Test Garmin Edge 820: Viele Funktionen, hoher Preis

Der Garmin Edge 820 gehört zu den Topmodellen unter den Fahrradcomputern mit GPS-Navigation. Das schlägt sich leider auch im Preis um die 300 Euro nieder. Der kompakte Fahrradcomputer ist auf den ambitionierten Radsportler ausgelegt, der sein Training umfassend überwachen und dokumentieren will. Dabei überrascht das Gerät mit seinen kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht. Techstage hat in der Praxis getestet, ob der Garmin Edge 820 seinen hohen Preis wert ist.

Der Garmin Edge 820 verfügt über verschiedene Tourtypen für jeden Anlass:
Rennrad,
Verschiedene Untergründe,
Mountainbiken,
Offroad,
Fahrt zur Arbeit,
Cyclocross,
Elektrofahrrad,
E-Mountainbikenund
Indoor-Funktion für Heimtrainer sind hinterlegt.

Der Fahrradcomputer verfügt über Navigation mit Kartenanzeige auf dem 5,8-cm-Farbdisplay (200×265 Pixel), Pfeilanzeige, akustischen Alarm bei Abbiegepunkt, Adresseingabe, POI-Suche, Zwischenzieleingabe, und automatische Neuberechnung bei Verlassen der Route. Ein barometrischer Höhenmesser und ein elektronischer Kompass sind integriert. Kartenupdates können lebenslang kostenlos, über die Software Garmin Express heruntergeladen werden.

Tourenaufzeichnung und vielfältige Auswertungsmöglichkeiten wie Geschwindigkeit, Fahrtdauer, Höhenprofil, Kalorienverbrauch beherrscht der Garmin Edge 820 ebenfalls. Der Akku erreicht in der Praxis eine Laufzeit von 10 Stunden, der interne Speicherplatz beträgt 8 Gygabite. Eine Speichererweiterung durch Speicherkarten ist nicht möglich.

Verfügbar sind die drahtlose Schnittstellen ANT+, Bluetooth LE und WLAN.

Mini-USB-Kabel und zwei Lenkermontagesets gehören zum Lieferumfang. Neben einer Standardhalterung mit Gummilaschen ist auch eine aufwändige Aero-Lenkerhalterung beigelegt.

Schon die Montage des Geräts überzeugt. Allenfalls die Standardhalterung mit Gummilaschen erfordert anfangs ein wenig Fummelei. Am Ende ist das Gerät aber bombenfest verankert. Deshalb sind Gummilaschen Kabelbindern auf jeden Fall vorzuziehen. Hervorragend ist die ebenfalls serienmäßige Aero-Lenkerhalterung. Die Montage ist mit einem beigelegten Inbusschlüssel kinderleicht, das Lenkerverbindungsstück ist massiv und hochwertig. Zwei Gummiunterlagen ermöglichen die Anpassung an jeden Lenkerdurchmesser. Genial einfach lässt sich der Garmin Edge aufsetzen und abnehmen. Einfach zur Seite drehen, aufsetzen und um 180 Grad drehen: Das Gerät rastet sauber ein und sitzt wackelfrei fest. Dabei fällt auch die hervorragende Verarbeitung des Garmin Edge 820 auf.

Das Display ist sehr klein, zeigt aber, was auf so kleinem Raum möglich ist. Die Kartendarstellung gelingt trotzdem detailliert und übersichtlich. Die Orientierung fällt sogar leichter als beimTEASI One³ mit doppelt so großem Display. Zudem ist die Ablesbarkeit des Garmin-Displays bei jedem Sonnenstand, jeder Witterung und jeder Tageszeit tadellos.

Routen können direkt auf dem Gerät eingegeben werden. Dabei kann man sowohl Adressen als auch POI oder Koordinaten suchen. Auch Postleitzahleingabe ist möglich. Etwas nervig ist der schlecht ansprechende Touchscreen und eine nicht ganz intuitive Menüstruktur. Perfekt ist dagegen die Umschaltfunktion. Durch Tippen auf eine Taste, die auch mit Handschuhen leicht bedienbar ist, kann während der Fahrt zwischen Navigation und Tourenprotokoll hin- und hergeschaltet werden. Das zeigt dann die Durchschnittsgeschwindigkeit an, wieviel Wegstrecke schon zurückgelegt wurde, ggf. Herzfrequenz, Kalorienverbrauch etc. Der Garmin Edge 820 erlaubt es also, das Training schon während der Tour genau zu überwachen.

