schwarz vorgelegen, die einen etwas größeren Bügel bietet. Eigentlich bin ich aber eher beim Team Mini zu finden, weil der eng anliegende Sitz mir noch etwas besser gefällt. Ansonsten sind beide Ausführungen des Kopfhörers technisch identisch.

Technische Eckdaten des Shokz OpenRun Pro 2

  • Knochenschall-Kopfhörer
  • Bluetooth 5.3
  • Codecs: SBC
  • Bluetooth Multipoint
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 20.000 kHz
  • Mikrofone: 2 windresistente Mikrofone mit Geräuschunterdrückung
  • Akkulaufzeit: bis zu 12 Stunden
  • Ladedauer: ca. 1 Stunde
  • Schnellladung: 5 Minuten laden für 2,5 Stunden Wiedergabe
  • Ladeanschluss: USB-C
  • IP55 für Schutz gegen Staub, Wasser und Schweiß
  • Gewicht: 30,3 g
  • Besonderheiten: Luftschall-Speaker für mehr Bass, Begleit-App Shokz
  • Preis: 199 Euro

Dabei kombiniert der Shokz OpenRun Pro 2 jetzt Knochen- und Luftschall. Durch einen zusätzlichen Luftschall-Treiber will man nämlich eine bessere Tiefton-Performance bieten. Genau diese ist üblicherweise die große Schwäche von Bone-Conducting-Modellen.

Ausstattung und Verarbeitung der Shokz OpenRun Pro 2

Im Vergleich mit dem OpenRun Pro fühlt sich das Nachfolgemodell subjektiv, trotz des nur marginal höheren Gewichts, dennoch etwas wuchtiger an. Vielleicht liegt das an der vorderen „Box“, die minimal größer geworden ist und nun statt des proprietären Ladeanschlusses einen USB-C-Port beherbergt. Im Lieferumfang erhaltet ihr im Übrigen auch ein passendes Ladekabel sowie ein Tragecase. Bestand die Tasche bei der ersten Generation noch aus leicht angerautem Material, so ist es jetzt matter, glatter Kunststoff.

Zurück zu den Kopfhörern: Diese sind mit Silikon beschichtet und tragen sich angenehm locker auf den Ohren. An dem erwähnten „Kasten“ sitzen unten die Lautstärketasten. Die Plus-Taste ist doppelt belegt, da ein langer Druck sie als Powerbutton fungieren lässt. Nach IP55 sind die OpenRun Pro 2 also gegen Staub, Wasser und Schweiß geschützt. Im Klartext vertragen sie damit einen Regenschauer, sind aber zum Schwimmen nicht geeignet.

Am linken Ohrhörer sitzt noch eine Multifunktionstaste, deren Position im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell nach oben und in die horizontale verlagert worden ist. Damit ist der Button jetzt breiter, statt länger, geformt. Insgesamt ähnelt die Ergonomie dabei in meinen Augen bzw. auf meinen Ohren stark dem Vorgängermodell. Die Silikonbeschichtung fühlt sich aber noch eine Ecke weicher an, was vielleicht bei besonders langen Sessions ein Quäntchen Unterschied macht. Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit kamen in meinem Test ziemlich exakt hin – hängt aber natürlich auch stark von eurer Hörlautstärke ab.

Praxistest der Shokz OpenRun Pro 2

In der App von Shokz könnt ihr Firmware-Updates durchführen sowie einen Equalizer bemühen. Entweder ihr wählt aus vier Voreinstellungen oder legt selbst auf 5 Bändern Hand an. Beispielsweise war mir der Standard-Modus noch etwas zu blechern, im Bass-Modus wurde mit der Tieftonbereich dann aber zu dominant. Ein eigenes Preset schuf dann Abhilfe. Zu bedenken ist: Da die OpenRun Pro 2 eben komplett offen sind, hört ihr in lauteren Umgebungen naturgemäß weniger von Musik, Podcasts und Telefonaten und gegebenenfalls mehr von eurer direkten Umwelt. Das ist zugleich Stärke und Schwäche aller Knochenschall-Kopfhörer.

Dabei sind die Bässe in der Tat ungleich mächtiger als bei der 1. Generation, wummern euch aber natürlich nicht um die Ohren wie bei klassischen TWS-Kopfhörern. Den Fortschritt finde ich dennoch beeindruckend. Meiner Ansicht nach sind die OpenRun Pro 2 im Sound ein extremer Sprung nach vorne. Zumindest schweben sie um Welten über allen bisherigen Modellen des Anbieters. Mein Musikgeschmack mit eher Melodie-betonten Midtempo-Tracks passt allerdings auch gut zu den Kopfhörern.

