Ziel eines jedes Unternehmens ist es Wachstum zu generieren. Wenn Unternehmen erfolgreich sind und schneller wachsen als gedacht, herrscht zu Beginn große Freude. Doch schnelles Wachstum bringt nicht nur Vorteile mit sich. Es müssen Dinge beachtet werden, an die vorher nie ein Gedanke verschwendet wurde. Wie geht man an solch eine Situation heran? Wie schafft man es das Unternehmen und seine Mitarbeiter erfolgreich in diesen Rahmenbedingungen zu managen? Objectives & Key Results – oder kurz OKR – bietet hier eine Antwort. Was es damit auf sich hat erfahren Sie in diesem Artikel.
Was bedeutet Objectives & Key Results?
Erfunden wurde die Methode von Intel-Mitgründer Andrew Grove. Heutzutage sind Google, Twitter und LinkedIn Beispielunternehmen, die OKR erfolgreich als Leadership-Modell nutzen. Aus dem englischen übersetzt bedeutet es so viel wie Objekte und Schlüsselresultate. Dabei sind Objectives die qualitativen Ziele, welche motivierend und als Vision formuliert werden. Die Ergebnisse der Objectives sollen einen klaren Mehrwert mit sich bringen. Key Results sind hingegen die quantitativen Ziele. Sie sind die Zwischenergebnisse, die die Objectives messbar machen und den Erfolg sichtbar. Jedem der Ziele (Objectives) werden also messbare Schlüsselergebnisse (Key Results) zugeordnet. In regelmäßigen Abständen wird dann der jeweilige Erfolg gemessen.
Ziele und Ergebnisse
Jedem Objective sind 2-5 Key Results zugeordnet. Es ist also das Ziel vorgegeben und wie dieses anhand 2-5 messbarer Kriterien erreicht werden kann. Dabei kostet vor allem die Generierung der Key Results Zeit. Das Ziel (Objective) ist in der Regel schnell gesetzt. Die Key Results hingegen müssen gut und sinnvoll überlegt sein. Hier ist es nicht unüblich diesen Vorgang immer wieder zu wiederholen, bis man zufriedenstellende und realisitische Key Results erhält. Wichtig ist auch, dass nicht nur OKRs für das Unternehmen insgesamt aufgestellt werden, sondern für jedes Team und für einzelne Mitarbeiter.
Methodik der Objectives & Key Results
Die Methodik der Objectives & Key Results muss jedem Unternehmen individuell angepasst werden. In der Regel werden die Ziele für die nächsten 2-4 Monate gesetzt. Es handelt sich also um eine kurzfristige Methode, die stets von vorne beginnt. Ist der Zyklus um, müssen sich die Ergebnisse angeschaut werden und dementsprechend neue Ziele gesetzt werden. Eine Zielerreichung von 70-90% sollte in etwa anvisiert werden. Ist sie dauerhaft bei 100% kann es bedeuten, dass die Ziele nicht ausreichend ambitioniert sind. OKR ist definitiv keine Mitarbeiterbewertungsmethode. Viel mehr dient sie als Managementansatz zur Zielerreichung. Sie ist transparent und für jeden Mitarbeiter intern öffentlich einsehbar. [easy-tweet tweet=“Objectives & Key Results verbindet die Unternehmensziele und die Ziele der Mitarbeiter. Es ist also essenziell jeden einzelnen bei der Zielsetzung des Unternehmens zu integrieren.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3glcFdk“ template=“user“]Andernfalls kann kein Commitment der Mitarbeiter gewährleistet werden.
Warum nutzen jedoch gerade Google, Twitter und Co. diese Methode? Die Antwort ist simpel: OKR bietet sich vor allem für sehr schnell wachsende Unternehmen an. Hier ist oftmals eine schnelle Übersicht nötig, die dadurch erreicht werden kann. Dabei spielt die Unternehmensgröße keine Rolle. Die Methodik kann überall angewendet werden.
Objectives & Key Results (OKR) – die Vorteile und Nachteile
OKR bringt viele Vorteile mit sich. So kann beispielsweise die Transparenz des Modells auf sehr viel Zuspruch der Mitarbeiter stoßen. Diese können die Ziele und Schlüsselergebnisse offen einsehen und können sich somit bestens damit vertraut machen. Es fördert die interne Kommunikation und ist einfach zu verstehen. Darüber hinaus ist die Methode ohne komplizierte Infrastruktur implementierbar. Objectives & Key Results gibt Unternehmen einen richtigen Fokus für die nächsten zwei bis vier Monate. Dadurch können sich diese Firmen besser auf das wesentliche fokussieren und knappe Ressourcen dadurch besser gemanagt und verwendet werden. Insgesamt werden Unternehmen agiler und können schneller auf Änderungen reagieren.
Nachteilig kann OKR jedoch werden, wenn es nicht richtig verstanden wird oder die Einsatzbereitschaft nicht gegeben ist. Wird es als „Kontrollinstrument“ der Mitarbeiter verwendet, kann dies auf heftige Ablehnung stoßen. Selbst wenn das nicht der Fall ist, jedoch so verstanden und gefühlt wird, kann es negative Folgen haben. Ebenso ist OKR ein Veränderungsprojekt. Wird auch das nicht so verstanden und angesehen, ist es ebenfalls nicht von Vorteil. Wie bereits erklärt wurde, ist einer der ersten Schritte bei Objectives & Key Results sich Ziele zu setzen. Eine Zielerreichung von 70-90% ist optimal. Sind allerdings zu viele Ziele angesetzt oder sind diese zu ambitioniert, schlägt das schnell auf die Stimmung im Unternehmen. Hier sollte überlegt und mit Vorsicht herangegangen werden. Für jede organisatorische Ebene sollten maximal 4-5 Objectives und 4-5 Key Results pro Objective angesetzt werden. OKR benötigt viel Einsatzbereitschaft und zeitliche Kapazitäten. Dem muss sich jedes Unternehmen und deren Mitarbeiter bewusst sein. Besonders für den sogenannten OKR Master. Dieser wird vom Unternehmen ernannt und ist dauerhaft für die Implementierung und Moderierung der Prozesse verantwortlich. Bestenfalls ist der OKR Master nicht aus der Führungsriege, sondern ein eher neutraler Mitarbeiter.
Hier alle Vor- und Nachteile nochmal in der Übersicht:
OKR – Vorteile
Klarheit über die wichtigsten Aufgaben im Unternehmen
richtiger Fokus
richtige Verwendung knapper Ressourcen
Transparenz für Mitarbeiter
bessere Kommunikation
einfach zu verstehen
Unternehmen wird agiler
OKR – Nachteile
zu viele Ziele = überfordernd
benötigt Einsatzbereitschaft und zeitliche Kapazitäten
Einsatz als „Kontrollinstrument“ -> Ablehnung der Mitarbeiter
OKR muss als Veränderungsprojekt verstanden werden, sonst Ablehnung der Mitarbeiter
Fazit:
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass OKR, solange es richtig angewendet und verstanden wird, eine überaus gute Methodik zur Unternehmensführung bietet. Nicht ohne Grund wird es von Google erfolgreich genutzt. Es macht Unternehmen agiler und ist besonders für schnell wachsende Firmen optimal geeignet. Durch OKR kann schnell auf Veränderungen reagiert werden. Dies ist bei solchen Unternehmen essenziell, da hier von Woche zu Woche Tendenzen variieren können.
Wie heißt es so schön? Der Kunde ist König. Das ist nicht nur irgendein Sprichwort, welches man so dahinsagt. Es spiegelt die Werte der Customer Centricity wider und spielt die entscheidendste Rolle beim Erfolg eines Unternehmens. Lean Thinking bietet einen Ansatz zum Weg der Customer Centricity. Welche wichtigen Rollen diese beiden Begriffe für Unternehmen heutzutage haben, erfährst du in diesem Artikel.
Was ist Customer Centricity?