Über die Garmin-Connect Seite lassen sich eigene Touren planen. Das geht sehr einfach und intuitiv. Allerdings braucht der Garmin Edge ziemlich lange um eine Tour zu laden. Die Erfahrung macht man auch, wenn man die RoundTour-Funktion im Gerät nutzt. Wenn man z.B. eine 15 km radeln möchte, gibt man einfach diese Streckenlänge und den Startort ein. Der Garmin Edge stellt einem dann drei Touren zur Auswahl. Die Qualität der Touren ist schwankend. Nicht immer würde man die Tour ein zweites Mal fahren wollen. Aber von fünf gewählten Touren, waren wir mit drei zufrieden und auch die Mehrheit der Forennutzer mag das Feature. Ärgerlich ist aber, dass es bis zu 15 Minuten dauern kann, bis das Gerät die Touren geladen hat.

Die acht Tourprofile
Rennrad,
Verschiedene Untergründe,
Mountainbiken,
Fahrt zur Arbeit,
Cyclocross,
Elektrofahrrad,
Offroad,
E-Mountainbikenstehen zur Wahl. Wir haben die ersten vier getestet. Auf weiteren Touren außerhalb der Stadt passt sich die Navigation so dem jeweiligen Sportgerät sehr gut an. Praktisch ist auch die Anzeige, auf welcher Art Straße man sich gerade befindet, z.B.
Fahrradwegoder
Weg/Pfad. Das Tourprofil
Indoorist ein nettes Schmankerl für Fitnessfreaks, die ihre Stammtour bei schlechtem Wetter auf dem Hometrainer möglichst genau nachfahren wollen. Allerdings haben nur Top-Heimtrainer mit entsprechenden Preisen die dafür vorgesehene Sensorik.

Auf Abbiegepunkte wird mit Pfeildarstellung und akustischem Alarm hingewiesen. Der Alarmton ist nicht so nervig wie bei anderen Geräten. Dass man sie im Straßeverkehr auch überhören kann, macht nichts. Denn die exakte Pfeildarstellung reicht völlig aus, um den Weg zu finden.

Wenn man die Tourstrecke verlässt wird eine Alternativroute berechnet. Das geht ausreichend schnell. Auch bei heruntergeladenen Touren wird eine Alternativroute zur nächsten Wegmarke angeboten.

Die Akkulaufzeit ist mit 10 Stunden absolut ausreichend. Der Ladeverlauf wird ständig in Prozent angezeigt.

Die Möglichkeit, den Speicher über eine micro-SD-Karte zu erweitern gibt es nicht. Das ist schade. Zwar ist der Speicher mit acht Gigabyte ausreichend groß, aber die praktische Möglichkeit, die Touren über die SD-Karte zu archivieren oder auszutauschen, fällt damit leider flach. Es gibt deutliche billigere Geräte, die einen micro-SD-Slot haben. Auch der Ladung weiterer Karten ist damit eine Grenze gesetzt.

Der Garmin Edge 820 bietet so ziemlich alles an Erweiterungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, was im Moment zu haben ist. Über die App Garmin Connect Mobile lässt sich nicht nur übers Handy der Fitnessplan überwachen und teilen. Es ist auch möglich, sich über die Smartphone-Ohrhörer Sprachansagen geben zu lassen. Die App zeigt Anrufe auf dem Display des Fahrradcomputers an. Die App enthält auch eine Unfallbenachrichtigung. Erkennt das Garmin-Gerät einen Unfall, sendet das Smartphone automatisch eine Nachricht an die eingespeicherten Notfallkontakte.

Die Garmin-Head-up-Display-Brille Varia Vision, der Elektromotor eines E-Fahrrades, die Sensorik der Shimano-Schaltung Di2 oder jegliche andere Schaltsensoren können angesteuert werden. Auch das Garmin Varia Fahrrad-Radar ist anschließbar. Das Garmin Edge 820 warnt den Radler dann optisch und akustisch vor herannahenden Fahrzeugen.

Über die Garmin-Connect-Seite ist es möglich, sich „live-tracken“ zu lassen. Freunde können einen in Echtzeit beim Radeln orten. Die Funktion GroupTrack ermöglicht es, während der Tour, andere Teilnehmer zu beobachten. Wie weit bin ich zurück? Wie schnell muss ich fahren, um ihn wo zu erreichen?