Auch Podcasts kann man gut mit den OpenRun Pro 2 hören und dafür z. B. auch den Gesprächsmodus nutzen. Beim Joggen saßen die Kopfhörer dabei bei mir bombenfest und bereiteten auch in Kombination mit meiner Brille keinerlei Probleme. Was wiederum Shokz Behauptungen zur Geräuschunterdrückung bei Telefonaten betrifft, so bin ich etwas gespaltener.

Ja, man kann mit den OpenRun Pro 2 sehr gut telefonieren und z. B. Windgeräusche werden auch besser unterdrückt als beim direkten Vorgängermodell. Allerdings liegt man hier dennoch hinter hochwertigen In-Ear-Modellen und beim Laufen an der Küste oder temporeichem Radfahren wird euer Gegenüber dann doch Probleme haben euch gut zu verstehen. Hier hat Shokz dann nur eine Evolution, aber keine Revolution, bewältigt.

Mein Fazit

Die Shokz OpenRun Pro 2 sind zum Laufen und Radfahren einfach tolle Kopfhörer. Gegenüber dem Vorgängermodell hat sich der Klang durch den neuen Luftschall-Treiber erheblich verbessert. Somit ist der Sound weniger blechern und erhält wirklich ein merklich kräftigeres Bassfundament. Die neue Herangehensweise hat aber auch Nachteile, denn wenn ihr auf höheren Lautstärken Musik hört, dringt mehr Klang an eure Umwelt heraus. Das ist immer noch weniger als bei den meisten In-Ear-Modellen, ist aber zu beachten.

Den Tragekomfort der OpenRun Pro 2 sehe ich mit dem Vorgängermodell auf Augenhöhe, dass nun mit USB-C geladen wird, ist natürlich ein Mehrwert. Die Vorzüge der beworbenen KI-Rauschunterdrückung bei Telefonaten empfinde ich als nicht so bahnbrechend wie von Shokz beworben, man kann aber wirklich gut mit den Kopfhörern telefonieren. Erwartet aber keinen Quantensprung im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell, sondern eher eine Evolution.

Für mich bleiben zwar im Gesamtbild die Shokz OpenFit meine Lieblingskopfhörer des Unternehmens, die OpenRun Pro 2 belegen aber nur ganz knapp dahinter Rang 2. Der Klang hat sich wirklich ganz erheblich verbessert und kommt zwar weiterhin nicht an hochwertige TWS-Earbuds heran, naturgemäß gerade in lauten Umgebungen, rückt aber gefährlich nahe heran. Um also beim Sport voll die Umgebung wahrzunehmen und dennoch Musik oder Podcasts lauschen zu können, kann ich die OpenRun Pro 2 auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

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Dyson OnTrac – Neuer Kopfhörer angehört

Dyson ist bekannt für seine Staubsauger und Lüfter/Luftreiner. Das Unternehmen hat sich mit dem Dyson Zone jedoch auch schon in unbekanntes Terrain gestürzt und dabei erste Erfahrungen im Audio-Bereich gesammelt. Nun hat man mit dem OnTrac aber ein Modell auf den Markt geworfen, das ohne Luftreiniger-Schnickschnack auskommt und euch beim Tragen nicht wie Bane aus Batman aussehen lässt.

Direkt beim Auspacken fällt auf, was für ein Monstrum in puncto Abmessungen man hier konstruiert hat und dass das Design auch wieder etwas Besonderes sein musste. Damit fällt man auf jeden Fall auf. Was außerdem neu ist bei einem Modell von Dyson: Die Abdeckkappen der Ohrmuscheln und die Ohrpolster lassen sich austauschen und Dyson bietet natürlich entsprechende Teile an. Kappen und Polster kosten je 50 Euro und man kann sich damit den ganz eigenen Look bauen. 

Zurück zum Kopfhörer selbst. Der kommt gleich in zwei Boxen zu euch. Eine feste Box aus Pappe und eine aus Gummi, die aber für das Tragen im Rucksack vollkommen ausreichend ist. In dieser findet sich auch eine kleine Tasche, in die ihr das Kabel packen könnt. 

Die Kopfhörer sehen nicht nur wertig aus, sie sind es auch. Man bekommt viel Metall präsentiert und die Verarbeitungsqualität ist rundherum hervorragend. Knapp 450 Gramm wiegt das gute Stück und ist damit natürlich um einiges schwerer als die Konkurrenz, die komplett auf Kunststoff setzt. Neben den verwendeten Materialien ist das Teil obendrein leider auch nicht wirklich eines der kompakteren Over-Ear-Modelle. Der OnTrac ist ein wirklich großer Kopfhörer, dadurch kann es auch beim Tragen des Gerätes um den Hals etwas unkomfortabel werden. Etwas kleiner hätte es ruhig sein dürfen. Dennoch: Größe und Gewicht sind beim normalen Tragen zwar spürbar, aber kein K.-o.-Kriterium, da das doch hohe Gewicht durch das Kopfband und die sehr gute dort angebrachte Polsterung hervorragend verteilt wird. Die AirPods Max sind da vor allem nach langem Tragen unbequemer. Einziger Kritikpunkt: Die dicken Ohrpolster sind vor allem bei höheren Temperaturen viel zu warm und sorgen für eine Menge Schwitzen. 

