10 Tipps für eine höhere Conversion Rate durch On-Site Search

Markus Kehrer liefert Praxistipps zur On-Site-Suche für Online-Shops. Markus berät zahlreiche Kunden zu den Themen Usability und Conversion-Optmierung bei FACT-Finder dem europäischen Marktführer für E-Commerce On-Site Search und Navigations-Lösungen.

Nutzer übertragen ihr gelerntes Suchverhalten von den Suchmaschinen auf die Suche im Online-Shop. Im E-Commerce bleibt das Suchfeld eine der wichtigsten Stellen um die Conversion Rate zu steigern. Wer es schafft, den Besuchern zu verstehen, ihm die richtigen Ergebnisse liefert und die gewonnenen Daten nutzt, verkauft deutlich mehr als der Wettbewerb.

Zielorientierte Nutzer in Käufer verwandeln

Besucher, die unmittelbar die Suche verwenden, haben eine ziemlich genaue Vorstellung was sie möchten. Laut einer Studie von MarketingSherpa werden Besucher, die direkt die Suche verwenden etwa 3 Mal öfter zu Käufern, als Besucher, die „nur“ browsen. Dabei reichen die Anfragen von einfachen Begriffen wie „Jeans“ bis hin zu komplexen Artikelbezeichnungen „42 LCD TV Full HD mit DVB-C Reciever“.

Die Nutzer suchen nicht stur nach Produktnamen oder Kategorien. Sie kennen nicht die hinterlegte Bezeichnung des Produkts in der Produktdatenbank, sondern geben Suchbegriffe nach Ihren Bedürfnissen und Ihren Kenntnissen ein. Hinzu kommt, dass viele Anfragen voller Falschschreibungen und Vertipper sind, die die Suche phonetisch verstehen muss, um das richtige Ergebnis zu liefern.

Suchanfragen erreichen uns heute mit mehreren Begriffen

Die meisten Suchanfragen, die uns heute erreichen, setzen sich aus mehreren Begriffen zusammen, die in jeweils unterschiedlichen Bereichen der Produktdatenbank vorkommen. Dies erfordert die Suche im kompletten Produktdatenbestand. An diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen: die Standard-Shopsuche und einfache Open-Source-Lösungen strecken bereits hier die Flügel.

Vorschläge bei der Eingabe erlauben schnelle Korrekturen

Ebenfalls ein von den Suchmaschinen gelerntes Tool ist die Vorschlagsfunktion. Auch im Online-Shop macht es Sinn während der Eingabe der ersten Suchphrase mögliche Suchbegriffe vorzuschlagen. Klappt die Vorschlagsfunktion aus, kann ein Produktbild und die Anzahl der dazu verfügbaren Treffer, das Einkaufserlebnis merklich verbessern 

Der richtige Platz für die Suche

Wo wird die Suche am besten wahrgenommen? Vergleichen Sie die größten Shopping-Seiten einmal. Fast alle Top-Shops platzieren die Suche aufmerksamkeitsstark oben, mittig oder rechts. Vor der Suchbox sollte klar „Suche“ stehen. Das Suchfeld selbst bleibt im Idealfall leer. Der Call-to-Action hinter der Suchbox sollte „Suchen“ heißen.

Die 5 wichtigesten Conversion-Features die Ihre Suche bieten muss:

Relevante Ergebnisseiten verkaufen

Shopbetreiber und E-Commerce-Manager wissen um die Bedeutung der ersten Plätze bei Suchanfragen an Google und Co. „Oben“ dabei zu sein, heißt in den ersten vier Suchergebnissen gefunden zu werden. Relevanz, das richtige Budget und die kontinuierliche Beobachtung des Ranking treiben Besucher in den Shop.

Die Suchergebnisdarstellung nach Relevanz

Auf der eigenen Seite sollten die Suchergebnisse der On-Site Suche ebenfalls die nötige Relevanz aufweisen. Usability-Tests zeigen deutlich, dass sich vor allem im oberen Teil der Seite aufhalten. Scrollen, geschweige denn blättern, sind selten. Aus einer Jakob Nielsen Untersuchung(„Scrolling and Attention“) wird deutlich, dass 80% der User sich „above the fold“ aufhalten und nur wenige weiter unten suchen. Dass sich all diese Ergebnisse 1:1 auf Online-Shops übertragen lassen halte ich für übertrieben, aber klar ist: Was oben ist erhält mehr Aufmerksamkeit!

