LinkedIn Basiswissen: 8 Best Practices Tipps für Ihre LinkedIn Company Page

Mit über 600 Millionen Nutzern ist LinkedIn das größte soziale Netzwerk im Bereich B2B und damit für die Lead-Generierung von hoher Bedeutung. Bei dieser Social-Media-Plattform dreht es sich vorrangig um den Aufbau von Kontakten und Netzwerken. Es geht  dabei nicht nur um Ihre eigenen Kontakte, sondern auch darum, mit wem Ihre Kontakte wiederum in Kontakt stehen (Kontakte Ihrer Kontakte). So hat beispielsweise mein LinkedIn Profil über 6000 Kontakte, zusammen haben diese  ca. 82.0000 Kontakte und über die Kontakte 3. Grades ergeben sich insgesamt fast 2,8 Millionen Kontakte. Dies demonstriert die potentielle Reichweite von LinkedIn. Wenn allein mein Profil eine so große Reichweite erreicht, was meinen Sie, wie groß die Reichweite ist, wenn sie alle Mitarbeiter und Fans Ihres Unternehmens zusammenzählen? So eröffnet LinkedIn Ihrem Unternehmen den Zugang zu einem Markt, der gigantisch groß sein kann.

Die LinkedIn Unternehmensseite ist nicht nur eine „Über uns“-Seite Ihres Unternehmens. Sie können dort Produkte Ihres Unternehmens dynamisch vermarkten, indem Sie eine Vordenkerrolle einnehmen, neue Follower gewinnen und das Markenbewusstsein stärken. Dahinter verbirgt sich die eigentliche Essenz des Geschäftsmodells von LinkedIn: eine Fähigkeit, mit bestehenden Kunden in Kontakt zu treten und Ihren Markt durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu erweitern. Anstelle lediglich die Zahl der Follower und Mitarbeiter zu erhöhen, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie LinkedIn-Marketingwerkzeuge nutzen können, um neue Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen. LinkedIn kann Unternehmen in vielerlei Hinsicht darin unterstützen. Es gilt herausfinden, welche Vorteile Sie aus Ihrer LinkedIn-Company-Page ziehen möchten. Versuchen Sie zum Beispiel, ein Kundennetzwerk für den Online-Verkauf von Produkten aufzubauen? Oder möchten Sie Ihr Unternehmen als Vordenker auf dem Markt etablieren? Oder aber Sie möchten Spitzenkräfte in Ihrer Branche rekrutieren?

Die LinkedIn-Unternehmensseite bietet eine großartige Möglichkeit, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Marken und Dienstleistungen sowie Karrieremöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu vermarkten. Die Erstellung Ihrer Unternehmensseite auf LinkedIn ist nicht besonders schwierig. Um diese aber erfolgreich einzurichten, müssen Sie diesen Richtlinien befolgen.

Wie Sie Ihre LinkedIn Company Page einrichten

Unternehensseite erstellen
Eine LinkedIn Company Page einrichten

. Obwohl dieser Trend immer noch ein Aspekt der Nutzung von LinkedIn darstellt, bietet ein Ihnen ein LinkedIn-Netzwerk die Chance, Geschäftsergebnisse mit zu erzielen. Eine Unternehmensseite hilft LinkedIn-Mitgliedern, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihre Marke und die Karrieremöglichkeiten in Ihrem Unternehmen kennen zu lernen. Unternehmensseiten sind darüber hinaus eine ausgezeichnete Möglichkeit, Fachwissen in der Branche zu teilen und Ihr Unternehmen als Opinion Leader zu platzieren.

Laut LinkedIn erhalten Unternehmen mit vollständig hinterlegtem Profil 30% mehr Besucher. Daher sind im Folgenden einige Tipps zur Einrichtung einer LinkedIn-Firmenseite für Ihr Unternehmen aufgeführt. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie selbst bereits ein persönliches Profil auf LinkedIn haben, andernfalls müssen Sie vorab erst eines erstellen, um eine Seite für Ihr Firmenseite erstellen zu können.

Fügen Sie Ihr Firmenlogo und ein Titelbild, auch Heroimage genannt, hinzu, um Ihre Seite mit Leben zu füllen.

LinkedIn akzeptiert Bilddateiformate wie JPEG, PNG oder GIF. Für das Logo benötigen Sie ein quadratisches Bild. Die Mindestgröße für ein Logo beträgt  300 x 300 Pixel oder größer. Die Dateigröße des Logos darf bis zu 4MB betragen.

Die Mindestgröße für ein Banner-Bild beträgt 646 x 200px. Dieses darf bis zu 2MB groß sein.

Sorgfältig gestaltete LinkedIn-Firmenseiten werden wahrscheinlich häufiger besucht werden. Daher sollten Sie sich Zeit nehmen, um sicherzustellen, dass die visuellen Aspekte Ihrer Seite hervorstechen und dies mit professionellen Bildern unterstützen.

Pro Tipp: Nehmen Sie relevanten Text in Ihr Heroimage mit auf damit Besucher mit einem Blick erkennen können, was Sie auf Ihrer Seite finden werden.

2.   Verwenden Sie branchenrelevante Keywords

Der Erfolg Ihrer LinkedIn-Firmenseite hängt von den Keywords ab, die Sie bei der Erstellung Ihrer Firmenbeschreibung auf der Seite verwenden. Sie sollten relevante Keywords und Phrasen verwenden, die das Ziel und den Zweck Ihres Unternehmens beschreiben. LinkedIn-Mitglieder suchen normalerweise nach Keywords. Daher ist es unerlässlich, Wörter und Ausdrücke einzuschließen, die Ihr Unternehmen, Ihr Fachwissen und Ihren Branchenschwerpunkt beschreiben.

Wenn Sie ein Search Engine Marketing Team haben, lassen sie sich doch mal die besten Keywords mitteilen oder nutzen Sie ein Keyword ReSEArch Tool, zum Beispiel von SEMRush.

LinkedIn Unternehmensseiten sind von LinkedIn SEO-freundlich eingerichtet worden. Bei Google und  anderen Suchmaschinen können Sie dadurch auch in den Suchergebnissen angezeigt werden. Um mehr organischen Traffic auf Ihre Seite zu bringen, müssen Sie einige relevanten Keywords hinzufügen, um in den Suchergebnissen höher zu punkten.

3.   Informationen zur Organisation

Besucher lernen Ihr Unternehmen und Ihre Produkte über den Informationsabschnitt Ihrer Organisation kennen. Daher müssen Sie hier Ihre Website-URL, den Standort Ihres Unternehmens, Ihr Branchen-Know-how sowie die Unternehmensgröße angeben.

Wenn Ihre LinkedIn-Firmenseite keine detaillierten, aktualisierten Firmeninformationen enthält, sondern nur eine langweilige, veraltete Einführungstexte über Ihre Firma, so muss Ihre Marketingabteilung diese dringend überarbeiten. Dies wäre zumindest empfehlenswert, wenn Sie Ihren Markt erweitern und Ihre Geschäftsziele über LinkedIn erreichen wollen. Tatsächlich erhalten – nach den Erkenntnissen von LinkedIn  – vollständige und regelmäßig aktualisierte Unternehmensseiten doppelt so viele Besucher wie solche mit unvollständigen oder veralteten Seitenangaben.

Was sind die Best Practices für Ihre LinkedIn Company Page?

Nachdem Sie eine LinkedIn-Seite für Ihr Unternehmen erstellt haben, besteht Ihre nächste Aufgabe darin, diese Seite durch Befolgen der Best Practices zu optimieren. Nachfolgend finden Sie einige dieser besten Möglichkeiten, die Ihrem Unternehmen beim Erreichen der digitalen Marketingziele auf LinkedIn helfen können:

1. Konzentrieren Sie sich auf den Inhalt Ihrer Seite

Es zählt der Inhalt, den Sie auf der Seite Ihres LinkedIn-Unternehmens veröffentlichen. Dies können Firmen-Updates, Fotos, Links, Videos, Artikel usw. sein. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Tipps zur Optimierung des Inhalts Ihrer Seite:

Veröffentlichen Sie regelmäßig kreative und nützliche Inhalte

Der effektivste Weg, Ihr Publikum zu vergrößern und Ihre Follower zu halten, besteht darin, Ihnen wertvolle Inhalte zur Verfügung stellen, indem Sie regelmäßig Artikel, Karrieremöglichkeiten oder Unternehmensupdates veröffentlichen. Nach den Erkenntnissen von LinkedIn erhalten Unternehmen, die mindestens einmal pro Woche Beiträge veröffentlichen, doppelt so viel Follower wie Unternehmen, die dies nicht tun. Der Grund für diese höhere Nutzeranzahl liegt darin, dass Ihre Beiträge nicht nur auf Ihrer Unternehmensseite erscheinen, sondern auch regelmäßig in Nachrichten-Feeds Ihrer Anhänger veröffentlicht werden und ggf. von diesen wiederum geteilt werden.

Wenn Sie außerdem einen informativen Blog-Post oder einen Nachrichtenartikel aus einer externen Quelle weitergeben, zeigt dies, dass Sie Kenntnisse in Ihrer Branche besitzen. Dies wird Ihnen auch dabei helfen, mit anderen Vordenkern in Kontakt zu kommen. Vergessen Sie hierbei nicht, die Quelle des Posts anzugeben.

Einige der erfolgreichsten LinkedIn-Business-Seiten veröffentlichen mehr wie vier Mal pro Tag Beiträge. Aber stellen Sie beim Einstellen Ihrer Inhalte sicher, dass diese für Ihr Unternehmen und Ihr Publikum relevant sind. Qualität geht vor Quantität!

