Samsung Galaxy S8 und Galaxy Note8 beherrschen nun YouTube HDR

Beim Galaxy S8 oder Galaxy Note8 hatten ein paar wenige moniert, dass Samsung kein 4k-Display einsetzt. Für denn Alltag wäre der Nutzen allenfalls in der GearVR vorhanden, ansonsten aber nicht zu sehen. Interessanter, da eher erkennbar ist dagegen die Fähigkeit, HDR-Inhalten entsprechend wiedergeben zu können.

Zwar kommen sowohl das Galaxy S8 und S8+ als auch das Galaxy Note8 mit einem entsprechenden HDR-Display, das Problem ist aber viel eher, entsprechende Inhalte auch auf das Display zu bekommen. Seit dem jüngsten Update der YouTube-App ist allerdings eine wichtige Quelle hinzugekommen.

Mit dem neuesten Update der YouTube-App (auf 12.34.55) wird auf dem Galaxy S8, S8+ und – sofern man schon ein Note8 nutzen kann – Galaxy Note8 HDR auf YouTube ermöglicht. HDR im Bewegtbild bedeutet vereinfacht, dass Helligkeitsspitzen besser dargestellt werden können und insgesamt die Dynamikabstufung im Bild eine andere ist. Mit YouTube kommt nach Netflix ein weiterer großer Name als (mobile) Quelle für HDR-Inhalte hinzu, wobei die Menge an brauchbarem HDR-Content noch überschaubar ist. Als Beispiel lieferte YouTube zum HDR-Launch eine kurze Playlist, aber auch andere Titel sind zu finden. Das Ergebnis ist, sofern man weiß worauf man achten muss, beeindruckend. Tatsächlich sehe ich OLED-Displays bei derartigen Inhalten häufig ohnehin schon als Erlebnis, HDR als Zugabe ist allerdings … nett.

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via Phonearena

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Alldocube X5: 130-Euro-Tablet mit LTE und Full HD im Test

Aktuell bekommt man das 8-Zoll-Android-Tablet Alldocube X5 für knapp 130 Euro in einem bekannten China-Shop. Zur Ausstattung gehören unter anderem LTE, ein 8 Zoll großes Full-HD-Display, eine 13-Megapixel-Kamera und ein Octa-Core-Prozessor. Wer auf der Suche nach einem günstigen und kompakten Tablet mit mobilem Internetzugang ist, der sollte auf jeden Fall einen Blick in unseren Test werfen.

Beim Alldocube X5 kommt viel Metall zum Einsatz: Der größte Teil des Rahmens und die Rückseite sind aus Aluminium. Hinten gibt es oben und unten jeweils schmale Kunststoffelemente. Das am oberen Rand ist abnehmbar und bringt die SIM-Karten-Slots und den microSD-Karten-Steckplatz zum Vorschein. Die Hauptkamera nebst Blitz sitzt auf der Rückseite weit oben, die Frontkamera vorderseitig oberhalb des Bildschirms.

Am unteren Rand ist der Lautsprecher untergebracht, oben ein microUSB-Anschluss und ein Kopfhörereingang. Der Power-Button sitzt auf der rechten Seite oberhalb der Lautstärkewippe. Haptische Android-Buttons unterhalb des Displays hat das X5 nicht, der Hersteller setzt auf On-Screen-Tasten. Das X5 ist überraschend gut verarbeitet und macht dank der verwendeten Materialien auch haptisch was her. Die Abmessungen des Tablets betragen 21,4 × 12,7 × 0,9 Millimeter bei einem Gewicht von knapp 600 Gramm.

Das 8 Zoll große IPS-Display des Alldocube X5 löst 1920 × 1200 Pixel auf. Angetrieben wird das Tablet von einem Mediatek-Octa-Core-Prozessor mit einem Maximaltakt von 1,5 GHz (MTK8783), der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß. Zur Erweiterung des 32 GByte großen internen Speichers hat das Gerät einen microSD-Karten-Slot. Außerdem gibt es zwei SIM-Kartenslots für die Nutzung von mobilem Internet und zum Telefonieren. Zwar unterstützt das X5 auch LTE, allerdings nicht Band 20. Ins WLAN geht das Gerät nach 802.11 a, b, g und n.