Die Bedienung des Kopfhörers ist schnell erklärt. Der Power-Button ist gleichzeitig der Button für das Bluetooth-Pairing. Auf der anderen Seite gibt es einen kleinen Joystick, mit dem man die Lautstärke regeln, die Titel steuern oder Anrufe annehmen / ablehnen kann. Das ist einfach und geht schnell von der Hand. Besser als eine frickelige Touch-Steuerung. Ein Wort noch zur App. Dort findet ihr ein paar Einstellungen und die Übersicht, wie lange ihr, welcher Lautstärke ausgesetzt wart. Das hat der OnTrac von dem Zone geerbt. Ich habe die App lediglich zur Einrichtung gebraucht. Ein ständiger Begleiter ist das aus meiner Sicht nicht. 

Doch wie klingt der Kopfhörer denn? Das kommt bei dem Modell ganz darauf an, ob ihr mit oder ohne ANC hört. Mit ANC ist der Sound direkt beim ersten Einschalten genau so, wie zumindest ich ihn gerne habe. Ein ausbalanciertes Profil mit einer Menge Details in allen Frequenzen und auch genügend Druck im Bassbereich. Viel Volumen wird dem Hörer präsentiert, was gefällt. In der App könnt ihr je nach Gusto noch ein anderes Klang-Preset wählen. Da gibt es Enhanced und Bass Boost neben dem bereits voreingestellten neutralen Preset. Enhanced ist mir persönlich dann schon einen Tick zu Bass-lastig, bei Bass Boost wird es dann meiner Meinung nach zu viel des Guten. Da bin ich aber mit meiner Meinung sicher keine Referenz für alle Hörer. Jeder mag den Klang etwas anders und von daher ist hier meiner Meinung nach für fast jeden etwas dabei. Was meiner Meinung nach fehlt, ist eine erweiterte Option, die dem Nutzer die Möglichkeit gibt, selbst am EQ zu schrauben. Generell gefällt mir das aber schon sehr gut und man kann mit dem Modell bei jeder Musikrichtung etwas anfangen, auch wenn im Bereich der Präzision hier und da sicher Luft nach oben ist. Vielleicht hätte Dyson sich ja auch noch etwas im Bereich eines persönlichen Hörprofils überlegen können, das man etwa über einen kurzen Hörtest hätte ermitteln können. 

Was mich dann doch überraschte, war der Klang ohne ANC. Schaltet man die Geräuschunterdrückung aus, wird der Klang plötzlich sehr flach und man muss beim Klangprofil dann doch nachregeln, um mehr Bass zu erzeugen. Das Verhalten ist per se nichts Ungewöhnliches bei Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung, sollte jedoch erwähnt werden. Einen derartigen Qualitätsunterschied zwischen den Modi hatte ich so noch nie. 

Weil wir gerade bei ANC waren. Generell muss man sagen, dass die aktive Geräuschunterdrückung hier sehr gut funktioniert, die gute passive Unterdrückung durch die Ohrpolster tut aber auch ihren Dienst. Im direkten Vergleich mit etwa einem AirPods Pro Max oder den Sonys muss man jedoch ein wenig Abstriche machen. Dennoch hat man damit zum Großteil seine Ruhe. Einen Transparenz-Modus gibt es natürlich auch, den man über einen doppelten Tipp auf den Ohrmuscheln aktiviert. Generell kann man mit dieser Geste zwischen den Modi wechseln. Die Geräusche werden sehr gut erfasst und wiedergegeben. Lediglich die AirPods machen das meiner Meinung nach etwas besser. 

Die Akkulaufzeit des Kopfhörers gibt Dyson mit 55 Stunden an und das ist meinem Test nach auch bei ANC und mittlerer Lautstärke locker zu erreichen. Das ist ein sehr guter Wert. Die meisten Modelle rangieren mit 40 Stunden weit darunter. Insgesamt drei Stunden dauert das volle Aufladen. Innerhalb von 10 Minuten kann man aber 2,5 Stunden Wiedergabezeit in den Akku pumpen. 

