Amazon-Deals am Samstag: Hue & Echo, Storage, Haushalt

Amazon steckt mitten in der Cyber-Monday-Woche. Seit Montag gibt es hunderte von Produkten zu reduzierten Preisen. Doch sind die Preise wirklich gut? Wir machen den Check und zeigen die wirklichen Schnäppchen.

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Zu den heutigen Top-Angeboten zählen Bundles aus Philips Hue und Amazon Echo mit bis zu 30 Prozent Rabatt. Gute Deals gibt es heute auch bei Krimi-Boxen auf DVD und Blu-Ray und die Warehouse-Deals. Während echte Schnäppchen heute ansonsten rar gesät sind, gibt es weiterhin kräfitgen Rabatt auf die Amazon-eigenen Produkte wie Fire TV Stick, die verschiedenen Echo-Lautsprecher und 50 Prozent Nachlass auf Hörbücher im Rahmen eines Audible-Abos.

Während die Echo-Serie schon die ganze Woche stark reduziert ist, sind heute vor allem Bundles der verschiedenen Echo-Modelle mit Philips Hue interessant. So gibt es den Echo Dot in Kombination mit Hue-Brudge und zwei weißen LEDs für 90 Euro. Im Vergleich zu den ohnehin schon reduzierten Echo-Preisen im Einzelkauf (108 Euro) ist das eine Ersparnis von fast 17 Prozent, im Vergleich zum Normalpreis des Echo Dot sparen Käufer sogar 27 Prozent.

Das gleiche Set kostet zusammen mit dem Echo 2 knapp 140 Euro (minus 19 Prozent), mit Echo Show 280 Euro (minus 4 Prozent).

Andere Bundles kombinieren drei farbige Hue-Lampen mit Bridge, Taster und Echo 2 (175 Euro, minus 30 Prozent zum Normalpreis) oder Echo Show (380 Euro, minus 4 Prozent).

Den Kaffee-Vollautomaten Saeco HD8769/01 Moltio One Touch mit integrierter Milchkaraffe gibt es heute für 419 Euro. Das sind 60 Euro oder 12 Prozent weniger als bei anderen Händlern, es ist der Bestpreis seit Markteinführung im Jahr 2013.

Die Küchenmaschine Bosch Styline MUM56340 ist für 199 Euro im Angebot, bei anderen Händlern kostet sie mindestens 219 Euro. Preisersparnis: Knapp 10 Prozent.

Amazon bewirbt diverse „Speicherprodukte von WD stark reduziert“, darunter die NAS WD My Cloud EX2 Ultra mit 8 TByte für 339 Euro. Das sind gerade einmal 4 Prozent weniger als bei anderen Händlern, entspricht aber tatsächlich dem Bestpreis: Günstiger war die NAS noch nie zu haben. Mehr sparen kann man mit dem gleichen Modell mit 4 TByte Speicher. Es kostet 231 Euro, das ist eine Ersparnis in Höhe von 14 Prozent. Die 6-TByte-Variante MyCloud Mirror Gen2 hingegen ist bei anderen Händlern günstiger zu bekommen.

Auf der Übersichtsseite der Angebote gibt es noch externe Festplatten und weitere NAS-Systeme. Wie man an den drei Beispielen sieht, lohnt sich aber immer der Blick in den Preisvergleich – die Produkte sind teilweise woanders günstiger.

Die von Amazon heute beworbenen Angebote von Sonos für die Multiroom-Lautsprecher Play:1 (Testbericht) und Play:3 (Testbericht) sind leider nichts besonderes. Die Preise sind teils sogar teurer als bei anderen Händlern, teilweise auf gleichem Niveau.

Die günstigen Playstation-Bundles vom Anfang der Woche gibt es nicht mehr; stattdessen bietet Amazon die PS4 mit 500 GByte heute für 249 Euro an. Bei anderen Händlern kostet die Konsole mindestens 278 Euro; bei Amazon spart man heute knapp 12 Prozent.

