Online Beauty Markt in Deutschland hat noch großes Potenzial

Bücher, Technik, Lebensmittel und andere Produkte mehr werden in Deutschland schon seit Jahren immer häufiger auch online gekauft. Im Vergleich dazu spielten Drogerie- und Kosmetikprodukte ebenso wie Parfümeriewaren lange Zeit nur eine relativ geringe Rolle im Online-Handel. Dabei handelt es sich durchaus um einen Markt mit Umsatzpotenzialen in Millionen-, wenn nicht gar Milliardenhöhe (11 Milliarden Gesamtumsatz in 2011 mit reinen Luxusprodukten 5.6 Milliraden Euro) . Allerdings sind beim Online Beauty Markt auch einige Besonderheiten zu beobachten, die ihn wesentlich von anderen Online-Märkten unterscheiden. Gerade bei Parfüm und Kosmetikartikeln spielen die persönliche Beratung und das Ausprobieren vor Ort für viele Kundinnen und Kunden eine wesentliche Rolle, ganz egal, ob es nun um einen neuen Duft, um die Farbe eines Lippenstiftes, eine Creme oder einen Nagellack geht. Beim Onlinekauf von Kosmetika sind diese Möglichkeiten praktisch nicht umsetzbar, was aus Sicht vieler Kunden eine erhebliche Einschränkung darstellt. Im Online-Buchhandel ist es dagegen sehr wohl möglich, das Buch vor dem Kauf „auszuprobieren“, da immer mehr Verlage es ermöglichen, die von ihnen über das Internet vertriebenen Bücher wenigstens teilweise online durchzublättern und sich einen Eindruck vom Aufbau und Inhalt des Buches zu verschaffen. 

Vor diesem Hintergrund entwickelte sich der Online Beauty Markt zunächst vor allem nicht als echte Konkurrenz zum Handel in Ladengeschäften, sondern vielmehr als Ergänzung. Schon vor einigen Jahren kamen Untersuchungen in den USA zu dem Ergebnis, dass die Kunden von Kosmetik-Anbietern online vor allem kaufen, was sie schon kennen und demzufolge nicht mehr ausprobieren müssen. Eine gewisse Ausnahme stellten Geschenke dar, die ebenfalls gern online gekauft wurden. Die Gewohnheiten europäischer Kunden werden sich in diesem Punkt kaum von den Amerikanern unterscheiden, denn das Bedürfnis, neue Kosmetikprodukte erst einmal auszuprobieren, dürfte wohl International ziemlich identisch sein. Den Kundengewohnheiten entsprechend, boten große Händler wie beispielsweise Douglas in ihren Online-Shops zunächst nur eine im Vergleich zu ihren Ladengeschäften deutlich reduzierte Produktauswahl an, die sich auf besonders oft und gern gekaufte Produkte konzentrierte. Das ist ein deutlicher Unterschied beispielsweise zu Buchhändlern oder Technik-Anbietern, die online oft wesentlich mehr Produkte anbieten als sie vor Ort in den Läden vorrätig halten könnten.

Trotz dieser Unterschiede zu anderen rasant wachsenden Marktsegmenten gibt es im Online-Handel mit Kosmetikprodukten noch großes Potenzial. So ergab eine vor einigen Monaten von einem online und im TV präsenten Schönheitskanal durchgeführte Untersuchung, das eine wachsende Zahl von Frauen der Altersgruppe von 35 bis 50 Jahren in Schönheitsfragen Vertrauen zum Internet haben. Dies spiegele sich nicht nur in der häufigeren Nutzung von Beauty-Blogs oder Kosmetik-Websites wider, sondern auch im Kaufverhalten. Etwa 55 Prozent der Befragten kauften Kosmetikartikel auch online. Dies betrifft neben den „klassischen“ Kosmetik-Anbietern zunehmend auch Nischen und Wachstumssegmente wie beispielsweise die Naturkosmetik-Branche. Gründe für die wachsende Beliebtheit des Onlinehandels auch in diesem Segment dürften vor allem die erhebliche Zeitersparnis, die Möglichkeit zu Preisvergleichen und die bequemen, zeit- und ortsunabhängigen Bestellmöglichkeiten sein. Insbesondere der letztgenannte Aspekt wird voraussichtlich mit der Verbreitung von Smartphones und entsprechenden Apps künftig noch stark an Bedeutung gewinnen.

