Windows 11: nicht gruppierte Taskleiste könnte zurückkehren

Die Taskleiste von Windows 11 wurde um mehrere Funktionen beschnitten. Viele Nutzer kämpfen im Feedback Hub um die Rückkehr dieser. Darunter zählt die Möglichkeit, die Gruppierung von Fenstern auszuschalten.

Aktuell werden jegliche offenen Instanzen immer in Gruppen aufgeführt. Das bedeutet, dass pro App ein Icon ohne Beschriftung auf der Taskleiste existiert. Die dazugehörigen Fenster verstecken sich hinter einem Untermenü. Je nach Benutzerszenario kann dies das Multitasking unangenehmer gestalten. Nicht nur, weil ein extra Klick notwendig ist, sondern auch weil die Unterschiede zwischen den Fenstern nicht deutlich wird.

Die Systemdateien aus der neusten Windows Insider-Build beinhalten nun erste Hinweise auf die Rückkehr einer nicht gruppierten Taskleiste. Dazu hat sich Twitter-Nutzer @XenoPanther die jeweiligen Dateien genauer angeschaut. In diesen sind folgende Strings enthalten:

  • DesktopTaskbar_GroupingMode
  • DesktopTaskbar_ShowLabels
  • SystemSettings_DesktopTaskbar_GroupingMode
  • SystemSettings_DesktopTaskbar_ShowLabels
  • SystemSettings_DesktopTaskbar_SecondaryMonitorsGroupingMode

Somit könnte in Zukunft eine Einstellung folgen, mit der die Nutzer die Wahl erhalten, ob auf der Taskleiste die Beschriftungen angezeigt werden sollen, sowie ob die separate Aufführung einzelner Fenster. Möglicherweise lässt sich dies separat für den Zweitmonitor einstellen, so wie es in früheren Systemversionen auch der Fall war.


Quelle: Twitter

Windows 11 Canary: Geräteverschlüsselung bald für alle?

In Windows 11 gibt es zwei Möglichkeiten, um Datenträger bzw. Festplatten zu verschlüsseln. Eine essenzielle Sicherheitskomponente, um private Dateien vor Diebstählen zu schützen. Zum einen gibt es seit vielen Jahren die Bitlocker-Laufwerkverschlüsselung, die allerdings nur in der Pro-Version von Windows enthalten ist. Zum anderen gibt es seit Windows 10 die neue Geräteverschlüsselung. Doch auch diese ist mit ein paar Beschränkungen versehen, wodurch nicht jeder von ihr profitieren kann. Allen voran sind die Systemanforderungen so hoch gesetzt, dass nur junge Notebooks diese erfüllen.

In der neusten Windows Insider-Build 25314 habe ich eine interessante Entdeckung gemacht. Auf meiner virtuellen Maschine ist die Option „Geräteverschlüsselung“ in den Einstellungen unter Datenschutz und Sicherheit nun sichtbar. Eine Aktivierung der Funktion ist ebenso möglich, was tatsächlich zur Folge hat, dass mein Datenträger verschlüsselt wird. Eine wirklich gute Idee war die Aktivierung nicht, weil danach meine virtuelle Maschine basierend auf VMWare völlig unbrauchbar wurde. Immerhin ist dies der Beweis, dass es funktioniert, obwohl das System die Anforderungen für die Funktion nicht erfüllt.

Wenn es also kein Fehler seitens Microsoft ist, dass ich die Funktion sehen und aktivieren kann, dann dürfte man intern an einer großen Neuerung arbeiten. Nämlich an einer Laufwerkverschlüsselung für Home-Nutzer, die noch ältere Notebooks nutzen. So sind zumindest die Daten auf C: vor Dieben sicher.

Ihr könnt übrigens mit dem vorinstallierten Tool „Systeminformationen“ überprüfen, ob euer Computer die Anforderung für die Funktion erfüllt. Startet dazu das Tool als Administrator. In der Übersichtsseite widmet sich der vorletzte Punkt der Auflistung ganz der Geräteverschlüsselung. Auf meinem neuen Desktop-Computer ist die Inkompatibilität durch folgende Punkte geschuldet: PCR7 binding not supported, no Modern Standby, Un-allowed DMA capable bus/device detected.