Machen Sie Ihre Inhalte für Kunden wertvoll

Bei der Veröffentlichung eines LinkedIn-Beitrags ist zu beachten, dass Sie nur wenige Sekunden Zeit haben, um Ihre Anhänger zum Anklicken Ihres Beitrags zu bewegen. Anstatt Ihren Beitrag zu verkomplizieren, ist es besser, Ihren Lesern so genau wie möglich zu verdeutlichen, was dieser an Informationen für sie bereit hält. Es wird empfohlen, 150 oder weniger Zeichen in Ihren Beitragstitel zu verwenden.

Um mehrere Antworten zu erhalten, sollten Sie versuchen, Ihre Follower durch eine offene Frage, ein eindeutiges Zitat oder eine Kontroverse  direkt anzusprechen. Diese Inhalte ermutigen, sich mit Ihnen zu beschäftigen. Nach den Erkenntnissen von LinkedIn erzielen Aktualisierungen, die Fragen enthalten, wahrscheinlich doppelt so viele Kommentare wie normale Kommentare. Wenn Ihre Beiträge Kommentare enthalten, sollten Sie ebenfalls umgehend darauf antworten. Die Interaktion in den Kommentaren Ihrer Kunden ist eine gute Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen und eine der Best Practise für LinkedIn-Seiten.

Erstellen Sie einen Kalender für LinkedIn-Updates

[easy-tweet tweet=“Das Erstellen eines Content-Kalenders für Ihre LinkedIn-Updates ist eine gute Möglichkeit, Ihre Unternehmensseite zu verwalten. Sie sollten dem Zeitplan für die Veröffentlichung so weit wie möglich folgen.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/2ZAFhcH“ template=“user“]

Pro Tipp: Produzieren Sie wenn möglich Inhalte vor, sodass auch beim Ausfall eines Mitarbeiters weiter neue Inhalte veröffentlicht werden.

Die Benutzer von LinkedIn sind in der Regel morgens kurz vor der Abreise ins Büro oder am frühen Abend, wenn die LinkedIn-Mitglieder nach Hause zurückkehren, online. Außerdem verbringen die Mitglieder an Wochentagen mehr Zeit auf LinkedIn als am Wochenende. Denken Sie daran, wenn Sie Ihren Zeitplan für Ihre LinkedIn-Beiträge erstellen.

Bereichern Sie Ihre Beiträge mit Bildern, Links und Videos

Obwohl LinkedIn eine geschäftsorientierte Plattform ist, sollten Sie Ihre Inhalte dennoch farbenfroh und attraktiv gestalten. Das blose Posten von Texten erregt kaum Aufmerksamkeit in der Flut von Informationen. Erkenntnisse von LinkedIn zeigen, dass Beiträge, die ein Bild enthalten, fast 98% mehr Kommentare erhalten. Um diese Beiträge attraktiver zu machen, versuchen Sie also, Bilder, Videos und Links in Ihren Beiträge einzufügen.

Um das visuelle Interesse zudem zu erhöhen, wird empfohlen, auffällige Bilder mit einer Größe von 1200×627 hochzuladen, die einzigartig sind. Wenn Ihr Unternehmen über einen YouTube-Kanal verfügt, können Sie Ihre Videos auf der LinkedIn-Seite zur Verfügung stellen. Laut LinkedIn können Videos die Post-Share-Rate um 75% erhöhen.

Pro Tipp: Videos ,die nativ auf LinkedIn hochgeladen werden, erreichen mehr Nutzer, als wenn diese von andern Plattformen wie YouTube geteilt werden.

Verbinden Sie Ihre Unternehmensseite mit Ihren Mitarbeitern auf LinkedIn

Ihre Mitarbeiter sind die beste Quelle, um die Zahl Ihrer Seitenanhänger zu erhöhen. Daher ist es sinnvoll, mit ihnen zu beginnen. Sie sollten Ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, ihre Unternehmensposition in ihren LinkedIn-Profilen hinzuzufügen. Dies wiederum wird auf Ihrer Unternehmensseite angezeigt.

Pro Tipp: Sie können auch die besten Beiträge Ihrer Mitarbeiter auf LinkedIn veröffentlichen und deren Netzwerke und Ideen nutzen, um eine Verbindung zu Ihrem Unternehmen aufzubauen.

Laut LinkedIn haben Mitarbeiter mehr Kontakte als Unternehmens alleine an Followern. Tatsächlich beträgt dieses Verhältnis fast 10:1. Unternehmen mit einem starken Employee-Advocacy-Programm neigen dazu, 58% mehr Anhänger und potenzielle neue Talente anzuziehen. Daher kann die LinkedIn-Unternehmensseite Ihre Reichweite enorm vergrößern, wenn Sie Ihre Mitarbeiter in die Linkedin-Company-Page integrieren.

2. Beitreten zu LinkedIn-Gruppen, die mit Ihrem Unternehmen in Verbindung stehen

Wenn Sie sich aktiv an LinkedIn-Gruppen beteiligen, kann es Ihnen und Ihrem Geschäftsnetzwerk helfen, sich mit anderen Unternehmen und Fachleuten in Ihrem Bereich zu verbinden – insbesondere mit denjenigen, die nicht unmittelbar zu Freunden, Mitarbeitern oder Kollegen zählen. Die Beteiligung an diesen Gruppendiskussionen wird zudem mehr Follower Ihrer Unternehmensseite generieren.

Sie können die LinkedIn-Suchfunktion oder die Funktion „Group discover proposals“ verwenden, um eine Gruppe mit ähnlichen Interessen, wie das Ihres Unternehmens, zu finden. Sie können auch eine neue Gruppe auf der Grundlage Ihres Interessen- oder Fachgebiets erstellen.

Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise einem Verband angehört, können Sie dieser Gruppe auf LinkedIn beitreten, um eine wertvolle Quelle für professionelles Networking und Wachstum zu gewinnen. Das American Institute of CPAs hat zum Beispiel eine LinkedIn-Gruppe mit mehr als 65.000 Mitgliedern, in der eingehend fachliche Diskussionen geführt werden.

3. Verstehen, wie LinkedIn-Algorithmus funktioniert

Damit Ihre LinkedIn-Firmenseite ein Erfolg wird, ist es notwendig, den LinkedIn-Algorithmus und seine Funktionsweise im Griff zu haben. Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Einblick, wie der Algorithmus den Inhalt Ihrer Seite bewertet:

Bewertung Ihres Inhalts durch einen Bot

Nachdem Sie Inhalte auf Ihrer Seite gepostet haben, überprüft ein Bot anhand folgender Kriterien:

  • geringer Qualität (Rechtschreibung & Grammatik)
  • doppelt Veröffentlichung
  • Spam

Der Algorithmus bewertet Ihre Inhalte nach höchstmöglicher Qualität. Um ein besseres Ranking zu haben, vermeiden Sie oben genannten Kriterien.

Der Algorithmus prüft die Interaktionen zu Ihrem Beitrag.

Als Nächstes wird das Benutzerengagement Ihres Beitrags (durch Likes, Kommentare oder Shares ) vom Bot gemessen. Der Bot überprüft auch negative Signale und prüft, ob Benutzer Ihren Inhalt aus ihrem Feed ausblenden oder als Spam markieren. Dieser Kontrollpunkt demonstriert die Bedeutung der Relevanz und Einzigartigkeit der von Ihnen veröffentlichten Inhalte. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Inhalt Nutzer anspricht.

Überprüfung durch LinkedIn-Redakteure

Schließlich überprüfen Redakteure Ihre Inhalte und entscheiden, ob sie weiterhin im Nachrichten-Feed angezeigt oder verworfen werden.

Pro Tipp: Die LinkedIn-Redaktion kann bei Zustimmung Ihre Inhalte auch teilen. So erhalten Sie auf die Schnelle mehrere tausend neue Kontakte für Ihre Company-Page.

4. Nutzen Sie LinkedIn-Werbeanzeigen für gezieltes Marketing

LinkedIn sammelt wie andere Social Media-Kanäle detaillierte Daten über die beruflichen Interessen, Fähigkeiten und Zugehörigkeiten seiner Mitglieder. Somit verfügt LinkedIn über außergewöhnliche Einblicke in Ihren potenziellen Markt und kann ein äußerst nützlicher Partner in Ihrer Social-Media-Marketingstrategie sein.

LinkedIn verfügt über eine breite Palette von Werbelösungen. Die folgende Liste gibt einen Überblick auf diese Werbeformen:

Gesponserter Inhalt:  Werben Sie für Ihre Inhalte, um ein breiteres Publikum zu erreichen und mehr Besucher auf Ihre Unternehmensseite zu ziehen.

Text-Anzeigen: Dabei handelt es sich um Pay-per-Click- oder CPM-Anzeigen, die auf der LinkedIn-Homepage, den Suchergebnisseiten, den Gruppenseiten, den Profilseiten und Weiteren erscheinen können.

Gesponserte InMail: Sponsored InMail ist dem E-Mail-Marketing ähnlich. Dies ist auf die LinkedIn-Plattform beschränkt. Sponsored InMail ermöglicht es, personalisierte Werbung an LinkedIn-Mitglieder über Nachrichten zu senden. Die Nachrichten werden nur dann zugestellt, wenn LinkedIn-Mitglieder aktiv sind, um sicherzustellen, dass die Anzeigen wahrgenommen werden.

Weitere Werbemöglichleiten: Neben Self-Service-Anzeigenoptionen bietet LinkedIn auch andere Werbeprodukte an, die Sie auf der LinkedIn-Anzeigenplattform oder über einen LinkedIn-Marketingpartner nutzen können.

5. Verwenden Sie LinkedIn Analytics für effektives Marketing

Laut LinkedIn-Untersuchungen neigen die Beiträge dazu, morgens am stärksten von den Nutzern wahrgenommen zu werden. Dies kann ein Hinweis dafür sein, zu welchen Uhrzeiten Sie Ihre Inhalte veröffentlichen sollten. Möglicherweise variieren die Zeiten von Branche zu Branche. Ein Grund mehr, ein Blick in die Analysen zu werfen.