Längst sind aus den meisten ehemaligen Verkäufermärkte Käufermärkte geworden. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Kunde den Markt regulieren kann. Warum ist das so? Es gibt mittlerweile so viele Anbieter in den verschiedensten Märkten, dass ein Angebotsüberhang entstanden ist. Dadurch resultiert die vielfältige Entscheidungsmöglichkeit bei den Käufern. Sie können also auswählen, bei welchem Anbieter sie ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung in Anspruch nehmen. Hier müssen sich demnach die Verkäufer dem Kunden anpassen und dessen Wohl bestmöglich verstehen. Diese unternehmerische Strategie trägt den Namen Customer Centricity.
Echt Mehrwert schaffen
Bei der Customer Centricity steht der Kunde, beziehungsweise Nutzer im Mittelpunkt des Geschehens. Der Fokus des Unternehmens liegt auf den Bedürfnissen und Interessen von Kunden bei sämtlichen Maßnahmen. Dadurch sollen sich Wettbewerbsvorteile ergeben. Customer Centricity ist dabei ein ganzheitlicher, strategischer Ansatz. Die Nutzerbedürfnisse sind demnach der Ausgangspunkt jeglichen unternehmerischen Wirkens. Es sollen echte Mehrwerte (lesen Sie auch Value Model Canvas) für den Kunden geschaffen werden. Hierbei geht es nicht nur darum die bereits bestehenden Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen, sondern auch mit Blick in die Zukunft herauszufinden, was der Kunde potenziell später haben möchte.
Was ist der USP?
Der USP, also das Alleinstellungsmerkmal von Unternehmen, ist mitunter ausschlaggebend für die Kaufentscheidung von Kunden. Was gefällt den Kunden an dem einen Produkt besser als an dem anderen? Mittlerweile ist es in vielen Märkten schwer geworden tatsächliche USP’s hervorzubringen. Umso wichtiger wird deshalb die Behandlung des Kunden und das Standing dessen im Unternehmen. Fühlt dieser sich wohl, kann das viel ausmachen und andere kleinere Fehler oder Minuspunkte wieder gut machen. In diesem Sinne kann eine gute Customer Centricity auch als USP angesehen werden.
Customer Centricity Tools und Umsetzungen
Für Customer Centricity gibt es verschiedene Tools zur Umsetzung. Hierzu zählen zum Beispiel Loyalitätsprogramme, die die Kunden belohnen, die längerfristig dabei sind. Diese Belohnungen können in Form von Prämien, Rabatten oder Geschenken ausfallen. Auch exklusive Clubs zählen zur Customer Centricity. Der Aufbau von Social Media Kanälen ist ebenfalls nützlich zur Gestaltung dieser Philosophie. Wird hier relevanter Content gepostet, der für den Kunden interessant und nützlich ist, kann dies zu mehr, beziehungsweise auch glücklicheren Kunden führen. Dadurch kann die Beziehung zu Bestandskunden sehr gut gepflegt werden.
Lean Thinking – Definition und die fünf Prinzipien
[easy-tweet tweet=“Lean Thinking kommt aus dem sogenannten Lean Management. Hierbei sollen Werte für den Kunden geschaffen und dadurch der unternehmerische Erfolg dauerhaft gesichert werden.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3d3gVfk“ template=“user“] Diese Werte sollen in immer höherer Qualität und durch Weglassen von unnötigem Ballast geschaffen werden. Dabei gibt es die fünf Prinzipien des Lean Thinking, die nun vorgestellt werden sollen.
Wie ist die Kundenperspketive ?
Zunächst muss der Kunde und sein Value, also Mehrwert, identifiziert werden. Das heißt nichts anderes, als dass man die Kundenperspektive einnimmt. Welche Aktivitäten und Aufwände, die das Unternehmen tätigt, bieten dem Kunden Mehrwerte? Im zweiten Schritt wird der Value Stream identifiziert. Das bedeutet, dass die Prozesse vom Start bis zum Ende, in dem Werte für den Kunden entstehen identifiziert werden. Im ersten Schritt war die Frage also welche Werte entstehen, jetzt wird analysiertu003cemu003e wieu003c/emu003e diese entstehen.
Mehr wertsteigernde Aktivitäten weniger „das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“
Anschließend soll ein Flow erzeugt werden. Dies geschieht durch bewusstes Vermeiden und Weglassen von Aktivitäten, die keinerlei Mehrwerte liefern. Dadurch kristallisieren sich ausschließlich wertsteigernde Aktivitäten heraus, wodurch keine Unterbrechungen und Störungen mehr gegeben sind – der Flow entsteht. Der vorerst letzte Schritt beinhaltet die Pull-Strategie. Hierbei wird aktiv auf die Kundenbedürfnisse eingegangen. Der Kunde steht beim Lean Management klar im Vordergrund. Demnach muss dieser und seine Bedürfnisse verstanden werden. Es soll also ein Prozess erstellt werden, um auf diese Bedürfnisse einzugehen. Dadurch werden die Prinzipien eins und drei aufgegriffen. Der entsprechende Value für den Kunden soll gesteigert werden und das unter Vermeidung von Verschwendung. Ist dieser Schritt erledigt, kommt es zur Perfection. An sich sind die einzelnen Schritte vollzogen, doch jetzt heißt es arbeiten am Feinschliff. Bei den Lean Thinking Prinzipien handelt es sich um einen Zyklus, der solange durchlaufen wird, bis keine Verbesserung mehr erreicht werden kann.
Dadurch ergibt sich der Name des Lean Thinking, zu Deutsch schlankes Denken. Die Prozesse werden soweit reduziert bis nur noch die wirklich notwendigen vorhanden sind.
In der Kurzfassung:
1.Value (Welche Werte sind relevant für den Kunden?) -> 2.Value Stream (Wie/durch welche Schritte erreiche ich diese Werte?) -> 3.Flow (Wie erzeuge ich den Flow durch Ablassen welcher unnötigen Ballaste?) -> 4. Pull (auf den Kunden hören und seine Anforderungen, Wünsche und Werte beachten) -> 5.Perfection (zyklische Wiederholung der Schritte auf dem Weg zur Perfektion)
Durch Lean Thinking wird also der Gedanke der Customer Centricity in Unternehmen gefestigt. Der Kunde und seine Bedürfnisse und Wünsche stehen im Mittelpunkt allen Handelns. Strategisch wird alles auf den Kunden ausgerichtet. Dadurch sollen sich Wettbewerbsvorteile ergeben und sich von der Konkurrenz abgehoben werden. Natürlich ist dieses Thema nicht für jede Branche anwendbar, dennoch sollte sie als Denkanstoß dienen und die längst vollzogene Entwicklung vieler Märkte vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt unterstützen. Sind Unternehmen in solch einem Markt, ist die Customer Centricity als Unternehmens-Philosophie unabdingbar. Lean Thinking bietet letztendlich ein gutes und bewährtes Mittel diese Philosophie in die Tat umzusetzen.
LinkedIn ist eine Social-Networking-Site, die speziell für die Geschäftswelt entwickelt wurde. Ziel der Site ist es, registrierten Mitgliedern zu ermöglichen, sich ein professionelles berufliches Netzwerk aufzubauen.
Mehr als 600 Millionen Experten sind auf LinkedIn registriert, um ihre karriere und ihr Business nach voran zu bringen. Der Schlüsselfaktor, der LinkedIn von anderen sozialen Netzwerken unterscheidet, ist die Tatsache, dass es darauf ausgerichtet ist, strategische Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Die kommt es nicht auf die Kontaktanzahl an, sondern vielmehr von welcher Qualität diese sind. Bei über 500 Connections wird bei LinkedIn Ihre Anzahl der Kontakte nicht mehr angezeigt. Es geht um Qualität, nicht Quantität.
Auf der Profilseite eines LinkedIn-Mitglieds werden Ihre Ausbildung, Ihr beruflicher Werdegang und Ihre Fähigkeiten hervorgehoben. Die Profilseite enthält auch die professionellen Netzwerk-Newsfeeds und eine begrenzte Anzahl von anpassbaren Modulen. Die LinkedIn-Basismitgliedschaft ist kostenlos. Die Mitglieder des LinkedIn-Netzwerks werden als „Connections“ bezeichnet.