Mein Fazit zu den Dyson OnTrac

Dyson legt mit diesem Modell einen gelungenen Start in dem Kopfhörersegment hin. Den Zone zähle ich mal nicht dazu, da der eher irgendwo zwischen Luftreiniger und Kopfhörer zu verorten ist. Die Verarbeitung ist super, der Klang toll, mit gutem ANC und einem sehr guten Transparenzmodus. Das Gewicht könnte etwas weniger sein aber da man auf einen großen Akku und Metall setzt, landet man schlussendlich in dieser Klasse. 500 Euro kostet das gute Stück und damit liegt man im Segment der AirPods Max. Teuer, aber auch dieses Modell wird sicher viele Abnehmer finden.

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Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Active Gen 2 im Vergleich

Jabra hat im Juni zwei neue Kopfhörermodelle in den Handel gebracht: die Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Gen 2. Bedauerlicherweise werden die beiden TWS-Earbuds wohl die letzten Exemplare ihrer Art sein. Denn der dänische Hersteller kündigte kurz nach der Vorstellung an, dass die Elite-Reihe eingestellt wird. Während ich bereits die Jabra Elite 10 Gen 2 getestet habe, hat Olli inzwischen auch seinen Testbericht der Elite 8 Active Gen 2 veröffentlicht. Ein guter Anlass, um beide Modelle noch einmal kurz für euch im Vergleich unter die Lupe zu nehmen.

Vorausschicken möchte ich, dass ich es schade finde, dass Jabra die Elite-Reihen einstellt. Über die Jahre habe ich mir viele Kopfhörer des Herstellers angehört und sogar einmal deren Firmensitz besucht. Dort habe ich damals ein sehr kompetentes und sympathisches Team kennengelernt, das voll hinter seinen Produkten steht. Für immer bei mir ins Gedächtnis eingebrannt haben sich die Jabra Elite Sport – meine ersten TWS-Kopfhörer überhaupt. Leider hat der Hersteller jenen nie einen vollwertigen Nachfolger spendiert.

Da kommen wir aber auch zu manchen Fehlern, die sicher zum Ende der Jabra Elite beigetragen haben. So zog das Unternehmen etwa nie zu anderen Anbietern gleich, was hochwertige Bluetooth-Codecs betrifft. Auch die Jabra Elite 10 Gen 2 und 8 Gen 2 unterstützen deswegen nur SBC und AAC. Das sollte bei Flaggschiffen im Jahr 2024 anders laufen. Zumal günstigere Modelle, wie die Elite 4, aptX geboten haben.

Ob die Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Active Gen 2 jetzt noch am Markt ein letztes Aufbäumen bewältigen? Schauen wir doch einmal genauer auf das, was die Kopfhörer so anbieten.

Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Active Gen 2: Die Kernfunktionen

So haben die Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Gen 2 durchaus einige Gemeinsamkeiten. Etwa bieten beide Exemplare das neue Smart Case. Jenes könnt ihr über das beiliegende Kabel auch mit konventionellen Ports für 3,5-mm-Audio verbinden. Der Clou: So könnt ihr Bluetooth-Sound von so gut wie jedem Gerät erhalten, ein Cinch-Anschluss genügt. Denn das Smart Case verarbeitet den Ton dann weiter und schickt ein LC3-codiertes Signal mit niedriger Latenz an die Earbuds.

Für Telefonate verwenden beide Modelle zudem sechs MEMS-Mikrone und unterstützen die aktive Geräuschunterdrückung auch für Anrufe. Gemeinsam ist den beiden Kopfhörer-Varianten ebenfalls eine Sidetone-Funktion, über die ihr bei Anrufen eure eigene Stimme hört. Auch die Trageerkennung ist bei sowohl den Elite 10 Gen 1 als auch den Elite 8 Active Gen 2 vorhanden. Selbiges gilt dann auch für Bluetooth Multipoint, Spotify Tap, Fast Pair und Swift Pair.

Beide TWS-Kopfhörer bringen Öffnungen zum Druckausgleich mit, um den Tragekomfort zu erhöhen. Sie decken gleichermaßen einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz ab. Mono- und Transparenz-Modi? Auch das bieten beide Varianten. Selbst Wireless Charging ist bei sowohl den Jabra Elite 10 Gen 2 als auch den Elite 8 Active Gen 2 vorhanden. Was also die Features betrifft, so gibt es auf den ersten Blick keine wahnsinnigen Unterschiede.

Das unterscheidet die beiden TWS-Earbuds

Natürlich lohnt aber der Blick in die Details. So unterstützen zwar beide TWS-Kopfhörer ANC, doch bei den Jabra Elite 10 Gen 2 ist es eine höherwertige Variante. Dann gibt es Unterschiede, was den Spatial-Klang betrifft. Das Flaggschiff kann mit Dolby Atmos aufwarten. Bei den Jabra Elite 8 Active Gen 2 ist es nur Dolby Audio. Die kleineren Treiber des zuletzt genannten Modells begrenzen zudem die Klangqualität.

