Heutzutage haben wir unsere Smartphones überall dabei und das Internet jederzeit verfügbar bei uns in der Tasche. Das hat das Kaufverhalten erheblich verändert. Google erschuf zur Erklärung dafür die Micro Moments, einen relativ neuen Marketingansatz. Die Micro Moments lassen sich nutzen, um potenzielle Kunden, die rund um die Uhr online sind, zu erreichen und in ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. Hier erklären wir Ihnen, was Micro Moments sind, welche Arten von Micro Moments es gibt und wie sich dieses Wissen auf Ihr Marketing anwenden lässt.
Was sind Micro Moments?
Micro Moments sind einzelne Aktionen auf mobilen Endgeräten, die von einer Absicht gesteuert werden. Es sind Momente der Entscheidung, in denen wir als Nutzer Hilfe und Unterstützung haben wollen. Die Nutzer sind daher in diesen Situationen offener für Inhalte von Unternehmen und stehen ihnen nicht so kritisch oder abwertend gegenüber wie bei offensichtlichen Werbebotschaften, die ungebeten kommen.
[easy-tweet tweet=“Die Micro Moments sind keine komplett neue Idee, lediglich der Fokus auf die Nutzung von mobilen Endgeräten und auf Suchanfragen, decken hier neue Erkenntnisse auf.“ user=“MirkoPeters8″ hashtags=“Micro Momants“ url=“https://digital-magazin.de/micro-moment-erkennen-und-nutzen/“ template=“user“] Sie brauchen also Ihre Marketingstrategie wahrscheinlich nicht komplett umzukrempeln, wenn Sie mit den Micro Moments arbeiten wollen.
Erkenntnisse aus der User Experience, der Customer Journey und über die mobile Nutzung treffen in den Micro Moments aufeinander. Google hat mit der Definition der Micro Moments einen wahren Buzz in der Marketingwelt ausgelöst. Unzählige Daten und Erkenntnisse aus durchgeführten Studien flossen hier mit ein und die Umsetzungsmöglichkeiten wurden von Google gut beschrieben.
Die Micro Moments funktionieren so gut, da wir uns auf das Smartphone als primäre Informationsquelle verlassen. Das ist ein vielversprechender Ansatzpunkt für Unternehmen und eine gute Strategie, um Pull-Marketing zu betreiben. Um die Wichtigkeit mit ein paar Zahlen zu unterstreichen, hat Google für die Micro Moments gleich entsprechende Fakten mitgeliefert. So gibt es heute 65% mehr Nutzer, die online nach Informationen suchen als noch vor ein paar Jahren und 66% von Smartphone Nutzern suchen tatsächlich nach Informationen zu Angeboten, die sie in der Werbung im Fernsehen gesehen haben.
Was sind die 4 unterschiedlichen Micro Moments?
I want to know
Die Motivation für I want to know-Aktion am Smartphone oder Tablet ist sofort die entsprechende Information zur Verfügung gestellt zu bekommen und den Wissensdurst zu stillen. Hat man z.B. eine Frage gestellt bekommen, auf die man keine Antwort weiß oder ein Bild zu einem traumhaften Reiseziel, über das man mehr herausfinden möchte, gesehen, wird die entsprechende Information gesucht. Unternehmen können diesen Moment nutzen, indem sie hochwertigen Content zur Verfügung stellen, der diese Informationen liefert. Auch die Suchmaschinenoptimierung ist eine Reaktion auf den I want to know-Moment, denn der beste und informativste Content bringt nichts, wenn er nicht gefunden wird.
I want to go
Bei dem I want to go-Moment hat man schon eine klare Vorstellung von dem, was man möchte und sucht nur noch nach einer Umsetzungsmöglichkeit. Der Nutzer möchte z.B. in ein veganes Restaurant und sucht nun nach einem in seiner Nähe. Die Entscheidung zu handeln, ist bereits getroffen, daher bietet sich hier ein wirkungsvoller Ansatzpunkt für Unternehmen. Lokales Suchmaschinenmarketing und ein ansprechender POS wären Möglichkeiten, Kunden im I want to go-Moment anzusprechen.
I want to do
Auch beim I want to do-Moment ist die Entscheidung zu handeln bereits getroffen. Es wird lediglich nach einer Anleitung dazu gesucht. Das kann in Form von Tutorials, How-Tos, Checklisten oder Erklärvideos geschehen. Ein Nutzer möchte z.B. ein kleines Gartenhaus bauen und sucht nun nach einer übersichtlichen Anleitung. Als Unternehmen hilft es, diese bereitzustellen und damit Unterstützung und Lösungsmöglichkeiten für die Probleme der Kunden zu geben.
I want to buy
Der I want to buy-Moment ist jener Moment, in dem ein Kunde etwas kaufen möchte. Er hat bereits die entsprechende Entscheidung getroffen und möchte nun das Angebot erwerben. Für Unternehmen ist es ärgerlich, wenn Nutzer, die bereits so weit sind, dennoch abspringen, weil etwas im Moment des Kaufs schief läuft. Dem lässt sich durch eine gute Usability und eine kurze Antwortzeit des Kundenservice bei Rückfragen entgegenwirken.
Wie werden Micro Moments im Marketing genutzt?
Zur richtigen Zeit mit dem richtigen Inhalt am richtigen Ort sein. Das ist leichter gesagt als getan. Die Micro Moments geben trotzdem einige Anhaltspunkte, wie Ihr Marketing dahingehend verbessert werden kann.
Die Micro Moments ergänzen die Touchpoints Ihrer Kunden mit Ihrem Unternehmen um noch ein paar zusätzliche Möglichkeiten. Die Buyer Persona, die Sie wahrscheinlich schon im Laufe einer Customer Journey definiert haben, sollte also auch hier Grundlage für weitere Überlegungen sein. Besonders im Content-Marketing und bei SEO und SEA spielen die Micro Moments eine große Rolle. Aber sie sollten nicht darauf beschränkt werden. Ziel ist es, den potenziellen Kunden über alle Kanäle hinweg ein einheitliches Nutzererlebnis zu bieten, unabhängig davon, auf welchem Endgerät sie unterwegs sind. Unternehmen sollten ganzheitlicher denken und verschiedene Teams und Kompetenzen verknüpfen, um eine optimale User Experience bieten zu können und Kunden in den Micro Moments gezielt ansprechen zu können.
Auch der Fokus auf schnelle Lead-Generierung, den Sie vielleicht auch haben, sollte mit den Micro Moments überdacht werden. Hier bieten sie ebenfalls die Möglichkeit, ein ganzheitlicheres Bild vom Kunden zu zeichnen und sie zeigen auf, dass viele Kunden einfach noch zu früh in der Customer Journey unterwegs sind, als dass sie zu sinnvollen und hochwertigen Leads werden. Durch die Micro Moments können sie trotzdem mit passenden Inhalten angesprochen werden und zu einem späteren Zeitpunkt zu qualitativen Leads werden.
Google empfiehlt Unternehmen drei Strategien zur optimalen Nutzung der Micro Moments: Be there, be useful und be quick
Sie sollten im gesamten Verlauf der Kundenreise präsent sein, nicht nur in dem Moment, in dem der Kunde auch wirklich bereit ist zu kaufen. Sie sollten alle vier Micro Moments einzeln abfragen und brainstormen, wann sie für Ihr Unternehmen auftreten könnten und wie Sie hier die potenziellen Kunden am besten ansprechen können.
Be useful
Auch hier sollten Sie alle vier Micro Moments einzeln anschauen und jeweils die Fragen stellen, wie Sie den Nutzer hier am besten unterstützen können. Vor welchen Herausforderungen steht er? Welche Bedürfnisse hat er? Wie ist das Ganze im mobilen Kontext zu sehen?
Be quick
Für den Erfolg der Be quick Strategie sollten Sie schneller als die Konkurrenz sein. Auch hier können Sie sich wieder für jeden einzelnen Micro Moment die Frage stellen, wie Sie das erreichen können und Ihren potenziellen Kunden schnell die richtigen Informationen zur Verfügung stellen können.
Fazit
Die Micro Moments sind eine weitere Ergänzung zu den immer beliebter und erfolgreicher werdenden Inbound oder Pull-Marketingansätzen. Sie erklären das Nutzerverhalten auf mobilen Endgeräten und die relativ neuartige Situation, 24 Stunden weltweit Informationen einholen zu können oder rund um die Uhr ohne das Haus zu verlassen einkaufen zu können. Wie das am besten von Unternehmen genutzt werden kann, ist relativ leicht verständlich und auch die Integration in Ihre bestehenden Marketingstrategien meist problemlos möglich. Vor allem die jüngeren Generationen stehen klassischen Marketingmaßnahmen zunehmend kritischer gegenüber. In den Micro Moments sind aber auch sie bereit, Inhalte von Unternehmen zu konsumieren, da sie eine bewusste Entscheidung zu einer Aktion getroffen haben und hier nun Unterstützung und Hilfe haben wollen. Nutzt Ihr Unternehmen diesen Moment sinnstiftend, führt das zu Zufriedenheit und Erfolgserlebnissen auf Kunden und Unternehmensseite.
