Artikel 13: Uploadfilter erklärt

Meine Meinung zu Artikel 13 und Uploadfiltern ist bekannt. Wer sich etwas im Internet bewegt, der hat vielleicht das Thema mitbekommen. Allerdings ist es so, dass es sicher noch einige gibt, die nicht wissen, was auf sie zukommt. „Huch“ – plötzlich ist da ein Internet, welches gar nicht mehr so schön ist wie früher. Große Überraschung dann. Falls ihr solche Leute kennt, dann weist sie doch mal auf das Video von Alexander Lehmann hin. Der hat sich in den vergangenen Jahren sehr oft mit guten Erklärbärvideos für netzpolitische Themen einen Namen gemacht und auch die vier Minuten zum Uploadfilter sind sehenswert für Internetnutzer, die bislang vielleicht keinen Schimmer haben, was da auf uns zukommt.

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Video-Link: https://youtu.be/X9SVf57ii1w

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HUAWEI Y7 2019: Einsteiger-Smartphone mit ganz viel Display

HUAWEI Y7 2019 auf der WMC vorgestellt

Noch mehr Neues vom aufstrebenden Mobile-Spezialisten Huawei zum MWC 2019 in Barcelona: Der Tech-Riese aus Fernost präsentiert die neueste Auflage seines populären Einsteiger-Smartphones das HUAWEI Y7 2019. Das Smartphone will insbesondere die junge Generation mit einem großen Display und einer intelligenten Kamera überzeugen.

Vielfältige Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung

Das Display des HUAWEI Y7  kommt mit einem 6,26 Zoll (15,9 cm) und einer Auflösung von 1520 x 720 Pixeln und bietet damit viel Platz für Filme sowie Spiele und unterstützt den Split- Screen Modus.

Die Hauptkamera arbeitet mit einer Auflösung von 13 MP + 2 MP (Megapixel) und F1.8 + F2.4 Blenden. Intelligente Einstellungen, wie etwa der „Blende“-Modus für künstlerische Bokeh-Effekte. Die 8 MP-Frontkamera mit einer F2.0-Blende sorgt für tolle Selbstporträts.

Huawei Y7 2019 mit 4000mAh-Akku

Für eine gute Stromversorgung sorgt ein großer 4000mAh-Akku. Zusammen mit der intelligenten Leistungsverwaltung bietet das HUAWEI Y7 2019 die gewünschte Flexibilität, um den ganzen Tag mit Medien und Social Media zu verbringen.

Die Energieverwaltung sorgt für eine lange Laufzeit und optimiert je nach Einstellung des Smartphones Leistung, Energieverbrauch oder einen ausbalancierten Mix aus beidem.

Neues HUAWEI Y7 2019 in vielen verschiedenen Farben

Ein Blick in den Maschinenraum

• Qualcomm Snapdragon 450 (ARM Cortex A 53, 1,8 GHz)
• 3 GB RAM und 32 GB ROM, erweiterbar via microSD-
Speicherkarte um bis zu 512 GB
• Fingerabdrucksensor zur Geräteentsperrung
• Dual-SIM-Funktion zur praktischen Nutzung von zwei
SIM-Karten

Preis und Verfügbarkeit HUAWEI Y7 2019

Das HUAWEI Y7 2019 ist in den Farben Midnight Black, Aurora Blue und Coral Red ab dem 25. Februar 2019 zu einer unverbindliche Preisempfehlung von 199,- Euro erhältlich.

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Samsung Galaxy S10 vs S9: Welches Modell jetzt kaufen?

Die neuen Oberklasse-Smartphones Samsung Galaxy S10, S10+ und S10e kosten zum Start bis zu 1599 Euro. Dafür ist das S9 und S9+ stark im Preis gefallen. Lohnt sich jetzt der Vorgänger?

Samsung hat zum MWC seine neuen Flaggschiff-Modelle S10 und S10+ (Hands-On) vorgestellt, die ab sofort vorbestellbar sind. Erstmals gibt es dieses Jahr mit dem S10e auch eine Art Budget-Variante der S-Klasse. Wobei man bei einem Startpreis von 749 Euro eigentlich kaum von Budget sprechen kann. Das S10 kostet in der günstigsten Variante mit 128 GByte 899 Euro, in der Version mit 256 GByte will Samsung mit 1149 Euro ganze 250 Euro mehr. Das S10+ mit 128 GByte Speicher kostet 999 Euro. Für mehr Speicher wird es richtig teuer. Das S10+ mit 512 GByte Speicher kostet 1249 Euro, das S10+ mit 1 TByte Speicher und 12 GByte RAM 1599 Euro. Diese heftigen Aufpreise für mehr Speicher sind verwunderlich, halten sich die Mehrkosten für Samsung doch in Grenzen. Auch für den Käufer lohnen sich die teureren Modelle mit mehr Speicher nur im Einzelfall. Schließlich bieten die Geräte einen Slot für Micro-SD-Karten. Diese erweitern den Speicher für derzeit etwa 140 Euro für eine entsprechende Speicherkarte um bis zu 512 GByte.