Jabra Elite 10 Gen 2 Jabra Elite 8 Active Gen 2
Treibergröße 10 mm 6 mm
ANC Advanced ANC Adaptive Hybrid ANC
3D-Audio Dolby Atmos Dolby Audio
Design Geschlossen Halboffen
Tragekomfort ComfortFit ShakeGrip
Akkulaufzeit Bis zu 36 Stunden (ohne ANC) Bis zu 56 Stunden (ohne ANC)
Preis 279,99 Euro 229,99 Euro

Der Blick in die Tabelle zeigt euch, dass andere Unterschiede schlichtweg neutral sind. So sind die Jabra Elite 10 Gen 2 dank des ComfortFits-Designs für besonders lange Tragedauern ausgelegt. Die Jabra Elite 8 Active Gen 2 hingegen setzen auf eine ShakeGrip-Oberfläche. Dadurch sitzen sie fester und sicherer im Ohr, was euch beim Sport gelegen kommen dürfte. Auch weisen sie eine wesentlich längere Akkulaufzeit auf, was dem kleineren Audiotreiber geschuldet sein dürfte.

Als Flaggschiff kosten die Jabra Elite 10 Gen 2 50 Euro mehr als die Jabra Elite 8 Active Gen 2. Das geschlossene Design sorgt beim zuerst genannten Modell für eine noch etwas bessere, passive Geräuschisolierung.

Jabra Elite 10 Gen 2 vs. Elite 8 Active Gen 2: Meine Meinung

Ich konnte mir in den letzten Wochen nicht nur die Jabra Elite 10 Gen 2 anhören, sondern auch die Elite 8 Active Gen 2. Ich bin der Meinung, dass sich Jabra mit beiden Modellen würdig aus dem TWS-Segment verabschiedet. Dabei fällt für mich persönlich weder Dolby Atmos noch Dolby Audio als Kaufargument ins Gewicht, da ich das als reine Spielerei ansehe, die für mich keinen echten Mehrwert hat. So sehr ich Surround- und 3D-Sound im Heimkino liebe, so überflüssig finde ich die Simulation bei Kopfhörern bzw. Musik. Ist das Ganze für euch wichtig, dann sind die Elite 10 Gen 2 aber die bessere Wahl.

Die Geräuschunterdrückung sehe ich weder bei den Elite 10 Gen 2 noch den Elite 8 Active Gen 2 an vorderster Front im TWS-Bereich. Dennoch hat sich Jabra hier gegenüber den Vorgängermodellen stark verbessert. Wer sich stärker isolieren möchte, ist da mit dem Flaggschiff am besten bedient. Daher würde ich die Elite 10 Gen 2 z. B. zum Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen. Beim Sport gewinnen aber, wenig überraschend, die Elite 8 Active Gen 2, deutlich. Sie sitzen wegen ihrer ShakeGrip-Beschichtung wesentlich sicherer im Ohr.

Was Telefonate betrifft, sehe ich beide Modelle gleichauf, was mir meine Gesprächspartner auch so bestätigt haben. Aber: Die Musikwiedergabe ist ein Vorteil der Jabra Elite 10 Gen 2, denn die deutlich größeren Treiber spielen da ihre Stärken aus. Der Klang ist voller und dynamischer, was man sowohl bei melodie- als auch rhythmusbetonter Musik rasch zu schätzen weiß. Als Allrounder sind die Elite 10 Gen 2 also definitiv besser geeignet. Für den Sport sind die Elite 8 Active Gen 2 aber wegen des wesentlich besseren Sitzes vorzuziehen.

Alternativen gibt es da natürlich einige. Für kleines Geld und wenn der Klang im Vordergrund steht, kann ich etwa als Geheimtipp die kürzlich von mir angehörten Audio-Technica ATH-CKS30TW empfehlen. Und im Apple-Kosmos bevorzugt sicher mancher Leser die AirPods-Varianten, gerade wenn Spatial Audio gewünscht ist. Für den Sport wiederum sind ja gerade Open-Ear-Kopfhörer diverser Hersteller im Kommen. Ihr habt da also reichlich Auswahl.

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Jabra Elite 8 Active Gen 2 angehört 

Jabra hat mal wieder neue In-Ear-Kopfhörer vorgestellt und dabei die Elite 10 Active und Elite 8 Active einer Evolution unterzogen. Kurz darauf dann aber die Information, dass man das Portfolio in dem Bereich und auch die Talk-Reihe komplett einstellen möchte. Ich habe dennoch mal in das Modell reingehört. Die erste Generation der Elite 8 Active hatte mir damals schon gut gefallen. Doch inwiefern ist die zweite Generation denn nun besser?