In der Suchergebnisdarstellung des Shops müssen Top-Seller und Umsatztreiber oben stehen. Produkte, die nicht verfügbar sind oder beispielsweise eine negative Kalkulation aufweisen weiter unten oder noch besser weiter hinten im Paging erscheinen. Es gilt die Produkte zu zeigen, die die höchste Kaufwahrscheinlichkeit aufweisen und lieferbar sind. Kaum etwas ist frustrierender für den Nutzer als festzustellen, dass das gefundene Produkt eine Lieferzeit von mehreren Wochen hat.

Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte das Ergebnisranking und die Sortierung angepasst werden. Suchsysteme, die Informationen wie Top Seller und Verfügbarkeit berücksichtigen, schaffen positive Einkaufserlebnisse und machen aus Besuchern schneller und öfter Käufer.

Faceted Navigation – Wie Filter den Einkaufswert steigern

Allgemeine Suchanfragen z.B. „Hose“, liefern zu viele Ergebnisse. Wir sprechen von zu vielen Ergebnissen, wenn sie nicht auf einer Seite abgebildet werden können. Die beste Hilfestellung bei der Produktfindung besteht in Form von einzelnen Filtermöglichkeiten durch die Navigation. Die Wünsche des Kunden können individuell nach Größe, Farbe, Kategorien, Marke, Bewertungen, Preis oder anderen Eigenschaften herausgefiltert werden.

So reduziert sich die Summe der Ergebnisse rasch und das Produkt mit der richtigen Beschaffenheit wird greifbarer. Die Anwender möchten sich nicht durch Seiten voller Produkte wühlen, um dann beim Klick auf den Artikel festzustellen, dass er nicht in ihrer Größe oder Ausführung verfügbar ist.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Kunden nicht nur die Top-Produkte kaufen, sondern auch tiefer ins Sortiment einsteigen. Die Kunden kaufen in der Regel höherwertige, passende Produkte und der durchschnittliche Warenkorbwert steigt.

Merchandising – Landingpages aus Suchanfragen generieren

Nutzen Sie Emotionen, Marken, Aktionen

Nutzen Sie die Suche für die Generierung von Landingpages für emotionalere Einkaufserlebnisse sowie die Präsentation von Marken und Aktionen. Dabei werden Suchergebnisseiten mit der sprechenden URL gespeichert und um häufige gesuchte Keywords zur Seite angereichert. Mit einem Teaser- oder Kategoriebild und suchmaschinenoptimierten Texten belohnt Google die Seite mit einem höheren Relevanzwert. Kunden die auf diesen Seiten „landen“ haben sofort die relevantesten Ergebnisse ohne, dass sie in irgendeiner Form suchen müssten.

Tipp: Häufige Fehlschreibweisen auf den richtigen Landingpages bringen ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Seiten, die Vertipper und Phonetische Abweichungen nicht bewerben können. 

SEO und SEM mit der On-Site Suche verbessern

Und wenn Sie Ihre Suche schon für die Generierung von Landingpages verwenden, drehen Sie den Spieß doch einfach mal um. Welche Suchbegriffe führten Ihre Kunden am häufigsten in Kategorie X, welche 20 Suchbegriffe sind die wichtigsten für die Produkte aus dem Bereich Y. Diese Informationen können Sie sofort in Ihr SEM einfließen lassen, um Meta-Tags anzureichern oder spezielle Themenseiten mit statischen Links aus den Suchlogfiles zu generieren. Damit decken Sie Bereiche und Produkte ab, die über die normalen Kategorien nicht abgedeckt und indiziert werden.

Mit Schwarmintelligenz zur richtigen Empfehlung

Durch Cross Selling steigt der Umsatz pro Kunde. Das Zauberwort heißt Recommendations. „Kamera A wird gerne mit Speicherkarte B gekauft“ und „Drucker X wird gerne mit USB-Kabel Y“. Empfehlungen gewinnen Sie aus der Masse an Verkäufen mit einem selbstlernenden System, dass sich merkt, was Leute zu welchem Produkt erworben haben. Einige Usabilty-Gurus empfehlen die Cross-Selling-Artikel schon in der Suchergebnissdarstellung dezent einzubringen. Die beste Platzierung für Cross-Selling Epmfehlungen ist wohl eher auf der Produktdetailseite oder auch im Warenkorb auf dem Weg zum Check-out. Testen hilft um die beste Lösung zu finden.