Im Vergleich zu diesen Preisen sind die Vorgänger geradezu günstig. Aktuell kostet das S9 (Testbericht) in der Variante mit 64 GByte Speicher 465 Euro, mit 256 GByte Speicher 611 Euro. Das S9 Plus (Testbericht) kostet mit 64 GByte Speicher 559 Euro, mit 256 GByte Speicher 699 Euro. Wir vergleichen die Spezifikationen der Generationen, verraten, ob sich die S9/S9+ jetzt noch lohnen und geben einen Ausblick auf den Preisverfall der aktuellen Geräte-Generation.

Egal ob S9/S9+ oder S10/S10+ – die Displays der Samsung-Geräte sind erstklassig. Außer beim S10e bieten sie alle 1440 Pixel in der Breite, die Pixelanzahl in der Länge variiert zwischen den Generationen, da das Display bei der S10-Reihe etwas gewachsen ist. Lediglich das S10e bietet mit 2230 × 1080 Pixel eine geringere Auflösung. Im Hands-On gefiel es uns dennoch sehr gut, die Auflösung ist für die alltägliche Verwendung absolut ausreichend.

Die S9-Reihe verzichtet genauso auf eine Notch wie die S10-Reihe. Während allerdings bei den S9 am oberen Rand ein Balken das Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis (Screen-to-body-ratio) verschlechtert, schließt bei den S10 das Display an der oberen Kante ab. Für die Frontkamera hat Samsung ein Loch in das Display gefräst. Wir finden das ist eine gute Lösung.

Lediglich beim S10+ geht Samsung einen Schritt zu weit. Dort ist das Loch deutlich breiter, damit eine zweite Kamera darin Platz findet. Diese ist jedoch keine Weitwinkellinse, sondern soll für den Unschärfeeffekt in im Hintergrund sorgen. Dass eine zweite Kamera dafür gar nicht unbedingt nötig ist, beweist Google bei seinen Pixel-Geräten. Sie kommen mit je nur einer Kamera auf Front- sowie Rückseite und erzeugen dennoch fantastische Bokeh-Effekte.

Das S9 bietet eine einzige Kamera auf der Rückseite, das S9+ und das S10e eine zweite Kamera mit 2-fach optischem Zoom. Beim S10 und S10+ verbaut Samsung eine zusätzliche Weitwinkellinse. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass eine Weitwinkellinse im täglichen Einsatz fast mehr Sinn macht als die Tele-Kamera. Häufig möchte man, dass mehr auf das Bild passt als mit der Standardbrennweite. Wer also ein Samsung-Smartphone mit Weitwinkelkamera möchte, für den führt fast kein Weg am S10 oder S10+ vorbei.

Samsung setzt beim S10+ erstmals auf eine Keramikrückseite. Uns gefiel sie im ausführlichen Hands-On des Samsung Galaxy S10+ nicht besonders, fühlt sie sich doch stark nach Kunststoff an und zeigt Fingerabdrücke. Allerdings sind wir mit unserer Meinung in der Minderheit, den meisten Testern gefällt das Material. Egal ob Glas oder Kunststoff, bezüglich der Verarbeitung sind die Geräte alle topp. Als Premium-Feature sind sie allesamt staub- und wasserdicht nach IP68.

In der S9-Reihe taktet für den deutschen Markt der Exynos 9810, in der S10-Reihe sein Nachfolger der Exynos 9820. Der RAM reicht je nach Modell von 4 bis 12 GByte, sollte aber auch in seiner kleinsten Ausführung keinen Flaschenhals darstellen. Das Topmodell mit S10+ mit 12 GByte RAM kommt auf einen Antutu-Score von 326.000 Punkten und würde sich damit aktuell auf den ersten Platz schieben. Allerdings wohl nicht lange. Denn der Antutu-Score des Xiaomi Mi 9 (Ratgeber) soll 388.000 Punkte betragen. Das S9+ mit 6 GByte RAM landet mit etwa 250.000 Punkten auf Platz 22, das S9 mit 4 GByte RAM belegt mit 247.000 Punkten Platz 23.