Schauen wir erst einmal auf die technischen Daten:

Technische Daten der Jabra Elite 8 Active

  • TWS-Kopfhörer (In-Ear)
  • Treibergröße: 6 mm
  • Lautsprecher-Bandbreite (Musik): 20 Hz bis 20.000 Hz
  • Lautsprecher-Bandbreite (Sprachmodus): 100 Hz bis 8.000 Hz
  • Bluetooth-Version: 5.3
  • Codecs: SBC, AAC
  • Mikrofone: 6 (MEMS)
  • Mikrofon-Bandbreite: 100 Hz bis 8.000 Hz
  • Funktionen: Google Fast Pair, HearThrough, ANC (personalisierbar), Druckausgleich im Ohr, Spotify Tap, Apple Siri oder Google Assistant, Mono-Modus
  • Begleit-App: Jabra Sound
  • Schutzart: IP68, Case IP54, – Schweiß-, Wasser-, Stoß- und Staub-resistent
  • Akkulaufzeit: bis zu 14 Stunden ohne ANC (56 Stunden mit Case ohne ANC)
  • Ladedauer: 180 Min. bis zur vollen Aufladung; 5 Minuten für 1 Stunde Wiedergabe
  • Maße / Gewicht (Kopfhörer): 19,7 x 19,7 x 29 mm / 5 g
  • Maße / Gewicht (Ladecase): 24,4 x 46,9 x 65,4 mm / 47,5 g
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Ladeschale, drei EarGels, USB-C-auf-USB-Kabel, Merkblatt, Garantieerklärung
  • Preis: 229,99 Euro

Schaut man auf die technischen Daten und auch auf das Design, dann macht man hier quasi nahezu keine Sprünge. Die Kopfhörer sind in dem identischen Case, das lediglich ein Gramm schwerer geworden ist, da es jetzt eine Smart-Case-Funktionalität gibt. Dazu später mehr. Ansonsten sehen auch die Kopfhörer exakt identisch aus und besitzen ebenfalls beide immer noch eine echte Taste anstatt eines Touch-Feldes. Ansonsten sind es auch exakt dieselben technischen Daten. Selbe Treiber, selber Frequenzbereich, selbe Akkulaufzeit und so weiter. Für eine volle Ladung benötigt man nach wie vor knapp 3 Stunden, in 5 Minuten bekommt man immerhin eine Stunde Spielzeit in die Buds gepumpt.

Irgendwas mit Spider-Man Meme

Auch die Elite 8 Active Gen 2 verfügen über die spezielle Beschichtung namens Jabra ShakeGrip, die hochwertig ist und beim Sport für besseren Halt und Schweiß-Resistenz sorgt. Ein mal per Bluetooth verbunden, können insgesamt 9 andere Geräte damit verbunden werden. Ein zügiger Wechsel zwischen Tablet, Smartphone oder Mac / PC ist damit gut umsetzbar. Auch Multipoint wird unterstützt. Damit wird ein noch schnellerer Wechsel zwischen den Geräten gewährleistet. Seid ihr gleichzeitig beispielsweise mit eurem PC/Mac und eurem Smartphone verbunden und hört am PC/Mac Musik, springen die Buds direkt zum Smartphone, sollte dort ein Anruf eingehen.

Auch bei diesem Modell begleitet euch die Jabra Sound -App. Die kennt ihr auch von anderen Modellen. Damit könnt ihr beispielsweise die Firmware aktualisieren, die Tasten an den Buds anders belegen oder auch den Sound-Modus festlegen. Über den eingebauten Equalizer habt ihr die Möglichkeit, den Sound an euren eigenen Geschmack anzupassen. Das ist übersichtlich gebaut und ohne Bugs.

Der Tragekomfort der Gen 2 ist wie auch bei der ersten Generation sehr gut. Sie sitzen bequem und rutschen auch bei schnelleren Workouts nicht aus dem Ohr. Mit den verschiedenen Größen der sogenannten Eargels könnt ihr die für euch passende Variante heraussuchen. Auch längeres Tragen ist kein Problem. 

In puncto Klang hat sich meiner Meinung nach nichts im Vergleich zum Vorgänger getan. Jabra liefert hier nach wie vor einen Kopfhörer mit einem sehr ausgeglichenen Sound, der in nahezu allen Frequenzbereichen mit einer ordentlichen Menge an Details punkten kann. Weder Höhen, Mitten noch Bässe setzen sich hier in den Vordergrund. Wer Fan eines Bass-belasteten Klangs ist, kann das mit den Buds durchaus abbilden, doch ein Volumen-Wunder wird das nicht. 

