LG mit zweiseitig gebogenem Handy-Display auf der CES

LGs Abteilung für Bildschirm-Technologien, LG Display, demonstrierte auf der CES in Las Vegas ein „Active Bending Display“, das sich links und rechts um die Ränder eines Smartphones herumbiegt. Ähnliches kennt man von Samsungs Galaxy Note Edge, bei dem der Hauptbildschirm jedoch durch ein zweites, kleineres Display erweitert wird. So entsteht die Illusion eines einzelnen, über den Rand laufenden Bildschirms. Bei LGs Active-Bending-Technologie hingegen handelt es sich anscheinend wirklich um ein einzelnes Plastic-OLED-Panel.

Für ein 6-Zoll-Display bietet der Prototyp von LG Display eine recht geringe Auflösung: Mit 1280 × 720 Pixel kommt der Bildschirm nur auf eine Pixeldichte von knapp 245 ppi. Samsungs Note-Edge-Phablet zum Vergleich kommt mit seinem 2560 × 1440 Pixel auflösenden 5,6-Zoll-Display auf knapp 525 ppi – schon eine etwas andere Hausnummer.

Über den Sinn und Zweck von gebogenen Displays lässt sich streiten. Samsung demonstriert mit dem Note Edge zumindest, dass Benachrichtigungen am Display-Rand – oder aber die Möglichkeit von dort aus Apps zu starten – durchaus nützliche Features sein können. Den vom US-Magazin The Verge veröffentlichten Hands-on-Bildern des Display-Prototyps nach zu urteilen, ist LG bislang aber auch nicht mehr zum Thema eingefallen.

Das berührungsempfindliche Panel ist laut The Verge nur 0,7 Millimeter dick und erreicht eine Helligkeit von 300 Nit. Auf dem gezeigten Handy lief vor Ort nur eine Demosoftware, die Display-Technologie stand hier im Vordergrund. So scheint es auch eher unwahrscheinlich, dass LG in naher Zukunft einen Konkurrenten fürs Galaxy Note Edge auf den Markt bringt. Dass das Unternehmen die nötige Technik dazu hat, haben die Südkoreaner allerdings schon mal gezeigt.

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NewsDrop #16: Lamborghini 88 Tauri, Nokia Here, Watch Faces

Google sorgt diese Woche für ein paar interessante News: So erhält YouTube beispielsweise eine Funktion zum Erstellen von animierten GIFs, der PlayStore bekommt neue Abteilungen für Smartwatch-Designs und für VR-Spiele, und die Konkurrenz kriegt auf den Deckel. Außerdem gab es in der zweiten Wochenhälfte: ein sündhaft teures Lamborghini-Smartphone, einen russischen Androiden mit 90er-Flair, Nokia Here für Android und iOS, Minecraft für Windows Phone und eine App, die künftig den Führerschein ersetzt.

Die wichtigsten Infos zu diesen und weiteren Themen bekommt Ihr in Folge #16 vom NewsDrop. Viel Spaß und ein schönes Wochenende!

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Netzneutralität: Hau ab aus dem #Neuland, Angela Merkel

Gerade einmal eineinhalb Jahre ist es her, als Angela Merkel sich für die Generation Internet ins Aus geschossen hat: „Das Internet ist für uns alle Neuland“, sagte sie am 19. Juni 2013 bei einem Treffen mit Barrack Obama. Ich weiß, Angie, Du hörst es nicht zum ersten Mal: Aber nein, Du täuscht Dich! Millionen von Menschen in Deutschland sind mit dem Internet aufgewachsen und bedienen und nutzen es so selbstverständlich wie Du ein Auto. Was auch okay ist. Ich würde mich vermutlich schwer damit tun, die Bundesrepublik zu leiten, und ich bin echt mies in Mathe. Und so habe ich auch kein Problem damit, wenn Du Dich halt mit dem Internet ein bisschen schwertust.

Zumindest solange Du nicht ankommst und Regeln für das Netz aufstellst. Du stänkerst gegen die Netzneutralität – also dagegen, dass alle Daten gleich behandelt werden, egal ob es sich dabei um die Übertragung elektronischer Steuererklärungen handelt, um Streaming-Videos von Milliarden-Dollar-Plattformen wie Youtube, Apple TV oder Amazon, um das Abrufen von TechStage-Artikeln, Porno-Downloads oder File-Sharing. Wobei „stänkern“ noch untertrieben ist. Du hast Dich für unterschiedliche Geschwindigkeiten im Netz ausgesprochen – Du willst also die Netzneutralität sprengen.

„Innovationsfreundliches Internet heißt, dass es eine bestimmte Sicherheit für Spezialdienste gibt“, wirst Du von der Süddeutschen zitiert. „Diese “Spezialdienste“ sollten bevorzugt durchs Netz geleitet werden“, schreibt die Süddeutsche in ihrer Online-Ausgabe. Sorry: Das ist Müll. Mumpitz. Schwachsinn!

Ein innovationsfreundliches Internet funktioniert nur solange, wie alle Anbieter und Dienste die gleichen Rechte haben. Denn während es Google, Amazon, Apple oder Microsoft nicht schwerfallen dürfte, einige Millionen für die Beschleunigung ihrer „Spezialdienste“ abzudrücken, werden sich Start-Ups damit schwertun. Künftig braucht es dann also nicht mehr wie zu Zeiten der Gründung von eBay, Facebook, Twitter (oder Microsoft, Google und Apple) ein paar kluge Köpfe mit einer guten Idee, sondern auch eine millionenschwere Kriegskasse.