Die Hauptkamera des Tablets kommt mit Blitz, Autofokus und einer Auflösung von 13 Megapixeln, vorne gibt es 0,3 Megapixel – also VGA-Auflösung. Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3800 mAh. Neben Bluetooth gehört noch GPS zur Ausstattung des Alldocube X5.

Beim Bildschirm des X5 handelt es sich um ein IPS-Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 8 Zoll und einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln – dementsprechend fehlt es dem Display also nicht an Schärfe. Blickwinkelstabilität und Farbwiedergabe sind zufriedenstellend, die maximale Helligkeit allerdings etwas schwach. Das Tablet ist nicht gerade für den Einsatz in Sonnenlicht prädestiniert. Auf Eingaben reagiert der Bildschirm gut.

Viel mehr als einigermaßen brauchbare Schnappschüsse darf man – wie oft bei Tablet-Kameras – nicht erwarten. Wir waren jedoch sogar positiv überrascht, haben eine deutlich schlechtere Qualität in Anbetracht des Preises erwartet. Zwar wirken die Aufnahmen farblos, bieten jedoch meist eine zufriedenstellende Schärfe und lichten auch Details akzeptabel ab. Die Frontkamera mit ihren 0,3 Megapixel hingegen genügt zwar für Videotelefonie, nicht hingegen für ansehnliche Selfies.

Das Alldocube X5 zeigt im Betrieb eine ordentliche Leistung. Der verbaute Octa-Core-Prozessor und der 3 GByte große Arbeitsspeicher bringen genug Power für ein flüssiges System, Multitasking mit vielen gleichzeitig geöffneten Apps und für das ein oder andere Spielchen. Im AnTuTu-Benchmark zeigt sich die gute Performance mit ordentlichen 44123 Punkten. An die Akkulaufzeit darf der Nutzer keine zu hohen Erwartungen haben, der Hersteller selbst verspricht nur bis zu vier Stunden beim Schauen von Videos. Das haben wir im Test allerdings problemlos erreicht, abhängig von Helligkeitseinstellung und aktivierten Konnektitvitäts-Features waren bis zu sechs Stunden Screen-on-Time erreicht.

Das fehlende Band 20 hat sich im Test nicht größer negativ ausgewirkt. Wo sonst LTE-Empfang ist, gab es zwar ab und an kein 4G, in der Regel aber zumindest UMTS mit ausreichender Geschwindigkeit zur Nutzung des mobilen Internets. Die Sprachqualität beim Telefonieren – wenn sich auch bei der Größe des Gerätes eher ein Headset anbietet – ist zufriedenstellend. Der Lautsprecher klingt für ein günstiges Tablet gut und bringt auch eine ordentliche Lautstärke. Allerdings ist er etwas ungünstig platziert: Das Tablet im Querformat haltend muss der Nutzer aufpassen, dass er den Speaker nicht mit der Handinnenfläche verdeckt.

Als Betriebssystem kommt Android 7.0 zum Einsatz. Wie es mit zukünftigen Updates aussieht, ist nicht bekannt. Der installierte Google-Sicherheitspatch ist mit seinem Erscheinungsdatum 5. November 2016 schon längst veraltet. Der Hersteller bietet dem Käufer ein Android ohne optische und mit nur wenigen softwareseitigen Änderungen. Dabei handelt es sich in erster Linie um den Menüpunkt „Gesture wakeup“. Dort gibt es verschiedenen Optionen, um das Gerät aus dem Standby zu holen: mit Doppelklick, Swipe-Gesten oder durch das Zeichnen eines Buchstaben. Bei all diesen Aktionen kann auch auf Wunsch eine beliebige App gestartet werden.