Der Garmin Edge 820 ist ab Werk mit der Karte Active Topo Europe ausgestattet. Es wird zwei kostenlose Updates pro Jahr über die Garmin Express Homepage geben. Weitere Karten von anderen Anbietern sind problemlos aufspielbar. Allerdings ist der Speicherplatz auf 8 GB begrenzt und keine Erweiterungsmöglichkeit vorhanden.

Der Garmin Edge 820 beeindruckt durch seine vielen Funktionen, die in der Praxis auch tatsächlich so laufen, wie man es sich vorstellt. Allenfalls die Ladezeiten für Touren sind manchmal nervig lang. Das alles steckt in einem leichten, kompakten und sehr gut verarbeiteten Gehäuse, dem aber leider eine microSD-Slot fehlt. Den Preis von ca. 300 Euro ist das kleine High-Tech-Gerät nur wert, wenn man einen ganz straffen Trainingsplan vor sich hat und die vielen Monitoringmöglichkeiten auch nutzt. Allerdings wird es dann dabei nicht bleiben, da man noch allerlei Sensorik am Fahrrad, einen Brustgurt usw. brauchen wird. Seine Rolle als Referenzmodell spielt der Garmin Edge 820 insbesondere bei der Vernetzung: Mehr geht da im Moment nicht.

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Drohnen: Neuer Führerschein für mehr Sicherheit – die wichtigsten Fragen zur Drohnen-Lizenz

Drohnen: Neuer Führerschein für mehr Sicherheit

Es gibt Führerscheine für Autos, Motorräder, Boote – und jetzt auch unbemannte Fluggeräte. Der Gesetzgeber reagiert damit auf die große Beliebtheit der Multicopter und ähnlicher Fluggeräte: Eine Verordnung für den Betrieb von unbemannten Fluggeräten in Deutschland tritt an diesem Sonntag in Kraft. Die zentrale Neuerung: Ein Führerschein für Drohnenpiloten.

Warum wird der Drohnen-Führerschein eingeführt?

Es geht um die Flugsicherheit. Im deutschen Luftraum sind immer mehr Drohnen unterwegs, meist Quadrocopter, also Flugobjekte mit vier Rotoren. Piloten meldeten im Umfeld großer Flughäfen bis Ende August 60 Zwischenfälle. Im gesamten Vorjahr gab es nach Zahlen der Deutschen Flugsicherung 64 Vorfälle, 2015 waren es erst 14.

Nur mit Drohnen Führerschein ist man sicher

Wofür kann man Drohnen nutzen?

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, je nach Größe und Ausstattung. Als Spielzeuge gibt es wenige Zentimeter lange und breite Quadrocopter. Fotografen nutzen etwas größere Modelle für Bilder von oben, Fernsehstationen auch für Videoaufnahmen. Versandunternehmen testen seit einigen Jahren Paketlieferungen per Drohne. Schmuggler nutzen Drohnen auch zum Transport von Drogen.

Wie viele Drohnen sind in Deutschland schon im Einsatz?

Die Flugsicherung rechnet bis Jahresende mit knapp einer Million unbemannten Fluggeräten in deutschen Privathaushalten und Unternehmen.

Wer braucht den Kenntnisnachweis?

Alle Personen, die eine Drohne oder ein Modellflugzeug mit mehr als zwei Kilogramm Gewicht starten lassen wollen, brauchen den Führerschein, den die Behörden Kenntnisnachweis nennen. Man muss mindestens 16 Jahre alt sein, um ihn erwerben zu können. Eine Pilotenlizenz genügt ebenfalls als Nachweis. Es kann auch eine Bescheinigung über eine Einweisung in einem Luftsportverband ausgestellt werden. Diese ist lediglich für Flugmodelle gültig, können aber schon 14-Jährige erhalten.

Wie bekommt man diesen Führerschein?

Der Kenntnisnachweis wird von Stellen bescheinigt, die dafür vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannt sind. Bislang (Stand: 27. September) gibt es bundesweit 18 solcher Stellen, darunter etwa Flugschulen und Ingenieurbüros. Die Zertifizierung hat aber erst im Juli begonnen, es dürften daher noch einige hinzukommen.

Was muss man lernen?

Die künftigen Drohnenpiloten müssen in der Regeln Prüfungsfragen in einem Fragebogen ausfüllen. Die Fragen können aber auch mündlich oder online beantwortet werden. Es werden Fragen in den Fachgebieten Luftrecht, Meteorologie und Flugbetrieb/Navigation gestellt.

Was passiert, wenn man ohne Führerschein erwischt wird?