Zusätzlich gibt es PlayStation Plus für 12 Monate für knapp 45 Euro. Der Preis ist nicht schlecht, andere Händler wie Saturn haben aber mitgezogen. Im Sommer war das gleiche Paket für wenige Tage sogar schon für 35 Euro zu haben.

Heute gibt es diverse SIM-Karten-Angebote zum reduzierten Preis. Starter-Kits von Congstar mit 10 Euro Guthaben für 4 Euro, mit dem WhatsApp-Tarif inklusive 15 Euro Guthaben für 5 Euro und diverse weitere Angebote gibt es für 5 statt 10 Euro. Die Preise sind im Vergleich zu anderen Händlern und im zeitlichen Verlauf wirklich gut, allerdings sollte man vor dem Kauf prüfen, ob der Tarif wirklich zum eigenen Nutzungsverhalten passt.

Produktrückläufer verkauft Amazon häufig als sogenannte Warehouse Deals weiter. Die Produkte sind technisch einwandfrei, haben aber geöffnete Verpackungen und teilweise Gebrauchsspuren, das ist aus der Produktbeschreibung ersichtlich. Käufer der Warehouse Deals können die Ware trotzdem zurückgeben.

In dieser Woche gibt Amazon zusätzlich auf den normalen Nachlass im Vergleich zur Neuware 20 Prozent auf alles, darunter Rubriken wie Handys & Zubehör, Heimkino und Games & Konsolen. Der zusätzliche Rabatt wird an der Kasse abgezogen, allerdings sollte man durchaus etwas Zeit mitbringen und muss stöbern, um passende Angebote zu finden. Ein virtueller Lagerverkauf eben.

Bereits seit gestern bietet Amazon seinen Fire TV Stick zum Anschluss an einen Fernseher ab Mitternacht mit 38 Prozent Nachlass an. Der Stick kostet dann 24,99 Euro statt regulär 39,99 Euro. Der Stick hat integriertes WLAN und einen HDMI-Ausgang und streamt Inhalte von Amazons eigener Video-Plattform, aber auch von anderen Anbietern wie Netflix, Youtube oder den Mediatheken der TV-Sender. Zwar handelt es sich dabei um ein Amazon-eigenes Produkt, bei dem Preisvergleiche mit der Konkurrenz immer etwas schwierig sind – doch zu diesem Preis ist der Stick ein echter No-Brainer.

Die 4K-Version Fire TV kostet knapp 80 Euro und ist derzeit nicht rabattiert.

Die Cyber-Monday-Woche ist ein guter Zeitpunkt für Hörbuch-Fans, um Audible auszuprobieren. Wer das Abo bis zum 30. November abschließt, zahlt für die ersten sechs Monate 4,95 Euro statt 9,95. Dafür darf man sich als Kunde jeden Monat ein neues Hörbuch aussuchen und behält das auch nach Ende des Abos.

Die Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis beträgt 50 Prozent respektive 30 Euro über den kompletten Angebotszeitraum.

Seit 20. November gibt Amazon kräftigen Nachlass auf die hauseigenen Echo-Lautsprecher mit Alexa-Sprachsteuerung (Übersicht). Hier geht es zu unseren ausführlichen Testberichten zu den Modelle Echo (2. Generation) und Echo Plus. Bestes Angebot ist der „kleine“ Echo Dot (weißes Modell) für derzeit 35 statt 50 Euro (minus 30 Prozent).

Das Modell Echo Plus (weiße Ausführung) mit integriertem Zigbee-Hub kostet knapp 120 statt 150 Euro, ist also 30 Prozent billiger. Und der Echo der 2. Generation (auch in Hellgrau und Sandstein zu haben) ist mit 79,99 Euro ebenfalls 20 Prozent billiger als zum Normalpreis (99,99 Euro).

Da es sich bei den Echos um Amazon-eigene Produkte handelt, bei denen der Shopping-Riese die Preise quasi selbst diktiert, handelt es sich dabei tatsächlich um sehr günstige Angebote. Andere Shops können diese Preise nicht unterbieten.