Schon
beim Preis von 220 Eurogibt es für das Alldocube X5 keine Konkurrenz bei namhaften Herstellern, zumindest nicht mit einigermaßen aktuellem Android, SIM-Karten-Slot und Full-HD-Display. Der aktuelle Preis
von 130 Euro bei einer Sonderaktiondes China-Shops Gear Best hingegen ist richtig top – viel besser geht es in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Für etwas mehr als 100 Euro bekommt der Käufer ein Gerät mit gutem Display, ordentlicher Performance, einem noch halbwegs aktuellen Betriebssystem und mobilem Internet und Telefoniefunktion.

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Instar IN-8015: schwenkbare IP-Cam mit Full HD im Test

Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.

Die IN-8015 steckt in einem gut verarbeiteten und stabil wirkendem Kunststoffgehäuse. Das Objektiv wird umrahmt von 10 Infrarot-LEDs, einem Helligkeitssensor und einem Infrarot-Bewegungsmelder. Hinten befinden sich zwei Lautsprecher, ein Mikrofon sitzt vorne am unteren Rand des Gehäuses. Neben einem Antennenanschluss für den WLAN-Betrieb gibt es auf der Rückseite einen Ethernetanschluss und einen Eingang für externe Alarmsensoren, die sich zusammen mit der IN-8015 nutzen lassen. Außerdem findet sich dort noch ein Audioausgang. Unten sind zwei Aussparungen zur Befestigung mit Schrauben, mittig sitzt ein Gewinde für eine im Lieferumfang befindliche Wandhalterung.

Wie schon erwähnt, gehören 10 Infrarot-LEDs, ein Helligkeitssensor und ein Infrarot-Bewegungsmelder zur Ausstattung der IN-8015. Das 4,3-Millimeter-Weitwinkelobjektiv hat einen Blickwinkel von 90 Grad. Die maximale Auflösung von Bildern und Videos beträgt 1920 × 1080 Pixel. Mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher kann die IN-8015 auch als Gegensprechanlage genutzt werden.

Was das Thema Sicherheit und Datenschutz bei Nutzung der Instar Cloud angeht, verspricht das Unternehmen sichere Verwahrung im eigenen Rechenzentrum und HTTPS- und FTPS-Verschlüsselung bei der Übertragung. Alle genutzten Server (für P2P, DDNS, Email und Cloud) stehen eigenen Aussagen zufolge in Deutschland und gewährleisten laut Instar somit die Datensicherheit.

Die IN-8015 fällt in unserer Testreihe von Cloud-basierten Kameras ein wenig aus dem Rahmen. Die Möglichkeit Videos online abzuspeichern ist nämlich optional, und nicht eines der Kernfeatures, wie bei den bislang von uns getesteten Kameras. Gerade diesbezüglich ist die IN-8015 jedoch recht interessant, weil die damit verbundenen Kosten überschaubar sind und kein monatliches Abo nötig ist. Für knapp 30 Euro bekommt der Kunde für 1 Jahr 10 GByte Cloudspeicher in Form eines Gutscheins.

Was den Funktionsumfang der IN-8015 angeht, gibt es Softwareseitige und Hardwareseitige (passiver Infrarot-Wärmesensor) Bewegungserkennung. Dank Geräuscherkennung kann die IN-8015 auch als Babyphone herhalten. Innerhalb des überwachten Bereichs können Zonen definiert werden, um nur in bestimmten Bereichen die Bewegungserkennung zu aktivieren. Im Falle eines Alarms können Videos auf Wunsch auf SD-Karte, per FTP oder in der Cloud abgespeichert werden. Dazu gibt es Pushmitteilungen auf dem Handy und/oder E-Mails inklusive Bilder des Geschehens. Die aufgenommenen Videos können jederzeit betrachtet und heruntergeladen werden.

Die IN-8015 ist horizontal und vertikal schwenkbar, innerhalb des Livebildes kann der Besitzer also den kompletten Raum abfahren. Praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich mehrere Positionen abspeichern lassen, die dann auf Knopfdruck automatisch angefahren werden.