Verbesserungen konnte man meiner Meinung nach im Bereich der Geräuschunterdrückung erzielen. Die ist nicht auf einem sehr guten Niveau, macht im direkten Vergleich mit dem Vorgänger aber eine bessere Figur. Mit Kandidaten von Apple, Sony oder Bose kann man jedoch nicht konkurrieren. Für den Sport ist das aber ausreichend und sollte im Gym für mehr Ruhe sorgen. Ebenfalls ein HearThrough-Modus ist dabei, der die Umwelt an euer Ohr lässt und gewissermaßen das Pendant zum Transparenzmodus anderer Modelle ist. Auch hier sind die Konkurrenten besser. Die Telefonie funktioniert weiterhin tadellos. Die sechs verbauten Mikrofone machen einen sehr guten Job.

Lasst mich noch ein Wort zum Smart Case verlieren. Jabra legt euch ein neues Adapter-Kabel ins Paket, mit dem ihr ein Gerät kabellos machen kann, das nicht über Bluetooth verfügt. Ihr schließt das Klinkenkabel an einen „dummen“ Zuspieler an und steckt das USB-C-Ende in das Case. Nun könnt ihr den Button am Case drücken und die Kopfhörer stellen automatisch die Verbindung her. Jetzt sollte der Ton direkt in eurem Ohr ankommen. Vom Zuspieler per Kabel zum Case und von da drahtlos zu den Buds. Wirklich gute Sache.

Mein Fazit zu den Jabra Elite 8 Gen 2

Jabra hat die ohnehin schon technisch guten Kopfhörer mit dem Smart Case und kleineren Verbesserungen beim ANC-Tuning noch ein wenig besser gemacht. Ich denke jedoch nicht, dass man deshalb zwangsläufig das neue Modell nehmen muss, wenn man mit dem Vorgänger ein paar Euro sparen kann. Generell ist man mit 229 Euro meiner Meinung nach viel zu teuer und hat gegen billiger oder gleich teure Modelle wie den Beats Fit Pro (meine Lieblingsohrhörer für Sport), AirPods Pro, Sony WF-1000XM5 oder Bose QuietComfort Ultra keine realistische Chance. Wahrscheinlich hat man daher auch den Sport-Bereich eingestellt.

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Audio-Technica ATH-CKS30TW+ im Kurztest

Audio-Technica hat Anfang Juli seine neuen Einstiegs-TWS-Kopfhörer ATH-CKS30TW vorgestellt. Sie kosten 99 Euro, warten aber bereits mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) auf. Als technische Basis verwenden sie 9-mm-Treiber. Im Kurztest habe ich mir die neuen Earbuds einmal für euch angehört.

Im Handel bekommt ihr die Audio-Technica ATH-CKS30TW in den Farben Schwarz, Beige, Grün und in transluzentem Schwarz. Für meinen Test habe ich vom Hersteller die beigefarbene Variante erhalten. Technisch ist natürlich jeweils alles identisch.

Technische Eckdaten der Audio-Technica ATH-CKS30TW

  • TWS-Kopfhörer
  • Treibergröße: 9 mm
  • Bluetooth-Version: 5.1
  • Bluetooth-Codecs: SBC, AAC
  • Frequenzbereich: 5 – 20.000 Hz
  • Mikrofon-Typ: MEMS
  • Mikrofon-Frequenzbereich: 100 – 8.000 Hz
  • Laufzeit: bis zu 7,5 Stunden ohne und 6,5 Stunden mit ANC
  • Ladedauer: ca. 3 Stunden
  • Gewicht (Earbuds): ca. 4,5 g
  • Schutz vor Staub und Wasser: IP55
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Ladeschale, USB-Kabel, Ohraufsätze (XS, S, M, L)
  • Preis: 99 Euro

Wie bei Audio-Technica üblich, so ist die Bezeichnung „ATH-CKS30TW “ wenig einprägsam, das Produkt, das sich dahinter verbirgt, hat aber durchaus etwas zu bieten. Als Begleit-App dient hier Audio-Technica Connect. Kommen wir direkt zur Ausstattung und Verarbeitung.

Ausstattung und Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CKS30TW

Die Audio-Technica ATH-CKS30TW werden in einer matten Plastikschale geliefert, die sich durchaus hochwertig anfühlt. Auch die Earbuds an sich hinterlassen keineswegs optisch oder haptisch den Eindruck, aus dem Einstiegssegment zu stammen. Der Hersteller nutzt dabei zur Bedienung im Übrigen kapazitive Touch-Oberflächen an den Earbuds. Ihr könnt aber auch in der App reichlich nachregeln. Dort könnt ihr etwa für Spiele und Videos auch einen Low-Latency-Modus aktivieren oder einen Equalizer mit mehreren Voreinstellungen bemühen. Es gibt auch einen Talk-Through-Modus, der dafür gedacht ist, temporär die Lautstärke der Musikwiedergabe zu senken und z. B. Stimmen durchzulassen, damit ihr euch unterhalten könnt.