Content Delivery Network (CDN) nutzen im E-Commerce

Content Delivery Network im E-Commerce zu nutzen, bringt Anbietern und Kunden einen entscheidenden Mehrwert und Leistungsvorteil. Die Bereitstellung und Lieferung aller Seiteninhalte, kurz Content genannt, über externe, miteinander vernetzte Server erhöht die Liefergeschwindigkeit und garantiert damit eine hohe Userzufriedenheit.

Was ist CDN?

CDN ist die Abkürzung für Content Delivery Network.

Übersetzt man den Begriff wörtlich, so ergibt sich Inhalt-Lieferung-Netzwerk. Und genau das ist auch die Bedeutung von CDN: Webseiteninhalte werden über Netzwerke bereit gestellt. Es handelt sich um ein weitreichendes Netz von Servern, die über das Internet verbunden sind. Über diese Netze werden Inhalte, speziell große Mediendateien und große Mengen an statischen Inhalten, also Bilder und Filme, auf Internetanfragen geliefert. CDN-Knoten, also Verteilerstellen, finden sich an vielen Orten und ebenso oft auch auf zahlreichen Backbones. (Backbones bezeichnen Basisnetze mit hohen Datenübertragungsraten). Große CDNs haben Tausende von Knoten in Betrieb. Der Zweck von Content Delivery Network ist, Anfragen und Sucheingaben von Internetnutzern schnell und leistungsstark zu bewältigen. Über die Server werden die Daten im Netz so bereit gestellt, dass die Lieferung sehr schnell möglich ist, man spricht dann von Performance-Optimierung, oder es soll im Sinne einer Kostenoptimierung so wenig Bandbreite wie möglich verbraucht werden. Möglich ist auch eine Kombination von beiden Zielsetzungen.

Wie funktioniert CDN?

Die Grundlage ist ein Ursprungsserver, auf den die einzelnen Anbieter der Inhalte ihre Daten speichern. Die Weiterverteilung erfolgt im ersten Schritt über eine Weiterleitung an sogenannte Replica-Server, auf denen Kopien der Inhalte liegen. Die Benutzeranfragen werden über ein Request-Routing-System an die einzelnen Replica-Server verteilt. Im Hintergrund arbeitet auf diese Weise ein ausgeklügeltes Distributionssystem. Damit werden Requests, also Anfragen, schnell und effizient weiter geleitet und beantwortet.

Wird eine Useranfrage gesendet, so trifft das Request-Routing-System die Auswahl eines geeigneten Replica-Servers. Dabei werden verschiedene Parameter berücksichtigt, unter anderem die aktuelle Auslastung und die derzeit aktiven Verbindungen. Eine Rolle spielen auch geografische Gegebenheiten, die sich auf die Übertragungszeit auswirken können.


Je nach Art der Anfrage und Einstellung können ebenso Informationen über die Identität des Clients eine zum Tragen kommen, dies ist der Fall, wenn bei der angefragten Webseite zwischen Standard- und Premium-Usern unterschieden wird. Das Content Delivery System entscheidet selbstständig, welcher zur Verfügung stehende Replica-Server am schnellsten antworten kann.

Entscheidend ist dabei die Verfügbarkeit der Inhalte, gerade bei Web 2.0 Webseiten, die mit CDN als Verteilungsmittel arbeiten. Damit für die Endnutzer ein positives Ergebnis gewährleistet ist, muss sichergestellt sein, dass sämtliche Inhalte vorhanden sind und zeitgerecht lieferbar sind. Content wird aus verschiedenen Quellen bezogen. Die Akzeptanz der Nutzer wird zum Erfolgsfaktor und garantiert eine hohe Kundenzufriedenheit.

Was sind die Vorteile von CDN?