LinkedIn bietet Ihnen detaillierte Analysen, die Ihnen helfen herauszufinden, wie Sie Ihr Marketing effektiver gestalten. Folgende Fragen werden u.a. beantwortet:

  • Welche Arten von Inhalt sind ansprechend?
  • Zu welcher Uhrzeit sind Ihre Followers aktiv auf LinkedIn?
  • In welchem Bereich sind Ihre Follower aktiv?

Darüber hinaus bietet LinkedIn Ihnen zudem Themenvorschläge zu Trendthemen oder Artikeln, die Sie mit Ihrer Zielgruppe teilen können. Dazu müssen Sie lediglich die passende Zielgruppe auswählen und die darin enthaltenen Trends erforschen. Mit diesen Insights ist es Ihnen möglich, passende Artikel zu produzieren oder zum Teilen zu finden.

Dieser Einblick in Ihre Unternehmensseite ermöglicht es Ihnen, Ihre Marketingstrategie auf der Grundlage von Echtzeitdaten zu kuratieren und Ihre Leistung auf LinkedIn zu optimieren.

6. Verwenden Sie das LinkedIn-Mehrsprachigkeitstool

Wenn Ihre Zielkunden aus mehreren Ländern mit unterschiedlichen Sprachen stammen, müssen Sie Ihre Firmenbeschreibungen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen. LinkedIn unterstützt Beiträge in 20 verschiedenen Sprachen. Die Sprache der Seite wechselt automatisch je nach Auswahl, die das LinkedIn-Mitglied in den Spracheinstellungen getroffen hat.

Neben der Firmenbeschreibung können Sie auch Inhalte sowie Aktualisierungen in mehreren Sprachen konfigurieren und veröffentlichen. Dies ist eine großartige Chance, um Glaubwürdigkeit auch bei Internationalen Followern zu erzeugen und Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit Internationalen Kunden zu demonstrieren.

7. Mobilisieren Sie Ihre bestehenden Kunden

Eine Möglichkeit, mehr Follower zu gewinnen, besteht darin, Ihre bestehenden Kunden auf anderen Social Media-Kanälen wissen zu lassen, dass Sie auch auf LinkedIn unterwegs sind. Ebenso können Sie einen newsletter oder einen Follow-Button zu Ihrer Firmen-Website hinzufügen.

8. Erstellen Sie Showcase-Seiten

Eine weitere bewährte Praxis der LinkedIn-Firmenseite ist die Erstellung von Showcase-Seiten. Diese Showcases ermöglichen, Ihrer individuellen Marken, Produkte oder Dienstleistungen hervorzuheben.

Adobe hat seit Jahren eine der besten LinkedIn-Firmenseiten. Ein Grund für diesen Erfolg liegt in deren geschickten Hervorhebung ihrer verschiedenen Marken über die Showcase-Seiten. Die verschiedenen Marken von Adobe, wie Echo Sign, Creative Cloud, Marketing Cloud und Digital Publishing Suite zielen auf bestimmte Marktsegmente ab.  Aus diesem Grund war es sinnvoll, für jedes dieser Produkte separate Seiten zu erstellen. Die von Adobe erstellten Showcase Pages bieten eine Vielzahl nützlicher Aktualisierungen, Lösungen, Veranstaltungshinweise und inspirierender Zitate.

Fazit:

Sie können Ihre Firmenseite auf LinkedIn erstellen, indem Sie einfach Ihre Firmeninformationen ausfüllen und Ihr Logo und Bannerbild hochladen. Bei der Erstellung einer Firmenseite geht es jedoch nicht nur darum, die Details zur Ihrem Unternehmen aufzulisten, sondern es erfordert Arbeit von Ihrer Seite, um Follower und zukünftige Kunden zu gewinnen.

Kurz gesagt, LinkedIn ist eine großartige Plattform, um ein Netzwerk zu schaffen, Authentizität zu erzeugen und Insiderwissen von Experten Ihrer Branche zu sammeln. Ein wesentliches Ziel von LinkedIn besteht im Aufbau von Beziehungen zu Ihren Kunden. LinkedIn ist nicht nur eine Drehscheibe Ihrer Follower, sondern auch eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens.

LinkedIn Basiswissen: Mehr Reichweite mit LinkedIn Pulse / LinkedIn Artikeln

Wenn Ihre LinkedIn-Beiträge für Ihr Unternehmen oder für Ihr Profil keine Aufmerksamkeit erregen, verlieren Sie einen bedeutenden Faktor für dauerhaften Erfolg auf LinkedIn.

Warum Sie ohne gute Inhalte auf LinkedIn schon verloren haben?

Mehr als 80 % der B2B-Leads werden von LinkedIn Artikeln getriggert! Wenn Sie Ihre Follower nicht auf LinkedIn ansprechen, verpassen Sie eine Unmenge potenzieller Leads, die in Verkäufe für Ihr Unternehmen umgewandelt werden könnten. Sie sollten Ihren Konkurrenten nicht alleine dieses Feld von 600 Millionen Mitgliedern überlassen.

Obwohl die Umsetzung von erfolgreichen Inhalten auf LinkedIn ziemlich schwierig sein kann, möchte ich Sie nicht entmutigen. Erfreulicherweise gibt es eine erprobte und bewährte Methode, um Ihr LinkedIn-Engagement in nur wenigen Tagen zu steigern. Das Geheimnis heißt LinkedIn Pulse!

Die Steigerung Ihrer geschäftlichen Reputation, Ihrer Glaubwürdigkeit und Ihrer Reichweite kann durch konsequentes Veröffentlichen qualitativ hochwertiger Inhalte auf LinkedIn erreicht werden.

Um die Vermarktung Ihrer Inhalte nachhaltiger zu gestalten, ist LinkedIn Pulse mit einem Nachrichten-Aggregations-Feed ausgestattet, der Ihre Inhalte an interessierte Leser bringen kann. Weiterhin können Sie Ihre veröffentlichten Inhalte auf Ihrem LinkedIn Pulse mit Followern teilen.

Sie sollten wissen, dass LinkedIn so konzipiert ist, dass die Inhalte für jeden Kunden entsprechend seinen Interessen personalisiert werden. Damit können Benutzer mühelos auf all jene Inhalte zugreifen, die für sie relevant sind.

Früher kamen die Inhalte der Puls-Plattform in der Regel von bekannten, führenden Meinungsbildnern. Heute kann bereits jedes LinkedIn-Mitglied seine Inhalte, auf seine Follower zugeschnitten, erstellen und veröffentlichen.

Gründe, warum Sie LinkedIn Pulse benötigen

Viele Menschen, die von LinkedIn Pulse erfahren, fragen sich, warum sie dies anstelle anderer sozialer Mediennetzwerke nutzen sollten. Sie fragen sich darüberhinaus, warum Sie Ihre Inhalte bei Pulse veröffentlichen sollten, wenn sie bereits einen Blog haben.

Wenn Sie sich exakt diese Fragen stellen, möchte ich Ihnen in diesem Artikel die Vorteile von LinkedIn Pulse erläutern. Zu Beginn ein herausragender Vorteil von Pulse liegt in der Entwicklung von beruflichen Beziehungen. Aufgrund dessen ist LinkedIn Pulse bestens dafür geeignet, um sich mit Ihrer Zielgruppe auf einer persönlichen Ebene zu connecten.

Zu den Gründen warum Sie LinkedIn Pulse verwenden sollten, gehören neben der großen Reichweite, mit der Sie Follower aus Ihrem beruflichen Umfeld gewinnen auch Publikum und die Möglichkeit bestehenden und potenziellen Kunden einzubinden. Dies  alles erreichen Sie, indem Sie nützliche Inhalte auf LinkedIn Pulse erstellen.

Tipps wie sie auf LinkedIn Pulse publizieren, um das Engagement zu verbessern

Der Grund für die meisten Social-Media-Kampagnen ist die Schaffung von Engagement und darauf folgend umsetzbare Leads zu erhalten. Wenn Sie LinkedIn verwenden und Ihr Engagement mit Beiträgen verbessern, die Sie auf der Plattform veröffentlichen, dann gibt es einige Punkte zu beachten.

Bevor Sie nur daran denken auf die Schaltfläche „Veröffentlichen“ zu klicken, müssen Sie sich ein umfassendes Bild davon machen, was Sie mit Ihrem Inhalt eigentlich erreichen wollen.

Sie müssen in der Lage sein, einige wesentlichen Fragen zu beantworten, bevor Sie Ihre LinkedIn-Inhalte erstellen.

Einige dieser Fragen sollten Sie in der Lage sein zu beantworten, bevor Sie mit Ihren Veröffentlichungen auf LinkedIn Pulse beginnen:

  • Können Sie Insidertipps geben?
  • Wollen Sie Ihre Marke stärken?
  • Suchen Sie nach dem einfacheren Weg, um für Recruiter interessant zu sein?
  • Wollen Sie sich sich als Influencer platzieren?
  • Wollen Sie Ihr LinkedIn-Netzwerk erweitern?

Ihre Antworten auf diese Fragen bestimmen, was Sie nach der Veröffentlichung auf LinkedIn Pulse erzielen können.

LInkedinPuls Layout
So sieht der Editor von LinkedIn Pulse wenn Sie einen neuen Beitrag schreiben aus.

1. Wählen Sie erst eine relevante Nachricht und beginnen dann mit dem Schreiben

Die Entscheidung über Ihre Botschaft ist die erste Phase. Sobald Sie sich bewusst sind, worüber Sie schreiben und welche Botschaft Sie vermitteln wollen, müssen Sie eine Zielgruppenrecherche vornehmen, für die Sie schreiben.

Wenn es Ihnen schwerfällt, eine klare und direkte Botschaft auszuwählen, die Sie kommunizieren wollen, so schauen Sie welche Beiträge Ihrer Zielgruppe bereits gefallen.