Damit man mir nicht vorwirft, ich würde die Tatsachen verdrehen: Die Gründe, die Du aufführst, um Spezialdienste zu beschleunigen, klingen gut. „Wenn Sie das fahrerlose Autofahren haben wollen, oder wenn Sie bestimmte telemedizinische Anwendungen haben, dann müssen sie natürlich eine fehlerfreie und immer gesicherte Übertragung haben“, sagtest Du. Und: „Spezialdienste dürften nicht diskriminierend auf andere Dienste wirken und andere Internetangebote nicht ersetzen.“ Klingt gut und richtig. Aber irgendwie glaube ich nicht daran, dass das klappt. Sondern daran, dass wir demnächst ein Zwei-Klassen-Internet haben. Ebenso wie eine PKW-Maut und einen Soli auf Dauer. Und früher oder später werden auch die Strafverfolger Zugriff auf die Mautdaten erhalten werden.

Mit dem Ende der Netzneutralität produzieren wir das BER des Neulands: eine riesengroße Katastrophe. Und jetzt habe ich noch eine gute Nachricht für Dich: Ich werde keine physikalischen Gesetze neu schreiben. Mach’ Du das also bitte nicht mit dem Netz.

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OnePlus One: Nachfolger kommt im 3. Quartal 2015

Gegenüber BGR India plauderte Carl Pei, Global Director von OnePlus, bezüglich des nächsten Smartphones des Unternehmens etwas aus dem Nähkästchen. Zur Ausstattung und den technischen Details des OnePlus Two verriet er leider nichts, diesbezüglich gibt es jedoch schon das ein oder andere Gerücht.

OnePlus Global Director Carl Pei zufolge plant das Unternehmen das OnePlus Two im 2. Quartal 2015, spätestens in Q3 des nächsten Jahres auf den Markt zu bringen. Indien, wo das Handy seit gestern erhältlich ist, soll zu den ersten Ländern gehören, in denen es käuflich erworben werden kann. Ob das Smartphone nur dort – aufgrund der aktuellen Streitigkeiten mit dem Entwicklerteam – ohne die beliebte alternative Android-Version CyanogenMod auskommen muss, verriet Pei nicht. Eventuell kommt das OnePlus Two auch global mit einem schon angekündigten Community-Build, das im Februar erscheinen soll und auf Version 5.0 Lollipop vom mobilen Google-OS basiert.

Zur Ausstattung und zu den Specs des OnePlus Two gibt es bislang nur Gerüchte und Vermutungen. Der Website Business Insider zufolge wird es für das Handy beispielsweise austauschbare Back Cover geben. Diese sollten eigentlich schon für das erste Phone des Handy-Start-ups erhältlich sein, wurden aufgrund von Problemen bei der Produktion allerdings verworfen. Obwohl die Hardware ein Upgrade erfahren soll, ist die Rede davon, dass das OnePlus Two weiterhin ‘ne ganze Ecke günstiger als die High-End-Geräte der Konkurrenz sein wird.

Und dann soll es bezüglich der Hardware noch einige Überraschungen geben, wie eine „mit der Sache vertraute Person“ dem Business Insider verriet. Genauere Details dazu wollte der Informant jedoch nicht preisgeben – Spekulationen sind damit Tür und Tor geöffnet. Genau das dürfte die Absicht hinter dieser Ankündigung sein. Bleibt zu hoffen, dass OnePlus hinterher auch erfüllen kann, was potentielle Käufer jetzt erwarten.

Quelle: BGR India (via)

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Ab 4. Dezember: Sony Xperia Z1 Compact bei Aldi Nord

Während die Nachrichten bei Sony gerade nicht so rosig sind, dürfen sich Sony-Fans hingegen über gute Angebote freuen: Das Xperia Z1 Compact ist ab 4.12. bei Aldi Nord zu haben – für 279 Euro. Das ist ein guter Preis, aber kein Super-Schnäppchen. Preisvergleichsdienste listen das Gerät aktuell ab 294 Euro, eine größere Händler-Auswahl gibt es ab etwa 300 Euro.

Zum Gerät gibt es eine Aldi-eigene Prepaid-Karte mit 10 Euro Startguthaben dazu. Einen SIM- oder Netlock hat das Sony aber nicht, man kann es auch mit jeder anderen SIM-Karte verwenden.

Zwar hat das kleine Xperia inzwischen schon einige Zeit auf dem Buckel, gehört aber noch nicht zum alten Eisen: Bei Auslieferung läuft die frisch abgelöste Android-Version 4.4 auf dem Smartphone, für Anfang 2015 hat der Hersteller das Upgrade auf die topaktuelle Version 5.0 alias Lollipop angekündigt.

Auch die technische Ausstattung kann sich noch sehen lassen: Das 4,3 Zoll große Display löst 1280 × 720 Pixel auf und kommt somit auf eine Pixeldichte von 341 ppi. Damit ist die Darstellung zumindest auf dem Papier schärfer als die von Apples Retina-Displays bei den iPhones. Außerdem an Bord: LTE, 16 GByte interner Speicher mit microSDXC-Slot zur Erweiterung, NFC, Bluetooth 4.0 und WLAN nach dem n-Standard, eine 20,7-Megapixel-Kamera samt Foto-LED hinten und eine 2-Megapixel-Kamera auf der Front. Beim Gehäuse sind Vorder- und Rückseite aus Glas. Das fühlt sich hochwertig an und sorgt für ein angemessenes Gewicht.

Unterm Strich kann man mit dem Kauf des Xperia Z1 Compact nicht viel falsch machen. Und es gehört zur aussterbenden Rasse der sehr gut ausgestatteten Smartphones im kleinen Formfaktor. Mehr Infos bekommt Ihr im Datenblatt sowie in unserem Hands-on-Video von der CES im Januar.

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