Mit einem Wort: blitzschnelle Datenlieferung. Mühsamer Seitenaufbau entfällt, nachdem die benötigten und angeforderten Daten über die Replica-Server im Netz bereit gehalten werden. Niedrige Antwortzeiten und hohe Transferraten sorgen dafür, dass der Kunde Zugriff auf schnelle Webseiten hat. Der Kunde profitiert von einem weltweiten Netzwerk, bestehend aus Tausenden Knotenpunkten und mehreren Zehntausend Replica- bzw. Cache-Servern. Dies hat den eindeutigen Vorteil, dass Enduser über den nächstgelegenen Replica-Server zugreifen können. Die Daten werden nicht mehr auf dem webseiteneigenen Server gehostet, sondern sind davon unabhängig verfügbar. Je größer und umfangreicher die Inhalte sind, die angeboten werden, umso mehr empfiehlt sich die Anwendung von Content Delivery Network. Durch ein intelligentes Traffic-Management, wie es weltweit untereinander vernetzte Content Delivery Network Anbieter unterstützen, ist es möglich, dass Content vom nächstgelegenen Cache- bzw. Replica-Server abgerufen wird.

Weltweit bieten unterschiedliche Anbieter Content Delivery Network an, zu unterschiedlichen Preisen. Ein kostenloser Einstieg ist über das von Google zur Verfügung gestellte CDN möglich. Hier ist allerdings die Datenmenge beschränkt, für den Testeinstieg ist dies jedoch eine durchaus praktikable Alternative. Kommerzielle Webseitenbetreiber, die große Mengen an Content zu verwalten haben, sind mit einem professionellen CDN-Anbieter gut beraten. Die Preise dafür beziehen sich meist auf die tatsächliche Nutzung und sind von der realen Inanspruchnahme der Server abhängig.

Warum empfiehlt es sich im E-Commerce, CDN zu nutzen?

Content Delivery Network garantiert 100 Prozent Performance, verbunden mit 100 Prozent Bandbreite. Jede Art von Content, egal ob Bilder, Videos oder Files, steht jederzeit einer großen Anzahl von Benutzern ohne Verzögerung zur Verfügung. Durch das System wird die jeweils günstigste und schnellste Verbindung verwendet. Ist Content schnell beim Kunden, dann ist auch der Nutzen und die Zufriedenheit der Kunden gewährleistet. Für E-Commerce – Webseiten ist es mittlerweile unverzichtbar, Inhalte verzögerungsfrei zur Verfügung zu stellen. Durch die sehr schnellen Ladezeiten zieht jeder Webseitenbetreiber oder Onlineshop-Inhaber einen eindeutigen Mehrwert aus der Nutzung von Content Delivery Network.

Es entfällt der Einsatz von eigenen Servern und damit verbunden auch die Kosten für Wartung und Pflege. Inhalte werden via CDN bereit gestellt und sind jederzeit weltweit schnell abrufbar. Übrig bleiben die Kosten, die CDN verursacht, diese stehen aber in keinem Verhältnis zu den bisher anfallenden Auslagen. CDN Server erfüllen extrem hohe Anforderungen an Ladezeiten und Verfügbarkeiten. Gerade bei Medienseiten, bei denen auch Werbeanzeigen eingeschaltet sind und diese geladen werden müssen, spielt die Geschwindigkeit eine tragende Rolle. Damit wird verhindert, dass potenzielle Kunden bereits während der zu langen Ladephase wieder wegklicken.


Ein weiterer Vorteil beim Einsatz von CDN ist der Steuerungsmechanismus. Der Anbieter kann entscheiden, welcher Content für welchen User nutzbar ist, beispielsweise bei Eventuellen länderspezifische Bestimmungen, etwa im Erotikbereich. CDN kann auch entscheiden und unterscheiden, ob Content allen Usern zur Verfügung gestellt wird oder nur einem autorisierten Personenkreis, zum Beispiel Portalmitgliedern, Kunden, Abonnenten.

Für Webshopbetreiber ist es mithilfe von CDN möglich, ihren Kunden große Mengen von Produktbildern zur Verfügung zu stellen. Die Bilder sind in voller Bandbreite für potenzielle Kunden nutzbar. Durch die Geschwindigkeit, mit der Content sichtbar wird und den großen Umfang erfolgt unzweifelhaft auch eine messbare Kundenbindung an die Webseite. Entfallende Wartezeiten und schneller Seitenaufbau generieren ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit.