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Karriere im Online Marketing

Die Entwicklung des Handels im Internet verlangt immer professionellere Verkaufsstrategien und Aufmerksamkeitsförderung. Viele digitale Werkzeuge und Features führen zu einem Marketingmix, der über Erfolg und Misserfolg einer Internetpräsenz entscheidet. Wer mit den Möglichkeiten virtuos umgeht und werbepsychologische Regeln befolgt, kann eine erfolgreiche Karriere im Onlinemarketing machen.

Aufmerksamkeit wecken

Wie in der klassischen Offline-Welt muss zuerst Aufmerksamkeit auf ein Produkt oder eine Dienstleistung gelenkt werden. Was über Plakate, Werbeanzeigen und -veranstaltungen oder Sponsoring erreicht wird, muss ins Onlinemarketing übersetzt werden. Kenntnisse von der Funktion der Suchmaschinen und deren Algorithmen, dem Platzieren von Bannerwerbung auf externen Portalen und den Akzeptanz erzeugenden Einsatz elektronischer Mitteilungen per Mail oder karriere im Onlinemarketing zu machen, müssen technische Begrifflichkeiten wie Tags, CSS, Head, Body, Frame und Flash verstanden sein und als Instrumentarien eingesetzt werden.

Interesse erzeugen

Die Balance zwischen Quantität und Qualität spielt beim Onlinemarketing eine entscheidende Rolle. Die Abwägung und der Einsatz von technischen Werkzeugen im Internet müssen den Anwendergewohnheiten entgegen kommen. Um erfolgreich Karriere im Onlinemarketing zu machen, ist die Einschätzung und Kategorisierung der potenziellen Interessenten Voraussetzung. Von technisch versiert bis eher unbedarft reicht die Skala und die Bedienungsfreundlichkeit der Mittel muss diesen Erkenntnissen angepasst sein. Werbepsychologische Wirkungen wie das Lese- und Verweilverhalten vor einem Monitor und die Reaktion auf optische Signale müssen beim Onlinemarketing berücksichtigt werden. Ein Spezialist kann mit Kenntnissen über die Wirkungsmechanismen den Internetnutzer zu längerer Verweildauer und Informationsaufnahme bewegen. Wenn das Interesse geweckt ist, entscheidet sich durch intelligente Nutzerführung, ob das Produkt oder die Dienstleistung im Gedächtnis bleibt oder sogar eine ernsthafte Kaufabsicht ausgelöst wird.

Vergnügen bereiten

Onlinemarketing hat den Charakter eines Spiels. Die Dynamik, die in der Onlinewelt herrscht, hat den Vorteil, schnell und präzise auf Veränderungen und Situationen reagieren zu können. Nachteilig kann sich die Geschwindigkeit auswirken, wenn eine nachhaltige Wirkung erzielt werden soll, und das Verhalten und die Akzeptanz der potenziellen Kunden einer ständigen Änderung unterworfen sind. Anders als in den mehr statischen Werbemöglichkeiten in der Offlinewelt ist im Onlinemarketing der Interessent mit direkter Ansprache und so schnellen wie einfachen Antwort- und Dialogfunktionen emotional ansprechbar. Ist das Onlinemarketing breit angelegt und erlaubt neben unmittelbaren und unterhaltenden Elementen zusätzliche Kontaktaufnahme- und Kaufreize auch im Offlinebereich, entwickelt der potenzielle Kunde Sympathie für das Angebot. Drückt sich die Wirkung der Maßnahmen in Rücklauf- und Verkaufszahlen aus, steht der weiteren Karriere im Onlinemarketing nichts mehr im Weg.