LinkedIn für Unternehmen ermöglicht es, mit bestehenden Kunden in Kontakt zu treten und den eigenen Marktwert durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu erweitern. Anstatt lediglich die Zahl der Anhänger und Connections zu erhöhen, sollte man, die LinkedIn-Marketingwerkzeuge nutzen, um neue Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen. LinkedIn unterstützt Unternehmen in vielerlei Hinsicht, so dass man genau herausfinden muss, welche Vorteile man aus seinen LinkedIn-Geschäftsbemühungen ziehen möchte. Versuchen Sie zum Beispiel ein Kundennetzwerk für den Online-Verkauf von Produkten aufzubauen? Wollen Sie sich als Vordenker etablieren? Oder möchten Sie Top-Talente rekrutieren?
LinkedIn kann den Verkauf Ihrer Produkte fördern. [easy-tweet tweet=“Social Selling nutzt soziale Medien, um Verkaufsaussichten zu generieren, sich mit ihnen zu verbinden und sie zu verstehen.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/2Zxd7zb“ template=“user“]Es ist insofern eine moderne Art, wertvolle Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen.
Der LinkedIn Social Selling Index (SSI) zeigt, wie effektiv eine Person sich sozusagen als professionelle Marke selbst etabliert hat. Kurzum kann man erkennen, ob eine Person mit den richtigen Menschen verbunden ist; ob sie sich mit Experten austauscht und ob sie im Netzwerk aktiv ist.
Social Selling ist in der B2B-Welt ein noch immer ziemlich neues Konzept. Es dahingehend ausgerichtet, Social Media zu nutzen, um Online-Beziehungen mit Interessenten in sozialen Medien aufzubauen und zu fördern. Der Schwerpunkt des Social Selling besteht darin, vertrauenswürdige Kontakte zu generieren, indem man die Bedürfnisse der Kunden vor die eigenen stellt, das in diesem Fall den Abschluss eines Verkaufs bedeuten würde.
Bevor die Bewertung des Social-Selling-Index von LinkedIn war es schwierig, den Erfolg einer individuellen Social-Selling-Strategie auf einheitliche Weise zu messen. Der Social Selling Index von LinkedIn liefert einen einzigartigen Wert, der täglich aktualisiert wird und es ihm ermöglicht, seine Stärken und Schwächen zu erkennen.
Was bedeutet eigentlich die LinkedIn SSI-Punktzahl? Der LinkedIn SSI-Score wird hauptsächlich durch folgende vier Punkte gemessen. Wir haben jede Bewertungskomponente aufgeschlüsselt, um diese für Sie möglichst einfach und verständlich zu erklären.
1.) Aufbau einer persönlichen Marke
Es ist äußerst wichtig, dass Sie Ihr Linkedin-Profil mit Blick auf Kunden und Auftraggeber optimieren. Hier wird geprüft, ob Sie relevante Artikel veröffentlichen, die Fachleute Ihrer Branche ansprechen. Diese Inhalte können entweder von vertrauenswürdigen Quellen oder von einem Ihrem Blog- oder einem LinkedIn Pulse-Beitrag sein, den Sie unter Verwendung der Funktion „einen Artikel veröffentlichen“ schreiben. Es ist zielführend, sich als Vordenker zu etablieren.
2.) Die richtigen Kunden/Branchenkenner finden
LinkedIn bietet ausgefeilte Suchwerkzeuge, die Ihnen helfen, den idealen Kunden und Branchenexperten zu finden. Dazu gehört, dass man sein Netzwerk regelmäßig erweitert und wertvolle Beziehungen aufbaut. Das Analyse-Tool von LinkedIn kann zum Beispiel dazu verwendet werden, eine leserfokussierte Marketingstrategie zu kuratieren, um potenzielle Kunden anzusprechen und den Umsatz zu steigern.
3.) Sich mit Einblicken beschäftigen
Sich mit Einblicken (Artikeln, Posts, Videos, Termine) zu befassen, ist eine großartige Möglichkeit, ähnliche Menschen aus der eigenen Branche als auch in der Branche ihres idealen Kunden zu finden. Durch den Beitritt zu relevanten und aktiven Gruppen kann Fachwissen ohne jeglichen Vertriebsfokus geteilt werden. Es ist auch ratsam, aktives Mitglied dieser Gruppen zu werden, um mit Ihren zukünftigen Kunden in Kontakt zu kommen. Einblicke (insights) sind hauptsächlich eine Funktion von LinkedIn-Premium-Accounts, daher ist es unwahrscheinlich, dass man eine hohe Punktzahl erreicht, wenn man nicht bereit ist, dafür zu bezahlen. Abgesehen von der aktiven Nutzung von Einblicken (insights) kann man seine Punktzahl erhöhen, indem man sich mit Inhalten beschäftigt (kommentieren, sharen), die Ihre Connections veröffentlichen.
4.) Aufbau von Beziehungen
Offensichtlich möchten viele Beziehungen zu der Top-Führungskraft innerhalb von Unternehmen aufbauen, die man als Kunde haben möchte. Es ist aber wichtig, dass man die anderen Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens nicht diskriminiert, denn laut LinkedIn bevorzugen 73 Prozent der B2B-Käufer Vertriebsprofis, die von jemandem, den sie kennen, vermittelt wurden. Dabei steigt der Prozentsatz auf 87 Prozent, wenn sie von jemandem aus ihrem beruflichen Netzwerk vorgestellt wurden.
Die Bedeutung des LinkedIn-SSI-Ergebnisses
LinkedIn behauptet, dass Benutzer mit einer höheren SSI-Punktzahl erfolgreicher beim Erreichen ihrer Verkaufsziele sind, als Benutzer mit einer niedrigen SSI-Punktzahl. So heißt es beispielsweise, dass hochaktive LinkedIn-Nutzer 45 Prozent mehr Verkaufschancen erhalten als andere.
Das Ergebnis garantiert nicht die Steigerung des Verkaufserfolgs, aber es stellt eine starke Verbindung zwischen spezifischen und gezielten Netzwerkaktivitäten, einer Steigerung der Verkaufschancen und potenziellen Interessenten her.
Erstellen eines einkäuferzentrierten Profils
Das Profil sollte sich nicht um einen selbst drehen, sondern um die Kunden, die man erreichen will. Schließlich handelt es sich bei Ihrer angestrebten Zielgruppe nicht um Rekrutierer, die Sie von sich überzeugen wollen, sondern es geht darum, Leads zu generieren. Noch immer sind die meisten Profile von Verkäufern digitale Lebensläufe oder – schlimmer noch – ein kopiertes und eingefügtes Wertversprechen.
Andere LinkedIn Nutzer verwenden das Netzwerk, um Personen zu finden, denen sie vertrauen können und mit denen sie zusammenarbeiten möchten. Sie sehen sich ihr Profil an und beurteilen daran, ob sie sich vorstellen können, eine geschäftliche Beziehung aufzubauen. Als Verkäufer sollten Sie Ihr gesamtes Profil mit Botschaften versehen, die zeigen, wie Sie Ihren Kunden helfen können. Teilen Sie Wissen, das für sie wertvoll ist und machen Sie deutlich, dass Sie eine vertrauenswürdige und hilfreiche Ressource sind. Schreiben Sie in Ihrem Lebenslauf als Verkäufer nicht wie viel Geld Sie Ihrem Unternehmen eingebracht haben, sondern welche Vorteile sich für die Kunden ergeben haben.
Optimierung von Foto, Überschrift und Zusammenfassung
Die meisten Profilbesucher schauen zu allererst auf diese drei Bereiche: Fotos, Überschriften und Zusammenfassungen. In der heutigen schnelllebigen Welt möchte niemand mehr zuviel Zeit zum Scrollen verwenden! Das bedeutet, dass alle Kerninformationen „Above the Screen“ sein sollten.