Es empfiehlt sich, die Angebote verschiedener Content Delivery Network Anbieter zu vergleichen. Leistungen und Preise sind unterschiedlich, umso wichtiger ist es, einen Anbieter zu finden, dessen Leistungen auf den eigenen Bedarf zugeschnitten sind.

Bringt der Einsatz von CDN Risiken mit sich?

Im Prinzip ist die Anwendung von Content Delivery Network risikolos. die Leistungsfähigkeit der zur Verfügung stehenden Netze ist mächtig genug, um große Datenmengen bewältigen zu können. Völlig ausgeschlossen werden können gewisse Risiken jedoch nicht. Mit der Verwendung von CDN wird zunächst auf genaue Einblicke in die Leistungsfähigkeit des Netzes verzichtet. Abhilfe kann hier sogenanntes externes Monitoring bringen, mit Hilfe dessen man sich einen detaillierten Überblick über die Leistung der genutzten CDNs verschaffen kann. Wichtig ist, über Eventuell auftretende Übertragungsprobleme und Schwierigkeiten bei der Leistungsfähigkeit sofort informiert zu werden. Hier bietet die Kontrolle und Überwachung durch externes Monitoring gute Leistungsansätze. Denn im Vordergrund soll immer die Kundenzufriedenheit stehen.

2011: Ein Erfolgsjahr für den deutschen E-Commerce

2010 war ein noch von der Finanzkrise gezeichnetes Jahr. Dennoch brachen die Gewinne beim E-Commerce nicht so stark an, wie man es hätte vermuten können. Über ein Drittel der Händler sprach in Befragungen von hohen Gewinnen, ein Großteil vom Rest nannte die Einnahmen neutral. Aber nach dieser Phase leichter Zurückhaltung sprechen Experten von einem Boom beim E-Commerce im Jahr 2011. Die steigende Kaufkraft wird sich nicht zurückhalten. Am wenigsten im Internet.




Offenbar verbringen keine anderen Europäer soviel Zeit in Online Shops wie die Deutschen. Ihre Kaufbereitschaft steigt im Internet merklich und dieser Trend wird sich vermutlich verstärken. Dabei ist die Anpassungsfähigkeit des E-Commerce an die Suchvorgänge potentieller Kunden entscheidend. Besonders das Segment der heranwachsenden Jugendlichen begrüßt die Anzeigen von Adwords und Affiliate, sowie Konsumvorschläge in sozialen Netzwerken. Im Gegensatz zu Spam Mails sind die modernen Methoden des E-Commerce weniger aufdringlich, was gefällt. Aber ansprechend gestaltet muss sie sein. Darauf legen 20 Prozent wert. Die Gruppe von Surfern mittleren Alters legt eher Wert auf den Gehalt, den Nutzen der Werbung. Die Anzeigen müssen informativ, interessant und von einem Mehrwert sein. Ebenso sollen den Produkten in Online Shops noch mehr Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen beigestellt werden. Publikationen von Institutionen wie dem Bundesversand des deutschen Versandhandels sprechen von Wachstumsraten von 12 bis 15 Prozent. Und dabei gehen Komfort und Innovationen Hand in Hand. Die Anzahl digitaler Dienstleistungen steigt stetig an. Etwa 71 Prozent aller Bestellungen sollen insgesamt via E-Commerce getätigt werden.


Und eine weitere Zutat des Siegeszugs beim E-Commerce ist eine wachsende Mobilität des Internets. Smart- und iPhones erfreuen sich wachsender Beliebtheit. So bestellen die Deutschen Güter, während sie auf den Zug warten oder im Stadtpark sitzen.


84 Prozent der Händler erwarten steil ansteigende Gewinne.

Doch vor allem Bekannten sorgt vor allem eine Neuerung für Furore: Der Online Supermarkt des zukünftigen E-Commerce. Im Grunde genommen hat man es hier mit einer Art Wettstreit zu tun, der sich darum dreht, wer zuerst Lebensmittel im Internet anbietet. Und das nicht nur von Delikatessen, sondern im größeren Stil für den Alltagsbedarf. Es sei bisher nur soviel gesagt, dass zahlreiche namenhafte Versanhandel sich im Jahr 2011 daran versuchen wollen. Darunter sind auch die Supermärkte und Discounter selbst, die sich ohnehin immer mehr in die Sozialen Netzwerke eingeklinkt haben, um neue Bindungen zum Kunden zu knüpfen. Die Frage ist nur noch, wem der große Wurf zuerst gelingt.