Den Kindle Paperwhite gibt es derzeit für 80 statt 120 Euro (33 Prozent billiger), das Tablet Fire HD 10 immerhin mit 28 Prozent Nachlass (130 statt 180 Euro). Das ist deutlich weniger, als die Produkte bei günstigeren Online-Shops als Amazon außerhalb des Cyber-Mondays kosten.

Wer mit den Einschränkungen der Amazon-Tablets leben kann, macht hier ein tolles Schnäppchen. Andere Tablets mit 10-Zoll-Display und Full-HD-Auflösung kosten aktuell im Preisvergleich mindestens 146 Euro, wobei die Speicherausstattung von 32 GByte arg wenig ist und Amazon sich das Upgrade auf 64 GByte mit 40 Euro Aufpreis gut bezahlen lässt. Da es aber einen microSD-Speicherkartenslot gibt, ist dieser Nachteil wohl vertretbar.

Schwerer mag da der Einsatz des Android-Abkömmlings Fire OS wirken. Es gibt weder die Google-Dienste noch den Play Store, stattdessen muss man sich mit dem App-Angebot von Amazon begnügen. Dafür können Prime-Kunden ihre Serien und Filme aber lokal auf dem Tablet speichern und unterwegs ohne Internet-Verbindung ansehen.

Wer ein Weihnachtsgeschenk für den Nachwuchs sucht, bekommt ab Mitternacht ebenfalls ein kräftiges Schnäppchen. Die für Kinder optimierten Versionen der hauseigenen Fire-Tablets kosten je nach Modell zwischen 25 und 29 Prozent weniger.

Das Fire 7 Kids kommt im Rahmen des Deals auf knapp 90 statt 120 Euro (minus 25 Prozent), der große Bruder Fire 8 HD Kids auf 99,99 statt 139,99 Euro (minus 29 Prozent). In der Praxis ist die pinke Version des 7-Zoll-Tablets für 10 Euro weniger zu bekommen, die tatsächliche Ersparnis zum aktuell günstigsten Angebot beträgt also 17 Prozent (Fire 7).

Auf den Fire Tablets läuft eine von Amazon angepasste Version von Android. Größter Unterschied zu „normalen“ Android-Geräten sind die angepasste Oberfläche und das Fehlen der Google-Dienste inklusive dem App-Store Play Store, stattdessen gibt es Amazon-eigene Angebote. Das App-Angebot ist nicht ganz so umfangreich, die meisten Programme findet man aber auch hier. Wer ein Prime-Abo hat, kann Filme und Serien lokal auf den Tablets speichern und während der Autofahrt oder im Urlaub sehen – oder die Kinder damit beschäftigen.

Wir würden in Anbetracht des geringen Aufpreises und aufgrund der besseren Speicherausstattung (32 statt 16 GByte) sowie des größeren und höher auflösenden Displays zum Modell 8 HD greifen.

Unsere Kollegen von heise downloads haben einen Überblick über die aktuellen Deals und Blitzangebote. Hier gibt's die Übersicht der Amazon-Deals.

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Fünf Gaming-Notebooks im direkten Vergleich

Wenn Ihr unterwegs spielen wollt, ist das immer so eine Sache. Klar, Casual Games auf dem Smartphone oder Tablet sind immer machbar. Doch wenn es etwas anspruchsvoller werden soll, sieht das App-Angebot eher mau aus. Also kommt der gute alte Laptop zum Einsatz. Doch auch wenn die integrierten Intel-Grafikchips in den Business- und Studenten-Notebooks immer besser werden, reicht es meist doch nur für ältere Spiele oder ein paar schöne Indie-Games. Für die großen Action-Kracher wie „GTA V“ oder „Assassin's Creed“ braucht es Leistung. Wir haben uns fünf Gamer-Laptops aus verschiedenen Preisklassen und Kategorien angeschaut. Leicht und Portabel sind sie aber alle. Je nachdem, was Ihr sucht, könnten die Geräte für Euch interessant sein.