Ihr Foto sollte professionell sein d.h. keine Selfies, kein Gruppenfoto, Strandaufnahmen oder Schulbilder von vor 20 Jahren sind tabu. Es ist nicht unbedingt Pflicht, einen Anzug auf dem Bild zu tragen, aber man sollte vertrauensvoll und authentisch wirken – wie jemand, dem ein Interessent sein Geschäft anvertrauen kann.
Der Titel sollte nicht als Überschrift verwendet werden. Stattdessen beantworten Sie am besten diese beiden Fragen: Wem helfen Sie, und wie wollen Sie helfen? Ihre Profilbesucher schauen in der Regel nur kurz auf Ihrem LinkedIn-Profil vorbei, also formulieren Sie es so eng und pointiert wie möglich.
Die Zusammenfassung muss möglichst hervorstechend und ansprechend sein. Es sollte den Mehrwert aufzeigen, den Sie oder Ihr Produkt dem Kunden bieten. Es wird empfohlen, am Ende einen Aufruf zum Handeln einzufügen (Call to Action), wobei auch mehrere Störer (auffällige Inhalte) hinzugefügt werden sollten.
Bewusster Aufbau des Netzwerks
Stellen Sie eine Verbindung zu den Menschen her, mit denen Sie in der Vergangenheit einen gelungenen erfolgreichen Kontakt hatten. Es ist auch möglich, sich mit Menschen zu verbinden, die man nie wirklich getroffen hat. Dies aber bitte auf dem richtigen Weg, keiner mag von Spammern oder von Kontakt-Bots angeschrieben werden.
Im Allgemeinen sollte das eigene Netzwerk aus Personen bestehen, mit denen man wirklich Kontakt hatte (persönlich oder virtuell).
Wenn eine Einladung an jemanden verschickt wird, ohne die Person zuvor noch nie getroffen zu haben, versenden Sie hier zudem bitte eine persönliche Nachricht und begründen Sie kurz, warum Sie beide im Netzwerk des anderen sein sollten. Beginnen Sie Ihre Kontaktaufnahme nicht direkt mit einer Verkaufsabsicht. Dies kann man dann vorzugsweise besser in einer InMail oder e-mail versenden.
Das Profil öffentlich halten
Man sollte sein LinkedIn-Profil als Verkäufer nicht einschränken, um nicht als anonym angezeigt zu werden. Es geht schließlich um das soziale Netzwerken bei LinkedIn, es heisst nicht umsonst „social network“. In Tests mit Kunden hat sich herausgestellt, dass über 30 Prozent der Personen, deren Profil man nicht-anonym betrachtet, ihr Profil zurück besuchen. Gerade wenn man versucht, seine Reichweite zu erweitern und Leads zu generieren, dann ist dies eine gute Sache, um Neugierde zu wecken.
Mindestens vier bis sechs Inhalte pro Tag veröffentlichen
Laut einer von Topo inc. durchgeführten Untersuchung erhalten Personen, die konsequent Inhalte teilen, 2 bis 3 mal mehr Profilaufrufe als inaktive Benutzer.
Als Verkäufer bloggen Sie wahrscheinlich selten oder erstellen kaum eigene Inhalte. Sie sollten sich der Frage stellen, welche Inhalte sollten Sie teilen? Die Artikel, die für Ihr Zielpublikum von Interesse sind, müssen nicht alle selbst geschrieben sein. Sie können Inhalte auch jederzeit kuratieren.
Auch erwecken Artikel aus externen Quellen einen glaubwürdigen und weniger eigennützigen Eindruck. Man sollte sich bemühen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen spanenden Inhalten und Verkaufsinformationen. Verbringen Sie mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag damit, ihren eigenen Feed nach Inhalten dahingehend zu durchsuchen.
Scannen Sie das Profil des Käufers, bevor Sie Ihre eigene Vorgehensweise anpassen
Man muss nach drei Arten von Informationen suchen: Rollenspezifische, zielspezifische und gemeinsame Basis.
Rollenspezifische Basis: Was sind Ihre Verantwortlichkeiten? Zielspezifische Basis: Was sind die Ziele, die Sie in Ihrer Rolle erreichen wollen? Gemeinsame Basis: Wo liegen Gemeinsamkeiten mit Ihrem Kunden? Es ist sehr wichtig, eine Art Verbindung zu sich selbst zu finden, es kann eine gemeinsame Verbindung, ein Kollege, ein Hobby oder eine Erfahrung sein.
Man sollte auch versuchen, aus dem LinkedIn-Profil des Interessenten Themen aufzugreifen, über die Sie in Kontakt treten können. Schauen Sie sich den Feed von Inhalten an, den der Nutzer/in letzter Zeit veröffentlicht hat. Hier können Sie sehen, ob er darauf Pressemitteilungen, Artikel über neue Führungspersönlichkeiten, Events oder andere wichtige Meldungen gepostet hat. Darüber können Sie dann über einen Kommentar auf einen seiner Posts in Kontakt treten.
Inhalte, mit anderen teilen und kommentieren
Nichts macht einen Menschen glücklicher als Applaus. Likes und Shares sind der digitale Applaus. Verfolgen Sie die Themen Ihrer Kunden, sehen Sie sich ihre Beiträge an und zeigen Sie Wertschätzung! Vorteile des LinkedIn Social Sales Index
1. Der SSI eignet sich hervorragend, um einen Basiswert zu ermitteln. Nach der Optimierung Ihrer LinkedIn Aktivitäten können Sie erkennen, wie sich der Score verbessert hat.
2. Der SSI ist ein quantitativer Indikator für die Fähigkeiten eines Verkäufers. Auch lassen sich so Teamszusammenstellungen erkennen: Im Allgemeinen besteht ein Team aus Anfängern, Fortgeschrittenen und erfahrenen LinkedIn-Benutzer-Stars. In einigen Fällen sollten Anfänger verpflichtet werden, ein LinkedIn-Grundlagenprogramm zu absolvieren, damit Sie mithalten können.
3. Indem man einen Durchschnitt aller SSI-Punktzahlen des Teams bildet, kann man das durchschnittliche Kompetenzniveau aller Teammitglieder erkennen. Je höher der SSI-Durchschnitt ist, desto schneller kann man mit guten Verkäufen rechnen.
4. Die SSI-Punktzahl motiviert mehr zu erreichen, das Prinzip ist auch als Gamification bekannt. Die SSI-Punktzahlen werden täglich neu veröffentlicht. Es ist ähnlich wie ein motivierender Treiber zu mehr Selbstverbesserung, ähnlich wie bei Fitnessuhren, nur geht es hierbei um den geschäftlichen und nicht den sportlichen Erfolg.
5. Der SSI eignet sich hervorragend für Wettbewerbe. Wettbewerbe wie „Bestes Profil“ oder „Bester Netzwerker“ wurden schon immer in der Verkaufsschulung durchgeführt. Durch die Verwendung von SSI-Punktzahlen kann man Wettbewerben messbar machen. Jeder einzelne von Ihnen in einem Salesteam möchte an der Spitze des SSI-Leaderboards stehen.
1. Es wird behauptet, dass die SSI-Ergebnisse täglich aktualisiert werden und dass sie auf Parametern wie der Veröffentlichung von Beiträgen mit „ansprechendem Inhalt“ basieren. Wenn man aber anfängt, sich zu intensiver allein auf die SSI-Ergebnisse zu konzentrieren, wird man von der eigentlichen Zielrichtung des Networkings abgelenkt.
2. Die tägliche Aktualisierung der SSI-Ergebnisse scheint nicht immer alle Interaktionen zu berücksichtigen. Einige Benutzer beschweren sich darüber, dass sich ihr SSI über Wochen hinweg nicht geändert hat, obwohl sie sehr aktiv auf LinkedIn unterwegs waren. Gemäß ihren Erwartungen hätten ihre Bewertungen in die Höhe gehen müssen. Aber das haben sie scheinbar nicht getan.