Was sollen die Kunden von diesen Entwicklungen halten und wo steht das Suchmaschinenmarketing in diesen aussichtsreichen Prognosen? Tja, das Suchmaschinenmarketing, SEM oder SEO, wird künftig an Kreativität zulegen müssen, da immer mehr Online Shops ihre Präsenz anmelden und bewerben. Viele von ihnen arbeiteten bereits in der Vergangenheit mit Unique Content für ihre Landing Pages. Aber dieses Wachstum trägt auch ein Problem in sich. Wenn immer mehr Shops ihren Content für die Suchmaschinen optimieren, gehen die Wettbewerbsvorteile des Einzelnen wiederum verloren. Experten sprechen davon, dass sich auch das Suchmaschinenmarketing in der künftigen Wachstumsphase weiterentwickeln muss.


Wie dies auch geschehen wird, die Individualisierung des Kunden und seiner Bedürfnisse schreitet voran. Der Einkauf im Netz wird komfortabler sein, als jemals zuvor.

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Professionelle Erfolgskontrolle im eBay-Geschäft durch chartixx

In Deutschland haben über 100.000 gewerbliche Online-Händler über Vertriebskanäle wie eBay und Amazon ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft erlebt. Doch wie gut war das Geschäft wirklich und wie nachhaltig wird es sein?


Die Vertriebskanäle eBay und Amazon bieten keine umfangreichen Analysen und Bezahlsysteme wie PayPal bieten nur Rohdaten zum selber auswerten. Für den Online-Händler ist es sehr schwer einen aussagekräftigen Überblick über die Geschäftsentwicklung zu erhalten.

Mit chartixx erhalten gewerbliche Online-Händler ein neues professionelles Geschäftszahlen Analyse Tool. Die aktuelle Version von chartixx ermöglicht die Analyse und gleichzeitige Gegenüberstellung aller ebay Konten.

chartixx ist die neue Geschäftsübersicht.

Mit chartixx können gewerbliche Online-Händler das nutzen, was sonst nur große Konzerne zur Verfügung steht und kontrolliert die betrieblichen Geschäftszahlen (KPI) mit einem Geschäftszahlen-Informationssystem auswerten und darstellen.


Der Online-Händler kann zwischen drei verschiedenen chartixx Varianten wählen. Mit der Version chartixx Light erfährt der Online-Händler überall und zu jeder Zeit die aktuellen Umsatzzahlen und Bewertungen. Die Version chartixx Business lässt auf einen Blick neben den Umsatzzahlen die Entwicklungen des Geschäfts über Zeitperioden und Plattformen hinweg erkennen. Alle verfügbaren Analysen gewährt die Version chartixx Premium. Anhand vielfältiger Darstellungen ist der Online-Händler jederzeit bestens über das Geschäft informiert.


Um einen bestmöglichen Eindruck von chartixx zu erhalten, kann chartixx in einem dreitägigen Probezugang mit den eigenen Daten getestet werden. Die eigenen Konten werden mit chartixx verbunden und somit die Daten der letzten 60 Tage analysiert.

chartixx ist mobil


Damit der Online-Händler alle Daten jeder Zeit griffbereit hat, kann chartixx bei allen Versionen mobil genutzt werden. Aktuell wurde chartixx auf das iPad, iPhone und iPod touch (alle Modelle) optimiert. Eine Version für Android ist in Arbeit.

chartixx ist SaaS in der Cloud

chartixx wurde technologisch als software as a Service, kurz SaaS, entwickelt. chartixx möchte die Online-Händler nicht mit einer weiteren Software mit Updates, Speicherplatz, Zusatzkosten und Administration belasten sondern Software als Dienstleistung basierend auf sicheren Internettechniken bereitstellen. Durch den Einsatz von SaaS steht chartixx immer in der aktuellsten Version zur Verfügung, wann und wo immer chartixx benötigt wird.

chartixx kennt den Markt

Der Gründer von chartixx Oliver Prothmann war viele Jahre verantwortlich für gewerbliche Online-Händler in Unternehmen wie ElectronicScout24, eBay und PayPal. In diesen mehr als 7 Jahren enger Zusammenarbeit konnte er verstehen lernen, wie die Händler denken, agieren und entscheiden. Mit chartixx möchte Oliver Prothmann den Online-Händlern ein Werkzeug für den täglichen Gebrauch an die Hand geben. chartixx soll dem Online-Händler sein Geschäft auf eBay, Amazon und Online-Shop besser verstehen lassen.