Zur Bedienung der WLAN-Kamera gibt es eine App für Android und iOS und eine Weboberfläche. Zur Einrichtung und zur Konfiguration dient Letztere, die Mobile-App ist vor allem für die Überwachung von unterwegs und das ein- und ausschalten der Sicherheitsfeatures zuständig. Während das Setup der IN-8015 mit dem Webinterface schnell erledigt ist, zeigt sich die weitere Bedienung und Konfiguration erst einmal nicht besonders intuitiv. Erst herumprobieren oder einen Blick in die ausführliche Onlineanleitung werfen bringt so nach und nach Licht ins Dunkel.

Beispielsweise sind die Buttons innerhalb der Smartphone-App (z. B. zum Aktivieren von Geräusch- oder Bewegungserkennung) alles andere als selbsterklärend, die Bedeutung liefert aber die Hilfe innerhalb des Programms, wo die Schaltflächen beschrieben sind. Auch das Webinterface mussten wir erst eine Weile erkunden, bis wir uns bei Bedienung und Konfiguration einigermaßen sicher fühlten. Aber auch hier gibt es ausführliche Unterstützung in Form von Hilfetexten innerhalb fast jeden Bereichs.

Was Bildqualität und Performance angeht, hat uns die IN-8015 sehr gut gefallen. Positiv fielen uns dabei vor allem die geringe Latenz beim Livebild und die flüssigen Kamerafahrten auf. Was die Bildqualität angeht, gibt es innerhalb des Webinterface Einstellungsmöglichkeiten für Farbton, Helligkeit, Bildsättigung & Co., aber auch für Auflösung, Kompression und Bitrate der aufgenommenen Videos. Alles in allem lieferte die IN-8015 das bislang beste Bild in unserer Testreihe. Was Bewegungserkennung, Geräuscherkennung und die Nutzung als Gegensprechanlage angeht, machte die IN-8015 in unserem Test einen guten Job.

Prinzipiell liefen auch Smartphone-App und Webinterface im Test flüssig und reibungslos, die Benutzeroberfläche im Browser zeigte sich allerdings in einigen Bereichen etwas buggy. Beispielsweise können dort Kamerapositionen abgespeichert und danach per Knopfdruck angefahren werden, beim nächsten Start des Webinterface bekommt der Nutzer jedoch die Meldung, dass die entsprechende Position noch nicht belegt wäre. In der Smartphone-App ist diese jedoch nach wie vor per Knopfdruck anfahrbar, also im System noch aktiv. Und auch innerhalb mancher Einstellungsmenüs im Browser tauchen vorgenommen Änderungen beim nächsten Start des Webinterface dort nicht mehr auf, sind jedoch ebenfalls innerhalb des Systems noch aktiv.

Die IN-8015 ist keine WLAN-Kamera, die nach 10 Minuten startklar ist und sich dann in Sachen Bedienung innerhalb der zugehörigen Apps von selbst erklärt. Der Käufer muss schon dazu bereit sein, sich etwas mit der Materie auseinanderzusetzen. Dafür bekommt er aber auch ein Gerät mit tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten, als bei den bislang von uns getesteten Cloud-basierten Kameras. Davon abgesehen konnte uns die IN-8015 mit ihrer Bildqualität, ihrem Funktionsumfang und ihrer Systemperformance überzeugen. Nur die Probleme innerhalb des Webinterface trüben das ansonsten sehr gute Gesamtbild etwas. Hier bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Entwickler diese Fehler noch ausmerzen.

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Hands-on: Sony Xperia XZ1 Compact – klein und stark

Smartphones mit einer starken Hardware in Kombination mit einer handlichen Größe sind selten. Und genau da möchte der japanische Hersteller Sony – wieder einmal – ansetzen. Zur IFA 2017 gibt es das Xperia XZ1 Compact, ein kleines Telefon mit Top-Hardware und Android OS 8.0 Oreo als Betriebssystem. In unserem ersten Hands-on erfahrt Ihr alles Wichtige dazu!