Wer am liebsten ein Gerät für alles haben möchte, ist mit dem Highend-Laptop von Asus gut dabei. Das GX501 hat durch die verbaute Nvidia Grafikkarten GTX 1080 genug Power, um auch kommende Blockbuster flüssig darstellen zu können. In unserem Test schaffte dieses Modell mit Abstand die besten Werte in den Benchmark-Ergebnissen. Die MaxQ-Bauweise sorgt zudem für eine akzeptable Lautstärke. Asus verbaut im GX501 ein Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel) mit 120 Hertz. Lediglich Tastatur und Akkulaufzeit könnten besser sein, doch das Gesamtpaket überzeugte uns dennoch. Doch wie der Titel schon sagt: ein „PC-Ersatz“ ist nicht günstig. Unsere Konfiguration kam bereits auf knapp 3000 Euro.

Asus GX501 im Test

Wer vor allem Wert auf eine gute Akkulaufzeit legt, sollte sich das Gigabyte Aero 15 anschauen. Gut gefallen hat uns auch das auffällige Design seines farbigen Deckels. Unsere Version war Apfelgrün. Erhältlich ist der Laptop auch in Orange oder Schwarz mit einem roten Streifen. Doch auch unter der Haube macht das Aero 15 eine gute Figur. Mit Nvidias GTX 1060 spielt Ihr AAA-Games dennoch auf hohen bis sehr hohen Grafikeinstellungen. Abstriche müsst Ihr allerdings bei der Geräuschkulisse machen. Ihr hört dauerhaft ein Brummen und Rauschen, das einen tiefen Ton erzeugt und auf Dauer recht nervig wird. Unter Last dreht der Laptop dann auf, das Rauschen wird sehr präsent und dazu ist ein hoher, sehr störender Pfeifton zu hören. Preislich liegt das Gerät bei etwa 2000 Euro.

Gigabyte Aero 15 im Test

Neben dem schicken Design und optimaler Verarbeitung punktet Alienware vor allem mit dem besten Display, das wir bisher in einem Laptop gesehen haben. Der OLED-Bildschirm ist sehr brillant und stellt die Farben leuchtend und sehr kontrastreich dar. Bei einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln ist der Bildschirm gestochen scharf. Als Grafikkarte steht Euch eine Nvidia GTX 1060 zur Verfügung, die ausreicht, um Blockbuster-Games noch auf hohen Grafikeinstellungen flüssig spielen zu können. Besonders ansprechend sind bei diesem Modell auch die Tastatur und das Touchpad, was das Alienware 13 insgesamt zu einem sehr guten Allroundgerät macht. Erhältlich ist der Laptop ab knapp 2200 Euro.

Alienware 13 im Test

Die meisten kompakten Gamer-Laptops sind 15,6 Zoll groß. XMG geht mit seinem Mittelklasse-Modell einen anderen Weg und verbaut ein 14-Zoll-Display. Doch gerade diese Kompaktheit kommt dem Notebook sehr zu Gute – vor allem, wenn Ihr einen Laptop sucht, der nicht viel Platz vom Schreibtisch wegnimmt. Die Anschlüsse fallen sehr üppig aus: Es gibt zwei Mini-Display-Ports, vier USB-Ports, davon einer Typ C mit USB 3.1 Gen 2, LAN, HDMI, SD-Karten-Leser, S/PDIF sowie ein separater Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang. Insgesamt wiegt der Laptop nur 2,1 Kilogramm. Mit der verbauten Grafikkarte von Nvidia, der GTX 1050 Ti, lassen sich die grafisch anspruchsvollen Spiele auf mittleren oder hohen Einstellungen spielen. Preislich richtet sich das XMG P407 an die Spieler mit einem vergleichsweise kleineren Geldbeutel und ruft etwa 1500 Euro auf.