Aktivität entwickeln

Es gibt kein fest definiertes Berufsbild oder eine Ausbildung, die für eine Karriere im Onlinemarketing notwendig ist und so ist die Bandbreite an Marketing-Jobs für viele Berufsgruppen zugänglich. Unternehmen, die auf der Suche nach Marketingspezialisten im Internet sind, nutzen Bezeichnungen wie Onlinemarketing-Manager, Social Media Manager, Manager Affiliate-Marketing, E-Commerce-Manager, Content Management oder Produktmanager Online. Artverwandte Jobs, die Teilbereiche des Onlinemarketings abdecken, führen in der Benennung Begriffe wie SEO, SEM, SEA, E-Mail-Marketing, Onsit, Digital Media und Affiliate. Mit einer akademischen Vorbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich, Informatik und einer geisteswissenschaftlichen Disziplin wie Soziologie oder Psychologie ist sicherlich ein Traumprofil für potenzielle Arbeitgeber vorhanden. Jedoch können so genannte weiche Faktoren wie das ausgeprägte persönliche Interesse an der Art des Produkts oder Dienstleistung, um die es geht, viel theoretisches Wissen aufwiegen. Fort- und Weiterbildungen im Anwenderbereich – beispielsweise zu Content-Management-Systemen, Web-Applikationen und Analyse-Tools – sind essentiell für die Karriere im Onlinemarketing.

Das Berufsfeld des Onlinemarketing hält für sogenannte Quereinsteiger viele Möglichkeiten bereit. Das Berufsbild und -profil ist im Fluss und ständige Innovationen im Bereich der digitalen Medien schaffen einen sich permanent ändernden Anforderungskatalog. Über zwei Kernkompetenzen muss allerdings jeder, der Karriere im Onlinemarketing machen will, verfügen: eine ausgeprägte Affinität zu technischen Herausforderungen und ein Höchstmaß an ständiger Lernbereitschaft.

Customer Journey für E-Commerce Anbieter mit Google Analytics

Als Customer Journey wird das Verhalten und dessen Analyse von Konsumenten umschrieben. Es geht darum, festzustellen, was Verbraucher beziehungsweise potentielle Käufer dazu bewegt, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Konkret ist mit Customer Journey also gemeint, wieviele Berührungspunkte zwischen Konsument und Produkt in der Vergangenheit nötig waren, bis der sich schlussendlich für den Erwerb entschieden hat. Gerade im Internet und im damit zusammenhängendem E-Commerce können dann Strategien entwickelt werden, die dem Kaufverhalten angepasst sind. Durch einige Neuerungen lässt sich eine solche Customer Journey Analyse jetzt mit Google Analytics noch effizienter, aufschlussreicher und allem voran sehr einfach, durchführen. Doch zuerst einmal Informationen darüber, was das nun genau bedeutet und worin der große Nutzen liegt.

Wozu eine Customer Journey Analyse?

Bei der Customer Journey Analyse wird das Surfverhalten eines Internetnutzers dokumentiert und ausgewertet. Zum Ermitteln der konkreten Customer Journey wird also analysiert, wie sich jemand einem spezifischen Produkt gegenüber insbesondere im Internet verhält und nähert. Dabei müssen die Nutzer in verschiedene Kategorien eingestuft werden, denn das Kaufverhalten eines jeden einzelnen Menschen ist individuell wie er selbst. So kann die Customer Journey – außerhalb und innerhalb des Internets – schon dazu beigetragen haben, dass jemand gezielt ins Internet geht, in einer Suchmaschine explizit ein Produkt sucht, um es sofort zu kaufen. Andere Internetnutzer hingegen hören gerade das erste Mal von einem Produkt. Die einen wissen im selben Moment, dass sie das haben wollen, während andere mögliche Käufer oder Kunden noch den gewissen Kaufanstoß benötigen.

So variiert nicht nur das Kaufverhalten einzelner Internetuser, auch das Produkt, eine Ware oder eine Service, haben Einfluss auf die Customer Journey. Ein Beispiel: jemand betreibt Internet Marketing und informiert sich regelmäßig auf entsprechenden Blogs und in Foren. Eines Tages sieht der Leser ein Tool, welches seine Internet Marketing Strategien erheblich vereinfachen würde, wobei er zuvor noch nie davon gehört hat. Weil es nur 10 mal verkauft wird, entscheidet er sich für den sofortigen Kauf. Die selbe Person „stolpert“ auf unterschiedlichen Seiten wie Blogs, Foren, über Suchmaschineneinträge, Social Network und -Media Seiten usw., immer über ein anderes, besonderes Tool, welches recht teuer ist. Doch wieder und wieder kann er auf unterschiedlichen Seiten lesen, wie nützlich dieses Tool ist. Irgendwann liest er einen weiteren Artikel dazu und entscheidet sich plötzlich, diese software zu kaufen. Die Analyse der Customer Journey bemüht sich nun, sämtliche Berührungspunkte des Käufers festzuhalten, um aus den gewonnenen Daten den ausschlaggebenden Kaufreiz zu ermitteln. Dabei unterteilt sich Customer Journey in verschiedene Bereiche.