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SEO Tools für den deutschen Markt: Sistrix, Searchmetrics, SEOlytics, SEMrush, XOVI und Co

Wer heute als Suchmaschinenoptimierer – kurz tools gehören dabei auch mit in ein gutes SEO Tool Portfolio, doch noch viel wichtiger sind heute kostenpflichtige SEO Tools wie die von Sistrix, Searchmetrics, SEOlytics, SEMrush, Xovi und Co. Denn diese helfen dem SEO heute ungemein bei seiner Arbeit. Diese Tools bieten mit einer breiten Datenbasis für den deutschen Markt die Informationen, die nötig sind, damit Webseiten für die Suchmaschinen – auch bei umkämpften Begriffen – fachgerecht optimiert und mit Geschick nach vorne gebracht werden können. Nur mit kostenlosen Tools wie einfachen Backlinkcheckern und den Keyword Tools der Suchmaschinen zu arbeiten, gleicht heute mehr dem Blick in eine Glaskugel. Die Kontrolle der Sichtbarkeit von Internetseiten, die Backlinkanalyse von Webseiten, eine Rankingüberwachung der eigenen Seiten oder auch von Konkurrenzseiten, sind effektiv mit diesen einfachen Tools nämlich nicht möglich. Und dies ist genau das, was heute neben der Überwachung des ROI (Return on Investment) beim SEO wichtig ist.




SEOs auf dem deutschen Markt können sich nicht nur über einen vergleichsweise umsatz- und trafficstarken Online Markt freuen. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz gibt es nämlich für Deutschland gleich mehrere gute und kostenpflichtige SEO Tools. Zu diesen zählen unter anderem die bekannten und von vielen SEOs geschätzten Sistrix Seo Toolbox, die Searchmetrix Seo Software und das Xovi Online Marketing Tool, welches nach eigener Aussage mehr als nur ein SEO Tool ist. Von der Hoffnung, für diese Tools einmal in den Geldbeutel greifen zu müssen und dann auf immer und ewig ohne weitere Kosten auf die Funktionen und Daten zugreifen zu können, sollten alle Webmaster und professionelle SEOs sowie ambitionierte Hobby SEOs zurücktreten. Ein Geheimnis bei diesen SEO Tools ist es nämlich, dass die Datenbestände regelmäßig aktualisiert und an die momentanen Suchergebnisseiten der Suchmaschinen angepasst werden. Denn nur so können diese SEO Tools bei der Optimierung und Analyse von Webseiten helfen. Und die ständige Analyse von Suchergebnisseiten (SERPS), aktuell gefragten Keywordkombinationen sowie Suchvolumen und Backlinkanalysen kostet auch die Anbieter der SEO Tools eine Menge Arbeit und Geld. Geld, das bei guten SEO Tools für den deutschen Markt in der Regel über periodisch zu zahlende Lizenzgebühren vom Kunden getragen werden müssen.

Wie hoch die Kosten für die Tools dabei ausfallen, hängt meist davon ab, wie viele der zahlreichen Features der Tools genutzt werden sollen. Denn die SEO Tools setzen zur Zeit auf Modularität. Dabei werden die unterschiedlichen Features und Funktionen in verschiedenen Modulen gebündelt, welche ganz nach Bedarf und Geldbeutel des jeweiligen SEO gebucht und zusammengestellt werden können. Eine Praxis, die besonders für Einsteiger in das professionelle SEO, Online Shop Betreiber und (semi-) professionelle Affiliates von Vorteil sein kann. Diese können sich nämlich so Schritt für Schritt die Pakete buchen und nutzen. Hohe und unnötige Investitionen lassen sich so gegebenenfalls vermeiden oder minimieren. Die Kosten für solche SEO Tools sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Während das Hosting und die Domains im Allgemeinen bereits für wenige Euro pro Monat oder gar pro Jahr zu haben sind, können für gute SEO Tools pro Monat durchaus Lizenzgebühren von über 100 Euro und auch deutlich mehr anfallen.