XMG P407 im Test

Nur 1,8 Kilogramm wiegt der Mittelklasse-Laptop zum Zocken von MSI. Der matte Bildschirm löst mit Full-HD auf, die Tastatur eignet sich auch zum längeren Tippen und die Performance beim Spielen kann sich sehen lassen. Auch hier ist Nvidias 1050 Ti verbaut, die zwar keine Ultra-Grafikeinstellungen schafft, bei mittleren oder hohen Settings aber alles im Test flüssig dargestellt hat. Probleme gibt es beim Upgraden des Daten- oder Arbeitsspeichers. Ihr müsst dafür das Garantiesiegel entfernen und sogar das komplette Mainboard ausbauen, um an die Speicher zu gelangen. Leider erzeugt der Laptop unter Last auch einen störenden hohen Pfeifton, der leise Stellen im Spiel sogar übertönen kann. Doch für knapp 1800 Euro erhaltet Ihr dennoch ein leistungsfähiges Notebook, das Ihr zum Arbeiten und auch zum Zocken verwenden könnt.

MSI GS63 im Test

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Jabra Elite Sport im Test: True Wireless nicht nur für Sportler

Bei den Jabra Elite Sport handelt es sich um True Wireless Headphones, die in erster Linie für Sportler konzipiert sind. Bislang ist der Markt an komplett kabellosen Bluetooth-In-Ears allerdings noch recht überschaubar. Und so dürften die Ohrstöpsel aufgrund ihres guten Klangs, des ordentlichen Lieferumfangs und der angehörigen Features auch für diejenigen interessant sein, die keinerlei körperlicher Ertüchtigung nachgehen. Warum uns Jabra Elite Sport sehr gut gefällt, und was das Headset im Detail zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.

Die In-Ear-Stöpsel präsentieren sich funktionell und sind optisch nicht gerade das, was man einen Hingucker nennt. Der Fokus liegt jedoch auch darauf, dass sie bombig sitzen und auch beim Sport nicht herausfallen. Zu diesem Zweck befinden sich im Lieferumfang Ohrpassstücke in drei Größen, jeweils einmal aus Kunststoff und einmal aus Schaumstoff. Weiterhin gibt es EarWings in drei Größen – sie zeigen sich für einen zusätzlich guten Sitz innerhalb der Ohrmuschel verantwortlich.

An der Außenseite jedes Ohrstöpsels sind zwei Taster. Mit diesen geht die Mediensteuerung vonstatten, außerdem werden damit Anrufe angenommen, Siri oder Google Assistant auf dem Smartphone gestartet oder die zu den Jabra Elite Sport gehörende Handy-App aufgerufen. Neben Bezeichnungen für die richtige Seite und den Pins für den Kontakt beim Aufladen in der Transportbox findet sich jeweils noch eine Status-LED an den Ohrstöpseln.

Wie die In-Ears ist auch die Transportbox aus grauem, robust wirkendem Kunststoff. LEDs auf der Vorderseite zeigen den aktuellen Ladestand an. Ein microUSB-Anschluss zum Aufladen ist rechts untergebracht. Ladestation und Ohrstöpsel sind gut verarbeitet.

Der Jabra Elite Sport verbindet sich mit Smartphones per Bluetooth in Version 4.1. Laut Hersteller laufen die Ohrstöpsel mit einer Ladung bis zu 4 ½ Stunden. Die zugehörige Transportbox, die ja auch gleichzeitig eine Ladestation ist, soll zwei zusätzliche volle Aufladungen gewährleisten – macht summa summarum insgesamt 13,5 Stunden, bis wieder aufgeladen werden muss. Dies bis auf die Minute nachzuprüfen ist schwierig, allerdings mussten wir in der ganzen Testzeit nicht einmal wieder aufladen und einige Stunden kamen dabei zusammen.

Die im Inneren der Ohrstöpsel sitzenden Lautsprecher mit passiver Geräuschunterdrückung haben einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Zur Nutzung als Freisprecheinrichtung zum Telefonieren gibt es vier digitale MEMS-Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und einem Frequenzbereich von 100 Hz bis 10 kHz. Praktisch zeigte sich die HearTrough-Funktion. Diese blendet Umgebungsgeräusche ein um sich beispielsweise mit jemandem unterhalten zu können, oder auf Bahndurchsagen achten zu können, ohne die In-Ears herausnehmen zu müssen.