Dieses Mal kam der Rotstift von Sony seltener zum Einsatz, denn im Vergleich zu dem letzten Compact-Modell ist das Xperia XZ1 Compact wirklich stark ausgestattet. Das beginnt beispielsweise mit einem IP68-zertifizierten Gehäuse, das staub- und wasserdicht ist. Der Mantel des 140 Gramm schweren und mit 9,3 mm doch etwas dickerem Smartphones ist aus Kunststoff. Er wird zusätzlich über die Zugabe von Carbonfaser verstärkt. Ein Aluminiumgehäuse, wie bei seinem neuen großen Bruder, dem Xperia XZ1, kommt hier nicht zum Einsatz.

Technisch bietet es all das, was heutzutage in der Top-Klasse Gang und Gäbe ist: ein starker Snapdragon 835 Prozessor, 4 GByte RAM sowie 32 GByte Speicher mit Erweiterung per microSDXC auf bis zu theoretisch 2 TByte (
Vergleichstest: Die beste microSD-Karte für Android). Der Akku des Xperia XZ1 Compact ist mit 2700 mAh genauso stark wie im großen Xperia XZ1. Das finden wir etwas merkwürdig, da die Geräte unterschiedlich groß sind. Aufladen lässt sich der Energieträger zwar über den beidseitig verwendbaren USB Type C, allerdings setzt der Hersteller noch auf die ältere Spezifikation USB 2.0.

Das Display des Xperia XZ1 Compact hat eine Größe von 4,6 Zoll und löst High-Definition auf, also 1280 × 720 Pixel. Die Auflösung ist für diese Diagonale absolut ausreichend, wie der erste Eindruck zeigt: die Darstellung ist scharf und auch die Farben gefallen uns. Auch löblich: die Helligkeit des Bildschirms war ungewöhnlich hoch.

Das Xperia XZ1 Compact besitzt NFC, Bluetooth 5.0 und sogar Stereo-Lautsprecher. Im Gegensatz zum großen Bruder fehlt hier jedoch das Volumen, vor allem die Bässe leiden – was aber bei dieser Geräteabmessung auch nachvollziehbar ist.

Die Kamera im neuen Compact-Smartphone von Sony hat eine Auflösung von 19 Megapixeln. Sie beherrscht einen vorausschauen Autofokus, der jetzt auch für Serienaufnahme verwendet werden kann. Im Test hat das gut funktioniert. Uns persönlich fehlt der Hardware-Aspekt in den Sony-Smartphones: optischer Bildstabilisator, lichtstarke Blende und ein großer Bildsensor mit großen Einzelpixeln. Aber der ausführliche Test wird es später zeigen, vielleicht kann die Kamera doch mehr, als wir erwarten.

Eine neue Funktion ist der 3D-Scan. Über eine AR-Oberfläche scannt das Smartphone Gesichter, Gegenstände und vieles mehr in einem dreidimensionalen Raum ab und stellt sie digital dar. Was sich im ersten Moment anhört wie ein Spaß-Feature, hat uns auf Anhieb überzeugt. Der Nutzen dieser Funktion ist das Abbilden eines menschlichen Gesichtes oder gar die gesamte Kopfform. Über bereits vorinstallierte Applikationen lässt sich dann ein Output generieren, Zum Beispiel der direkte 3D-Druck über einen Dienstleister, eine Auswahl mit nahtloser Übertragung ist bereits auf dem Telefon installiert. Vor Ort konnten wir uns ein Exemplar anschauen und waren beeindruckt. Eine weitere Möglichkeit ist selbst zu drucken: Das Sony-Smartphone exportiert eine gewöhnliche 3D-Datei, mit der jeder Drucker klarkommt. Lustig fanden wir auch die Möglichkeit, das 3D-Gesicht in bestehenden Memes oder kurzen Videos einzubauen. Das hat viel Potential, finden wir, denn Entwicklern wird hier der Zugang gewährt.

Das Xperia XZ1 Compact kommt in wenigen Wochen in den Handel und wird stolze 599 Euro kosten. Wer Wert auf ein kleines Smartphone legt, hat die Wahl: iPhone SE oder das neueste und technisch beste Sony-Smartphone in dieser Kategorie.

  • Hands-on: Sony Xperia XZ1 mit 3D-Scan und Android Oreo

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