Windows 11 22H2: Patchday Update friert AMD Ryzen-PCs ein

Während vielen Besitzern der neuen RX 7900 XTX diesen Winter nicht kalt werden dürfte, frieren auf der anderen einige Ryzen-basierte PCs dank Microsofts Dezember-Update offenbar ein. Berichten zufolge werden die Probleme verursacht vom neuen KB5021255 Update, das Microsoft Mitte letzten Monats für Windows 11 veröffentlicht hatte.

Die Probleme mit einfrierenden Ryzen-basierten PCs hat Nutzer Thomsen48 auf Reddit auf seinem Ryzen 5 4600GE zuerst bemerkt. Als Ursache stellte der Nutzer das im Dezember ausgelieferte KB5021255 Update für Windows 11 22H2 fest. Dabei soll die AMD CPU an scheinbar zufälligen Zeitpunkten einfrieren, woraufhin der gesamte PC einige Minuten lang hängen bleibt und nicht reagiert. Das Problem sei behoben worden durch eine Deinstallation des Updates. Interessanterweise hat der Nutzer auch bemerkt, dass ein Verbinden und Abstecken von USB-Geräten den Computer wieder reaktionsfähig macht.

Die Berichte rund um einfrierende PCs mit Ryzen-Prozessor häufen sich jedenfalls. Andere Nutzer mit Ryzen 9 5900X CPUs hatten ein ähnliches, unerwünschtes Verhalten ihrer Rechner bemerkt. Hierbei dauerte das Einfrieren des PCs zwischen 20 und 30 Sekunden und warf einen Autopilot.dll Fehler in der Ereignisanzeige.

Microsoft hat bislang nicht Stellung bezogen zu diesen Problemen mit dem Dezember-Update. Vermutet wird, dass die Probleme mit einem Patch für die Spectre Variante 2-Sicherheitslücke zusammenhängen, welcher mit dem KB5021255 Update für Windows 11 22H2 ausgerollt wurde.

Windows 11 günstig kaufen: Die besten Tipps zusammengefasst

Windows-Lizenzen direkt bei Microsoft zu kaufen, ist teuer. Da stellt sich die Frage: Gibt es Windows 11 nicht auch anderswo günstiger? Die Antwort lautet „ja“. Wir zeigen euch, wie ihr beim Kauf einer Windows-11-Lizenz sparen könnt und worauf ihr dabei achten solltet.

Verfügbare Windows-Versionen in der Übersicht

Wer Windows 11 kaufen will, muss sich für eine passende Variante des Betriebssystems entscheiden. Diese Wahl ist wichtig, denn die Versionen unterscheiden sich in Preis und Funktionalität erheblich.

Diese Optionen gibt es für Windows 11:

  • Windows 11 Home
  • Windows 11 Pro
  • Windows 11 Pro für Workstations
  • Windows 11 Education
  • Windows 11 Pro Education
  • Windows 11 Enterprise

Die für typische Privatanwender gedachte Version ist Windows 11 Home. Das ist eine Variante, die alle essenziellen Grundfunktionen enthält. Einige für Power-User, Gamer und Firmen interessante Features finden sich hingegen nur in der teureren Windows-11-Pro-Edition.

Hierzu gehören BitLocker, eine Verschlüsselungslösung von Microsoft, und die Windows Information Protection (WIP), mit der Datenlecks in Unternehmen vermieden werden sollen. Außerdem bietet Windows 11 Pro bessere Virtualisierungsfunktionen, Unterstützung für Remote Desktop und einen Editor für Gruppenrichtlinien.

Ein Upgrade von Home zu Pro kostet bei Microsoft übrigens 145 Euro. Überlegt euch also gut, ob euch die Home-Version tatsächlich ausreicht.

Neben den beiden von herkömmlichen Anwendern eingesetzten Versionen gibt es auch noch Windows 11 Enterprise und Windows 11 Education. Diese Versionen sind eher für Großkunden gedacht als für Privatanwender.

Worauf ihr beim Kauf von Windows achten solltet

Wenn ihr eure Windows-11-Lizenz nicht direkt bei Microsoft kaufen wollt, solltet ihr einige Tipps beachten. In der Vergangenheit hat Microsoft schon oft Unternehmen verklagt, die Windows-Lizenzen gebraucht verkauften, und entsprechende Lizenzschlüssel deaktiviert. Damit euer Windows nicht den Dienst versagt, solltet ihr sicherstellen, eine legale Lizenz zu erwerben.