Sie erhalten sofort ein Stichwort oder ein passendes Thema. Nun können Sie mit der Erstellung Ihrer Inhalte beginnen.

Neben LinkedIn gibt es viele weitere Tools, die Ihnen bei der Recherche helfen:

  • Schauen Sie auch bei Facebook oder anderen Sozial Media Netzwerken, was Fachmedien oder Mitbewerber dort posten
  • Nutzen Sie das Keyword Tool von Google Ads und schauen Sie mal bei Insight for Search vorbei
  • Legen Sie sich einen Google Alerts an mit Ihren Branchen Keywords
  • Nutzen Sie SEMRush oder andere Online Marketing Tools

Headline
Hier wird eine Frage in der Headline vewendet. Dies erzeugt neben Worten wie Tipps oder HowTo die meiste Aufmerksamkeit.

2. Fügen Sie bei der Erstellung Ihres Inhalts ein überzeugendes Bild hinzu

Für einen visuellen Anreiz bietet die Pulse-Postplattform Platz für das Hochladen von Kopfbildern. Sie müssen allerdings die richtige Bildgröße kennen, um die beste Darstellungsqualität zu gewährleisten. Eine empfohlene Bildgröße für Ihre Pulse-Posts ist 600 X 322 Pixel oder 1200 X 644 Pixel.

Wenn Sie ein Bild haben, das größer als die empfohlene Größe ist, können Sie es zuschneiden und durch Ziehen an die gewünschte Position ziehen, um es perfekt an den bereitgestellten Kopfbereich anzupassen.

Linkedin Pulse Chinegraph Image
In diesem Beitrag wird als Eyecatcher eine Chinegraph-Image verwendet

Im Internet sind viele kostenlose Stockfotos mit hoher Auflösung verfügbar. Wenn Sie Ihr Bild besser und kreativer gestalten möchten, können Sie Ihr Bild auch neu erstellen. Canva ist dafür die richtige Plattform, um Ihre Blog-Grafiken grundlegend neu zu gestalten. Sie brauchen noch nicht einmal dass besondere Design-Kenntnisse dafür.

Sie müssen sich lediglich ein Konto bei Canva einrichten oder sich mit Ihrem Konto anmelden, sofern Sie bereits ein Konto besitzen. Wenn Sie sich mit Ihrem Canva-Konto anmelden, sollten Sie auf die Schaltfläche „Benutzerdefinierte Abmessungen verwenden“ klicken, um genau die gewünschte Größe zu erhalten. Während es auf Canva Vorlagen für Instagram und Facebook gibt, gibt es für LinkedIn vorerst nichts dergleichen. Daher müssen Sie Ihre gewünschten Bildabmessungen manuell einfügen.

Wenn Sie mit der Auswahl der Abmessungen fertig sind, können Sie die auf Canva kostenlos zur Verfügung gestellten Fotos verwenden oder Ihre eigenen Bilder nutzen. Nachdem Sie die Bilderwahl getroffen haben, positionieren Sie es neu und passen die Größe an, damit es gut in den vorgesehenen Platz passt. Sie können es mit Filtern verändern, um die gewünschte Bildqualität zu erhalten.

3. Schreiben Sie eine überzeugende Schlagzeile

Neben der passenden Bildauswahl zu Ihrem LinkedIn Pulse-Beitrag, benötigen Sie auch eine überzeugende Schlagzeile/Überschrift, die für die von Ihnen gewählte Massage relevant ist. Als Faustregel gilt, dass Sie Ihre Schlüsselworte in Ihre Überschrift einfügen sollten. Sie brauchen eine perfekte Überschrift, um einen erfolgreichen Pulse-Inhaltsbeitrag zu erstellen.

Die Überschrift ist daher so bedeutsam, da daran Ihre bereits gewonnen Follower und zukünftigen Follower entscheiden, ob sie an Ihrem Beitrag Interesse haben oder nicht.

[easy-tweet tweet=“Sie müssen eine interessante und prägnante Überschrift schreiben und dabei relevante Schlüsselwörter zu Ihrem Pulse-Post verwenden.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3d2v38O“ template=“user“]

Wenn Ihr Beitrag überzeugend sein soll, ist ein Eindruck von Autorität erforderlich. Das können Sie mit Fakten, Zahlen und HowTo´s erreichen. Diese sollten sich in Ihrer Überschrift wiederspiegeln. Beiträge, die diese Schlüsselworte enthalten, bekommen wesentlich mehr likes und shares.

Worte, die immer sehr gut funktionieren, sind „faszinierend“ oder „erstaunlich“. Denken Sie aber daran, dass Sie für ein B2B Publikum schreiben!

Um sicherzustellen, dass Ihre Headline fesselnd und attraktiv für Ihre Leser ist, sollten Sie diese kurz und  prägnant halten. Wenn Sie nach dem Verfassen Ihrer Überschrift feststellen, dass die Länge mehr als 50-60 Zeichen enthält, bitte kürzen. Diese Länge würde ohnehin nicht mehr in den organischen Suchergebissen bei Google anzeigt werden können.

Wenn Sie mit diesen Schritten fertig sind, können Sie sich darauf konzentrieren, Ihren Beitrag abzuschließen.

4. Schreiben Sie die Einleitung, den Textkörper und schließen Sie Ihren Beitrag ab.

Zu diesem Zeitpunkt haben Sie bereits Ihre Überschrift und Ihr Bild. Als nächstes müssen Sie hier Ihren Beitrag fertig stellen.

[easy-tweet tweet=“Eine angemessene Formatierung Ihres Beitrags ist notwendig, um die Chancen zu erhöhen, dass Ihr LinkedIn Pulse-Post mehr Engagement erzeugt.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3d2v38O“ template=“user“]

Um sicherzustellen, dass Ihr Inhalt richtig formatiert ist, müssen Sie in einigen Blöcken Zitate, Bilder und Aufzählungszeichen hinzufügen. Vor allem werden Videos benötigt, um maximale Aufmerksamkeit zu erreichen.

Das Einfügen von Links zu Ihrem Beitrag ist wichtig. Übrigens, wussten Sie, dass wenn Sie mehr als 10 Post Likes auf Ihrem Artikel erreichen, lässt LinkedIn die Indexierung Ihres Artikels zu. Somit haben Sie die Chance bei Google auffindbar zu sein und profitieren gleich doppelt.

Sie sollten auf jeden Fall auf die korrekte Rechtschreibung und Grammatik achten, um sicherzustellen, dass Ihre Leser Ihre Inhalte einwandfrei verstehen können. Zeichensetzungsfehler und Tippfehler könnten den Erfolg Ihres Artikels innerhalb kürzester Zeit gefährden. Bei diesen Fehlern könnten Ihre Inhalte langweilig und beim Lesen ermüdend wirken; damit verliert Ihre Arbeit an Qualität.

Ihre Leser müssen Ihre LinkedIn Pulse-Inhalte entdecken. Der beste Weg, dies zu ermöglichen, ist das Verwenden von etwa drei Tags im Text.  Mithilfe von Tags können Ihre Beiträge in sozialen Medien leichter gefunden werden.

Denken Sie daran, dass andere über Ihren Artikel auf LinkedIn Pulse Bescheid wissen müssen. Der schnellste Weg dies zu erreichen, ist das Hinzufügen von #-Tags, wie es in LinkedIn Pulse empfohlen wird.

Schlussendlich, lassen Sie Ihren Artikel nochmals (inhaltlich) Korrekturlesen, so können Rechtschreibfehler sowie Verständnisprobleme vorweg behoben werden.

5. Veröffentlichen Sie Ihren Beitrag

Im Gegensatz zu anderen Kanälen,die es den Benutzern ermöglichen, Beiträge zu planen, die sie in Zukunft veröffentlichen möchten, erlaubt LinkedIn diese Funktion noch nicht. Sobald Sie also einen LinkedIn Pulse-Beitrag erstellt haben, müssen Sie ihn als Entwurf speichern oder sofort veröffentlichen.

Sollte Ihrer Meinung nach der LinkedIn Pulse Beitrag noch nicht veröffentlicht werden, können Sie eine Erinnerung setzen, mit der Sie zum späteren Zeitpunkt (Ihrer Wahl) benachrichtigt werden. Eine weitere Option bieten kostenpflichtige Social Media Marketing Tools wie z.B. HootSuite, die Ihnen eine Zeitplanung Ihrer Beiträge erlaubt.

Sobald Sie auf die Schaltfläche „Veröffentlichen“ klicken, erscheint der Beitrag im Abschnitt „Beitrag“ und wird Teil Ihres LinkedIn Pulse-Profils. Außerdem werden Ihre Follower über den Beitrag, den Sie neu zu Ihrem Profil hinzugefügt haben, benachrichtigt.

Der Pulse-Beitrag ist auf dem Benachrichtigungs-Feed Ihrer Leser verfügbar. Wenn sie die Pulse-E-Mails zuvor abonniert haben, so wird dieser Beitrag auch per E-Mail an Ihre Follower gesendet.

Nun, da Sie mit der Erstellung und Veröffentlichung Ihres Beitrags auf LinkedIn Pulse fertig sind, sollten Sie einen Content-Marketing-Kalender erstellen. Er dient Ihnen für die Erstellung eines zukünftigen Planes für all diejenigen Inhalte, die Sie auf LinkedIn Pulse veröffentlichen wollen.

Kontinuität bei der Veröffentlichung auf LinkedIn Pulse verschafft Ihnen mehr Engagement. Ideal ist es, den LinkedIn-Content-Marketing-Kalender für 1-6 Monate im Voraus zu planen.

Mit dieser Vorgehensweise müssen Sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, woran Sie arbeiten sollen, wann Sie an einem Projekt arbeiten sollen und wann der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung auf LinkedIn Pulse gekommen ist.