Es gibt keine Standardnormen für die Erstellung einer Customer Journey Map, Sie sollten sich also zuerst überlegen, welche Art der Darstellung am besten zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt. Das Beschreiben der Kundenreise können Sie allein machen, besser jedoch in einem kleinen Team, um sich auszutauschen und verschiedene Sichtweisen mit einfließen zu lassen.
Die Customer Journey Map basiert auf einer Buyer Persona, das heißt Sie sollten sich zunächst darüber im Klaren sein, für welche Persona Sie die Map erstellen wollen. So können Sie perfekt auf Ihr Kundensegment eingehen und fokussieren. Denn ein Angebot, was alle anspricht, gibt es nicht und Marketingstrategien etc. lassen sich besser auf einer spezifischen Zielgruppe aufbauen.
Haben Sie Ihre Buyer Persona definiert, fangen Sie an, die verschiedenen Schritte (also Berührungspunkte) im Zusammenhang mit Ihrem Angebot zunächst zu brainstormen. Beachten Sie hier, dass der erste Berührungspunkt schon vor dem Erstkontakt mit Ihrem Unternehmen liegen kann. Ihre Buyer Persona hat beispielsweise ein bestimmtes Problem und fragt sich, wie sie es lösen kann.
Die Schritte werden dann um ein Storyboard ergänzt. Das ist eine kleine Skizze, die Sie zu jedem einzelnen Schritt hinzufügen und so die Schritte visualisieren und Eventuell vorhandene Unklarheiten oder unlogische Reihenfolgen aufdecken. Hier ist keine künstlerische Begabung notwendig, die Skizze kann ganz einfach gehalten werden. Haben Sie das erledigt, sollten Sie die verschiedenen Kanäle (online und offline!) mit in die Customer Journey Map einfließen lassen. Sie sollten zu jedem Schritt hinzufügen, wo dieser stattfindet, sei dies im Onlineshop, beim Telefonat mit dem Kundenservice oder bei der Post beim Abholen Ihres Pakets.
Danach definieren Sie die Emotion zu jedem einzelnen Schritt. Bei jedem Schritt sollte angemerkt sein, ob eine positive, neutrale oder negative Emotion ausgelöst wird. Ziel ist es, zunächst jegliche negative Emotionen aus der Customer Journey Map zu entfernen, indem Sie Ihre Prozesse und Services optimieren. Danach können Sie beginnen, neutrale Erlebnisse in positive oder gar in Begeisterung zu verwandeln. Die Gefühlswahrnehmung können Sie als Zahlenwert zu den Schritten hinzufügen oder besser noch in ein einfaches Liniendiagramm überführen, dass den emotionalen Verlauf im Laufe der Customer Journey graphisch wiedergibt.
Sie sollten stets im Hinterkopf haben, dass Erlebnisse für jeden eine unterschiedliche Bedeutung haben. Hat ein Schritt eine große Bedeutung für Ihre Buyer Persona, sollte er auch für Ihr Unternehmen die entsprechende Bedeutung haben, auch wenn Sie es persönlich vielleicht nicht so bedeutend finden. Diese Bedeutung können Sie mit einem Spannungsbogen darstellen. Jedem Berührungspunkt wird auf einer numerischen Skala eine Bedeutung zugeordnet. Wie viel Aufregung, Spannung oder Drama spürt Ihre Buyer Persona in diesem Moment? Diesen Spannungsbogen sollten Sie mit dem emotionalen Verlauf vergleichen. Ist die Spannung hoch und die Emotion negativ, müssen Sie hier dringend ansetzen.
Eine hohe Spannung und ein sehr positives Erlebnis ist jedoch gut und die Buyer Persona wird sich gerne an Sie erinnern. Ihre Customer Journey muss nicht perfekt sein, schon der Versuch Sie zu Papier zu bringen, kann viele neue Erkenntnisse bringen. Für die Customer Journey Map gibt es viele vorgefertigten Vorlagen, die Sie herunterladen und ausdrucken können oder Sie erstellen sie nach Ihren eigenen Vorstellungen einfach selbst. Auch Tools und Programme zur Erstellung gibt es inzwischen diverse. Je nach Vorliebe kann die Customer Journey Map als Tabelle, Matrix oder als detaillierte Grafik erstellt werden. Im Endeffekt ist jede Customer Journey Map einzigartig und individuell auf Ihr Unternehmen angepasst. Für andere Leistungen, Zielsetzungen oder Buyer Personas sollten Sie jeweils eine eigene Customer Journey Map anlegen, um den Überblick zu behalten und die unterschiedlichen Kundereisen besser herauszuarbeiten.
Idealerweise befragen Sie auch Ihre Kunden zu Ihren Erlebnissen und Berührungspunkten mit Ihrem Unternehmen und tauschen sich mit Ihnen aus.
Google Analytics sollte Ihnen als Online-Vermarkter oder Website-Besitzer gut bekannt sein. Wie gut kennen Sie sich mit diesem Analysetool aus ? Holen Sie das Beste aus Google Analytics heraus ?
Google Analytics (GA) liefert Informationen über die Anzahl der Nutzer und Sitzungen sowie viele weitere Daten. Diese Analysen sind sehr tiefgreifend. Die Daten, die mit Aktivierung der User-ID von Google Analytics gewonnen werden können, sind darüberhinaus nochmals genauer.
Abgesehen von den reinen Besucher- und Sitzungszahlen kann Google Analytics detaillierter Informationen über die Nutzer liefern, zum Beispiel ihren Standort, ihr Alter, ihre Interessen und ihr Verhalten in Bezug auf eine Webseite. Allerdings gibt es hier auch einen Haken.
Standardmäßig bewertet Google Analytics jeden Besuch von einem anderen Gerät als einen neuen Besucher, was möglicherweise nicht immer der Fall ist. Es könnte theoretisch sein, dass ein Nutzer mittags von seinem Smartphone aus und nachts aber von einem Computer aus auf eine und dieselbe Website zugreift. In einem solchen Fall zählt GA die beiden Besuche als zwei getrennte Nutzer, während derselbe Nutzer lediglich von verschiedenen Geräten und zu verschiedenen Zeiten auf die Website zugreift.
Cookies auf der Website lösen dieses Problem bis zu einem gewissen Grad. Aber sobald der Cache-Speicher des Computers geleert ist, wird GA denselben Nutzer erneut als neuen, anderen Nutzer erkennen.
Genau für diese Herausforderung gibt es eine Lösung, oder besser gesagt, eine Funktion von Google Analytics, die unter „User-ID“ bekannt ist.
In diesem Artikel werden wir folgende Themen intensiv behandeln:
Einführung in Google Analytics User-ID
Vorteile der Implementierung der User-ID
Wie verwendet man die User-ID in Google Analytics?
Einführung der User-ID in Google Analytics
Die User-ID-Funktion in Google Analytics ist eine Möglichkeit, welche die Auswertung des Traffics in Form von einzelnen Nutzern über mehrere Endgeräte unterstützt.
Was ist die Google Analytics User-ID?
Die User-ID ist eine Funktion von Google Analytics, die Ihnen dabei hilft, alle relevanten Details über einen Nutzer auf Ihrer Website zu erkennen. Mit der User-ID können Sie nachverfolgen, wie ein Nutzer auf Ihre Website (Kanal) gelangt ist, welche Seiten er besucht hat, in welcher Reihenfolge (Pfade) oder mit welchem Gerät er die Aktivität durchgeführt hat. So erhalten Sie ein detailliertes Bild davon, welche Interaktionen ein bestimmter Nutzer auf Ihrer Website unternimmt. Es zeigt ebenso auf, welche von Ihnen gewünschten Interaktionen ein Nutzer womöglich nicht durchführt.
Wie funktioniert die Google Analytics User-ID?
er Nutzer, der Ihre Webseite besucht, erhält zunächst die Standard Customer-ID von Google zugewiesen. Sobald der Nutzer eine bestimmte von Ihnen definierte Interaktion vornimmt, kann ihm die User-ID zugewiesen werden. Beispielsweise registriert sich der Nutzer auf Ihrer Webseite, sollte die Webseite diesen einen unique Identifier zuweisen. Meldet sich der Nutzer nun erneut auf Ihrer Webseite mit einem andern Gerät an, so kann ihm die vergebene Identifier zugeordnet werden.
