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Die DAK vermeldet einen Anstieg psychischer Erkrankungen im ersten Halbjahr 2024. So kam es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu einem Anstieg um 14,3 Prozent bei Fehltagen aufgrund von Depressionen oder Angststörungen. Unterm Strich ergaben sich so für die erste Jahreshälfte ein Krankenstand von 5,7 Prozent (über den 5,5 Prozent im Vorjahr).
Nach Analyse der DAK kommt jeder DAK-versicherte Beschäftigte im ersten Halbjahr 2024 im Durchschnitt auf zehn Fehltage. Die Hälfte der Erwerbstätigen war in der ersten Jahreshälfte mindestens einmal krankgeschrieben. Während Depressionen, Anpassungsstörungen und andere psychische Erkrankungen in der ersten Jahreshälfte 2023 rund 159 Fehltage je 100 Versicherte verursachten, waren es von Januar bis Juni 2024 rund 182 Tage. Bei weiblichen Beschäftigten sind psychische Erkrankungen für den Krankenstand besonders bedeutsam. Bei Frauen liegt der Anteil von psychischen Erkrankungen am Krankenstand bei 21 Prozent, bei Männern bei 14,5 Prozent.
Spannend ist vor allem auch der Vergleich verschiedener Berufsgruppen. Während Beschäftigte in Alten- oder Pflegeheimen besonders viele Fehltage vorweisen (13,7 Tage im ersten Halbjahr im Durchschnitt pro Kopf), ist der Arbeitsausfall bei Beschäftigten in den Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufen nur halb so viel. Diese kamen auf 6,6 Fehltage pro Kopf. Die Analyse trifft die DAK übrigens zusammen mit dem Berliner IGES Institut auf Basis von 2,25 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten.
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