Es ist ebenso empfehlenswert, die wichtigsten Veranstaltungen wie Produktveröffentlichungen, Fragen und Antworten, Webinare und Interviews auf LinkedIn anzukündigen.

Der Fehler, den die meisten LinkedIn-Vermarkter regelmäßig begehen, ist das Hinzufügen von Inhalten, ohne sie testen zu lassen. Aus diesem Grund fügen sie regelmäßig einige Inhalte hinzu mit denen Sie neue Themen ausprobieren.

Indem Sie die Aktivitäten Ihrer Konkurrenten im Auge behalten, können Sie die am meisten diskutierten Themen relativ leicht erkennen und diese auch in Ihre LinkedIn-Content-Marketing-Strategie mit einbauen. Stellen Sie sicher, dass Sie jedes Thema, das nicht wie geplant funktioniert, entfernen.  Dies verbessert Ihr Gesamtscoring bei LinkedIn Pulse für das Ranking in der LinkedIn Pulse-Suche.

LinkedinPulse Likes und Kommentare
Linkedin Pulse Beitrag von mir mit Likes und Kommentaren

Schlussfolgerung: 

Das Geheimnis der Gewinnung von mehr Kunden und Lesern für Ihre Marke besteht darin, auf möglichst vielen Plattformen aktiv zu sein.

Leider ist den meisten Unternehmen nicht bewusst, dass sie ihre vollständigen Artikel mit Hilfe von LinkedIn Pulse direkt auf LinkedIn veröffentlichen können. Mit Hilfe vom LinkedIn-Pulse können Sie sich mit Ihrer Zielgruppe in Verbindung setzen, sich als Vordenker präsentieren und nützliche Inhalte schreiben, um Ihre Kunden anzusprechen.

LinkedIn Pulse hilft dabei, Leser entsprechend ihrer Interessen, ihrer Branche zu informieren. LinkedIn Nutzer können mit Hilfe von LinkedIn Pulse, Marken und Themen abonnieren.

Weiterhin können Sie LinkedIn Pulse Beiträge auch auf Ihrer Company-Page oder Ihren Showcase-Seiten teilen. Das stellt sicher, dass Sie Ihre Reichweite nochmals erhöhen. Auch den Followern Ihres Unternehmens wird der Beitrag ebenso angezeigt – auch dann, wenn diese Ihren LinkedIn Pulse-Feed nicht abonniert haben.

4 Do’s und 4 Don‘ts bei Webinaren und Videokonferenzen

ZOOM, Skype und Co. erleben gerade einen absoluten Boom. Der Grund: die Corona-Krise. Die Menschen können sich nicht mehr privat treffen und chatten jetzt via Video, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Auch für Webinare und VideoKonferenzen werden diese Portale vermehrt genutzt. Doch nicht nur in dieser Zeit bieten sie Vorteile. Was genau Webinare und VideoKonferenzen sind, welche Vorteile sie mit sich bringen und Do’s und Don’ts, die dich zum Experten machen, erfährst du jetzt hier im Blog.

Was sind Webinare und VideoKonferenzen?

Webinare und VideoKonferenzen (im Weiteren der Lesbarkeit halber nur noch als Webinare) werden für Webmeetings zu Bildungszwecken genutzt. Sie bieten die Möglichkeit der direkten Interaktion und besitzen eine Multimedialität für alle Teilnehmenden. Das bedeutet, dass bei Webinaren sowohl Audio als auch Video und Textchat gegeben ist. Dadurch resultiert eine hohe Authentizität, der Person, die das webinar abhält. Es ist quasi das Online-Gegenstück zu einem Seminar. Mit dem einzigen Unterschied, dass jeder von überall aus teilnehmen kann. Es muss hier jedoch klar abgegrenzt werden zu Live-Streams. Diese bieten in der Regel keinerlei Interaktionsmöglichkeiten.

Webinare sind gerade in der heutigen Zeit sinnvoll. In Unis wird so zum Beispiel vielerorts das sogenannte „Distance Learning“ eingeführt. Geeignete Portale/Softwarelösungen sind beispielsweise ZOOM, Skype, Adobe Connect, WebEx, Google Hangouts oder GoToMeeting. Bei den meisten gibt es viele nützliche Funktionen wie das Bildschirm-Teilen, der Textchat, Abstimmungen und eine Upload-Möglichkeit, die keine Wünsche offenlassen. Die einzige Grundvoraussetzung ist die benötigte software. Jeder Teilnehmer benötigt dabei einen entsprechenden PC oder Laptop, eine Internetverbindung und gegebenenfalls ein geeignetes Headset.

Do’s bei Webinaren und VideoKonferenzen

  1. Übung macht den Meister

Webinare sind definitiv eine neue Erfahrung für diejenigen, die bisher lediglich Vorträge vor Publikum hielten. Zwar sieht man seine Audience auch bei Webinaren, jedoch ist es ein wenig unpersönlicher. Die Barriere ist anfangs oft gegeben. Doch das ist normal! Übe deine Präsentation, nutze Möglichkeiten, die dir normalerweise nicht gegeben wurden. Übung macht den Meister und das gilt auch hier. Gehe deine Präsentation durch und spiele mit den technischen Optionen. Wie kannst du dich und dein Webinar am besten darstellen? Probiere dich aus.

  1. Nutze deine Visuals zu deinen Gunsten

Es ist generell wichtig bei Präsentationen diese visuell ansprechend zu gestalten. Zu viel Text liest niemand. Bei Webinaren gewinnt diese Leitidee noch mehr an Bedeutung. In der Regel sieht der Teilnehmer lediglich deine Präsentation und hört dazu deine Stimme. Höchstens sieht man dich noch in einem kleinen Fenster in der Ecke. Es ist also immens wichtig deine Präsentation optisch aufzuwerten. Nutze ansprechende Bilder, interessante Infografiken und halte dich beim Text stichpunktartig. Ansonsten läufst du Gefahr die Aufmerksamkeit deiner Zuschauer zu verlieren.

  1. Lasse Fragen zu

Webinare zeichnen sich durch Interaktion aus. Das bedeutet also nicht, dass du lediglich deine Präsentation abhältst und am Ende Fragen gestellt werden können. Dein Publikum könnte zu einem Thema am Anfang Fragen haben, was am Ende wieder vergessen wird. Teile also deine Präsentation in Themenbereiche ein und lasse nach jedem Thema Fragen zu. Dadurch wirkt dein Webinar dynamischer und bringt deine Zuschauer zum aktiven Mitmachen.

  1. Suche dir Influencer zur Unterstützung

So gut wie in jeder Nische gibt es geeignete Influencer, so auch in deiner. Influencer bieten dir zusätzliche Reichweite und neue Zielgruppen, die du erschließen kannst. Hole sie dir als Gesprächspartner und Experten mit in dein Webinar. Dadurch wirkst du interessanter und ideenreicher. Durch Influencer kannst du schnell mehr Teilnehmer hinzugewinnen.

Don’ts bei Webinaren und VideoKonferenzen

  1. Nicht zu viele Folien

Wenn du ein Webinar mit einer Präsentation hältst, sieht dein Publikum lediglich diese – nicht dich. Das ist ein gravierender Unterschied zu Seminaren. Nutze nicht zu viele Folien und achte darauf, dass auf diesen angemessen viel Text steht. Du solltest nicht einfach von den Folien ablesen. Eher sollten sie dir komplementieren und das zusammenfassen, was du sagst. Wichtig: Bleibe nicht zu lange auf einer Folie. Wie gesagt, dein Publikum sieht nur das und dadurch läufst du Gefahr schnell langweilig zu werden.

  1. Rede nicht zu viel über dich selbst

Dein Publikum möchte nicht deinen gesamten Lebenslauf hören oder was du für tolle Bücher geschrieben hast. Sicherlich ist anfangs eine kurze Einleitung zu deiner Person sinnvoll, damit sich jeder Teilnehmer ein Bild von dir machen kann. Jedoch hältst du das Webinar, um deinem Publikum Lösungen zu deren Problemen anzubieten und vorzustellen. Fokussiere dich darauf.

  1. Lass dich nicht von wenigen Teilnehmern entmutigen

Aller Anfang ist schwer. Dazu gehört auch sich langsam, aber stetig einen Namen in deiner Branche zu machen. Zu Anfang kann es also sein, dass du unzählige Einladungen zu deinem Webinar verschickst, jedoch nur ein Bruchteil daran teilnimmt. Das ist kein Problem! Lass dich nicht davon entmutigen. Machst du deinen job gut, spricht sich das herum und du wirst sehen, dass schon ganz bald mehr und mehr Teilnehmer hinzukommen werden.

  1. Plane dein Webinar nicht zu kurzfristig

Gib deinen potenziellen Teilnehmern Zeit. Viele haben sicherlich einen vollen Terminkalender in naher Zukunft. Planst du hingegen dein Webinar längerfristig, ist die Chance höher, dass du mehr Teilnehmer gewinnst. Allerdings solltest du es auch nicht zu weit in der Zukunft einplanen. Das birgt die Gefahr, dass man dich vergisst. Ganz nach dem Motto „Ach, das ist ja erst in 7 Monaten. Ich gucke dann nochmal“.

Fazit:

Mit diesen Do’s und Don’ts wird dein Webinar oder deine VideoKonferenz zu einem absoluten Erfolg. Orientiere dich an den Tipps und sei du selbst. Deine Teilnehmer haben dafür Verständnis, wenn nicht alles auf Anhieb klappt. So wie du lernen musstest persönlich vor Publikum zu sprechen und bestimmte rhetorische Mittel und weitere Tricks zu verwenden, ist das bei Webinaren nicht anders. Die Materie ist eine andere und sich dort hineinzuarbeiten braucht Zeit. Nach und nach wirst du sicher mit allen neuen Funktionen vertraut sein und kannst sie zu deinem Vorteil nutzen.