Das bedeutet, dass die alleinige Aktivierung der Funktion in Google Analytics nicht ausreicht, um die Datenauswertung zu ermöglichen. Sie müssen über ein System verfügen, das eindeutige Identifizierungswerte für die Nutzer der Webseite generiert und zuweist. Die einfachste Einrichtung für die Zuweisung eindeutiger Identifikatoren erzielt man durch eine Kontoanmeldung. Sie weisen Nutzern eindeutige Identifikatoren zu, wenn sie sich über ein Konto auf Ihrer Website registrieren. Alternativ dazu können Sie in einem CRM, Details wie Name, E-Mail oder Telefonnummer erfassen. Mit dieser eindeutigen Kennung, die Sie in das CRM übertragen, lässt sich bestimmtes Nutzerverhalten auswerten.
Nutzen Sie Niemals persönliche Angaben der Webseiten Besucher, wie Name, e-mail oder Telefonnummer als USER-ID in Google Analytics – somit riskieren Sie die Kündigung Ihres GA-Kontos
Die Implementierung der User-ID erfordert einige technische Fähigkeiten. Wenn Sie sich in der Webentwicklung auskennen, könnten Sie diese Aufgabe selbst übernehmen. Ansonsten empfiehlt es sich, einen Entwickler hinzuzuziehen.
Client-ID vs. User-ID
Google Analytics, ohne aktive User-ID Funktion identifiziert und weist jedem neuen Nutzer in einer Sitzung eindeutige IDs zu. Die individuelle ID wird als ‚Client-ID‘ bezeichnet. Diese können Sie in der Ansicht ‚User Explorer‘ unter der Kategorie Zielgruppe‘ anzeigen lassen. Sie ist der User-ID insofern ähnlich, als dass sie die Aktivitäten jedes neuen Nutzers in einer Sitzung aufzeichnet. Sobald der Nutzer eine neue Sitzung beginnt (Wechsel des Browsers, Leeren des Caches, Wechsel des Gerätes), wird er als ein neuer Nutzer mit der Zuweisung einer eindeutigen Kennung gezählt. Dieser Aspekt gilt auch für einen wiederkehrenden Nutzer.
Die User-ID-Funktion hingegen ist nicht sitzungsabhängig. Die User-ID mit ihren benutzerdefinierten Ansichten hilft Ihnen, individuelle Nutzerpfade und Aktivitäten besser zu verfolgen. Alle Daten, die aus der Nutzeraktivität generiert werden, werden einer einzigen, eindeutigen ID zugeordnet. Sie können die Aktionen eines bestimmten Nutzers verfolgen, unabhängig von der Anzahl der einzelnen Sitzungen oder der von ihm verwendeten Geräte. Das bedeutet, Sie können sich einen Überblick verschaffen, wie ein bestimmter Nutzer über mehrere Sitzungen und Geräte hinweg mit Ihrer Website interagiert.
User Explorer view mit Client-ID
Google Analytics User Expolorer Client-ID
Individueller Benutzerbericht mit Angabe der Benutzeraktivität, des Gerätetyps und anderer Sitzungsdetails (Quelle: Practical ecommerce)
Google Analytics User Report
Kurz gesagt: Die Client-ID ist sitzungsabhängig, während die User-ID eine globale Benutzererkennung darstellt.
Warum die Google Analytics User-ID verwenden?
Wie bereits erwähnt, wird in der Standard-GA-Ansicht, also im Standard-Setup, jeder Treffer unabhängig von seiner Einzigartigkeit als neuer Nutzer und als eine neue Sitzung verfolgt. Mit dieser Einstellung erhalten Sie eine Gesamtperspektive des Publikums in Form der Anzahl der Nutzer und Sitzungen. Dieser Art von Information fehlt jedoch die Detailgenauigkeit, die für die Planung und Umsetzung von Marketingstrategien unerlässlich ist.
Nur die alleinige Verwendung von Google Analytics ohne User-ID sagt Ihnen nichts über die Authentizität des Publikums. Nicht jeder Besucher ist ein treuer Leser Ihres Blogs oder ein regelmäßiger Käufer Ihres Online-Shops. Diese Art von Information wird Ihnen somit vorenthalten, wenn Sie sich bei der Zielgruppenanalyse allein auf die Nutzer- und Sitzungszahlen verlassen.
Um Ihr Unternehmen oder Ihren Blog wirksam zu bewerben, müssen Sie Ihre Zielgruppe, die treu Ihre Inhalten verfolgt, vergrößern. Dazu müssen Sie zunächst die Besucher kennen und verstehen.
Können Sie sich vorstellen zu expandieren, ohne zu wissen, wer Ihre Zielgruppe ist? Ohne deren Vorlieben und deren Medienkonsum zu kennen?
Die Verwendung der User-ID-Funktion vereinfacht nicht nur diese Absichten, sondern hilft Ihnen auch dabei, die richtigen Informationen bereitzustellen.
Sobald einem Nutzer eine eindeutige ID zugewiesen wurde, kann jeder Aspekt seines Besuches auf der Website ausgewertet und in diesem Zuge bewertet werden.
Sie erfahren, welche Geräte von den Nutzern am häufigsten verwendet werden und können somit das Design Ihrer Website entsprechend optimieren. Darüber hinaus können Sie mit einer detaillierten Informationsanalyse feststellen, an welcher Stelle und warum Sie Besucher verlieren.
Zu Beginn mag die Verwendung der User-ID vielleicht schwer nachvollziehbar sein, aber mit der Zeit wird sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Bewertungsprozesses Ihrer Webseitenbesucher.
Weitere Aspekte der Google Analytics User-ID
Google Analytics User-ID – Session Unification
Session Unification ist eine Einstellung, die durch die User-ID verfügbar ist und welche die Zuordnung von Daten mehrerer Sitzungen zu einem bestimmten Nutzer unterstützt.
Wenn sie aktiviert ist, aggregiert Session Unification die gesamten Daten, die in einer Sitzung vor und nach der Zuweisung der Benutzer-ID an den entsprechenden Nutzer erzeugt wurden. Das heißt, Sie können Informationen wie Quelle/Medium und Benutzerpfade zu einer bestimmten Benutzerkennung hinzufügen, auch wenn die betreffenden Daten aus einer Zeit vor der Kennungszuweisung stammen.
Wenn Sie sich gegen die Sitzungsvereinheitlichung entscheiden, werden alle Daten, die vor und nach der Benutzer-ID-Zuweisung erzeugt werden, als unterschiedliche Benutzerinformationen behandelt. Wenn es vor der Zuweisung mehrere Sitzungen eines Besuchers gab, erhalten Sie die entsprechende Anzahl von Benutzerinformationen.
Bei ausgeschalteter Session Unification werden die Sitzungen eines einzelnen Benutzers als verschiedene Benutzer behandelt, was zu falschen Informationen über die Anzahl der Besucher führt.
Google Analytics User-ID Coverage Report
Der User-ID Coverage Report stellt die Zahlen und das Verhältnis zwischen den zugewiesenen und nicht zugewiesenen Benutzern auf der Website dar. Er hilft Ihnen zu verstehen, welcher Anteil Ihrer Besucher echte unique Benutzer sind.
Sie müssen die in diesem Bericht verfügbaren Informationen in Verbindung mit einer User-ID-Ansicht (die wie folgt beschrieben wird) verwenden, um sinnvolle Schlussfolgerungen über die Benutzerinteraktion innerhalb Ihrer Website zu ziehen.
Beachten Sie, dass der Bericht über die Abdeckung der User-ID nur für Ansichten verfügbar ist, nachdem Sie die User-ID eingerichtet haben.
User-ID views
Die Google Analytics User-ID-Funktion erfordert eine dezidierte Ansicht; eine, die nicht mit anderen GA-Ansichten kompatibel ist. Außerdem sind Teile der Standard-GA-Ansichten auch nicht mit der User-ID-Funktion kompatibel.
Diese Ansichten konzentrieren sich auf die Granularität der Aktivitäten der registrierten Benutzer. Sie können nachverfolgen, wo sie Ihre Website betreten haben, was sie während ihrer gesamten Zeit auf der Website getan haben und wie sie diese verlassen haben. Darüber hinaus können Sie über geräteübergreifende Berichte den Typ des/der Geräts/e erkennen, den sie im Prozess verwendet haben.
Google Analytics User-ID mit Umsatz nach Geräten
Weitere Vorteile durch die Nutzung der Google Analytics User-ID
Genaue Benutzeranzahl
Google Analytics verfolgt standardmäßig jeden Website-Besuch eines Nutzers, unabhängig von der Zeit, die er auf der Website verbringt. Mit dieser unzureichenden Information können Sie die tatsächliche Anzahl der Website-Benutzer nicht erkennen.
Die Funktion User-ID enthält nur Informationen über die sortierten Benutzer, die zum treuen Publikum Ihrer Inhalte gehören. Sie lässt Sie wissen, wie groß Ihr tatsächliches Publikum ist und wie es mit Ihrer Website interagiert.