3. Und drittens zählen immerhin Verkaufsabschlüsse. Der soziale Verkauf ist nicht wirklich das, was eine Plattform wie LinkedIn messen kann. Dazu braucht es schon eine andere Lösung in der die Verkäufe mit Umsatzwert hinterlegt werden könnten. Auch ändern sich allgemeine Daten, die von LinkedIn erfasst werden von Branche zu Branche, von Land zu Land und von Netzwerk zu Netzwerk.
Worauf sollte man in Bezug auf die LinkedIn SSI-Punktzahl achten?
Um diese Fragen beantworten zu können, lohnt es, sich vor Augen zu führen, dass alle vier Säulen zur Bestimmung des gesamten SSI miteinander in Verbindung stehen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass auch nur eine Säule ignoriert werden kann, wenn man entschlossen ist, eine respektable Punktzahl von 80 oder mehr zu erreichen.
$ Säulen des SSI
Allerdings die erste Säule – die Etablierung als professionelle Marke ist mit Abstand die Grundlegendste. Viele LinkedIn-Benutzer erstellen ihr Profil, bilden ihre Personal Brand und hören wieder auf, LinkedIn aktiv zu nutzen. Dauerhaft erfolgreiche LinkedIn-Nutzer müssen sich in allen vier Säulen permanent engagieren, um sich als Vordenker innerhalb der LinkedIn-Gemeinschaft zu behaupten.
Schlussfolgerung:
Die digitale Transformation nahm eine 360-Grad-Drehung in der Art und Weise vor, wie wir miteinander kommunizieren, Beziehungen aufbauen und natürlich auch (ver-)kaufen. Die Unternehmen mussten neue Strategien entwickeln, da die Technologie Fortschritte gemacht hat und sich die Gesellschaft dadurch rasant verändert hat.
In jüngster Zeit hat der Begriff des sozialen Verkaufs oder „Social Sales“ besondere Bedeutung erlangt, die einen Paradigmenwechsel in den traditionellen Verkaufsstrategien bewirkt hat. Sie ermöglicht eine Maximierung von Online-Verkäufe in bestimmten Unternehmen, dank der Optimierung der Präsenz in sozialen Netzwerken. Die Kunst liegt darin, über soziale Netzwerke zu verkaufen, ohne direkt für ein Produkt zu werben.
Durch die Verwendung von LinkedIn als soziales Netzwerk verbinden sich Menschen mit ihren Kollegen und machen so Geschäfte. Alles, was man auf LinkedIn macht, sollte einen Mehrwert für ihr Netzwerk darstellen. So wird das Netzwerk in Zukunft an Sie denken und Sie anderen (weiter-) empfehlen. Durch persönliche Gespräche mit Kunden und Interessenten versteht man besser, wie man vertrauensvolle Beziehungen aufbaut. Dieselbigen Prinzipien gelten offline wie online.
Die Bewertung des Social Selling Index (SSI) ist ein Maß dafür, wie die eigenen Verkaufsaktivitäten mit dem LinkedIn Sales Navigator verlaufen. Wenn man auf seinen SSI-Score klickt, gelangt man zu einem Dashboard, das ein Bild davon vermittelt, wie die Social-Selling-Bemühungen verlaufen und wie er sich mit seinem LinkedIn-Netzwerk in der eigenen Branche schlägt. Der Sales Navigator verfolgt den Verlauf der Social-Selling-Aktivitäten im Laufe der Zeit und zeigt auf, wo er am besten abschneidet und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Die LinkedIn-Benutzer mit einer höheren SSI-Punktzahl sind erfolgreicher beim Erreichen ihrer Verkaufsziele, als Benutzer mit einer niedrigen SSI-Punktzahl (laut LinkedIn). Der Social Selling Index (SSI) ist nachweislich wichtig für das Ranking in der Suche von LinkedIn. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um nach eingehenden Geschäftsanfragen, neuen Stellenangeboten oder einfach nur, um sein Netzwerk mit den richtigen Personen zu erweitern. Die hohe SSI-Punktzahl garantiert zwar keine Steigerung des Verkaufserfolgs, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, die Verkaufsziele zu erzielen.
Die Digitalisierung betrifft unser aller Leben und längst auch Unternehmen jeglicher Branchen. Wer hier nicht hinterher ist, wird schnell von der Konkurrenz abgehängt. Beim Digital Leadership müssen sich Unternehmen dem annehmen. Hierbei ist Ambidextrie eine bewährte Führungsmethode, die den Spagat zwischen Veränderung und Aufrechterhaltung vorhandener Strukturen schaffen soll. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie jetzt in diesem Artikel.
Was ist Digital Leadership?
Mehr als je zuvor betrifft der digitale Wandel Unternehmen weltweit. Hierbei entscheidet der Digital Leadership über den Erfolg oder Misserfolg der Firmen. Dieser geht mit der digitalen Transformation einher. Hierbei werden gesellschaftliche und technische Veränderungen aufgegriffen, traditionelle Unternehmensstrukturen hinterfragt und neue Arbeitsmodelle entwickelt. Bisherige Strukturen werden also aufgebrochen und neu geordnet. Dies ist ein absolutes Muss in der heutigen Arbeitswelt. Sind Unternehmen nicht bereit Innovationen einzugehen, können sie schnell an Bedeutung verlieren.
Die Digital Leader
Leitend und unterstützend organisiert der sogenannte Digital Leader den Digital Leadership. Er ist also hauptverantwortlich und ausschlaggebend für die positive oder negative Resonanz der innovativen Strukturen. Wichtig ist, dass diese an die Bedürfnisse von sowohl Arbeitnehmern als auch den Kunden angepasst werden. Unternehmen dürfen keinesfalls ängstlich an alten Strukturen festhalten. Mut zur Innovation und Softskills wie Offenheit, Innovationsgeist und Flexibilität ebnen hier den Weg zum Erfolg.
Eingeschaften von Digital Leaders
Welche Eigenschaften muss ein Digital Leader jedoch besitzen, um die digitale Transformation erfolgreich im Unternehmen zu implementieren? Zunächst gehört dazu die Flexibilität. Festhalten an alten Strukturen und Angst vor Fehlentscheidungen sind definitiv Fehl am Platz und behindern lediglich die digitale Transformation. Disruptives Denken sollte hier eher die Divise eines Digital Leader sein. Aufbrechen alter Strukturen und neue Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle einführen. Mindestens genauso wichtig sollte die Agilität sein. Hiermit ist die richtige Verteilung von Stabilität und Flexibilität gemeint. Dadurch kann der Digital Leader auf Veränderungen reagieren und im Anschluss entsprechend agieren. Unumgänglich ist die digitale Kompetenz. Selbstsprechend ist, dass bei einer digitalen Transformation der Leiter dieser stets informiert sein sollte über aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung. Der letzte Punkt ist die Offenheit. Um Zufriedenheit im Unternehmen sicherzustellen, müssen immer auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter beachtet werden. Freiraum für jeden einzelnen ist hier wichtig und klassisch hierarchische Führungsmethoden fehl am Platz.
Ambidextrie im Zusammenhang mit dem Digital Leadership
Doch welche Möglichkeiten gibt es bei der digitalen Transformation? Wie gehe ich als Unternehmen an die Sache heran? Ein gängiges und effektives Modell bietet dabei die Ambidextrie. Diese wurde hauptsächlich von Wissenschaftlern wie Michael Tushman, Charles A. O’Reilly und Julian Birkinshaw geprägt und bereits in den 1970ern entwickelt. Kurz erklärt befasst sich Ambidextrie mit der Eigenschaft von Unternehmen beidhändig zu agieren. Beidhändig bezeichnet in diesem Zusammenhang die Fähigkeit gleichzeitig sowohl das Tagesgeschäft als auch inkrementelle Innovationen zu managen, aber auch disruptive Innovationen voranzutreiben. Für den Laien viele Fremdwörter. Inkrementelle Innovationen sind solche, die vorhandene Strukturen erneuern, beziehungsweise verbessern. Bei disruptiven Innovationen handelt es sich um komplett neue Produkte und Strukturen. Beispielhaft für eine inkrementelle Innovation wäre die Weiterentwicklung des Apple iPhones von Generation 5 auf 6. Die Neueinführung vom iPad in den Markt wäre hingegen ein Beispiel für disruptive Innovation.