LinkedIn Basiswissen: 8 Tipps wie Sie Recruiter für ihr LinkedIn Profil begeistern

LinkedIn ist das soziale Netzwerk für die Internationale Geschäftswelt. LinkedIn ist ein Ort für Fachleute, an dem sich ehemalige und aktuelle Kollegen zusammenschließen, Geschäftsbeziehungen auf- und ausbauen, sich innerhalb von Branchen vernetzen und nach Jobs beziehungsweise nach neuen Mitarbeitern suchen.

LinkedIn-Benutzer erstellen Profile, die einem Lebenslauf ähneln und welche es anderen Mitgliedern von LinkedIn ermöglichen, mehr über den geschäftlichen Hintergrund, deren Fachgebiete, Gruppen oder Organisationen zu erfahren. Wenn ein Benutzer sein Profil erstellt hat, kann er andere Benutzer zu seinem Netzwerk hinzufügen.

Über sein LinkedIn-Profil kann man eigene Status-Updates teilen, welche die Mitglieder Ihres Netzwerks darüber informiert, woran sie z.B. gerade arbeiten oder wann sie möglicherweise reisen. Auch können Sie bei Bedarf Empfehlungen geben. Es gibt auch eine Funktion, die es denjenigen, die nicht bei LinkedIn angemeldet sind, ermöglicht, Teile Ihres Profils zu sehen, die der Benutzer für zulässig hält. Dies erhöht Ihre Chance auch bei Google zu bestimmten Schlüsselwörtern gefunden zu werden.

Mehr als 600 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern sind mittlerweile bei LinkedIn vertreten. Zu den LinkedIn-Mitgliedern gehören einige Führungskräfte aus allen Fortune 500-Unternehmen; die Lösungen für das Recruiting von Mitarbeitern werden von 82 der Fortune 100-Unternehmen genutzt.

Einige Unternehmen suchen über LinkedIn nach ihren zukünftigen Mitarbeitern oder besetzen bestimmte Stellen, bevor sie überhaupt eine Stelle ausschreiben. In dieser Hinsicht fungiert ein LinkedIn-Profil als Lebenslauf einer Person. Wenn Sie nach einer Stelle suchen, ist Ihr LinkedIn-Profil eine 24/7-Informationsquelle für die Personalvermittler, die auf der Suche nach Talenten sind. Laut dem Jobvite 2016 Recruiter Nation Report finden 87% der Personalvermittler LinkedIn am effektivsten bei der Überprüfung von Kandidaten während des Einstellungsverfahrens.

Wie ein Recruiter Ihr LinkedIn-Profil betrachtet

Bei der Betrachtung eines LinkedIn-Profils gibt es zahlreiche kritische Bereiche, auf die Personalverantwortliche besonderes Augenmerk legen, um zu beurteilen, wer Sie sind und wie ernst Sie Ihre Jobsuche nehmen.

Tipp 1:

Besitzen Sie ein LinkedIn-Profil? Hoffentlich ja – denn ohne ein LinkedIn-Profil geht es kaum noch. Ein LinkedIn-Profil zeigt deutlich, dass Sie mit den aktuellen Jobtrends Schritt gehalten haben und wissen, wie man heute nach Jobs sucht und sich vernetzt.

Tipp 2:

Sind Sie offen für eine neue Herausforderung? Das wird dem Recruiter durch ein kostenpflichtiges Recruiter-Profil angezeigt. Personalvermittler wollen ihre Zeit nicht unnötig verschwenden, wenn Sie nicht bereit für eine neue Beschäftigung oder Herausforderung sind. Dann wird dieser wahrscheinlich nicht auf Sie zukommen.

Tipp 3:

Die Größe Ihres Netzwerkes ist ebenfalls wichtig. Sie zeigt, dass Sie kommunikativ sind, offen für Fachthemen und es beherrschen aktiv andere Menschen anzusprechen. Was wäre eine gute Anzahl an Kontakten, die man in seinem Netzwerk vorweisen sollte? Antwort: Über 300 wäre gut. Über 400 besser. Mehr als 500? Ja, denn LinkedIn zeigt maximal 500 Kontakte an!

Tipp 4:

Ein Profilbild ist ein absolutes MUSS! Sie müssen ein Profilbild auf Ihrem LinkedIn-Profil haben. Fehlende Profilbilder im Profil sind ein deutliches Zeichen für mangelnde Professionalität und Seriosität. Bitte verwenden Sie ein Profilbild, das Sie in ein professionelles Licht rückt. Wenn Sie ein Bild aus Ihrer Studienzeit wählen, womöglich aus dem Urlaub mit einer Flasche Bier in der Hand, wird ein Personalvermittler Sie nicht ernst nehmen können. Personalvermittler möchten ein professionell aufgenommenes Foto sehen, das Sie von anderen absetzt.

Tipp 5:

Ihr Karriereverlauf/Berufserfahrung: Aus Sicht des Recruiters ist der Abschnitt über Ihren beruflichen Werdegang ein entscheidender Aspekt. Personalvermittler schauen sich die Unternehmen an, für die Sie gearbeitet haben. Neben der Angabe Ihrer Berufsbezeichnung, Ihren Verantwortlichkeiten und Ihren Leistungen, achten Recruiter darauf, wie lange Sie auf der jeweiligen Positionen tätig waren. Ihr Profil muss keine Kopie oder gar das blose Einfügen einzelner Abschnitte Ihres Lebenslaufs sein, aber die aufgeführten Stellen sollten die Titel und Daten Ihres Lebenslaufs widerspiegeln. Ihre Erfahrungen sollten beschrieben sein, um zu zeigen, dass Sie etwas vorweisen können.

Tipp 6:

SCHLÜSSELWÖRTER! Wichtig ist außerdem, dass Ihr Profil die richtigen Keywords (Schlüsselwörter, Suchworte) enthält. Keywords sind entscheidend, wenn Sie gefunden werden wollen. Personalvermittler wissen nur darüber Bescheid, dass Sie auf Stellensuche sind, wenn Ihr Profil oder Ihr beruflicher Werdegang die spezifischen Schlüsselwörter enthält. Je leichter Ihr Profil gefunden wird, Ihre Leistungen und fachbezogenen Fähigkeiten hervorgehoben werden, desto schneller kann ein Personalvermittler Ihr Profil einsehen und die Entscheidung treffen, ob Sie die richtige Person für seine zu besetzende Stelle sind.

Branchenwissen Keywords
Kenntnisse und Fähigkeiten – Möglichkeit Top Keywords unterzubringen

Tipp 7:

Eine ansprechende Zusammenfassung. Der Abschnitt Zusammenfassung (About, Summary) ist wichtig, um sich vorzustellen. Er wird von Recruitern oft nach dieser Zusammenfassung geschaut, um herauszufinden, wer Sie sind. Personaler verwenden den Zusammenfassungsteil, um Fragen oder Missverständnisse zu erklären, die sich aus Ihren Angaben zur Berufserfahrung ergeben haben. Vergessen Sie bitte auch hier nicht, Schlüsselwörter aus vorherigem Tipp 6 unterzubringen.

Tipp 8:

Ihr Profil sollte leicht zu lesen sein. Dicht gepackte Absätze erschweren es, relevante Informationen zu finden, die Recruiter benötigen, um zu beurteilen, ob Sie für eine Stelle gut geeignet sind. Benutzen Sie Ihre Eingabetaste, um zwischen den Absätzen einen Leerraum zu schaffen. Verwenden Sie eine Aufzählung Ihrer Leistungen und kommen Sie schnell auf den Punkt.

Fazit:

Machen Sie Recruiter auf sich aufmerksam, indem Sie die richtigen Schlüsselwörter benutzen. Wenn Sie einer bestimmten (Berufs-)Branche angehören, sollten Sie branchenspezifischen Fähigkeiten und Schlüsselwörter anführen. Beschreiben Sie Ihre beruflichen Herausforderungen und wie Sie Ihre Aufgaben erfüllt haben. Das heißt nicht, dass sie eine beliebig lange Liste mit allen von Ihnen ausgeführten Aufgaben einstellen sollen. Machen Sie stattdessen beschreibende Aussagen, die Ihre tatsächlichen Leistungen beschreiben. Dabei könnten folgende Fragen unterstützen: Haben Sie z.B. ein neues (Software-) Programm eingeführt?  Wie haben Sie Projekte durchgeführt? Welche besonderen Methoden haben Sie eingesetzt?  Wie viel Geld haben Sie dem Unternehmen gespart?

Bitte achten Sie darauf, weitere Angaben in Ihrem Profils nicht zu vernachlässigen! Personalvermittler beurteilen Ihr Profil gesamtheitlich, wie umfassend und detailliert es ist, und nach der Größe Ihres Netzwerks. All diese Bereiche zeigen, wie ernst es Ihnen mit der Stellensuche ist und dass Sie nach einer neuen Herausforderung in der Arbeitswelt Ausschau halten.

Wie Recruiter Ihr LinkedIn-Profil einfach nicht ignorieren können

Nachfolgend werden die 5 wichtigsten Punkte aufgeführt, die in Ihrem LinkedIn-Profil vorhanden sein sollten:

1. Geben Sie Ihre Kontaktinformationen an

LinkedIn Kontaktdaten Mirko Peters
Öffentliche Kontaktdaten bei LinkedIn

Es kann sich merkwürdig anfühlen, seine Kontaktinformationen offen im Internet aufzuführen- aber Sie möchten, dass Personalvermittler und potenzielle Chefs eine einfache Möglichkeit haben, außerhalb von LinkedIn mit Ihnen in Kontakt zu treten. Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben. Sie können diese auch nur für Ihre Kontakte oder für Recruitern freigeben.

Die von LinkedIn vor einiger Zeit neu gestaltete Website platziert Kontaktinformationen an einer sichtbareren Stelle – ganz oben im Profil in der Nähe Ihres Namens, Ihres Jobtitels, Ihres Standorts und Ihres Profilfotos.