Was beinhaltet die Customer Journey?

Das Multi-Channel-Management bedeutet den Einsatz von unterschiedlichen Marketing- und Verkaufswegen, das Nutzen verschiedener Kanäle. Um beim oben genannten Beispiel zu bleiben: der imaginäre Software-Käufer hat das Produkt, für das er sich später entschieden hatte, zuvor auf unterschiedlichen Seiten – oder Kanälen – gesehen: in der Suchmaschine vielleicht wegen entsprechendem Suchmaschinen Marketings des Verkäufers, auf Social Network Seiten, weil er sie auch dort angepriesen hat. Multi-Channel-Management streut also die Produktpräsenz. Multi-Channel Funnels als weiteres Segment werten die Conversions eines E-Commerce Produktes aus. Es bildet die Klick-Pfade nach und gibt Aufschluss über die Bedeutung von vorhergehenden und genutzten Webseitenverweisen, Suchanfragen und Anzeigen bei einer conversion. Wie groß ist die Zeitspanne vom ersten Interesse an einem Produkt und was wurde seitens des Internessenten unternommen, was letztendlich zum erfolgreichen Kauf, der Conversion des E-Commerce Artikels, führte? Ein Teil davon ist die Multi-Touchpoint Analyse, welche verrät, welches konkrete Surfverhalten dabei zum erfolgreichen Abschluss führte.

Es lässt sich durch Multi-Channel Funnels exakt festlegen und erkennen, wo und wann ein späterer Käufer das erste Mal Kontakt mit einem Produkt hatte, zu welchem Zeitpunkt dabei die Bedarfserkennung durch den Käufer erfolgt ist, und wie er damit umgegangen ist (dem Sammeln weiterer Informationen auf unterschiedlichen Seiten, sofortiger Abschluss, mehrmaliger Besuch einer Infoseite usw.). Aufgrund der Multi-Touchpoint Analyse ist folglich bekannt, welche Seiten das im einzelnen waren, sprich welche Marketing-Channels dabei benutzt wurden. Interessant ist hier der Umstand, dass nicht zwingend das Multi-Channel-Management des Verkäufers zum Abschluss, der Bedarfsbefriedigung, geführt haben muss. Das kann demzufolge ebenso über Kanäle Dritter gelaufen sein. Das erklärt zugleich den Nutzen, die Erfordernis und vor allem die Wichtigkeit der Umsetzung der Customer Journey Erkenntnisse, denn das Multi-Channel-Management, das Nutzen und Streuen der Vertriebskanäle, ist zeitintensiv und kostenaufwendig. Ohne die Multi-Channel Funnels und der Multi-Touchpoint Analyse verfälscht sich die Customer Journey Auswertung zu sehr. Die Folge ist unter Umständen das Investieren von Zeit und Geld in die falschen Multi-Channel-Management Taktiken. Und E-Commerce lebt nun mal vom Verkauf, also können Fehlentscheidungen fatale Folgen haben.

Wie wird eine Customer Journey Analyse durchgeführt?

All diese Daten werden hauptsächlich über Cookies erfasst. Beim Besuch von Webseiten aller Art (Suchmaschinen ebenso wie private Webseiten, Blogs, Foren, Social Network Seiten usw.) werden gleichzeitig immer Cookies auf dem Computer des Internetusers abgespeichert. Diese Cookies geben Aufschluss über das Surfverhalten: welche Seiten wurden besucht, wie lange wurde eine Seite besucht, wurden noch andere Unterseiten dieser Seite angeklickt, von wo sind Besucher gekommen, wo gehen sie nach dem Seitenbesuch hin, was haben sie in Suchmaschinen gesucht, was wurde auf Social Network Seiten unternommen? Selbstverständlich müssen all diese Daten nicht selbst ausgewertet werden. Einen Großteil dieser Informationen liefert zum Beispiel Google Analytics schon seit mehreren Jahren.