[easy-tweet tweet=“Beim Digital Leadership muss stets auf diskontinuierliche Umweltveränderungen reagiert werden. Agilität und Flexibilität sind hier also unabdingbar.“ user=“MirkoPeters9″ url=“https://bit.ly/2TCtFly“ template=“user“] Hierbei heißt es die Ausrichtung zu erhöhen, Strategien, Strukturen, Unternehmenskultur und Prozesse zusammenzubringen und gleichzeitig auf unvermeidliche Revolutionen vorbereitet zu sein. Nur dann können Unternehmen erfolgreich die digitale Transformation vollziehen.
Strukturelle Ambidextrie und kontextuelle Ambidextrie
Bei der Ambidextrie wird zwischen struktureller Ambidextrie und kontextueller Ambidextrie unterschieden. Die strukturelle Ambidextrie befasst sich mit unterschiedlichen Strukturen, mit denen unterschiedliche Grade an Innovation umgesetzt werden. Die kontextuelle Ambidextrie ist bezogen auf das Verhalten von Mitarbeitern. Je nach Kontext zeigen diese schließlich unterschiedliche Regeln und Verhaltensweisen, auf die eingegangen werden muss. Diese beiden Strukturen der Ambidextrie existieren parallel zueinander. Sie werden deshalb auch als duale Strukturen bezeichnet. Je nach Phase des Unternehmens, in dem es sich momentan in der digitalen Transformation befindet, muss hier entsprechend ausgewählt werden.
Die erforderlichen unterschiedlichen Kulturen werden bei der Ambidextrie sowohl straff als auch locker behandelt. Straff in dem Sinne, dass die Unternehmenskultur generelle Normen beinhaltet, die für Innovation wichtig sind. Hierzu sollten beispielsweise Offenheit, Eigeninitiative, Risikobereitschaft und Innovationsgeist zählen. Locker in dem Sinne, dass diese Werte unterschiedlich in den jeweiligen Innovationssituation ausgedrückt werden können.
Ambidextrie – Analytisches und kreatives Handeln
Ambidextrie vereint sowohl analytisches als auch kreatives Handeln, indem die Ist-Situation perfektioniert und die Soll-Situation innovativ gestaltet werden soll. Ziel ist es also Führungskräfte von Unternehmen auf zwei handlungsorientierte Denkweisen gleichzeitig auszurichten – die dualen Strukturen, die bereits erwähnt wurden. Führungskräfte sollten dabei die Unternehmens-Ressourcen so nutzen, dass eine ertragsorientierte Ausbeutung des bestehenden Geschäfts ermöglicht wird, aber gleichzeitig auch unter einem gewissen Maß an Risiko neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle erforscht und erkundet werden.
Ambidextrie im Change Management
Doch wofür genau ist Ambidextrie nützlich? Veränderung ist kein einmaliges Projekt, welches zeitlich begrenzt ist und ein bestimmtes Endziel erreichen soll. Viel mehr ist es ein Wechselspiel zwischen der Bewahrung bereits bestehender, erfolgreicher Strukturen und dem innovativen Blick nach vorne. Nur mit einem beständigen Blick in die Zukunft, ohne zu starkem „festklammern“ an aktuellen Strukturen und Arbeitsweisen, können Führungskräfte erfolgreich sein. Dennoch ist es mindestens genauso wichtig den momentanen Erfolg zu berücksichtigen. Krampfhafter Drang nach Veränderung bringt genauso wenig wie das „Festklammern“. Es heißt also die Mitarbeiter bei aktuellen operativen Aufgaben zu motivieren und sie bei zukünftigen Veränderungsprozessen mitgestalten zu lassen.
Fazit
Der Spagat zwischen Veränderung und Bestehen ist nicht einfach und genau die Krux bei der Ambidextrie Führung. Agilität und Flexibilität sind dabei entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Der Digital Leader muss auf stetige Veränderungen im Arbeitsumfeld reagieren und agieren können. Entscheidend ist hierbei auch das Fingerspitzengefühl desjenigen im Umgang mit seinen Mitarbeitern. Zu viel oder zu wenig Innovation kann auf die allgemeine Stimmung schlagen und das Arbeitsklima schädigen. Das Einbeziehen der Mitarbeiter ist demnach unverzichtbar. Wenn Ambidextrie von Führungskräften jedoch richtig angewendet wird, ist es durchaus eine sinnvolle und vor allem erfolgreiche Gestaltung der Unternehmensführung.
Nach der Arbeit nochmal schnell einkaufen und seine wertvolle Zeit dafür verwenden, dafür muss es doch eine Alternative geben. Tatsächlich haben immer mehr Supermärkte einen eigenen Online-Lieferdienst. Es gibt aber zunehmend Anbieter, welche ihre Ware lediglich online anbieten und verkaufen.
Wie funktioniert ein Online-Lieferdienst?
Bei Online-Lieferanten denken viele Menschen zu allererst an einen Pizza-Lieferservice oder generell an Essenlieferungen. Auch Handelsdienste, wie der Weltmarktführer amazon, verbindet man mit dem Online-Markt sehr häufig. Weniger verbreitet sind Lebensmittelbestellungen. Hierbei handelt es sich um einen virtuellen Supermarkt. Die Verbraucher finden die Angebote auf der Website des Anbieters und können sich die Produkte selbst zusammen suchen.
Ein guter Online-Lieferservice bietet eine große Bandbreite an allen Lebensmittel und Haushaltswaren des alltäglichen Lebens an. Hat sich ein Kunde die gewünschten Waren zusammengestellt, kann man per Klick diese in den Einkaufswagen übertragen. Hier wird die Bestellung nochmal detailliert dargestellt, anschließend geht es zum Bezahlvorgang. Ein moderner Lieferservice bietet alle gängigen Zahlmethoden an: Rechnung, Kreditkarte, EC-Karte, PayPal und andere elektronische Systeme.
Bestellungen über Online-Lieferanten sind sehr einfach aufzugeben und bieten einige Vorteile. Mit wenigen Klicks ist ein Einkauf erledigt und wird teilweise schon am selben Tag geliefert. Nach einem langen Arbeitstag wird der Einkauf direkt nach Hause vor die Tür geliefert, was man vor allem nach einem anstrengenden Tag zu schätzen weiss. Man vermeidet langes Warten in der Schlange.
Vorteile
Kein schweres Tragen von Tüten und Kisten
Keine Wartezeit in der Schlange
Nachteile
Teils große Lieferfenster
Teils kein komplettes Warensortiment
Teils Lieferkosten und Frische-Zuschlag
Nicht jeder Anbieter ist flächendeckend vertreten
Der Vergleich
Im Vergleich wurden 8 verschiedene Unternehmen bewertet und nach verschiedenen Kriterien analysiert. Diese wurden danach kurz und knapp zusammengefasst. Vorteile, Nachteile, Bezahlmethoden, Produktauswahl und Lieferregionen werden hier als Hauptkriterien herangezogen, wobei auch andere besondere Leistungen bei der Untersuchung beachtet wurden.