Analyse der Benutzererfahrung
Die User-ID-Ansicht zeigt jede Benutzeraktivität auf der Website an. Sobald eine eindeutige Kennung zugewiesen wurde, können die Aktionen der einzelnen Benutzer verfolgt und die entsprechenden Informationen in Ansichten dargestellt werden. Benutzer mit zugewiesenen IDs sind diejenigen, die am meisten mit dem Inhalt Ihrer Website interagieren.
Diese Datendarstellung der eindeutig identifizierten Benutzer bedeutet, dass Sie die Benutzererfahrung besser einschätzen können. So sind Sie besser in der Lage zu verstehen, durch welche Inhalte die Benutzer auf der Website navigieren.
Ableitung der Beziehung zwischen Engagement, Akquisitionen und Verläufen
Bei der Auswertung von Benutzern einer Website geht es um das Ergebnis, d.h. in der Regel um die conversion der Webseitenbesucher oder der Kunden. Doch bevor Sie darüber erfahren, wie Sie mehr verkaufen, müssen Sie zunächst Benutzer auf Ihre Seite aufmerksam machen und mit Inhalten auf Ihrer Website halten. Daher müssen Sie passende Inhalte erstellen und die Website entsprechend umgestalten, damit sie auf die Interessen der Nutzer ausgerichtet ist.
Die User-ID stellt mit ihrem Angebot sicher, dass Sie das Engagement der Nutzer verfolgen können. Sie müssen das Benutzerengagement auf der Website entsprechend Ihrem Ziel bewerten. Das Benutzerengagement (via. user paths) lässt Sie wissen, ob die aktuellen Ziele erreicht werden. Falls nicht, müssen Sie Elemente bezüglich des Nutzerengagements verfeinern, sei es das Inhaltsformat, das Layout der Site oder etwas anderes, damit es mit Ihren Zielen übereinstimmt.
Wie verwendet man die User-ID in Google Analytics?
Aktivierung der User-ID in Google Analytics
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die User-ID-Funktion in Google Analytics zu aktivieren:
Bei Google Analytics anmelden.
Auf ‚Admin/Verwaltung’ klicken.
Wählen Sie im folgenden Fenster das ‚Konto‘ und die ‚Eigenschaft‘ aus.
Dann auf ‚User-ID‘ unter ‚Tracking Info‘ klicken.
Lesen Sie die User-ID Policy und klicken Sie auf die Schaltfläche (unten), um den Bedingungen zuzustimmen, und wählen Sie ‚Nächster Schritt‘.
Als nächstes erhalten Sie den JavaScript-Code, den Sie zum Senden von User-ID-Daten an GA verwenden müssen. Direkt unterhalb des Code-Stücks haben Sie auch die Möglichkeit, die Session Unification zu aktivieren oder zu deaktivieren (Tip: Sprechen Sie mit einem Entwickler über die Code-Implementierung).
Klicken Sie auf ‚Weiter‘.
Klicken Sie dann auf ‚Erstellen‘, um eine neue User-ID-Ansicht zu erstellen.
Wählen Sie aus, ob Sie die Daten der ‚Website‘ oder der ‚Mobilen Anwendung‘ verfolgen möchten. Geben Sie einen Namen für die Ansicht (z.B. User-ID-Ansicht) und stellen Sie die Zeitzone für die Berichterstattung ein. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, User-ID Reports zu aktivieren.
Klicken Sie auf ‚Ansicht erstellen‘, um das Setup abzuschließen.
Mit den obigen Schritten sollten Sie die User-ID-Funktion in Ihrem GA-Konto aktivieren; Sie sind aber noch nicht bereit, die vom Benutzer zugewiesenen Daten zu verfolgen.
Sie müssen in der Lage sein, eindeutige IDs zu erstellen, diese neuen Benutzern zuweisen und sie wiederkehrenden Benutzern zuweisen. Zusätzlich müssen Sie diese IDs auch den Daten, die Sie an Analytics senden, beifügen. All diese Aufgaben bedeuten, dass Sie die Hilfe eines Webentwicklers benötigen, um den Code dafür zu implementieren. Wenn Sie jedoch technisch versiert sind, können Sie diese Aufgabe auch selbst übernehmen.
Übersicht über die mit der Google Analytics User-ID verbundenen Ansichten und Berichte
Google Analytics User-ID Abdeckung
Eine Webprojekt, sei es eine Website, ein Blog oder eine mobile Anwendung, wird verschiedene Arten von Nutzern haben. Der tatsächliche Datenverkehr (d.h. Ihre echten Content-Follower), der durch eindeutige IDs gekennzeichnet ist, macht nur einen winzigen Teil des gesamt eingehenden Datenverkehrs aus. Das bedeutet, dass die Benutzerzahl immer aus zugeteilten und nicht zugeteilten Benutzernummern auf der Website besteht.
Dieses einfache Verhältnis von zugewiesenen zu nicht zugewiesenen Benutzern sagt viel über Ihren Inhalt und Ihre Erfahrung mit der Website aus. Wenn dieses Verhältnis zwischen zugewiesenen und nicht zugewiesenen Benutzern im Laufe der Zeit zunimmt, haben Sie ein sehr effizientes Modell des Benutzerengagements, das zu Akquisitionen und Conversions führt. Wenn dieses Verhältnis der Benutzer jedoch abnimmt, verlieren Sie Ihre Nutzer. Sei es der eine oder der andere Fall; Sie müssen diese Nutzeraufteilung auf Ihrer Website bewerten und entsprechend planen, um eine positive Wirkung zu erzielen. User-ID Coverage kann Ihnen bei diesem Aspekt helfen.
User-ID Coverage ist ein Bericht, der in Verbindung mit der User-ID-Funktion arbeitet und numerische Informationen über die Anzahl der zugewiesenen und nicht zugewiesenen Benutzer eines Webprojektes liefert.
Sobald die User-ID-Funktion aktiviert ist, finden Sie diesen Bericht unter der Unterkategorie „Verhalten“ der Kategorie „Zielgruppe“ in einer Web-Ansicht.
Der Bericht „User-ID Coverage“, als eigenständige Information, gibt nur die Anzahl und das Verhältnis zwischen der zugewiesenen und nicht zugewiesenen User-IDs an.
Um detaillierte Kenntnisse über das Benutzerverhalten zu erhalten, müssen Sie diese Informationen mit einer sekundären Dimension wie Quelle, Verweispfad, Ausgangsseite und anderen kombinieren. Auf diese Weise können Sie genau wissen, was funktioniert oder wo Sie Ihre Zielgruppe verlieren.
Google Analytics User-ID Cross-Device tracking
Der Cross-Device-Bericht enthält Informationen über die Benutzern der Website und deren verwendete Geräte. Mit Hilfe dieses Berichts können Sie sich über die Art der verwendeten Geräte, den Wechsel zwischen den Geräten, die Zugangsmedien und vieles mehr informieren.
Eine User-ID-Ansicht stellt einzelne Benutzeraktivitäten in einer Reihenfolge dar. Sie hilft jedoch nicht bei der Unterscheidung, wie ein Benutzer mit Geräten interagiert und/oder zwischen Geräten wechselt. Dieser Aspekt ist ein wesentlicher Teil der Bewertung der Benutzerinteraktion, die zur Konvertierungen führt. Der Cross-Device-Bericht trägt dazu bei, die Darstellung dieses Aspekts der Gerätenutzung durch die Benutzer zu vereinfachen.
Der Cross-Device-Bericht umfasst drei Gerätekategorien: Desktop, Mobil und Tablet. Jede Nutzungsinformation wird mit diesen drei Gerätekategorien dargestellt.
Hinsichtlich der Verwendungsdarstellung erhalten Sie vier Optionen: Geräteüberlappung, Gerätepfade, Kanäle und Erfassungsgerät.
Diese Optionen geben Ihnen Auskunft über:
den Typ des/der verwendeten Geräts/e,
den genauen Pfad der Geräteumschaltung,
den Kanal, der zu Ihrer Website geführt hat,
das Gerät, das zum Einleiten einer Transaktion verwendet wird.
Google Analytics User-ID Device Overlap
Device Overlap lässt erkennen welche Kombinationen der Gerätenutzung ein Benutzer zur Interaktion mit dem Inhalt verwendet hat.
Diese Informationen werden mit einem Venn-Diagramm übersichtlich dargestellt. Die Überlappungsbereiche zwischen den Geräten bedeuten, dass ein Benutzer die entsprechenden Geräte abwechselnd für die Interaktion mit Ihrer Website verwendet hat. Das Layout hilft Ihnen, die Vielfalt der Gerätenutzung bezüglich Ihrer Website zusammenzufassen.
Unterhalb des Diagramms erhalten Sie eine Tabellenansicht mit numerischen Benutzerinformationen zusammen mit den verschiedenen Gerätekombinationen (z.B. Desktop, Mobile, Desktop und Tablet, Mobile und Tablet). Sie können die genaue Anzahl der Benutzer für eine bestimmte Gerätekombination aus der Tabelle entnehmen.