2. Verwenden Sie Fotos, um Ihre Geschichte zu erzählen.

Genau wie bei Facebook und Twitter bietet auch LinkedIn die Option ein Profilbild und ein Titelbild einzufügen. Nutzen Sie diese wie bei einer erstklassigen Immobilie, um zu vermitteln, wer Sie wirklich sind.

Die erste Priorität ist Ihr Profilbild. Sie sollten dies von einem professionellen Fotografen aufnehmen lassen. Wenn Sie sich kein professionelles Fotoshooting leisten können, lassen Sie einen Freund ein passendes Foto von Ihnen in Arbeitskleidung vor einem schlichten Hintergrund aufnehmen (bitte kein Selfie). Laut der professionellen Fotografin Heather Liebler  „…ist der Schlüssel zu einem großartigen LinkedIn-Foto ist ein natürlicher, entspannter Ausdruck und eine großartige Beleuchtung.“

LinkedIn Profil Mirko Peters
Das Foto und Heroimage von meinen Profil: Mirko Peters

Was das Titelbild betrifft, so wird der voreingestellte blaue Hintergrund von LinkedIn in der Standardausgabe nicht ausreichen, wenn Sie sich von anderen abheben wollen. Finden Sie ein Bild, das aussagt wer Sie sind oder was Sie machen. Vielleicht ist es die Skyline Ihrer Stadt, Ihr College-Campus, ein Lieblingsmuster oder eine Darstellung dessen, was Sie tun – beispielsweise wie eine Tastatur für einen Schriftsteller oder ein Musikinstrument für einen Musiker.

Pro Tipp: Ergänzen Sie das Hintergrundbild, um zusätzliche Informationen durch einen Text!

3. Machen Sie sich Ihre Erfahrung sichtbar, aber übertreiben Sie nicht

Mirko Peters Fähigkeiten beschreiben
Beispiel für eine Beschreibung einer Jobtätigkeit

Sie wollen zeigen wie intelligent Sie sind und welche außergewöhnlichen Fähigkeiten Sie haben? Gut, aber halten Sie sich kurz und sachlich. Bedenken Sie, Übertreibungen vermitteln nicht den besten Eindruck. „Niemand glaubt Ihnen, dass Sie als Praktikantin eine Vereinbarung neu verhandelt haben, um dem Unternehmen Millionen zu sparen oder strategische Initiativen zur Gewinnung neuer Marktanteile geführt haben“, sagt Wendy Zang, Managing Consultant bei der Personalberatung Helbling & Associates. „Seien Sie ehrlich darüber, was Sie als Teil eines Teams geleistet haben.“

4. Verbinden, nicht sammeln

Sie sollten mit Personen auf LinkedIn in Verbindung treten – aber diese nicht wie Trophäen sammeln. Bevor Sie wahllos möglichst vielen Personen eine LinkedIn-Einladung schicken, nehmen Sie sich die Zeit, jeder Einladung eine persönliche Notiz beizufügen. Das hilft Ihnen bei Ihre Vernetzungsstrategie vorab genauestens zu überlegen, warum Sie eine Verbindung herstellen möchten.

5. Jeden Tag auf LinkedIn aktiv sein

Wenn Sie sich jeden Tag ein wenig auf LinkedIn engagieren, werden Sie im Handumdrehen ein LinkedIn-Star sein. Die meisten Menschen besuchen LinkedIn nur, wenn sie auf Arbeitssuche sind oder sie befürchten, entlassen zu werden. Das ist falsch. Halten Sie Ihr berufliches Profil auf dem neuesten Stand und teilen sie regelmäßig berufliche Aktivitäten oder teilen sie Fachartikel auf LinkedIn Pulse.

Nehmen Sie sich täglich eine kleine LinkedIn-Aufgabe vor. Aktualisieren Sie Ihren Erfahrungsabschnitt mit neuen Verantwortlichkeiten, die Sie bei der Arbeit erworben haben. Nehmen Sie sich viel Zeit, um einen Artikel oder einen Beitrag zu lesen und ihn zu „liken“, zu kommentieren oder weiterzugeben. Vielleicht verfügen Sie über Wissen und Erfahrung, das Sie teilen können – tun Sie es! Schreiben Sie beispielsweise einen LinkedIn-Artikel über das, was Sie in Ihrem letzten job gelernt haben oder was Sie aktuell inspiriert.

Download – kostenlose Checkliste für LinkedIn Profile

LinkedIn Basiswissen: HowTo mit Employee Advocacy in 4 Schritten zum Erfolg

Employee Advocacy bezieht sich auf das Engagement von Mitarbeitern als Botschafter Ihres eigenen Unternehmens, deren Marketing-Reichweite zu erweitern, neue Perspektiven zu erschließen und potenzielle Kunden zu gewinnen, ohne dabei viel für Werbung auszugeben.

Mit einfachen Worten: Wenn Sie ein Unternehmen mit zufriedenen und begeisterten Mitarbeitern führen, haben Sie sicher auch einen talentierten Mitarbeiterpool, die Ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten können. Ihre Mitarbeiter wissen besser als jeder andere über Ihr Unternehmen und Ihre Organisation Bescheid und sind daher für diese Aufgabe bestens geeignet. Die Förderung und dadurch erzielte Steigerung des Bekanntheitsgrades Ihres Unternehmens durch eigene Mitarbeiter wird als Employee Advocacy (deutsch: Mitarbeitervertretungsprogramm) bezeichnet.

Employee Advocacy ist am wirkungsvollsten, wenn eigene Mitarbeiter in ihren sozialen Medien/-kanälen wie LinkedIn dafür werben oder anderweitig Produkte oder Dienstleistungen (weiter-) empfehlen. Dies kann auf verschiedenen Social-Media-Plattformen beobachtet werden; auf der eignen Webseite oder einfach durch persönliche Empfehlungen im direkten Gespräch, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Jedes Mal, wenn eine Person etwas Positives über seine Arbeit veröffentlicht, engagiert sie sich im Grunde genommen für das Unternehmen mit seinen Produkten oder Dienstleistungen. Indem Ihr Mitarbeiter einen einfachen Facebook Post Ihrer Unternehmensseite teilt oder kommentiert, wirbt er für Ihr Unternehmen und steigert damit den Bekanntheitsgrad im Netz.

Employee Advocacy auf LinkedIn?

Nachdem wir die Definition von Employee Advocacy aus der Unternehmensperspektive betrachtet haben, wollen wir uns einen genauen Überblick über folgende vier Schritte verschaffen, die damit für Sie verbunden sind:

  1. Definieren Sie Ziele und Strategien für ein Employee-Advocacy-Programm für Ihre Mitarbeiter

Der erste Schritt, um mit Ihrem Employee Advocacy Programm zu beginnen, besteht darin, Ihre Ziele und Strategien festzulegen. Dazu gehört die Festlegung einiger Meilensteine und Kennzahlen, um den Fortschritt des Programms jederzeit beurteilen zu können. Diese Ziele können darin bestehen, die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen, den Ruf des Unternehmens zu verbessern oder den Umsatz des Unternehmens zu steigern.

Wenn Sie Ihre Ziele definiert haben, werden Sie das Team für das Employee Advocacy Programm und die passende Zielgruppe innerhalb Ihres Unternehmens auswählen, an der Sie das Programm ausrichten. Wenn Ihr Ziel beispielsweise darin besteht, den Umsatz des Unternehmens zu steigern, dann sind die Vertriebsmitarbeiter aufgrund ihrer vorhandenen Netzwerke und ihrer Verbindungen Ihre offensichtlich richtige Wahl. Wenn Sie neue Mitarbeiter gewinnen wollen, wählen Sie am besten das HR-Team und die Fachabteilungen aus, um neue Talente durch das Employee Advocacy Programm zu gewinnen.

Für eine bessere Analyse während des Advocacy Programms können Sie Dienste wie LinkedIn Elevate nutzen. Darüber können Sie beispielsweise die Reichweite und den Erfolg von Mitarbeitern auswerten, um diejenigen zu finden, die „soziale Stars“ bereits sind. Außerdem können Sie LinkedIn Elevate verwenden, um die Abteilungen mit dem größten Interesse an den gemeinsamen Zielen zu ermitteln. Wenn Sie die Ihre sozialen Stars in Ihr Employee Advocacy Programm aufnehmen, wird es schon in der Anfangsphase an Dynamik gewinnen.

Es ist auch notwendig, Ihre Zielgruppe bei der Vorbereitung Ihrer Content-Strategie im Blick zu behalten. Wenn Ihre Employee Advocacy Inhalte lediglich Salesmaterialien umfassen, wird das Programm höchstwahrscheinlich scheitern. Versuchen Sie, Kunden zu gewinnen, indem Sie ein Gleichgewicht zwischen unternehmensbezogenen, branchenbezogenen und allgemeinen Informationen liefern.

  1. Erklären Sie die Vorteile des Employee Advocacy Ihren Mitarbeitern

Nachdem Sie nun Ihre Programmstrategie vorbereitet haben, besteht der nächste Schritt darin, Ihre Mitarbeiter darüber aufzuklären, was das Employee Advocacy-Programm ist und wie sie selbst davon profitieren können. Sie sollten Ihren Mitarbeitern erklären, wie die gemeinsame Nutzung von qualitativ hochwertigen Inhalten ihre Reichweite auf LinkedIn verbessern kann. In ähnlicher Weise können Sie Ihre Mitarbeiter durch mögliche Beteiligungen am Umsatz (Affiliate) für das Programm motivieren, die Ihr Unternehmen aufgrund des Employee Advocacy Programmes erzielt.