Rewe
Online bestellen bei Rewe
Rewe zählt zu den größten Supermarktketten Deutschlands. Somit ist es kaum verwunderlich, dass sie einen Lieferdienst besitzen. Ihre Website ist sehr übersichtlich und alle Produkte können innerhalb kürzester Zeit gefunden werden. Von Voreil ist, dass nach seiner Anmeldung bereits gekaufte Produkte und Favoriten extra gelistet werden. Diese Produkte können somit noch schneller bestellt werden. Auf die Lieferkosten sollte man meist achten. Bei REWE ist ist die Erstlieferung gratis, danach zahlt man bis zu 5,90€ pro Einkauf – jedoch gibt es einen Getränkezuschlag. Wichtig für Kunden ist die Lieferzeit, wann Ihre Ware tatsächlich bei Ihnen ankommt. Hier kann man selbst ein Lieferfesnter zwischen 7 und 22 Uhr auswählen. Außerdem wird die Lieferung gekühlt transportiert, da auch Tiefkühlkost erworben werden kann. Es gibt eine Lieferung per Paket nach Hause, mit der man sich die Lieferkosten spart. Des Weiteren ist auch eine Pfandrückgabe über den Lieferservice möglich. Durch den Paketservice gibt es nahezu keine Region, die nicht beliefert werden kann. Ein Negativpunkt ist, dass man mindestens für 50,00€ bestellen muss, ein kleiner Einkauf ist somit kaum möglich.
Vorteile
Große Produktauswahl
Übersichtliche Auswahl
Erste Lieferung mit Gratis-Versand
Lieferung zum Wunschtermin zwischen 7 und 22 Uhr
Gekühlter Transport
Pfandrückgabe
Lieferregion nahezu überall
viele Auszeichnungen
Drogerieartikel
Nachteile
Mindestbestellwert von 50,00€
Lieferung am selben Tag nicht möglich
Bezahlmethoden
Bei Rewe sind alle gängigen und beliebten Bezahlmethoden vertreten. Man bezahlt via PayPal, Kreditkarte oder Rechnung.
Fazit
REWE ist nicht umsonst einer der Marktführer in Deutschland. Es bietet so viele Vorteile, wie flexible Lieferzeiten und ein großes Warensortiment, sodass die Nachteile verschwindend gering sind. Es wäre wohl Meckern auf hohem Niveau, wenn man sich darüber beklagt, keine Lieferung am selben Tag zu erhalten.
myTime.de
MyTime Online Lebensmittel bestellen
Dies ist keine eigene Supermarktkette, sie bieten jedoch viele Produkte an. Am besten ist es, dass es Rezepte gibt nach denen man sich die Zutaten einfach in den Warenkorb legen kann. Außerdem kann man einen 10,00 € Gutschein erhalten, bei einer Weiterempfehlung. Es gibt auch Warenartikel zu aktuellen Themen wie zum Ostern; deren vertretenen Marken sind ausgestattet mit Hintergrundinformationen. Hier fällt jedoch negativ auf, dass die Lieferkosten 4,99€ betragen, für gekühlte Waren fallen zusätzlich nochmal 5,90€ an. Die Versandpartner DHL, DPD und Citipost erweisen sich dafür als gut. Die Lieferzeit ist aktuell schwer zu beurteilen, normalerweise auch am nächsten Tag.
Vorteile
Rezepte zum Kochen
Artikel über die Produkte
Saisonale Waren
Information für Allergiker oder Vegetarier durch Filtersetzung
Treuepunktesystem
Lieferregion nahezu überall durch DHL
Karton verfügbar mit mehr Produkten derselben Sorte
Drogerieartikel
Gute Produktauswahl
Nachteile
Versandkosten
Lieferung am selben Tag nicht möglich
Website anfangs etwas unübersichtlich
Mindestbestellwert von 30€
Bezahlmethoden
Bei myTime.de sind die gängigen Bezahlungsmethoden möglich, wie PayPal, Kreditkarte, Rechnung und Sofort-Überweisung.
Fazit
myTime.de ist eine gute Möglichkeit sich Essen nach Hause zu bestellen, allerdings sind die Lieferkosten hier nachteilig. Die Rezeptideen für Kunden sind innovativ und damit setzt sich diese Plattform von anderen ab. Wenn man beispielsweise als Allergiker oder Vegetarier auf bestimmte Produkte verzichten möchte, gibt es Filter, wodurch der Einkauf erleichtert wird. Bei der Lieferung am selben Tag gilt das gleiche wie bei REWE.
Amazonfresh
Der online Lebensmittel dienst von Amazon
Amazon ist ein Weltunternehmen und verkauft so gut wie alles an Produkten. Somit ist es wohl auch kaum verwunderlich, dass auch dieses Unternehmen Lebensmittel vertreibt. Bei Amazonfresh bekommt der Kunde alles was das Herz begehrt. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass es bislnag nur in wenigen deutschen Großstädten verfügbar ist. Trotzdem ist der Service lohnend, falls man in einem solchen Gebiet wohnt. Man kann wie gewohnt bequem mit der App bestellen und es gibt eine große Auswahl an Produkten. Die Zustellung erfolgt am selben Tag und es werden keine Lieferkosten berechnet.
Vorteile
Appbestellung möglich
Große Auswahl an Produkten
Lieferung am gleichen Tag
Keine Lieferkosten
Übersichtliche Amazonwebsite
Große Produktauswahl
Nachteile
Begrenzte Lieferregion
Kein Mindestbestellwert
Abo Modell (wie Amazon Prime)
Bezahlmethoden
Hier bezahlt man einfach wie sont auch üblich bei Amazon: per Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte, Monatsabrechnung oder PayPal.
Fazit
Sollte man in einem der Gebiete wohnen, die Amazonfresh beliefert, ist dies sicher eine gute Option. Hier gibt es eine große Anzahl an Produkten, aus allen Bereichen des täglichen Lebens. Durch die Möglichkeit der Nutzung der App geht die Bestellung sehr schnell.
Edeka / Bringmeister
Edeka hat einen online Lebensmittellieferdienst Bringmeister
Edeka ist wie REWE ein stark vertretener Supermarkt in Deutschland und somit ist es auch kaum verwunderlich, dass sie einen Lieferservice besitzen. Dieser kann jedoch nicht mit dem von REWE mithalten. Hier hat man eine Auswahl, wie in einem üblichen Edeka, bei dem man seinen Einkauf zusammenstellt, dieser dann verschickt oder selbst abgeholt werden kann. Problematisch ist hierbei, dass nicht alle Edekamärkte mitmachen und es so nur für ein begrenztes Liefergebiet dieses Angebot gibt. Edeka stellt eine Karte zur Verfügung, auf welcher man sehen kann, welche Märkte daran teilnehmen. Es gibt einen Mindestbestellwert von 20,00€. Die Produkte kommen hier meist am nächsten Tag an, es kann jedoch auch am selben Tag geliefert werden. Die Versandkosten sind ortsabhängig und somit kann man pauschal keine Aussage dazu treffen.
Vorteile
Gute Produktauswahl
Lieferzeit
Viele Lieferoptionen
Nachteile
Begrenzte Lieferregionen
Wenig Zahlungsoptionen
Bezahlmethode
Edeka liegt im Vergleich hinter den anderen, da als Bezahlmethode nur Bar, mit EC-Karte, Kreditkarte oder Rechnung geht. Es werden keine Onlinedienste zum Bezahlen unterstützt, welche in der modernen Zeit schon fast ein Muss wären.
Fazit
Wenn man das Warensortiment von Edeka im Vergleich zu REWE vorzieht, hat man hier die größere Auswahl. Doch REWE hat eine weitaus größere Lieferregion als Edeka. Das Problem könnte Edeka schnell beheben, indem sie einfach mehr Märkte anbietet. Auf lange Sicht kann das auch Kunden generieren. Edeka kooperiert zudem mit Bringmeister. Bringmeister wiederrum ist bislang aber nur in Berlin und München verfügbar.
Food.de
Food.de dein Online Supermarkt
Food.de ist in 7 Großstädten und 27 Kreisstädten verfügbar. Beonders hervorheben kann man, dass bei Lieferungen vor 12 Uhr, die Auslieferung noch am selben Tag erfolgt. Man kann aber auch seinen Wunschtermin an folgenden Tagen festlegen. Zur Freude der Umwelt entsteht kein weiterer Verpackungsmüll, weil es Lieferboxen gibt, die vom Boten wieder mitgenommen werden. Ein weiterer großer Vorteile liegt darin, dass es keinen Mindestbestellwert gibt, wie bei den anderen Online-Lieferanten. Es gibt jedoch eine einmalige Liefergebühr von 5,00€.