Mittlerweile wurde dort zudem der Nutzen und der Bedarf der umfassenden Customer Journey erkannt. So ist vor einigen Monaten Google Analytics um Auswertungsmöglichkeiten wie Multi-Touchpoint Funnels (in Analytics auf deutsch Multi-Channel-Trichter) erweitert worden, welche auch Multi-Touchpoint Analyse beinhaltet. Dadurch lässt sich durch Einbindung des Google-Analytic-Codes auf den E-Commerce Seiten seit neuestem die Customer Journey noch umfassender analysieren und liefert somit einen werthaltigen Beitrag zum Multi-Channel-Management Strategieplan. Dadurch lassen sich E-Commerce Marketing Strategien wesentlich effizienter und klarer umreißen. Zum einen führt das natürlich zu einer wesentlich höheren Conversion Quote, der weitere erhebliche Vorteile ist, dass Zeit- und Budgetressourcen viel effektiver und immer nutzbringend eingesetzt werden können.

Fazit

Daraus resultierend bietet sich die wertvolle Möglichkeit, zukünftige Marketing Maßnahmen ab sofort am Kunden zu orientieren, und nicht, wie bisher im E-Commerce so oft zu sehen, an der Konkurrenz. Besonders das Internet, und mehr noch das detailliertere Analysieren der Customer Journey von Google Analytics, bietet hier hervorragende Kanäle, die optimal genutzt werden können. Entsprechend der Analytics Auswertung stehen die richtigen Channels für die einzelnen Online Marketing Strategien zur Verfügung. Darunter fällt das Branden von Produkten, das oft mit viralem Marketing einhergeht, ebenso wie die Umsetzung von Landingpages, Shops und Produktseiten. Strategien außerhalb des Internets können so noch gezielter durch die Auswertung der besten Multi-Channel-Management Segmente mit Hilfe von Google Analytics derart umgesetzt werden, dass am Ende immer eine erfolgreiche Conversion steht. Selbst die weitere Kundenbindung an ein Produkt kann dadurch noch enger gestaltet werden.

Online Marketing ist wichtig für online Shops

Google möglichst sparsam so viele potentielle Kunden auf die Seiten der jeweiligen Auftraggeber zu locken, wie es geht. Doch nicht nur bei AdWords besteht die Möglichkeit, die Hilfe einer Online Marketing Agentur in Anspruch zu nehmen. Im Zeitalter der immer populärer und für den Alltag wichtiger werdenden Social Communities sind auch Facebook und Co. beliebte Werbeplattformen. Durch die häufig kostenlose Gründung von Shop-Gruppen können die Betreiber sogar ohne Ausgaben zusätzliche Kunden zu sich locken.??Ein weiteres Attribut, für das eine Online Marketing Agentur steht, bezieht sich auf das Suchmaschinenmarketing. Denn auch in dieser Hinsicht hat man die Möglichkeit, durch den richtigen Einsatz an Marketinginstrumenten unzählige Kunden in den Online Shop zu locken. Dabei nutzen die Agenturen ihr Know-How im Suchmaschinenwissen und sorgen durch gezielte Aktionen dafür, dass Google und Co. eigene Seiten besser einstuft. Ein Beispiel hierfür stellt etwa das Backlinking dar. Hiermit ist das Verweisen von einer Website in den Online-Shop gemeint. Je mehr Backlinks ein solcher Shop aufweist, desto relevanter wird dieser für die Suchmaschinen. Darüber hinaus kann auf das Affiliate-Marketing, die Bereitstellung von Bannern für andere Websites in entsprechenden Netzwerken, als angebotene Leistung von Online Marketing Agenturen zurückgegriffen werden.