Darüber hinaus erhalten Sie auch Informationen über den generierten Umsatz und die Benutzertransaktionsraten, die der Nutzung des/der Geräte entsprechen.
Google Analytics User-ID Device Overlap
Google Analytics User-ID Device Paths
Die Gerätepfade zeigen Ihnen die Bewegung des Benutzers zwischen den Geräten.
Die Google Analytics User-ID Device Paths Ansicht hilft Ihnen, das Benutzerverhalten durch den Wechsel zwischen den Geräten besser zu verstehen. Sie können bewerten, wie ein bestimmter Benutzer auf einem oder mehreren Geräten mit Ihren Inhalten umgeht, bevor Sie eine Transaktion durchführen.
Diese Informationen über den Wechsel von Benutzer zwischen den Geräten lässt Sie erkennen, wo Ihre Priorität liegen sollte, wo wertvolle Kunden sind und welche Wege sie bevorzugen. Ausgestattet mit diesen nützlichen Informationen können Sie Ihre Strategie an die gegebenen Bedingungen anpassen, die zu einer verbesserten Konvertierung führen.
Google Analytics User-ID Channels
Kanäle geben Auskunft über die Quelle der Benutzerinteraktion in Bezug auf ein Gerät oder einen Pfad.
Sie könnten feststellen, dass die meisten mobilen Benutzer über eine organische Suche auf Ihrer Website landen, während die Desktop-Benutzer direkt auf die Website kommen.
Auch dies hilft Ihnen zu wissen, von wo und wie die Benutzer auf Ihre Website gelangen, wenn sie ein bestimmtes Gerät verwenden, sei es ein Mobiltelefon, ein Desktop oder ein Tablet.
Google Analytics Acquisition Device
Die Ansicht „Erfassungsgerät“ befasst sich ausschließlich mit Konvertierungen. Sie verfolgt und zeigt das Gerät, von dem eine Transaktion ausgeht.
Google Analytics Acquisition Device
Angenommen ein Benutzer hat auf Ihrer Website ein Buch in den Warenkorb gelegt während er ein Handy benutzt, und dann die Zahlung auf seinem PC abgeschlossen: Das Erfassungsgerät wäre in diesem Fall das „Handy“, da es das Gerät ist, auf dem die Transaktion (Buch in den Warenkorb gelegt) initiiert wurde.
Mit Hilfe des Berichts können Sie den Gerätetyp identifizieren, der zu maximalen Konvertierungen führt und dementsprechend eine Strategie entwickeln.
Die User-ID-Funktion kann mit dem richtigen Wissen und der richtigen Implementierung ein sehr wirkungsvolles Werkzeug sein, um Ihnen zu helfen, Ihre Zielgruppe besser einzubinden und die Konversionsraten zu erhöhen. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die die User-ID-Funktion betreffen, die Sie beachten müssen.
Die Einschränkungen von Google Analytics User-ID
Die Aktivierung des User-ID-Features löst keine Zuweisung und Verfolgung von Benutzer-IDs aus.
Die ‚Aktivieren der User-ID‘ und ‚Implementieren der User-ID‘ sind zwei verschiedene Dinge.
Bei der Aktivierung der User-ID geht es darum, eine Einstellung auf GA einzuschalten, um eine eindeutig zugewiesene Benutzerverfolgung zu ermöglichen. Dies kann über das Google Analytics-Dashboard erfolgen.
Um die User-ID in Ihre Analysen zu implementieren, müssen Sie Programmcodes in Ihr Benutzer-Authentifizierungssystem aufnehmen, um eindeutige Identifikatoren für neue Nutzer zu generieren und zuzuweisen. Darüber hinaus muss das Setup auch wiederkehrenden Nutzern neue Kennungen zuweisen.
Sie können die User-ID-Funktion aktivieren, aber hierzu benötigen Sie Webentwicklungskenntnisse, um die User-ID-Funktion zu implementieren.
Der Datenbereich für den geräteübergreifenden Bericht ist auf 90 Tage begrenzt.
Der geräteübergreifende Bericht kann Benutzerdaten nur für maximal 90 Tage speichern. Wenn Sie auf Daten vor dieser Zeitspanne zugreifen müssen (z.B. zum Vergleich), müssen Sie die erforderlichen Daten lokal exportieren.
Der geräteübergreifende Bericht ist nur in den User-ID-Ansichten verfügbar.
Nach der Aktivierung des User-ID-Features müssen Sie User-ID-Ansichten festlegen. Der geräteübergreifende Bericht ist nur in den User-ID-Ansichten verfügbar. Wenn Sie also keine Benutzer-ID-Ansicht einrichten, können Sie nicht auf den geräteübergreifenden Bericht zugreifen.
Die Einnahmenzuweisung im geräteübergreifenden Bericht hängt von dem Gerät ab, von dem die Transaktion ausgeht.
Eine Standardkonvertierung legt das Gerät, an dem die Transaktion abgeschlossen wurde, als Erfassungsgerät fest. Das ist jedoch bei einem geräteübergreifenden Bericht nicht der Fall. In einem geräteübergreifenden Bericht wird das Gerät, bei dem die Transaktion initiiert wurde, als Erfassungsgerät festgelegt.
Beispielsweise fügt ein zugewiesener Benutzer, während er morgens auf seinem Mobiltelefon surft, ein Paar Schuhe in seinen Einkaufswagen auf einer E-Commerce-Site ein. Nachts checkt er dann aus und schließt die Transaktion mit seinem Laptop ab.
Bei der Standard-Konversionsverfolgung wird der Desktop (d.h. der Laptop) als Erfassungsgerät festgelegt, während bei einem geräteübergreifenden Bericht das Mobiltelefon als Erfassungsgerät festgelegt wird.
Verwendung von zwei Browsern, die im Cross-Device-Bericht als zwei eindeutige Geräte gezählt werden
Wenn ein zugewiesener Benutzer zwei Browser zur Interaktion mit dem Inhalt Ihrer Website verwendet, müssen diese beiden Browser in einem geräteübergreifenden Bericht zwei verschiedene Geräte berücksichtigen.
Fazit:
Auf der Basisebene liefert Google Analytics Informationen über die Anzahl der Nutzer und Sitzungen, die für das Verständnis der Nutzer nicht ausreichen. Die User-ID als Funktion bietet eine bessere Perspektive als die reine Benutzer- und Sitzungsanzahl.
Die User-ID-Funktion kann Ihren Ansatz verändern und Ihnen gleichzeitig detaillierte Informationen über Ihr Publikum liefern.
Dieser Artikel war ein Leitfaden zur User-ID-Funktion in Google Analytics für Website-Besitzer und Vermarkter.
Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, sind wir nur einen Kommentar entfernt.
Durch die vielen Kanäle im Online-Marketing, von Social Media über Newslettern bis hin zu klassischen Ads, gibt es längst eine Welle von Werbung, die den Nutzer tagtäglich überschwemmt. Vieles wird dabei vom Nutzer über einen Haufen geschert und wenig bis kaum beachtet. Hier heißt die Devise also Qualität statt Quantität. Warum genau das so wichtig ist und wie Sie und Ihr Unternehmen Marketing erfolgreich gestalten, erfahren Sie jetzt in diesem Artikel.
Informationsüberfluss vermeiden
Ist Marketing überhaupt wichtig? Auf diese Frage gibt es nur eine richtige und klare Antwort: Ja! Ohne Marketing kann Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung noch so gut sein. Wird es nicht richtig vermarktet, kann Ihre Zielgruppe nicht davon erfahren und Sie werden deutlich unter Ihren Möglichkeiten bleiben. Durch Marketing können Sie darüber hinaus Ihr Image formen und eine Beziehung zur Zielgruppe aufbauen. Dadurch stärken Sie wiederum Ihr Ansehen nach außen und können mehr Umsatz generieren. Zu den Grundbausteinen eines jeden Unternehmens sollte also unbedingt gutes und nachhaltiges Marketing zählen.
Die richtigen Kanäle gegen die Digital Dystonie
Online-Marketing bedeutet nicht eine Webseite erstellen und diese dann liegen zu lassen. Es ist eine dauerhafte und umfangreiche Aufgabe, doch eine unabdingbare. Dabei gibt es viele verschiedene Instrumente, die auf das entsprechende Unternehmen abgestimmt werden müssen. Nicht jedes Online-Marketing-Instrument ist dabei gleich gut geeignet. So lassen sich beispielsweise Social Media Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate Marketing, Content Marketing und klassische Online Werbung unter dem Online-Marketing verstehen. Wichtig ist zunächst sich alle Kanäle anzuschauen und nach entsprechenden Auswertungen zu entscheiden, welche für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind.