Dafür bieten die Tools jedoch auch komfortable Funktionen wie zum Beispiel tiefergehende Analysen von Webseiten, Keyworddatenbanken, die mitunter Millionen Keywörter beinhalten und die Möglichkeiten einer umfangreichen und detaillierten Backlinkanalyse. Zudem bieten einige der Tools auch Funktionen zur SEM Analyse. So lässt sich mit einigen SEO Tools ermitteln, wer wie und wo bei ausgewählten Suchmaschinen die kostenpflichtigen Suchergebnisse (Anzeigen) nutzt beziehungsweise schaltet. Auch historische Daten können mit zu den Features der SEO Tools gehören. So lässt sich zum Beispiel nachvollziehen, wie in der Vergangenheit das Suchvolumen von Keywörtern war, eine Domain zu einem Keyword gerankt hat oder wie sich die allgemeine Sichtbarkeit einer Domain über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat.

Wer die SEO Tools nicht nur für die eigenen Projekte nutzen will, sondern diese auch für die Tätigkeit als SEO Dienstleister nutzen möchte, freut sich sicherlich auch über die Möglichkeit, Reports zu Domains erstellen zu können. So lassen sich die SEO Tools leicht in die Arbeit einbinden und sie können auch genutzt werden, um dem Kunden zu visualisieren, was mit der bisherigen Arbeit erreicht wurde. Etwas, was natürlich auch von Inhouse SEOs gut als Argumentationshilfe genutzt werden kann, um den Etat für die Arbeit im Unternehmen gegenüber den Chefs verteidigen zu können. Doch auch die Angebotskalkulation kann deutlich einfacher werden, wenn mit wenig Aufwand interessante Keywords, Rankingpotenziale und Konkurrenzseiten gefunden und analysiert werden können.

Der Funktionsumfang der SEO Tools von Sistrix, Searchmetrix und Xovi unterscheidet sich in einigen Punkten. Doch in anderen Punkten, die insbesondere für Einsteiger interessant sind, gibt es auch einige Überschneidungen bei den Features. Hierzu zählen unter anderem Bereiche wie zum Beispiel die Keyword Recherche, die Banklinkanalyse und teilweise auch die Möglichkeit zum Monitoring der Webseiten. Hier überschneiden sich die Tools in ihrem Funktionsumfang. Ein Bild über die Qualität der Ergebnisse der Tools sollte sich aber jeder besser selbst machen. Durch kurze Vertragslaufzeiten, günstige Probelizenzen oder Demoversionen sollte dies durchaus für Nutzer mit professionellen Ambitionen zumutbar sein.

Eines sollten insbesondere SEO Einsteiger allerdings nicht von den SEO Tools erwarten. Wunder können die Tools nicht vollbringen und es sind auch keine Gelddruckmaschinen. Die Tools unterstützen den SEO bei seiner Arbeit tatkräftig und in vielen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung in vielerlei Hinsicht. Die Arbeit – also die On- und Offpage Optimierung, die Buchung von bezahlten Anzeigen und insbesondere das Controlling muss der immer SEO noch selber leisten. Hierzu liefern diese SEO Tools speziell auf den deutschen Markt zugeschnittene Daten und gegebenenfalls auch Optimierungstipps und -hilfen. Was der SEO aus diesen macht, hängt im Allgemeinen von seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten ab. Ohne SEO Tools, die solche oder ähnliche Informationen und Funktionen bereitstellen, ist das SEO heute allerdings meist nicht professionell möglich. Die Zeiten, als hierzu nämlich einfache Tools oder gar nur das Anpassen der Meta Tags der Webseiten gereicht haben, um bei den Suchmaschinen vorne mitzuspielen, sind definitiv vorbei. Die Goldgräber der ersten Tage des Online Marketings sind heute vielfach von kalkulierenden SEOs, die an das Controlling und an betriebswirtschaftliche Parameter wie den Return on Investment denken, abgelöst worden.

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