Der wichtigste Tipp: Es gibt eine ganze Reihe von Websites, die Windows-11-Lizenzschlüssel deutlich unter dem üblichen Marktpreis verkaufen. Hierbei handelt es sich oft um Volumenlizenzen für Unternehmen, die günstig im Ausland eingekauft wurden, um sie in Europa anzubieten. Wenn ihr Windows 11 für unter 15 Euro findet, dann habt ihr es wahrscheinlich nicht mit einer legalen Version zu tun.

Zum Glück gibt es auch seriöse Anbieter, bei denen ihr Windows 11 mit einem sicheren Gefühl kaufen könnt. Realistische Preise für einen Lizenzschlüssel liegen für die Home- und Pro-Version zwischen 40 und 100 Euro. Zum Vergleich: Microsoft selbst verlangt für eine Home-Lizenz stolze 145 Euro.

Falls ihr Windows 10 auf eurem PC installiert habt, dann könnt ihr zu Windows 11 kostenlos wechseln. Es ist also möglich, eine günstige Windows-10-Version zu erwerben und dann zu aktualisieren. Allerdings müsst ihr beachten, dass Windows 11 nicht auf jedem Gerät unterstützt wird, auf dem Windows 10 läuft.

Wir haben die exakten Systemanforderungen in einem eigenen Artikel näher beleuchtet.

Wie ihr seht, ist es gar nicht schwer, an ein günstiges Windows 11 zu kommen. Der Preisunterschied von Home zu Pro ist bei Drittanbietern übrigens meist gering. Der Kauf der Pro-Variante ist also zu empfehlen, um auch für zukünftige Anforderungen gerüstet zu sein.

Wichtige Verbesserungen unter der Haube: Windows 11 soll schneller und stabiler werden

Mit Windows 11 hat Microsoft die Taskleiste sowie auch das Startmenü runderneuert, doch die Veränderungen sind nicht nur von visueller Natur. Dabei hat man bereits erste Schritte unternommen, die Taskleiste und das Startmenü vom explorer.exe-Prozess zu entkoppeln.

So ist die Taskleiste nicht mehr Teil dieses Prozesses, aber auch die Benachrichtigungszentrale gehört nicht mehr mit dem Dateimanager zusammen. Die enge Integration zwischen Dateimanager und dem Desktop sind einer der wichtigsten Gründe für Instabilität und Performance-Probleme am Desktop. Sobald eine Komponente des Windows Explorers abstürzt, zieht das unmittelbar auch den Desktop mit und kann zu unerfreulichen Problemen bei der Benutzung führen. Häufig lassen sich diese Fehler zwar durch einen Neustart des Windows Explorer-Prozesses im Task Manager beheben, allerdings ist die Lösung natürlich nicht sonderlich elegant.

Microsoft hat nun damit begonnen, die „Immersive Shell“-Komponente vom Windows Explorer zu trennen. Hierunter wird eine Komponente von Windows bezeichnet, welche der Konzern mit Windows 8 erstmals implementiert wurde und kontrollierte damals Features wie die Charms Bar. Immersive Shell läuft unter dem Prozess namens „ShellAppRuntime.exe“, welche mit der explorer.exe zusammenhängt.

Mit den jüngsten Windows Insider Builds versucht Microsoft offenbar, die Immersive Shell vollständig aus dem Windows Explorer zu trennen. Bemerkt wurde die Änderung erstmals vom Entwickler des Programms „Start Is All Back“ in Windows 11 Dev Build 25252. Diese Umstellung scheint Microsoft bereits einigermaßen geglückt zu sein, denn der „ShellAppRuntime.exe“-Prozess lässt sich in den neuesten Insider-Builds unabhängig vom explorer.exe-Prozess starten. Zur Immersive Shell scheint unter Windows 11 beispielsweise das Interface für die Suche zu gehören, welches sich in den neuesten Insider-Builds nicht öffnen lässt, wenn die ShellAppRuntime.exe nicht gestartet ist.

Das Chaos, welches Microsoft mit der Verknüpfung von Metro-Komponenten mit der explorer.exe verursacht hat, könnte damit in kommenden Versionen von Windows 11 behoben werden. Damit ist eine Verbesserung der gefühlten Performance des Systems sowie einer wesentlich verbesserten Stabilität des Desktops zu erwarten. Noch befindet sich diese Entwicklung in einer sehr frühen Phase, allerdings ist es definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

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