Sie werden feststellen, dass es einige Mitarbeiter gibt, die nicht gut darin sind, LinkedIn zu nutzen. Um sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Level sind, können Sie eine Schulung abhalten und darin erläutern, wie man ein erstklassiges LinkedIn-Profil und eine Taktik zum Austausch von Inhalten aufbaut. Da nicht jeder Mitarbeiter daran gewöhnt sein mag, unternehmensbezogene Inhalte zu teilen, ist es auch hilfreich, klare Richtlinien für soziale Medien vorzugeben, um ihnen ihre Bedenken zu nehmen (Social Media Guidlines).

  1. Starten des Employee Advocacy Programms auf LinkedIn

Mit den von Ihnen definierten Zielen und gut ausgebildeten Mitarbeitern sind Sie nun bereit, das Employee Advocacy- Programm Ihres Unternehmens auf LinkedIn zu starten. Dazu können Sie die internen Kommunikationssysteme (Email, Intranet…) Ihres Unternehmens nutzen.

Während sich Ihr Programm in der laufenden Phase befindet, sollten Sie die Mitarbeiter regelmäßig mit neuen Inhalten versorgen, die sie auf LinkedIn teilen oder kommentieren können. Diese Handhabung ist noch lange nicht das Ende Ihres Employee Advocacy Programmes, sondern erst der Anfang. Sie sollten die Mitarbeiter durch regelmäßige Erinnerungen an das Programm und dessen Erfolgsaussichten auf dem Laufenden halten.

  1. Analysieren Sie regelmäßig die Ergebnisse Ihres Employee Advocacy Programmes

Während der Laufzeit des Programmes ist es wichtig, dass Sie den Fortschritt und die Qualität Ihres Employee Advocacy Programms verfolgen. Prüfen Sie regelmäßig, wie es dazu beiträgt die Ziele zu erreichen, die Sie in der Anfangsphase festgelegt haben. Sie können analysieren, wie das Engagement bei LinkedIn zugenommen hat und diese Daten mit Ihrer Organisation teilen, um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern.

LinkedIn Elevate kann auch hier erneut eingesetzt werden, um die gemeinsame Nutzung Ihrer Inhalte eingehend zu analysieren. Es ermöglicht Ihnen, die demographische Zusammensetzung der potentiellen Kunden zu überprüfen, die durch das Employee Advocacy Programm erreicht werden. Erkennen Sie außerdem, welche Auswirkungen das Programm in der Außenwahrnehmung Ihres Unternehmens erzielt.

Vorteile für Ihr Unternehmen durch das Employee Advocacy Programm

employee advocacy linkedin

https://business.linkedin.com/marketing-solutions/blog/linkedin-elevate/2017/linkedin-data-shows-the-content-types-your-employees-should-be-s

Im Hinblick auf den Prozess des Employee Advocacy-Programms wollen wir einige Gründe aufführen, warum Sie gerade LinkedIn nutzen sollten:

  1. Verkäufe steigern

Laut LinkedIn steigt die Popularität eines Unternehmens um etwa 45 Prozent, wenn es regelmäßig Beiträge veröffentlicht. Da die Mitarbeiter Verkäufer und Sprecher Ihrer eigenen Marke sind, kann die Begleitung mit täglichem On-Brand und aktualisierten Inhalten der Unternehmensseite das Ergebnis ihrer Verkäufe in hohem Maße verbessern. Eine weitere LinkedIn-Statistik zeigt auf, dass aktive Unternehmen fast 58 Prozent mehr Leads über LinkedIn generieren !

Ebenso haben laut Statistik die von Mitarbeitern geteilten Stellenausschreibungen – im Vergleich zu denen der Unternehmen – eine doppelt so hohe CTR. Daher ist es viel wahrscheinlicher, dass die geteilten Stellen durch Mitarbeiter die selektiven Algorithmen von LinkedIn besser bewertet werden, als die des Unternehmens selbst. Dies erhöht letztendlich die Bewerberquote durch sozialen Medien. Woher kommt der Unterschied ? Follower Ihres Unternehmens sind vorrangig an Ihren Produkten und Dienstleistungen interessiert; ein geringerer Teil an Karrieremöglichkeiten. Ihr Mitarbeiter hat in seinem Netzwerk ähnliche Kontakte aus selbigen Fachbereich. Angenommen dieser Mitarbeiter teilt nun eine interessante Stelle seines Fachbereiches, ist die Chance höher, dass dadurch mehr potentielle Bewerber darauf aufmerksam werden.

  1. Employer Branding verbessern

Eine der größten Herausforderungen beim Aufbau einer Arbeitgebermarke besteht darin, die Reichweite der Inhalte Ihres Employer Branding Programmes zu erhöhen. Allein die Veröffentlichung dieser Inhalte auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite und anderen Medien garantiert noch keinen Erfolg. Sie können die Reichweite Ihrer Unternehmensinhalte um ein Vielfaches steigern, wenn Sie Ihre Mitarbeiter dazu bringen, diese Inhalte zu teilen. Diese Aussage wird durch LinkedIn-Forschungsdaten untermauert, die aufzeigen, dass die Mitarbeiter im Durchschnitt ein zehnmal so großes Netzwerk haben als Ihre Unternehmensseite.

Abhängig von der Mitarbeiteranzahl eines Unternehmens kann angenommen werden, dass jeder einzelne Mitarbeiter zumindest mehrere hundert oder gar über tausend Kontaktpersonen in seinem Netzwerk hat. Für Unternehmen mit hoher Mitarbeiteranzahl erweist sich diese Reichweite als ein weiterer Vorteil.

Die von den Mitarbeitern geteilten Inhalte verdoppeln das Engagement Ihres Unternehmens, da Menschen den direkten Kontakt mit anderen Menschen bevorzugen. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter zum Gesicht Ihres Unternehmens machen, tragen sie in hohem Maße zum Online-Bewusstsein Ihrer Marke bei. Woher kommt das? Angenommen Sie als Unternehmen bewerben Ihre eigene Leistung. Selbstverständlich erkennt der Konsument direkt auf Anhieb, dass es sich dabei um Eigenwerbung handelt. Spricht dahingegen einer Ihrer Mitarbeiter sich in seinem Netzwerk für eine Leistungsempfehlung aus, so erscheint dies wesentlich authentischer.

Wenn Sie in der Lage sind, einen erheblichen Teil Ihrer Belegschaft für die Teilnahme an Ihrem Employee Advocacy Programms zu begeistern, dann haben Sie mit weit mehr Kontaktpersonen zu tun, als Ihr Unternehmen über traditionellen Marketingkampagnen jemals erreichen könnte.

  1. Vielfalt in der Belegschaft sinnvoll nutzen

Heutzutage hat die Mehrheit eines Unternehmens multikulturelle Belegschaften und soziokulturelle Hintergründe. Dies zeigt sich damit auch automatisch im Bekannten-, Freundes-  oder Familienkreis Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie nun diese Mitarbeiter in ein Advocacy Programm einbinden, können Sie die Aufmerksamkeit eines viel breiteren Publikums auf LinkedIn erregen und viele dieser neuen Follower Ihrer Marke könnten zu potenziellen Kunden werden. Mit LinkedIn Elevate können Sie darüberhinaus anhand der Auswertung demographischer Daten für jede Zielgruppe passende Werbebotschaften senden.

  1.  Die Arbeitgebermarke steigern

Wenn Sie neue Talente für Ihr Unternehmen gewinnen möchten, besteht eine der bewährten Möglichkeiten, um erfolgreich zu sein darin, dass Ihre bestehenden Mitarbeiter die Vorteile der Arbeit in Ihrem Unternehmen kundtun. Dies trägt dazu bei, Talente in Ihrer Branche zu gewinnen. Laut LinkedIn haben Unternehmen, die sich auf LinkedIn engagieren, eine um 58 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, Top-Talente anzuziehen. Mit einer 20 prozentig höhere Wahrscheinlichkeit können diese auch gehalten werden. Eine weitere Statistik belegt, dass für jede Stellenausschreibung, die Ihre Mitarbeiter auf LinkedIn veröffentlichen, sechs weitere Personen diese Stellenausschreibung danach auf Ihrer Webseite oder Stellenbörse anklicken.

Ein Unternehmen kann beispielsweise mit marktkonformen Gehältern oder anderen spannenden Incentives wie kostenloses Sportangebote, Obstkörbe etc. in seiner Stellenausschreibung werben, aber dies allein überzeugt Bewerber häufig nicht, sich für das Unternehmen zu begeistern. Authentizität ist viel bedeutsamer für potentielle Bewerber. Mitarbeiter, die positiv über Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen berichten, tragen hierzu wesentlich bei. Dies erklärt auch gut besuchte Arbeitgeberbewertungsseiten wie Glassdoor  oder Kununu, die häufig besucht werden. Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen und mit Ihrem Unternehmen zufrieden sind, werden ihre positiven Ansichten im Internet teilen. In solchen Fällen werden Ihre Mitarbeiter zur Stimme Ihres Unternehmens und stärken so die Arbeitgebermarke.

FAZIT: Mitarbeiter als Marke für Ihr Unternehmen gewinnen

Employee Advocacy ist eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen. Für Mitarbeiter besteht der Vorteil, ihre Fachkenntnisse online präsentieren zu können. Unternehmen können dadurch Kontakte zu einzigartigen, also anderen potentiellen Kunden erhöhen. Laut LinkedIn berichteten 86 Prozent der Mitarbeiter, die an einem offiziell vom Unternehmen initiierten Employee Advocacy Programm teilnahmen, dass es sich positiv auf ihre eigene Karriereentwicklung ausgewirkt hat.

Beim Employee Advocacy befähigen Unternehmen ihre Mitarbeiter, nützliche Inhalte zu teilen. Die dabei von Unternehmen zur Verfügung gestellten Artikeln und Beiträge helfen den Mitarbeitern wiederum, ihr berufliches Netzwerk weiter auszubauen und zu einem Experten in ihrem Fachgebiet zu werden.

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