Hear-Through meint wiederum einen Transparenzmodus, bei dem also etwa am Flughafen oder Bahnhof Durchsagen gut hörbar sind. Im Übrigen bieten die ATH-CKS30TW für Telefonate auch eine Sidetone-Funktion, über die ihr dann eure eigene Stimme mithört – in wahlweise niedriger oder hoher Lautstärke. Mir gefällt die App von Audio-Technica dabei richtig gut, denn sie bündelt sehr schlicht und übersichtlich alle wichtigen Features.

Generell mag ich zu Verarbeitung und Design der Earbuds sonst keine großen Reden schwingen, denn da passt alles, ohne groß aufzufallen. Daher kurz zur Akkulaufzeit: Die Herstellerangaben kommen sehr gut hin, eher bin ich etwas länger mit einer Ladung ausgekommen, höre aber auch nicht auf sehr hohen Lautstärken. Rechnet ihr das Case ein, dann sind es übrigens jeweils bis zu 17,5 (mit ANC) bzw. bis zu 20 Stunden (ohne ANC) bis ihr Netzstrom benötigt.

Praxistest der TWS-Kopfhörer

Die TWS-Earbuds sollen laut dem Hersteller mit speziellen Akustikkanälen punkten, die für eine kontrollierte Luftführung sorgen. Im Ergebnis will man ein Klangbild erzielen, das an Live-Auftritte erinnere. Ob ihr es glaubt oder nicht: Der Sound ist tatsächlich ziemlich „luftig“ und hat mich total überrascht. Ich will es nicht zu laut sagen, aber da habe ich schon doppelt so teure TWS-Kopfhörer mit einem deutlich matschigeren Klangbild in den Ohren gehabt. Im Modus „Clear“ ergibt sich ein extrem ausgewogener Sound, der perfekt zu klassischer Musik, Folk, Rock und Indie passt – also genau meinem Geschmack.

Zuletzt habe ich ja die CMF Buds Pro 2 angehört, die im Bassbereich für mich persönlich viel zu dick aufgetragen haben, ganz gleich welchen Modus man verwendet hat. In gewisser Weise sind die Audio-Technica ATH-CKS30TW die exakte Antithese, da sie einen recht neutralen Klang liefern. Wer mag, kann die Bässe über den Equalizer, etwa im Modus „Deep Bass“, allerdings ebenfalls stark pushen. Ab und an sind die Höhen mir etwas zu spitz, aber ansonsten bin ich ziemlich beeindruckt, was für einen dynamischen und vielschichtigen Klang Audio-Technica zum verhältnismäßig günstigen Preis hier zaubert.

Abstriche müsst ihr dann bei den Telefonaten machen – da ist die Qualität in Ordnung, das können andere Hersteller wie z. B. Jabra aber besser. Auch die Geräuschunterdrückung ist solide, da gibt es aber eben deutlich bessere TWS-Kopfhörer – für die ihr allerdings auch mehr zahlen müsst. Ebenso solltet ihr bei den Audio-Technica ATH-CKS30TW keine höherwertigen Bluetooth-Codecs wie LDAC oder aptX erwarten – man begnügt sich mit SBC und AAC.

Mein Fazit zu den Audio-Technica ATH-CKS30TW

Ich bin vom Klang, das ist für mich persönlich das Wichtigste bei einem TWS-Kopfhörer, der Audio-Technica ATH-CKS30TW extrem angetan. Der Hersteller liefert einen dynamischen und neutralen Sound ab, den man bei anderen Earbuds im gleichen Preissegment vergeblich suchen wird. In Kombination mit der aufgeräumten App fällt es mir also leicht dieses Modell wärmstens zu empfehlen, wenn denn die Musikwiedergabe für euch das Hauptaugenmerk ist.

Klar aber, dass für 99 Euro nicht alles auf höchstem Niveau spielen kann: Wo die Musikwiedergabe mühelos mit doppelt so teuren TWS-Kopfhörern konkurrieren kann, sind ANC und Anrufqualität dann eher solide und eben nicht mit teureren Modellen vergleichbar. Dennoch haben mich die Audio-Technica ATH-CKS30TW richtig positiv überrascht, sodass ich rate, einen Blick auf diese TWS-Earbuds zum fairen Preis zu werfen bzw. einmal ein Ohr zu riskieren. Das gilt besonders dann, wenn ihr wie ich eher dynamische und melodiebetonte Musik hört.

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