Die Akkukapazitäten reichen von 3000 mAh beim S9 bis zu 4100 mAh beim S10+. Auch wenn das S10+ das größte Display besitzt, sollte sein Akku den Nutzer problemlos über den Tag bringen. Außerdem gehen wir davon aus, dass der neue Exynos 9820 energieeffizienter ist als sein Vorgänger. Denn sowohl beim S9 (Testbericht), als auch beim S9 Plus (Testbericht) waren wir von den Akkulaufzeiten enttäuscht.

In der S10-Reihe verbaut Samsung erstmals einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor hinter dem Display, die S9-Reihe setzt auf den bewährten Sensor auf der Rückseite. Beim Ausprobieren funktionierte der Sensor hinter dem Glas gut, allerdings dauerte ein Entsperrvorgang bis zu zwei Sekunden. Das geht beim konventionellen Sensor schneller.

Anhand der Preisentwicklung der Modelle S9 und S9+ geben wir eine Prognose zur Preisentwicklung der aktuellen Reihe ab. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich so relativ genau der Preisverfall voraussagen lässt. So kostete das S9 mit 64 GByte zur Markteinführung 849 Euro. Nur einen Monat später kostete es schon nur noch 750 Euro. Drei Monate nach Markteinführung fiel der Preis auf 580 Euro.

Wir gehen also davon aus, dass das S10 mit 128 GByte, welches für Vorbesteller 899 Euro kostet, nach einem Monat für unter 800 Euro den Besitzer wechselt. Nach drei Monaten könnte sein Preis auf gut 600 Euro fallen.

Samsung dreht bei den S10-Modellen gehörig an der Preisschraube, gerade wenn es etwas mehr Speicher sein soll. Doch Samsung ist bekannt dafür, dass ihre Geräte in den ersten Wochen und Monaten massiv an Wert verlieren. Deswegen sollten nur absolute Hardcore-Fans vorbestellen, selbst wenn Samsung derzeit die Galaxy Buds (UVP 149 Euro) mit drauflegt. Wer drei Monate wartet, kann sich richtig viel Geld sparen. Wer jetzt auf die Auslaufmodelle der S9-Reihe setzt, macht im Grunde nichts falsch. Sie bieten alles, was man von einem modernen Smartphone erwartet und zusätzlich einen fairen Preis.

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Gratis-iPad zum Stromtarif: Lohnt sich das?

Zahlreiche Energieanbieter werben mit günstigen Tarifen und Prämien für Neukunden. Wir klären, ob sich die augenscheinlichen Schnäppchen tatsächlich lohnen.

Im Zuge persönlicher Recherchen nach günstigen Strom- und Gastarifen stolperten wir über zahlreiche verlockende Angebote. Wechselwillige Kunden winkt eine Kostenersparnis; Neukunden zusätzlich eine Prämie in Form von Smartphones, Tablets, Fernsehern oder Drohnen – 24 Monate Yello Strom, iPad gratis.

Das wollen wir genau wissen und haben etliche Tarife in ein Excel-Sheet gepackt. Wo landen Kunden nach 24 Monaten? Gibt es tatsächlich die Chance auf ein gutes Schnäppchen, oder handelt es sich bei diesen Angeboten um nichts anderes als überteuerte Kredite? Das Ergebnis ist ernüchternd. Es ist wie immer: Niemand hat etwas zu verschenken. Und in fast allen Fällen zahlt man sogar kräftig drauf. Nur wenige Angebote sind ein wirklich guter Deal.

Die Kosten holen sich die Energielieferanten mit Hilfe erhöhter monatlicher Grundpreise zurück. In einigen Fällen steigt sogar der Arbeitspreis pro verbrauchter kWh. Damit ist der Prämien-Kauf noch unberechenbarer. Wer viel verbraucht, wird nicht belohnt, sondern zahlt im Zweifel noch drauf.

Für die Beispielrechnung nutzen wir einen Jahresverbrauch von 5500 kWh, das entspricht etwa dem Verbrauch einer vierköpfigen Familie. Tarife mit Prämien haben in der Regel eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten, daher legen wir diese Laufzeit im Rechenbeispiel auch für den Tarif ohne Prämie zugrunde.