Eine Grundregel bei allen Kanälen sollte sein: Informationsüberfluss vermeiden. Zu viel Content ist nie gut und sollte vermieden werden. Qualität statt Quantität ist die Devise. Überladen Sie Ihre Kanäle und damit Ihre Zielgruppe, so hat das den gegenteiligen Effekt, den Sie eigentlich erzielen möchten. Nutzer könnten schnell genervt sein und Ihr Unternehmen schlecht in Erinnerung behalten. Wählen Sie also weise und gut überlegt.
Content ist King und Digital Dystonie der Bauer
Content ist King. Dabei hat der jeweilige Content auf den verschiedenen Kanälen Auswirkungen auf die anderen Kanäle. Ist auf Ihrer Webseite beispielsweise kein guter Content zu finden, ranked Ihre Seite nicht hoch genug in den Suchmaschinen, findet Ihre Zielgruppe Sie nicht und Sie werden irrelevant für Google und Co.
Ein kurzer Exkurs in das Search Engine Optimizing (SEO). Für Online-Marketing-Neulinge sicherlich ein noch nicht richtig greifbarer Begriff. Gerade in Bezug auf Content ist dieser aber essenziell. seo befasst sich mit der Verbesserung von Webseiten, um diese höher bei Suchergebnislisten in Suchmaschinen erscheinen zu lassen. Das ist wichtig, da knapp 99% aller Klicks auf der ersten Seite der Suchergebnislisten landet. Google hat dafür beispielsweise über 150 Kriterien anhand welcher Ergebnisse gelistet werden. Eins der wichtigsten Kriterien ist dabei die Content Qualität. Suchmaschinen möchten dem User die bestmöglichen Ergebnisse zuerst zeigen. Dabei ist es vor allem wichtig, dass die jeweiligen Seiten das erfüllen, was der Nutzer erwartet zu finden bei seiner Suche. Kann Ihre Seite das nicht bieten, wird sie dementsprechend auch nicht hoch platziert sein.
Die richtige Informationsessenz finden
[easy-tweet tweet=“Doch was ist überhaupt guter und schlechter Content? Die Content-Qualität besteht aus drei Säulen: Authority, Utility und Presentation. Ich übersetze das einmal für Sie.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3d3R6vH“ template=“user“]
Authority
Bei Authority geht es um Vertrauenswürdigkeit. Sind Sie Profi in Ihrem Bereich? Hier werden fundierte Informationen von Experten erwartet, die nicht nur seriös wirken, sondern das auch tatsächlich sind. Seien Sie Experte auf Ihrem Gebiet und liefern Sie Ihrer Zielgruppe fundierte Informationen.
Utility
Utility bedeutet so viel wie Mehrwert. In Bezug auf Ihren Content bezieht sich das auf den Nutzen, den Sie dem User bringen. Um auf SEO zurückzukommen, heißt das hier die Erfüllung entsprechender Erwartungen. Wenn Nutzer etwas im Internet suchen, haben sie eine gewisse Erwartungshaltung. Versuchen Sie diese bestmöglich zu erfüllen. Nicht nur für Ihre Webseite gilt das. Auch für Newsletter, Social Media oder andere Online-Marketing Kanäle. Wenn Ihre Zielgruppe sich dazu entscheidet, Ihren newsletter zu abonnieren oder Ihnen auf Facebook zu folgen, hat das eine bestimmte Absicht. Diese sollten Sie verstehen und ihr nachkommen. Nicht immer ist es dabei rein informell. Je nach Branche kann es auch sein, dass die Nutzer unterhalten werden möchten. Finden Sie das heraus und passen Sie Ihren Content entsprechend an.
Presentation
Der letzte Punkt ist die Presentation, also wie Sie Ihren Content darstellen. Ist er übersichtlich? Wie ist er geschrieben? Ist das Design ansprechend? All diese Fragen sollten Sie sich in dem Zusammenhang stellen. Bei Ihrer Webseite angefangen: es gibt immer noch unzählige Beispiele, die zeigen, wie es nicht geht. Seiten, die auf dem Stand von vor 10 Jahren sind, was das Design angeht. Spricht dieses den User nicht auf den ersten Blick an, bringt auch ein guter Content nichts. Sei dort also modern und stets up-to-date. Die Internet-Welt ändert sich tagtäglich. Hier nicht hinterher zu sein, kann gravierende Folgen haben. Sie sollten stetig an Ihrer Webseite und Ihrem Content auf den anderen Kanälen arbeiten.
Fazit
Wichtig ist es Ihre Informationsessenz zu finden, um der Digitalen Dystonie vorzubeugen. Niemand mag es, wenn um den heißen Brei herumgeredet wird. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, auf das, was Sie wirklich sagen möchten und vor allem auf das was der Nutzer erwartet. Zu schreiben nur um des Schreibens Willen erzielt genau den gegenteiligen Effekt. Nur die wertvollen Informationen sind auch wirklich nötig und wenn es dabei ein bisschen kürzer wird, ist das auch völlig in Ordnung. Das gilt für jeden der Kanäle, die Sie nutzen. Eine Webseite sollte nicht zu überladen sein. Wenn Sie jedoch viele wichtige Informationen unterbringen möchten, beachten Sie stets den Punkt der Presentation. Nutzen Sie Unterseiten oder Landingpages, um Ihren Content besser zu verteilen. Auch beim E-Mail-Marketing oder auf Social Media: nur ausgewählten Content. Es bringt Sie nicht weiter 4 Newsletter am Tag zu verschicken. Achten Sie darauf, dass Sie auf Qualität statt Quantität gehen und dann fahren Sie den sicheren und definitiv den erfolgreicheren Weg.
LinkedIn ist eine Social-Networking-Site, die speziell für die Geschäftswelt entwickelt wurde. Ziel der Site ist es, registrierten Mitgliedern zu ermöglichen, sich ein professionelles berufliches Netzwerk aufzubauen.
Mehr als 600 Millionen Experten sind auf LinkedIn registriert, um ihre karriere und ihr Business nach voran zu bringen. Der Schlüsselfaktor, der LinkedIn von anderen sozialen Netzwerken unterscheidet, ist die Tatsache, dass es darauf ausgerichtet ist, strategische Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Die kommt es nicht auf die Kontaktanzahl an, sondern vielmehr von welcher Qualität diese sind. Bei über 500 Connections wird bei LinkedIn Ihre Anzahl der Kontakte nicht mehr angezeigt. Es geht um Qualität, nicht Quantität.
Auf der Profilseite eines LinkedIn-Mitglieds werden Ihre Ausbildung, Ihr beruflicher Werdegang und Ihre Fähigkeiten hervorgehoben. Die Profilseite enthält auch die professionellen Netzwerk-Newsfeeds und eine begrenzte Anzahl von anpassbaren Modulen. Die LinkedIn-Basismitgliedschaft ist kostenlos. Die Mitglieder des LinkedIn-Netzwerks werden als „Connections“ bezeichnet.
LinkedIn für Unternehmen ermöglicht es, mit bestehenden Kunden in Kontakt zu treten und den eigenen Marktwert durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu erweitern. Anstatt lediglich die Zahl der Anhänger und Connections zu erhöhen, sollte man, die LinkedIn-Marketingwerkzeuge nutzen, um neue Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen. LinkedIn unterstützt Unternehmen in vielerlei Hinsicht, so dass man genau herausfinden muss, welche Vorteile man aus seinen LinkedIn-Geschäftsbemühungen ziehen möchte. Versuchen Sie zum Beispiel ein Kundennetzwerk für den Online-Verkauf von Produkten aufzubauen? Wollen Sie sich als Vordenker etablieren? Oder möchten Sie Top-Talente rekrutieren?
LinkedIn kann den Verkauf Ihrer Produkte fördern. [easy-tweet tweet=“Social Selling nutzt soziale Medien, um Verkaufsaussichten zu generieren, sich mit ihnen zu verbinden und sie zu verstehen.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/2Zxd7zb“ template=“user“]Es ist insofern eine moderne Art, wertvolle Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen.
Der LinkedIn Social Selling Index (SSI) zeigt, wie effektiv eine Person sich sozusagen als professionelle Marke selbst etabliert hat. Kurzum kann man erkennen, ob eine Person mit den richtigen Menschen verbunden ist; ob sie sich mit Experten austauscht und ob sie im Netzwerk aktiv ist.
Social Selling ist in der B2B-Welt ein noch immer ziemlich neues Konzept. Es dahingehend ausgerichtet, Social Media zu nutzen, um Online-Beziehungen mit Interessenten in sozialen Medien aufzubauen und zu fördern. Der Schwerpunkt des Social Selling besteht darin, vertrauenswürdige Kontakte zu generieren, indem man die Bedürfnisse der Kunden vor die eigenen stellt, das in diesem Fall den Abschluss eines Verkaufs bedeuten würde.