Vorteile
Same-Day-Delivery möglich
Festlegung eines Wunschterminfenster von 2 Stunden
Kein extra Verpackungsmüll (umwelfreundlich)
Kein Mindestbestellwert
Gute Produktauswahl
Nachteile
Lieferregion, viel vertreten aber nicht alles
einmalige Liefergebühr
Websitedesign nicht sehr modern
Bezahlmethoden
Hier gibt es eine Auswahl an Methoden, ob per Guthaben, was über SOFORT Überweisung aufladbar ist oder durch verschiedenste EC-Karten. Für ausgewählte Kunden ist auch eine Zahlung per Rechnung machbar.
Fazit
In den Städten, in denen food.de vertreten ist, lohnt es sich hierüber einzukaufen, besonders dann, falls man seine Bestellung am selben Tag noch erhalten möchte. Generell ist food.de eine gute Option, da es keinen Mindestbestellwert gibt und somit auch ein kleiner Einkauf möglich ist.
Getnow
GetNow liefert Lebensmittel in 7 Großstäten
Getnow ist leider auch nur begrenzt verfügbar in 7 Großstädten. Von Anfang an war das Versprechen, dass es am selben Tag geliefert wird. Getnow arbeitet mit dem Großhandel METRO zusammen, weshalb die Qualität ziemlich gut bewertet werden kann. Der Kunde hat eine gute Auswahl an Sortiment. Es gibt zudem keinen Mindestbestellwert, aber 4,90€ Liefergebühren. Die Liefergebühren verfallen ab einem Bestellwert von 90,00€ Auch hier kann man sich gewünschte Zeitfenster zur Lieferung wählen, die 2 oder 4-stündig sind.
Vorteile
Kein Mindestbestellwert
Same-Day-Delivery
Großes Sortiment mit guter Qualität
Lieferfenster wählbar
Nachteile
4,90€ Liefergebühren, aber entfällt ab 90,00€ Bestellwert
Verfügbar in 7 Großstädten
Bezahlmethoden
Hier kann man auch mit den gängigen Anbietern bezahlen, wie Mastercard, Visa, SOFORT Überweisung oder PayPal. Auch noch einige mehr, die aber eher unbekannter sind.
Fazit
Getnow lohnt sich den Großstädten, da es eines der größten Sortimente vorweisen kann und zudem eine hervorragende Qualität bietet. Die Lieferung am selben Tag ist ein weiterer großer Pluspunkt. Daher würde ich es denjenigen empfehlen, die in den verfügbaren Gebieten leben. Gleichzeitig ist die Begrenzung auf diese Gebiete aber auch einer der größten Negativpunkte, da leider nur wenige Menschen in den Genuss dieses Anbieters gelangen können.
Real
Neben einen Marktplatz bietet Real auch einen online Lebensmittel Dienst an
Bei real handelt es sich auch um eine große Supermarktkette. Sie besitzt eine große Produktvielfalt und eine gut aufgebaute übersichtliche Website. Des Weiteren kann man beim Einkauf auch Payback Punkte sammeln und alle Artikel des alltäglichen Lebens erwerben. Bei den Lieferorten gibt es keine genauen Aussagen, doch es ist sehr wahrscheinlich deutschlandweit und kann daher sehr gut mit REWE konkurrieren. Die Lieferkosten betragen zwischen 0,00€ bis 7,95€. Sie entfallen ab einem Einkaufswert von 120,00€. Der Mindestbestellwert beträgt hier 40,00€ und es wird am nächsten Tag geliefert.
Vorteile
Gleiches Sortiment online und offline
Lieferregionen in weiten Teilen Deutschlands
Garantiert frische Ware
Rückgaberecht
Pfandrückgabe
Abholung auch im Markt möglich
Nachteile
40,00€ Mindestbestellwert
Keine Same-Day-Delivery
Bis zu 7,95€ Liefergebühr
Lieferung am nächsten Werktag
Bezahlmethoden
Real benutzt die gängigen Bezahlmethoden, wie VISA, Mastercard, AmericanExpress, PayPal oder Rechnung. Somit sollte für jeden eine geeignete Möglichkeit dabei sein.
Fazit
Real ist die wahrscheinlich größte Konkurrenz zu REWE. Bei diesen beiden überwiegt keiner wirklich und es ist eher eigene Präferenz, welche man benutzt. Pfandrückgabe ist ein wichtiger Punkt für viele – dies ist hier möglich. Als einzigartig lässt sich herausstellen, dass Real ein Rückgaberecht gewährt, falls man je falsch bestellt hat.
Durstexpress
Liefert nur Getränke, dafür die ist die Auswahl gigantisch
Durstexpress ist kein Lebensmittellieferant, jedoch liefert er Getränke. Diesen wollten wir als Letztes vorstellen, da er nur einen Lebensmittelsektor bedient, aber in diesem sehr stark aufgestellt ist. Es gibt eine riesige Auswahl an Getränken jeglicher Art. Die Website ist user-freundlich aufgebaut und man kann durch Filter gezielt seine gesuchten Getränke finden. Es gibt eine kostenfreie Lieferung und dies sogar innerhalb von 120 Minuten. Die Bestellzeiten sind dabei zwischen 8:00 und 21:00Uhr von Montag bis Samstag wählbar. Bei einem Getränkeanbieter gibt es natürlich auch eine Pfandrückgabe. Das einzige Problem ist, dass es nur in 13 Städten verfügbar ist.
Vorteile
Sehr große Produktauswahl
user-freundliche Website
Kostenfreie Lieferung
Lieferung innerhalb von 120 Minuten
Pfandrückgabe
Nachteile
Begrenzte Lieferregionen
Bezahlmethoden
Durstexpress ist sehr kundenfreundlich, da man mit Visa, Mastercard, PayPal, SOFORT Überweisung oder Lastschrift zahlen kann.
Fazit
Es lohnt sich, wenn man nur Getränke benötigt, da die meisten anderen Dienste für Getränke einen Aufschlag verlangen. Außerdem ist die kurze Lieferzeit perfekt für jede spontane Party. Es ist schade, dass die Lieferregionen so begrenzt sind. Das wird sich hoffentlich noch ändern.
Fazit: Lohnt es sich Lebensmittel oder Getränke online zu bestellen?
Genügend Angebote sind dafür auf jeden Fall gegeben und man sollte entscheiden, ob es sich für einen lohnt oder nicht. Real und REWE sind eher geeignet für Kunden, die nicht in einer Großstand wohnen, da diese beiden weitläufige Liefergebiete besitzen. Die anderen Services sind wahrscheinlich teils besser, aber leider nur begrenzt verfügbar, weshalb man auf sie zurückkommen sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Für eine reine Getränkelieferung ist Durstexpress am besten. Sollte Durstexpress sie nicht beliefern, kann man Getränke bei den meisten Anbietern einfach dazu bestellen, oft mit einem kleinen Aufpreis verbunden. Die Supermarktketten haben ihre Angebote 1 zu 1 im Internet umgesetzt und somit eine große Vielfalt an Produkten. Drogerieartikel sind auch erhältlich, auch die liebsten Vierbeiner werden nicht vergessen. Es ist auf jeden Fall gut, wenn man Zeit für den Einkauf sparen will. Gerade ältere oder kranke Menschen müssen nicht mehr schwere Taschen tragen und sind versorgt. Das allerdings wohl größere Problem ist der Mindestbestellwert. Wenn man mal nicht so viel benötigt oder ausgeben kann, ist dies eindeutig als Nachteil zu werten. Letztendlich sollte man dann entscheiden, ob einem der Online-Einkauf mit den leicht erhöhten Liefergebühr es wert ist. Gerade für ältere Menschen sind Online-Lieferdienste ein unterstützendes Angebot in ihrem Alltag. Aber für diese Zielgruppe ist der Zugang übers Internet meist eher schwierig. Grund genug für viele Lieferanten zukünftig auf die einfache Bedienbarkeit und Nutzung ihrer Webseiten zu achten.
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