Beim Anbieter Sparstrom kommt der Verbraucher im Tarif ohne Prämie auf einen Gesamtpreis von 3217,98 Euro über zwei Jahre. Das entspricht einem monatlichen Abschlag von 134,08 Euro. Die angebotenen Prämien sind vielfältig und locken mit augenscheinlich niedrigen Preisen. Zur Auswahl stehen Beamer, Kopfhörer, Smartwatches, Computer, Haushaltsgeräte, Konsolen, Drohnen und Verschiedenes mehr. Wir entscheiden uns im Rechenbeispiel für die Drohne DJI Mavic Air (Drohnenvergleich). Laut Preisvergleich gibt es diese ab 665,28 Euro.

Bei Sparstrom stehen nun fünf verschiedene Tarife zur Auswahl. Der Arbeitspreis pro verbrauchter kWh ist bei allen Tarifen identisch. Was sich ändert, sind die monatlichen Grundkosten und die Einmalzahlung für die Drohne. Im Tarif Top 30 liegt die Grundgebühr bei stattlichen 42,67 Euro – dafür beträgt die Zuzahlung bei gerade einmal 4,95 Euro. Im Tarif Sparstrom entspricht die Grundgebühr den Kosten ohne Prämie (12,67 Euro) – dafür steigt die Einmalzahlung auf 697,82 Euro. Das sind immerhin knappe 32 Euro mehr, als wir als günstigstes Angebot im Preisvergleich ermittelt haben. Beim Tarif Top 30 liegen die Mehrkosten sogar bei fast 60 Euro. Egal welchen Tarif wir durchrechnen, letztlich zahlt man im Vergleich zum Kauf per Preisvergleich und zum Tarif ohne Prämie immer zwischen 15 und knapp 60 Euro mehr.

Bei den meisten anderen Prämien sieht es sehr ähnlich aus. Eine Ausnahme ist überraschenderweise das gerade erst auf den Markt gekommene Flagship-Smartphone Samsung Galaxy S10+ (Testbericht).

Im Tarif Top 50 liegt die Einmalzahlung für die 512-GByte-Version bei 4,95 Euro. Dafür steigt die monatliche Grundgebühr auf satte 62,67 Euro. Berechnet auf 24 Monate kommt das Smartphone auf 1204 Euro und ist somit knapp 43 Euro unter dem aktuell günstigsten Angebot. (1247,90 Euro). Wer sich gegen eine erhöhte Monatsgebühr entscheidet (Tarif Sparstrom 24), zahlt für das S10+ einen Preis von 1184,53 Euro. Das entspricht einer Einsparung von knapp 81 Euro oder 6,5 Prozent. Da das S10+ allerdings gerade erst vorgestellt wurde, ist anzunehmen, dass der Marktpreis in den nächsten Wochen sinken wird – dann dreht sich das Bild.

Deutlich schlechter sind die Konditionen bei Yello Strom. Dieser Anbieter erhöht bei Abschluss eines Vertrages mit Prämie nicht nur die monatliche Grundgebühr, sondern schlägt zusätzlich auf den Arbeitspreis auf (26,1 Cent/kWh statt 23,41 Cent/kWh).

Wer sich für den Tarif ohne Prämie entscheidet, zahlt für 24 Monate insgesamt 2940,38 Euro. Das entspricht einem monatlichen Abschlag von knapp 123 Euro. Nimmt man beispielsweise ein Huawei P20 (Zubehör) mit 128 GByte Speicher dazu, zahlt man fast 150 Euro pro Monat. Über Vertragslaufzeit entspricht das einem Mehrpreis von knapp 647 Euro. Ein Blick auf den Preisvergleich zeigt, dass das Smartphone bereits ab etwa 407 Euro erhältlich ist. Wer bei dieser „Prämie“ zuschlägt, zahlt 240 Euro mehr als im freien Handel.

Diese Rechnung gilt allerdings nur beim geplanten Jahresverbrauch von 5500 kWh. Wer in den zwei Jahren 1000 kWh mehr verbraucht, zahlt wegen des erhöhten Arbeitspreises sogar über 500 Euro mehr. Entsprechend billiger wird es aber, wenn man weniger Strom braucht: Nur wer einen sehr niedrigen Jahresverbrauch hat, kann bei Yello sparen. Bei einem Jahresverbrauch von 1500 kWh ist das Huawei P20 um 20 Euro günstiger als im Preisvergleich; beim Surface Go sind fast 56 Euro Ersparnis möglich.

