Lenovo hat auch für Geschäftskunden auf dem MWC 2026 zwei neue Konzepte aus dem Hut gezaubert. Da will ich erst einmal mit dem neuen ThinkBook Modular AI PC Concept beginnen. Dahinter verbirgt sich ein modulares Notebook, ihr seht es ja auf dem Artikelbild, bei dem sich mehrere Geräteeinheiten miteinander verbinden lassen, je nachdem, was gerade benötigt wird.
Die zentrale Einheit ist ein Ultrathin-Notebook mit 14 Zoll Diagonale. Das sekundäre Display kann auf der oberen Abdeckung montiert werden, um die gemeinsame Nutzung von Angesicht zu Angesicht oder Interaktionen bei geschlossenem Deckel zu ermöglichen. Es kann auch mithilfe eines integrierten Ständers neben dem PC positioniert werden und fungiert dann als vollständig integrierter tragbarer Reisemonitor in vertikaler oder horizontaler Ausrichtung. Alternativ kann das Display jedoch auch mit der Tastatur ausgetauscht werden, um das Gerät in ein Dual-Screen-System zu verwandeln.
Je nach Konfiguration kann die kombinierte Bildschirmfläche auf etwa 19 Zoll skaliert werden. Zu den wichtigsten modularen Elementen gehören bei diesem Konzept also eine abnehmbare Bluetooth-Tastatur, sekundäre Display-Module und austauschbare IO-Anschlüsse, darunter USB Typ A, USB Typ C und HDMI. Integrierte Pogo-Pin-Anschlüsse ermöglichen die Strom- und Datenübertragung zwischen den Modulen. Ob allerdings aus diesem Konzept jemals wirklich ein marktreifes Produkt wird, ist völlig offen.
Lenovo AI Workmate Concept soll KI in den Arbeitsalltag bringen
Lenovo hat zudem noch den sogenannten AI Workmate als Konzept vorgestellt. Das Gerät wurde als permanent aktiver Begleiter für den Schreibtisch entwickelt. Dabei schwadroniert der Hersteller vage, dass es hier darum gehe, alltägliche menschliche Handlungen durch natürliche Interaktion direkt in digitale Ergebnisse umzusetzen. So könnt ihr mit diesem Begleiter per Schrift-, Sprach-, Gesten- und räumlicher Interaktion umgehen. Eure Eingaben werden dann nicht direkt in die Cloud geschoben, sondern lokal verarbeitet.
Über herkömmliche Assistenzfunktionen hinaus ist das Konzept darauf ausgelegt, praktische Geschäftsaufgaben wie das Scannen und Zusammenfassen von Dokumenten, das Organisieren von Notizen und die Unterstützung bei der Erstellung von Präsentationen und anderen Arbeitsinhalten zu unterstützen. Wie genau das nun geschehen soll, schlüsselt Lenovo aber in seiner Pressemeldung nicht auf.
Zumindest ein grobes Beispiel nennt Lenovo jedoch: Inhalte lassen sich zum Beispiel auf nahegelegene Flächen wie einen Schreibtisch oder eine Wand projizieren. Das ist aber nun nicht etwas, was man als große KI-Leistung definieren würde, sodass man mal sehen muss, was Lenovo da noch austüftelt.
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