Es drohen Bußgelder von mehreren hundert Euro.

Welche Vorschriften gibt es für Drohnenpiloten außerdem?

Ab 1. Oktober müssen Drohnen ab 250 Gramm gekennzeichnet werden, um im Schadensfall schnell den Halter feststellen zu können. Namen und Adresse des Eigentümers müssen auf einer Plakette stehen. Drohnen mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilogramm benötigen zusätzlich eine Aufstiegserlaubnis, die von den jeweiligen Landesluftfahrtbehörden der einzelnen Bundesländer erteilt wird.

Wo dürfen Drohnen fliegen?

Unbemannte Fluggeräte dürfen nur in Sichtweite und bis zu einer maximalen Flughöhe von 100 Metern gesteuert werden. In und über sensiblen Zonen sind Drohnenflüge verboten, zum Beispiel an Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, über Krankenhäusern, Menschenansammlungen, Einrichtungen wie Gefängnissen und Industrieanlagen.

+ Links

Verband Unbemannte Luftfahrt

Bundesverkehrsministerium zu Neuregelungen

Drohnen-Verordnung

Luftfahrt-Bundesamt zum Betrieb unbemannter Fluggeräte

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Wearables | Fitness-Tracker für Kinder von Garmin und Disney

Garmin präsentiert den vívofit jr. 2 Fitness-Tracker1 für Kinder mit einer mobilen App aus der Welt von Disney, Star Wars und Marvel. Jedes Armband ist mit Motiven von beliebten Figuren wie Minnie Maus, BB-8TM und Marvels Avengers versehen und bietet ein dazugehöriges Abenteuer in der kostenlosen App.

Zusammen mit ihren Eltern können Kinder Missionen erfüllen, um auf dem Abenteuerpfad weiterzukommen und neue Figuren-Schrittsymbole freizuschalten, wenn sie das Tagesziel von 60 aktiven Minuten erreicht haben. Die Kooperation motiviert Kinder mithilfe ihrer Lieblingsfiguren, aktiv zu sein und letztendlich Gewohnheiten zu entwickeln, die lebenslange Gesundheit und Fitness fördern.

Garmin vívofit jr. 2 im Preise und Verfügbarkeit:

Der vívofit jr. 2 ist für 99,99 Euro und 29,99 Euro für jedes weitere Armband erhältlich. Die Motive variieren je nach Größe und umfassen Minnie Maus (Disney), BB-8, The Resistance, First OrderTM (Star Wars) und Avengers (Marvel). Der vívofit jr. 2 ist ab Oktober 2017 im Handel.

Wasserdichter Fitness-Tracker für Kinder

Jedes Armband-Design ist mit einem passenden Disney-, Star Wars- oder Marvel-Abenteuer in der kostenlosen, mobilen App verknüpft
Permanent aktiviertes Farb-Display mit Datum, Uhrzeit, Bewegungsbalken
Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr
Nach Erreichen des 60-minütigen Bewegungs-Tagesziels
Toe-to-ToeTM Schritte-Challenge für die ganze Familie

Die drei verschiedenen App-Erlebnisse umfassen:

Mickey’s Birthday Surprise: A Disney Adventure (Mickys Geburtstagsüberraschung: ein Disney-Abenteuer)

In diesem Abenteuer helfen die Kinder Minnie Maus und ihren Freunden, eine Überraschungsgeburtstagsparty für Micky Maus zu planen. Mit Daisy Duck für die Party-Deko sorgen, mit Goofy den Geburtstagskuchen backen und alles vorbereiten, ohne dass Micky Maus etwas merkt!

BB-8’s Adventure: A Star Wars Story (BB-8‘s Abenteuer: eine Star Wars Geschichte)

In diesem Abenteuer meistern die Kinder zusammen mit BB-8 und dem Piloten die App-Herausforderungen auf dem Planeten Jakku. In verlassenen Raumschiffen nach fehlenden Ersatzteilen suchen, Maz Kanata treffen und BB-8 aus Gefahren retten!

Ultron’s Revenge: A Marvel Avenger’s Mission (Ultron‘s Rache: eine Mission der Marvel Avengers)

In diesem Abenteuer erleben die Kinder mit Captain America und den Avengers App-Abenteuer in New York City und versuchen, Ultron zu besiegen. Den unbesiegbaren Iron Man in Tony Starks Labor treffen, Thor helfen, den boshaften Loki zu fangen, und sogar Black Widow auf streng geheime S.H.I.E.L.D. Missionen begleiten.

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