
Zum Start des Mobile World Congress 2026 in Barcelona hat TCL eine Neuerung im Bereich der Display-Technologie im Gepäck. Der chinesische Hersteller verknüpft seine NXTPAPER-Technologie erstmals direkt mit AMOLED-Panels.
Das Ziel dabei ist recht simpel erklärt: Man möchte die augenschonenden Eigenschaften der matten NXTPAPER-Oberfläche mit den Kontrasten, der Helligkeit und der Farbtiefe von OLED-Bildschirmen kombinieren. Bisher musste man sich oft zwischen knalligen Farben oder einem papierähnlichen Leseerlebnis entscheiden, diese Lücke will TCL nun schließen.
Technisch wurde an einigen Stellschrauben gedreht. Die zirkulare Polarisation erreicht nun laut Hersteller einen Wert von 90 Prozent, was dem Verhalten von natürlichem Licht sehr nahekommen soll. Gleichzeitig konnte der Blaulichtanteil im Vergleich zur Vorgängerversion NXTPAPER 4.0 nochmals um 15 Prozent reduziert werden und liegt nun bei 2,9 Prozent.
Eine Softwareanpassung sorgt dafür, dass sich Helligkeit und Farbtemperatur dynamisch am Umgebungslicht und der Tageszeit orientieren. Wer abends noch im Bett liest, kann die Helligkeit auf bis zu 1 Nit absenken, um die Augen nicht zu überanstrengen.
Spannend ist die Umsetzung der Entspiegelung auf einem AMOLED-Panel im Smartphone-Bereich. Durch ein spezielles Ätzverfahren der Oberfläche mittels Nano-Lithografie werden Reflexionen minimiert, was das Ablesen im Freien oder unter Kunstlicht angenehmer macht und den typischen Papier-Look erzeugt – behaupte man bei TCL zumindest.
Ein adaptiver Lesemodus passt zudem den Hintergrund an, damit Texte in verschiedenen Lichtsituationen gut lesbar bleiben. Trotz der matten Struktur verspricht TCL hohe Leistungswerte, die man von Flaggschiffen kennt. Die Rede ist von einer Spitzenhelligkeit von 3.200 Nits und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Nutzer sollen also trotz Augenschutz nicht auf ein flüssiges und helles Bild verzichten müssen. Da TCL über die eigene Sparte CSOT die Panels selbst fertigt, hat man hier die volle Kontrolle über die Integration der Technik. Wann genau erste Geräte mit dem neuen Hybrid-Display im Laden stehen, bleibt abzuwarten.
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