Bevor die Bewertung des Social-Selling-Index von LinkedIn war es schwierig, den Erfolg einer individuellen Social-Selling-Strategie auf einheitliche Weise zu messen. Der Social Selling Index von LinkedIn liefert einen einzigartigen Wert, der täglich aktualisiert wird und es ihm ermöglicht, seine Stärken und Schwächen zu erkennen.
Was bedeutet eigentlich die LinkedIn SSI-Punktzahl? Der LinkedIn SSI-Score wird hauptsächlich durch folgende vier Punkte gemessen. Wir haben jede Bewertungskomponente aufgeschlüsselt, um diese für Sie möglichst einfach und verständlich zu erklären.
1.) Aufbau einer persönlichen Marke
Es ist äußerst wichtig, dass Sie Ihr Linkedin-Profil mit Blick auf Kunden und Auftraggeber optimieren. Hier wird geprüft, ob Sie relevante Artikel veröffentlichen, die Fachleute Ihrer Branche ansprechen. Diese Inhalte können entweder von vertrauenswürdigen Quellen oder von einem Ihrem Blog- oder einem LinkedIn Pulse-Beitrag sein, den Sie unter Verwendung der Funktion „einen Artikel veröffentlichen“ schreiben. Es ist zielführend, sich als Vordenker zu etablieren.
2.) Die richtigen Kunden/Branchenkenner finden
LinkedIn bietet ausgefeilte Suchwerkzeuge, die Ihnen helfen, den idealen Kunden und Branchenexperten zu finden. Dazu gehört, dass man sein Netzwerk regelmäßig erweitert und wertvolle Beziehungen aufbaut. Das Analyse-Tool von LinkedIn kann zum Beispiel dazu verwendet werden, eine leserfokussierte Marketingstrategie zu kuratieren, um potenzielle Kunden anzusprechen und den Umsatz zu steigern.
3.) Sich mit Einblicken beschäftigen
Sich mit Einblicken (Artikeln, Posts, Videos, Termine) zu befassen, ist eine großartige Möglichkeit, ähnliche Menschen aus der eigenen Branche als auch in der Branche ihres idealen Kunden zu finden. Durch den Beitritt zu relevanten und aktiven Gruppen kann Fachwissen ohne jeglichen Vertriebsfokus geteilt werden. Es ist auch ratsam, aktives Mitglied dieser Gruppen zu werden, um mit Ihren zukünftigen Kunden in Kontakt zu kommen. Einblicke (insights) sind hauptsächlich eine Funktion von LinkedIn-Premium-Accounts, daher ist es unwahrscheinlich, dass man eine hohe Punktzahl erreicht, wenn man nicht bereit ist, dafür zu bezahlen. Abgesehen von der aktiven Nutzung von Einblicken (insights) kann man seine Punktzahl erhöhen, indem man sich mit Inhalten beschäftigt (kommentieren, sharen), die Ihre Connections veröffentlichen.
4.) Aufbau von Beziehungen
Offensichtlich möchten viele Beziehungen zu der Top-Führungskraft innerhalb von Unternehmen aufbauen, die man als Kunde haben möchte. Es ist aber wichtig, dass man die anderen Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens nicht diskriminiert, denn laut LinkedIn bevorzugen 73 Prozent der B2B-Käufer Vertriebsprofis, die von jemandem, den sie kennen, vermittelt wurden. Dabei steigt der Prozentsatz auf 87 Prozent, wenn sie von jemandem aus ihrem beruflichen Netzwerk vorgestellt wurden.
Die Bedeutung des LinkedIn-SSI-Ergebnisses
LinkedIn behauptet, dass Benutzer mit einer höheren SSI-Punktzahl erfolgreicher beim Erreichen ihrer Verkaufsziele sind, als Benutzer mit einer niedrigen SSI-Punktzahl. So heißt es beispielsweise, dass hochaktive LinkedIn-Nutzer 45 Prozent mehr Verkaufschancen erhalten als andere.
Das Ergebnis garantiert nicht die Steigerung des Verkaufserfolgs, aber es stellt eine starke Verbindung zwischen spezifischen und gezielten Netzwerkaktivitäten, einer Steigerung der Verkaufschancen und potenziellen Interessenten her.
Erstellen eines einkäuferzentrierten Profils
Das Profil sollte sich nicht um einen selbst drehen, sondern um die Kunden, die man erreichen will. Schließlich handelt es sich bei Ihrer angestrebten Zielgruppe nicht um Rekrutierer, die Sie von sich überzeugen wollen, sondern es geht darum, Leads zu generieren. Noch immer sind die meisten Profile von Verkäufern digitale Lebensläufe oder – schlimmer noch – ein kopiertes und eingefügtes Wertversprechen.
Andere LinkedIn Nutzer verwenden das Netzwerk, um Personen zu finden, denen sie vertrauen können und mit denen sie zusammenarbeiten möchten. Sie sehen sich ihr Profil an und beurteilen daran, ob sie sich vorstellen können, eine geschäftliche Beziehung aufzubauen. Als Verkäufer sollten Sie Ihr gesamtes Profil mit Botschaften versehen, die zeigen, wie Sie Ihren Kunden helfen können. Teilen Sie Wissen, das für sie wertvoll ist und machen Sie deutlich, dass Sie eine vertrauenswürdige und hilfreiche Ressource sind. Schreiben Sie in Ihrem Lebenslauf als Verkäufer nicht wie viel Geld Sie Ihrem Unternehmen eingebracht haben, sondern welche Vorteile sich für die Kunden ergeben haben.
Optimierung von Foto, Überschrift und Zusammenfassung
Die meisten Profilbesucher schauen zu allererst auf diese drei Bereiche: Fotos, Überschriften und Zusammenfassungen. In der heutigen schnelllebigen Welt möchte niemand mehr zuviel Zeit zum Scrollen verwenden! Das bedeutet, dass alle Kerninformationen „Above the Screen“ sein sollten.
Ihr Foto sollte professionell sein d.h. keine Selfies, kein Gruppenfoto, Strandaufnahmen oder Schulbilder von vor 20 Jahren sind tabu. Es ist nicht unbedingt Pflicht, einen Anzug auf dem Bild zu tragen, aber man sollte vertrauensvoll und authentisch wirken – wie jemand, dem ein Interessent sein Geschäft anvertrauen kann.
Der Titel sollte nicht als Überschrift verwendet werden. Stattdessen beantworten Sie am besten diese beiden Fragen: Wem helfen Sie, und wie wollen Sie helfen? Ihre Profilbesucher schauen in der Regel nur kurz auf Ihrem LinkedIn-Profil vorbei, also formulieren Sie es so eng und pointiert wie möglich.
Die Zusammenfassung muss möglichst hervorstechend und ansprechend sein. Es sollte den Mehrwert aufzeigen, den Sie oder Ihr Produkt dem Kunden bieten. Es wird empfohlen, am Ende einen Aufruf zum Handeln einzufügen (Call to Action), wobei auch mehrere Störer (auffällige Inhalte) hinzugefügt werden sollten.
Bewusster Aufbau des Netzwerks
Stellen Sie eine Verbindung zu den Menschen her, mit denen Sie in der Vergangenheit einen gelungenen erfolgreichen Kontakt hatten. Es ist auch möglich, sich mit Menschen zu verbinden, die man nie wirklich getroffen hat. Dies aber bitte auf dem richtigen Weg, keiner mag von Spammern oder von Kontakt-Bots angeschrieben werden.
Im Allgemeinen sollte das eigene Netzwerk aus Personen bestehen, mit denen man wirklich Kontakt hatte (persönlich oder virtuell).
Wenn eine Einladung an jemanden verschickt wird, ohne die Person zuvor noch nie getroffen zu haben, versenden Sie hier zudem bitte eine persönliche Nachricht und begründen Sie kurz, warum Sie beide im Netzwerk des anderen sein sollten. Beginnen Sie Ihre Kontaktaufnahme nicht direkt mit einer Verkaufsabsicht. Dies kann man dann vorzugsweise besser in einer InMail oder e-mail versenden.
Das Profil öffentlich halten
Man sollte sein LinkedIn-Profil als Verkäufer nicht einschränken, um nicht als anonym angezeigt zu werden. Es geht schließlich um das soziale Netzwerken bei LinkedIn, es heisst nicht umsonst „social network“. In Tests mit Kunden hat sich herausgestellt, dass über 30 Prozent der Personen, deren Profil man nicht-anonym betrachtet, ihr Profil zurück besuchen. Gerade wenn man versucht, seine Reichweite zu erweitern und Leads zu generieren, dann ist dies eine gute Sache, um Neugierde zu wecken.
Mindestens vier bis sechs Inhalte pro Tag veröffentlichen
Laut einer von Topo inc. durchgeführten Untersuchung erhalten Personen, die konsequent Inhalte teilen, 2 bis 3 mal mehr Profilaufrufe als inaktive Benutzer.
