Intel gab laut Reuters bekannt, dass das Unternehmen im zweiten Quartal seinen Anteil von 1,18 Millionen Aktien an der britischen Chipfirma Arm Holdings verkauft hat. Laut einer Regulierungsmitteilung, die am Dienstag eingereicht wurde, könnte Intel durch diesen Verkauf etwa 146,7 Millionen Dollar eingenommen haben, basierend auf dem Durchschnittskurs der Arm-Aktie zwischen April und Juni.
Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Intel tiefgreifende Umstrukturierungen vornimmt. Der Chiphersteller hat angekündigt, mehr als 15 % seiner Belegschaft abzubauen und die Dividendenzahlungen auszusetzen. Intel konzentriert sich nun verstärkt auf die Entwicklung fortschrittlicher KI-Chips und den Ausbau seiner Auftragsfertigungskapazitäten, um den technologischen Vorsprung gegenüber dem taiwanesischen Unternehmen TSMC, dem weltweit größten Auftragschiphersteller, wiederzuerlangen. Diese strategische Neuausrichtung unter CEO Pat Gelsinger hat jedoch die Kosten in die Höhe getrieben und die Gewinnmargen unter Druck gesetzt, was zu den aktuellen Kostensenkungsmaßnahmen geführt habe.
Weder Intel noch Arm wollten sich zu dem Aktienverkauf äußern.
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