Verbraucher, die viel Strom beziehen, zahlen exakt dieselben Preise (Grundgebühr und Arbeitspreis) wie Kleinabnehmer. Einen Mengenrabatt für höheren Verbrauch gibt es nicht. Somit sind Prämien für Singles deutlich interessanter als für Familien.

Für die Beispielrechnung bei Gas-Tarifen nutzen wir einen Jahresverbrauch von 30000 kWh, das entspricht etwa dem Verbrauch eines Einfamilienhauses. Um Preise seriös vergleichen zu können, legen wir auch hier für Tarife mit und ohne Prämie eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten zugrunde.

Beim Anbieter Sparstrom gibt es auch Angebote für Gas. Wie bei den Stromtarifen stehen auch hier verschiedene Tarifmodelle zur Auswahl. Wer sich für eine Prämie entscheidet, hat die Wahl zwischen hohen Fixkosten oder einer hohen Einmalzahlung.

Ohne Prämie beträgt der monatliche Abschlag knapp 132 Euro. Im Rechenbeispiel wählen wir als Prämie die Smartwatch Samsung Galaxy Watch (Testbericht) mit LTE und einem Gehäusedurchmesser von 46mm aus. Diese kostet laut Preisvergleich 355 Euro.

Wer sich für den Tarif Top 15 mit einer Grundgebühr von 8,40 Euro und einer Einmalzahlung von 4,95 Euro entscheidet, zahlt bei Sparstrom 9 Euro mehr. Wer sich allerdings für den Tarif Sparstrom Gas ohne erhöhte monatliche Kosten entscheidet, muss zwar einmalig 319 Euro bezahlen, spart aber insgesamt 36 Euro. Dass es sich tatsächlich lohnt, jeden einzelnen Tarif zu überprüfen, zeigt die Preisgestaltung beim Tarif Top 10. Die Grundgebühr von 18,40 Euro pro Monat und eine Einmalzahlung von knapp 60 Euro ergeben insgesamt sogar eine Ersparnis von 55 Euro. Ein Blick auf die Preisentwicklung der Galaxy Watch zeigt, dass der Sparstrom-Preis selbst den bisherigen Bestpreis (338 Euro) schlägt.

Beim Konkurrenten Yello liegen die monatlichen Gaskosten im Tarif ohne Prämie bei knapp 142 Euro und somit 10 Euro höher als beim Mitbewerber Sparstrom (132 Euro). Immerhin erhöht sich bei Yello nur der monatliche Fix-Preis (29,93 Euro statt 11,60 Euro), nicht aber der Arbeitspreis für die verbrauchten kWh (5,21 Cent/kWh).

Wer sich für eine der angebotenen Prämien entscheidet, sollte sehr genau nachrechnen. Die Mehrkosten gegenüber dem Marktpreis sind von Prämie zu Prämie sehr unterschiedlich.

Die Sony Playstation 4 Pro (Testbericht) mit Spiderman kostet laut Preisvergleich 435 Euro. Wer die Konsole bei Yello als Prämie wählt, zahlt lediglich knapp 6 Euro mehr. Wer sich stattdessen für ein Microsoft Surface Go (Testbericht) mit 64 GByte entscheidet, zahlt schon knapp 70 Euro mehr als beim Einzelkauf. Bei der Wahl des Smartphones Samsung Galaxy S8 (Testbericht) mit 64 GByte liegen die Mehrkosten bei satten 120 Euro.

Wer auf der Suche nach einem neuen Energieanbieter ist, sollte sich nicht von irgendwelchen Prämien blenden lassen. Gratis-Geschenke gibt es bei keinem der Angebote.

Wer neben dem Strom- oder Gasanbieterwechsel Interesse an einem technischen Gerät hat, kann in manchen Fällen immerhin einen Teil der Kosten einsparen. Damit das funktioniert, muss allerdings jeder einzelne Tarif nachgerechnet und anhand des Preisvergleichs überprüft werden. Wer nicht aufpasst, zahlt sonst mehr als nötig.

Wovon wir abraten, sind Prämien-Tarife mit erhöhten monatlichen Kosten und höheren Arbeitskosten. Der tatsächliche Aufpreis hängt dann vom Verbrauch ab. Im Extremfall kosten die Prämien dann ganz schnell doppelt so viel wie im freien Handel.

Übrigens: Natürlich haben wir mit Hilfe des Tarifvergleichs von Verivox auch ermittelt, wie viel der günstigste Anbieter am gleichen Ort ohne Prämienverfügbarkeit verlangen würde – die maximale Ersparnis beträgt etwa einen Euro im Monat und ist somit fast zu vernachlässigen.

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