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Landingpages – Conversion-Optimierung für erklärungsbedürftige Produkte in 3 Schritten

Für das Marketing des Unternehmens sowie dem Verkauf der eigenen Produkte sind Landingpages ein geeignetes Mittel, neue Kunden zu gewinnen und die Bestandskundschaft zu festigen. Dabei sind einige Punkte bei der Erstellung einer solchen Webpräsenz für die optimale Gestaltung zu beachten, um potentielle Kunden nicht bereits nach wenigen Augenblicken wieder zu verlieren. So soll beim Kunden der Wunsch zum Kauf oder der direkten Kontaktaufnahme geweckt werden.

Was sind Conversion Rate und Bouncing Rate

Die Zahl der Besucher, die durch den Besuch einer Landingpage zu Käufern werden oder sich auch um ein Angebot bemühen im Verhältnis zu den tatsächlichen Klicks auf die Seite, wird als Konversionsrate oder in Fachkreisen auch Conversion Rate bezeichnet. Die gemessene Anzahl der Besucher, die nach dem Aufruf einer solchen Seite ungetaner Dinge die Seite wieder verlassen, wird als Absprungrate beziehungsweise Bouncing Rate bezeichnet.

Optimierung einer Landingpage für erklärungsbedürftige Produkte

Schritt 1:

Um die conversion Rate einer Landingpage und damit die positiven Kundenhandlungen für erklärungsbedürftige Produkte noch zu steigern und die Bouncing Rate so gering wie möglich zu halten, bedarf es einer Optimierung, die mit 3 Schritten durchgeführt werden kann. Um die optimale Gestaltung einer solchen Landingpage gerade für erklärungsbedürftige Produkte optimal zu gestalten, bedarf einer ausgewogenen Mischung aller Schritte und Maßnahmen, die den Kunden zum Kauf bewegen und so schneller zum gewünschten Ergebnis führt. Gerade da Landingpages als eine Art Showroom im Internet fungieren und wie gutes Beraterpersonal wichtige Informationen zu dem jeweiligen Produkt, das gleichzeitig als Keyword dient, liefern.

Im ersten Schritt einer solchen Anpassung steht immer die Analyse der bestehenden Situation. Gerade da die Optimierung der Conversion als langfristig angelegter Prozess und nicht als Projekt gesehen werden soll, machen gravierende und unüberlegte Veränderungen oder komplette Neugestaltungen einer Landingpage wenig Sinn. Erst einmal sind alle grundlegenden Details zu klären, bevor überhaupt eine Landingpage erstmals online geht oder komplett überarbeitet wird. Es bedarf der richtigen Instrumente, eine solche Analyse durchzuführen. Hierunter fallen geeignete Webanalysesysteme, mit deren Hilfe verschiedenste Kennzahlen ermittelt und ausgewertet werden können.

Erst wenn diese Ergebnisse bekannt sind, kann eine Optimierung der eigenen Landingpage stattfinden, welches der zweite Schritt zur optimalen Conversion Rate ist. Wichtig vor einer Änderung ist, den aktuellen Stand zu sichern, um im Falle eines Misserfolges während des Prozesses wieder die ursprüngliche Form herstellen zu können. Screenshots, wichtige bereits vorliegende Kennzahlen sowie die URL der optimierten Seite sind hierbei von großer Bedeutung.

Schritt 2

Bevor eine Landingpage online geht oder einen kompletten Relaunch erfährt, muss für die erklärungsbedürftigen Produkte festgelegt werden, welche Landingpage generell gewünscht ist. Gerade bei dieser Art von Produkten muss jedes seine eigene Seite erhalten, um den Besucher nicht mit Informationen zu erschlagen. Das Unternehmen kann die einzelnen Landeseiten seiner Produkte als eigenständige Seiten mit Möglichkeit zum direkten Kaufabschluss zur Verfügung stellen. Diese Art der Landingpages wird Transactional-Landingpage genannt. Der Gegenpart hierzu sind die Reference-Landingpages, die dem Besucher lediglich das Produkt näher bringt und Vertrauen bei den Besuchern der Seite aufbauen soll. Er wird zum eigentlichen Kauf auf die Hauptseite des Onlineshops oder des Unternehmens geführt. Auch hier sind wieder die Analyseergebnisse aus dem ersten Schritt mit einzubeziehen, da es auch auf die tatsächlichen Angebote des jeweiligen Unternehmens abhängig ist, wo der Kunde sich letztlich „aufgehoben“ fühlt. Auch hier kann ein Testlauf zweier parallel laufender Landingpages Aufschluss über die bessere Wahl geben. Die Landingpage solcher Erklärungsbedürftigen Produkte muss insgesamt auch so gestaltet werden, dass der Kunde sich angesprochen fühlt. Zudem muss sie die wirklich relevanten Fakten herausstellen. Für erklärungsbedürftige Produkte ist es von großer Bedeutung, das Produkt selbst entsprechend durch den passenden Text, die richtigen Graphiken und Bilder sowie kleine Videosequenzen optimal in Szene zu setzen. Folgende Fragen dienen als Grundgerüst für eine ansprechende Gestaltung einer Landingpage für solche Produkte:

  • Wird die Zielgruppe klar angesprochen?
  • Ist deutlich ersichtlich, um welches Produkt es sich handelt?
  • Wird das Produkt so dargestellt, dass der Kunde alle notwendigen Daten und Fakten verständlich erhält? (Gerade dieser Punkt ist mit der wichtigste Aspekt bei erklärungsbedürftigen Produkten!)
  • Ist das Design ansprechend und stimmig mit der eigenen Corporate Identity?
  • Ist die Nutzerführung eindeutig und selbsterklärend?
  • Wird die Zielgruppe klar zum weiteren Handeln aufgefordert?

Gerade auf einer Landingpage zählt, weniger ist mehr. Doch dieses Weniger muss dem Kunden innerhalb weniger Sekunden ansprechen. Im Durchschnitt sind die ersten 5 bis 10 Sekunden entscheidend, ob ein Interessent sich für den Kauf oder dagegen entscheidet. Negativ wird von den Kunden empfunden, wenn die Landingpage zu viel Text und andere Elemente enthält, deren Fokus nur allgemein oder gar nicht auf das Produkt abgestimmt ist. Zudem muss eine klare Struktur der vorhandenen Daten erkennbar sein, um den Kunden zu signalisieren, dass er das Richtige gefunden hat und nicht weiterzusuchen braucht. Erst dann ist es für den Besucher wichtig, ob es sich um ein professionell umgesetztes Design handelt, dass auch auf das Unternehmen und dessen Corporate Identity schließen lässt.

Schritt 3

Daneben muss die Seite eine geringe Ladezeit aufweisen und auf allen gängigen Browsern gleichermaßen dargestellt werden. Einem Unternehmen muss bewusst sein, dass eine derartige Landingpage immer auch mit dem Image der Firma in Verbindung gebracht wird. Für die richtige Anpassung müssen ebenfalls entsprechende Analyse-Programme und -Methoden eingesetzt werden, denn nur durch ständige Tests, Auswertungen und Überprüfung kann die eigene Seite eine verbesserte Conversion Rate aufweisen. Die einzelnen Bereiche sollten jedoch nach und nach optimiert werden, um die Ergebnisse genau festhalten zu können. So wird zudem schnell ersichtlich, welche Veränderungen positiv beim Kunden angekommen sind, welche weniger und weitere Anpassungen notwendig sind.

Der Prozess der Analyse und Interpretation der Testergebnisse sowie die Ableitung von gezielten Maßnahmen für die nächste Optimierung sind der dritte und letzte Schritt, um eine Erhöhung der Conversion Rate zu erzielen. Dieser steht jedoch immer in enger Verbindung zu den anderen beiden Punkten und ergänzt diese während des gesamten Umsetzungsprozesses. Dennoch ist dies ein eigenständiger Schritt, da durch diesen letztlich die finale Optimierung der Landingpage und der Steigerung der Conversion Rate erzielt wird. Allerdings ist der gesamte Prozess der Conversion-Optimierung regelmäßig zu prüfen und sollte daher ein fester Bestandteil des Unternehmens werden. Vor allem, um im sich ständig wandelnden Markt des Internets bestehen zu können, ist dies unerlässlich. Dabei gilt auch hier, dass gerade die kleinen Schritte Veränderungen erzielen, doch diese müssen vom Unternehmen auch erst einmal gegangen werden, denn die Theorie selbst bringt noch lange keine Verkaufserfolge!

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