Als Verkäufer bloggen Sie wahrscheinlich selten oder erstellen kaum eigene Inhalte. Sie sollten sich der Frage stellen, welche Inhalte sollten Sie teilen? Die Artikel, die für Ihr Zielpublikum von Interesse sind, müssen nicht alle selbst geschrieben sein. Sie können Inhalte auch jederzeit kuratieren.
Auch erwecken Artikel aus externen Quellen einen glaubwürdigen und weniger eigennützigen Eindruck. Man sollte sich bemühen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen spanenden Inhalten und Verkaufsinformationen. Verbringen Sie mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag damit, ihren eigenen Feed nach Inhalten dahingehend zu durchsuchen.
Scannen Sie das Profil des Käufers, bevor Sie Ihre eigene Vorgehensweise anpassen
Man muss nach drei Arten von Informationen suchen: Rollenspezifische, zielspezifische und gemeinsame Basis.
Rollenspezifische Basis: Was sind Ihre Verantwortlichkeiten? Zielspezifische Basis: Was sind die Ziele, die Sie in Ihrer Rolle erreichen wollen? Gemeinsame Basis: Wo liegen Gemeinsamkeiten mit Ihrem Kunden? Es ist sehr wichtig, eine Art Verbindung zu sich selbst zu finden, es kann eine gemeinsame Verbindung, ein Kollege, ein Hobby oder eine Erfahrung sein.
Man sollte auch versuchen, aus dem LinkedIn-Profil des Interessenten Themen aufzugreifen, über die Sie in Kontakt treten können. Schauen Sie sich den Feed von Inhalten an, den der Nutzer/in letzter Zeit veröffentlicht hat. Hier können Sie sehen, ob er darauf Pressemitteilungen, Artikel über neue Führungspersönlichkeiten, Events oder andere wichtige Meldungen gepostet hat. Darüber können Sie dann über einen Kommentar auf einen seiner Posts in Kontakt treten.
Inhalte, mit anderen teilen und kommentieren
Nichts macht einen Menschen glücklicher als Applaus. Likes und Shares sind der digitale Applaus. Verfolgen Sie die Themen Ihrer Kunden, sehen Sie sich ihre Beiträge an und zeigen Sie Wertschätzung! Vorteile des LinkedIn Social Sales Index
1. Der SSI eignet sich hervorragend, um einen Basiswert zu ermitteln. Nach der Optimierung Ihrer LinkedIn Aktivitäten können Sie erkennen, wie sich der Score verbessert hat.
2. Der SSI ist ein quantitativer Indikator für die Fähigkeiten eines Verkäufers. Auch lassen sich so Teamszusammenstellungen erkennen: Im Allgemeinen besteht ein Team aus Anfängern, Fortgeschrittenen und erfahrenen LinkedIn-Benutzer-Stars. In einigen Fällen sollten Anfänger verpflichtet werden, ein LinkedIn-Grundlagenprogramm zu absolvieren, damit Sie mithalten können.
3. Indem man einen Durchschnitt aller SSI-Punktzahlen des Teams bildet, kann man das durchschnittliche Kompetenzniveau aller Teammitglieder erkennen. Je höher der SSI-Durchschnitt ist, desto schneller kann man mit guten Verkäufen rechnen.
4. Die SSI-Punktzahl motiviert mehr zu erreichen, das Prinzip ist auch als Gamification bekannt. Die SSI-Punktzahlen werden täglich neu veröffentlicht. Es ist ähnlich wie ein motivierender Treiber zu mehr Selbstverbesserung, ähnlich wie bei Fitnessuhren, nur geht es hierbei um den geschäftlichen und nicht den sportlichen Erfolg.
5. Der SSI eignet sich hervorragend für Wettbewerbe. Wettbewerbe wie „Bestes Profil“ oder „Bester Netzwerker“ wurden schon immer in der Verkaufsschulung durchgeführt. Durch die Verwendung von SSI-Punktzahlen kann man Wettbewerben messbar machen. Jeder einzelne von Ihnen in einem Salesteam möchte an der Spitze des SSI-Leaderboards stehen.
1. Es wird behauptet, dass die SSI-Ergebnisse täglich aktualisiert werden und dass sie auf Parametern wie der Veröffentlichung von Beiträgen mit „ansprechendem Inhalt“ basieren. Wenn man aber anfängt, sich zu intensiver allein auf die SSI-Ergebnisse zu konzentrieren, wird man von der eigentlichen Zielrichtung des Networkings abgelenkt.
2. Die tägliche Aktualisierung der SSI-Ergebnisse scheint nicht immer alle Interaktionen zu berücksichtigen. Einige Benutzer beschweren sich darüber, dass sich ihr SSI über Wochen hinweg nicht geändert hat, obwohl sie sehr aktiv auf LinkedIn unterwegs waren. Gemäß ihren Erwartungen hätten ihre Bewertungen in die Höhe gehen müssen. Aber das haben sie scheinbar nicht getan.
3. Und drittens zählen immerhin Verkaufsabschlüsse. Der soziale Verkauf ist nicht wirklich das, was eine Plattform wie LinkedIn messen kann. Dazu braucht es schon eine andere Lösung in der die Verkäufe mit Umsatzwert hinterlegt werden könnten. Auch ändern sich allgemeine Daten, die von LinkedIn erfasst werden von Branche zu Branche, von Land zu Land und von Netzwerk zu Netzwerk.
Worauf sollte man in Bezug auf die LinkedIn SSI-Punktzahl achten?
Um diese Fragen beantworten zu können, lohnt es, sich vor Augen zu führen, dass alle vier Säulen zur Bestimmung des gesamten SSI miteinander in Verbindung stehen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass auch nur eine Säule ignoriert werden kann, wenn man entschlossen ist, eine respektable Punktzahl von 80 oder mehr zu erreichen.
$ Säulen des SSI
Allerdings die erste Säule – die Etablierung als professionelle Marke ist mit Abstand die Grundlegendste. Viele LinkedIn-Benutzer erstellen ihr Profil, bilden ihre Personal Brand und hören wieder auf, LinkedIn aktiv zu nutzen. Dauerhaft erfolgreiche LinkedIn-Nutzer müssen sich in allen vier Säulen permanent engagieren, um sich als Vordenker innerhalb der LinkedIn-Gemeinschaft zu behaupten.
Schlussfolgerung:
Die digitale Transformation nahm eine 360-Grad-Drehung in der Art und Weise vor, wie wir miteinander kommunizieren, Beziehungen aufbauen und natürlich auch (ver-)kaufen. Die Unternehmen mussten neue Strategien entwickeln, da die Technologie Fortschritte gemacht hat und sich die Gesellschaft dadurch rasant verändert hat.
In jüngster Zeit hat der Begriff des sozialen Verkaufs oder „Social Sales“ besondere Bedeutung erlangt, die einen Paradigmenwechsel in den traditionellen Verkaufsstrategien bewirkt hat. Sie ermöglicht eine Maximierung von Online-Verkäufe in bestimmten Unternehmen, dank der Optimierung der Präsenz in sozialen Netzwerken. Die Kunst liegt darin, über soziale Netzwerke zu verkaufen, ohne direkt für ein Produkt zu werben.
Durch die Verwendung von LinkedIn als soziales Netzwerk verbinden sich Menschen mit ihren Kollegen und machen so Geschäfte. Alles, was man auf LinkedIn macht, sollte einen Mehrwert für ihr Netzwerk darstellen. So wird das Netzwerk in Zukunft an Sie denken und Sie anderen (weiter-) empfehlen. Durch persönliche Gespräche mit Kunden und Interessenten versteht man besser, wie man vertrauensvolle Beziehungen aufbaut. Dieselbigen Prinzipien gelten offline wie online.
Die Bewertung des Social Selling Index (SSI) ist ein Maß dafür, wie die eigenen Verkaufsaktivitäten mit dem LinkedIn Sales Navigator verlaufen. Wenn man auf seinen SSI-Score klickt, gelangt man zu einem Dashboard, das ein Bild davon vermittelt, wie die Social-Selling-Bemühungen verlaufen und wie er sich mit seinem LinkedIn-Netzwerk in der eigenen Branche schlägt. Der Sales Navigator verfolgt den Verlauf der Social-Selling-Aktivitäten im Laufe der Zeit und zeigt auf, wo er am besten abschneidet und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Die LinkedIn-Benutzer mit einer höheren SSI-Punktzahl sind erfolgreicher beim Erreichen ihrer Verkaufsziele, als Benutzer mit einer niedrigen SSI-Punktzahl (laut LinkedIn). Der Social Selling Index (SSI) ist nachweislich wichtig für das Ranking in der Suche von LinkedIn. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um nach eingehenden Geschäftsanfragen, neuen Stellenangeboten oder einfach nur, um sein Netzwerk mit den richtigen Personen zu erweitern. Die hohe SSI-Punktzahl garantiert zwar keine Steigerung des Verkaufserfolgs, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, die Verkaufsziele zu erzielen.
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