Vor allem für Sportler interessant ist der integrierte Herzfrequenzmesser, der in Zusammenarbeit mit einer speziellen Jabra-Sports-App für Android und iOS beim Training und bei damit zusammenhängenden Zielen genutzt wird. Diese bietet Performance Tracking in allen für Sportler wichtigen Bereichen, beispielsweise Dauer, Geschwindigkeit, Tempo, Trittfrequenz, Kalorien und Herzfrequenz. Für das Zählen von zurückgelegten Schritten zeigt sich ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor verantwortlich. Jabra Elite Sport ist nach IP67-Zertifizierung wasserdicht und gegen Staub geschützt.

Aus der Ladebox genommen gehen die In-Ears automatisch in den Connect-Modus und lassen sich problemlos mit dem Smartphone per Bluetooth koppeln. Innerhalb der Transportbox werden diese automatisch ausgeschaltet und aufgeladen. Die Bedienung der kleinen Taster an den Ohrstöpseln erfordert etwas Übung, ging in unserem Test dann aber schnell gut von der Hand. Am linken Stöpsel wird mit kurzem Antippen der beiden Buttons die Lautstärke geregelt, mit längerem gedrückt halten lässt sich die aktuelle Playlist durchschalten. Auch die Buttons am rechten Ohrstöpsel sind mehrfach belegt. Einer dient zum Pausieren und zum Abspielen (kurz gedrückt), um die HearTrough-Funktion einzuschalten (zweimal schnell hintereinander gedrückt) und um Google Assistant oder Siri auf dem Smartphone zu starten (1 Sekunde gedrückt halten).

Der andere Button startet (einmal kurz gedrückt) die Jabra-Elite-Sports-App und das aktuelle Workout (1 Sekunde lang gedrückt). Die Fitness-App bietet einen großen Funktionsumfang und erlaubt es dem Nutzer unter anderem Trainingspläne ganz nach seinen Wünschen zusammenzustellen, zeigt den Verlauf der Aktivitäten an und informiert über den aktuellen Zustand des Besitzers.

Bei In-Ear-Kopfhörern, die um die 200 Euro kosten, darf man einen sehr guten Klang erwarten – und den liefert Jabra Elite Sport auch. Während uns bei basslastiger Musik die unteren Frequenzen fast etwas zu dominant rüberkamen, ist das gesamte Klangbild alles in allem ausgewogen mit klaren und brillanten Höhen und warmen Mitten. Im Vergleich zu den bisher von uns getesteten True-Wireless-Headsets (
Auvisio True Wireless im Test,
HotgoTWS im Test), die allerdings auch ein gutes Stück günstiger sind, ist der Klang des Elite Sport schon eine andere Hausnummer. Was den Tragekomfort angeht, punktet das True-Wireless-Headset mit seiner Kombination aus Ohrpassstücken und EarWings für einen möglichst optimalen Sitz. Hat man die für sich bestmögliche Zusammenstellung gefunden, sitzen die In-Ears absolut bombig.

Aufgrund des integrierten Herzfrequenzmessers und der zugehörigen Fitness-App ist der Jabra Elite Sport – wie der Name ja auch schon andeutet – natürlich vor allem für Sportler interessant. Aufgrund der bisher noch sehr überschaubaren Auswahl an True-Wireless-Kopfhörern auf dem Markt bleibt unterm Strich allerdings auch ein interessantes Headset für Nicht-Sportler: Jabra Elite Sport klingt klasse, bietet einen super Halt und hat viele Bedienmöglichkeiten direkt an den Ohrstöpseln. Besonders gut hat uns die HearTrough-Funktion gefallen – um von seiner Umgebung auch etwas mitzubekommen, muss man so nicht immer die In-Ears aus dem Ohr holen.

  • Auvisio True Wireless: In-Ear-Headset mit Lade-Etui im Test
  • Hotgo TWS: True-Wireless-Kopfhörer für 25 Euro im Test

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