M.2-NVMe Samsung 970 Evo Plus im Test

Die NVMe-SSD Samsung 970 Evo Plus verspricht mehr Leistung als die normale 970 Evo. Wir schicken sie durch unsere Benchmarks.

Die Evo-Plus-Reihe sitzt bei Samsungs SSDs zwischen der Evo und Pro. Es sind quasi die Produkte für Nutzer, die etwas mehr Power haben möchten, aber den Aufpreis für die Pro-Serie scheuen.

Im Testfeld unserer M.2-NVMe-SSDs hat es zunächst die 970 Evo Plus mit 250 GByte Speicherplatz geschafft. Wie auch bei der Samsung 970 Evo sind diese Geräte technisch die langsamsten, mit mehr Speicherplatz kommen dann auch schnellere Chips zum Einsatz. Wir planen noch Tests der großen Modelle und liefern die Werte dann nach. Ansonsten sind in dieser Themenwelt bereits folgende Beiträge erschienen:

  • Ratgeber SSD, HDD, NVMe
  • Test WD Black
  • Test Corsair MP 510
  • Test Samsung 970 Evo

Die M.2-NVMe von Samsung kommt mit einer Betriebsdauer von 150 TBW, spricht Samsung garantiert 150 Terabytes Written für den Speicher. In der Praxis halten die Datenspeicher deutlich länger durch, wie der Langzeittest der c’t zeigt.

Im ezFIO und Crystal Mark 5.5 bestätigt der Datenspeicher die Positionierung von Samsung. Er ist schneller als die gleich große Samsung 970 Evo. In unseren ezFIO-Benchmark, den wir im Artikel zur WD Black genauer erklären, schafft die Samsung 970 Evo Plus im Durchschnitt 27.011 IOPS. Damit schneidet sie besser ab als die 970 Evo und schlägt die WD Black.

Der Benchmark zeigt sehr gut, dass die 970 Evo Plus den geringen Aufpreis durchaus wert ist. Sie schlägt die normale 970 in unserem gemischten Test, der zufällige Daten liest und schriebt, ziemlich deutlich. Wie die 970 Evo ist die Plus-Variante bei einer Queue-Tiefe von 2 sehr gut. Das ist deswegen so wichtig, da die typischen Einsatzszenarien eine Queue-Tiefe zwischen 1 und 4 anfordern. Sprich, ein hoher Wert hier kann sich im Alltag bemerkbar machen. Wie immer haben wir die Benchmark-Rohdaten hier als Google Doc freigegeben.

Der Crystal Disk Mark 5.5 bestätigt die Ergebnisse, die Samsung 970 Evo Plus ist gerade bei Schreibaufgaben deutlich schneller als die gleich große 970 Evo. Allerdings hat sie ebenso Probleme bei sehr großen Daten. Im Test sieht man gut, wie die Schreibgeschwindigkeit beim Benchmark mit 16 GByte großen Dateien deutlich nach unten geht. Dieses Verhalten konnten wir beispielsweise bei der WD Black nicht nachvollziehen.

Die Evo-970-Plus-Serie erfüllt ihr Versprechen. Sie übertrifft die bereits gute Leistung der Evo 970 nochmals. Interessant ist, dass auch diese Variante Geschwindigkeitseinbußen bei sehr großen Dateien hat. Da die Samsung 970 Evo Plus nur minimal mehr kostet als die 970 Evo, lohnt es sich, hier zur Plus-Variante zu greifen.

Kompletter Beitrag

Continue reading “M.2-NVMe Samsung 970 Evo Plus im Test”

Nighthawk Tri-Band AX12: Netgear stellt neuen WiFi-6-Router vor

Netgear hat einen neuen Highend-Router vorgestellt, der nicht nur den neuen WiFi 6-Standard unterstützt, sondern auch auf Triband-Technologie setzt. Solche Router sind in Mesh-Netzwerken beliebt, bei denen es darum geht, eine Reihe von Routern im Haushalt zu platzieren, um überall ein möglichst starkes Signal zu erhalten.

Hier wird dann oft ein drittes Frequenzband als dedizierter Kommunikationskanal zwischen den einzelnen Stationen verwendet, damit alle angeforderten Daten möglichst verzögerungsfrei übertragen werden. Bei Netgears neuem Nighthawk Tri-Band AX12 handelt es sich aber eben nicht um eine Mesh-Lösung, sondern um einen eigenständigen Router, der dank dem dritten Band auf eine Datenübertragungsrate von bis zu 10,8 Gbit/s kommen soll.

Key-Features 

  • Blazing-Fast 10.8Gbps WiFi Speeds—12-Stream Tri-band WiFi with combined wireless speeds up to 11Gbps (1.2+4.8+4.8 Gbps).
  • 12-Streams Tri-Band WiFi—12 WiFi streams (eight streams of 5GHz & four streams of 2.4GHz) provide more available bandwidth and less congestion for all the devices on the network.
  • Increased Capacity for the Smart Home—The latest generation Wi-Fi 6 technology improves WiFi performance and reliability of connections to all your devices by up to 4 times.
  • Multi-Gig Experience—Maximize your available Internet speeds with link aggregation support. Ability to aggregate two Gigabit LAN ports and two Gigabit WAN ports (configurable).

Das Gerät arbeitet mit einem einzelnen 2,4 Ghz-Band und zwei dualen 5 Ghz-Bändern, wobei alle drei Bänder 4 x 4 Antennenarrays beinhalten sollen. Doch auch kabelgebunden soll reichlich Geschwindigkeit möglich sein. So unterstützt der Nighthawk Tri-Band AX12 Verbindungen mit bis zu 2,5 Gbit/s und verfügt bereits über fünf Gigabit-Ethernet-Anschlüsse.

Der Router soll im Mai dieses Jahres für rund 600 Dollar auf den Markt kommen und kann bereits vorbestellt werden.

theverge

-> Zum Beitrag Nighthawk Tri-Band AX12: Netgear stellt neuen WiFi-6-Router vor

-> Zum Blog Caschys Blog

Unser Feedsponsor:


Continue reading “Nighthawk Tri-Band AX12: Netgear stellt neuen WiFi-6-Router vor”

Top-10: Die besten Smartphones mit Android 9 Pie bis 250 Euro

Ein gutes Android-Smartphone muss nicht teuer sein: In dieser Bestenliste zeigt TechStage zehn Geräte mit aktuellem Android 9 Pie bis 250 Euro.

Die Zeiten sind vorbei, als Smartphones der mittleren Preisklasse unschön verarbeitet, langsam oder mit miserabler Kamera ausgestattet waren. Schon für zwei- bis dreihundert Euro bekommt der Käufer ein vernünftiges Gerät mit ordentlicher Hardware. Im Vergleich zur Luxusklasse bedeutet das natürlich Verzicht, konkret etwa auf drahtloses Laden oder Wasserfestigkeit. Die Auswahl in der Mittelklasse ist groß, wir haben 78 solcher Smartphones getestet und zeigen unsere Top-10.

Auf dem zehnten Platz befindet sich das Google Pixel XL. Das mittlerweile zwei Jahre alte Smartphone überzeugt mit einer guten Kamera und einer spitzenmäßigen Verarbeitung. Darüber hinaus bietet es ein 5,5 Zoll großes OLED-Display mit hoher Auflösung von Quad-High-Definition (2560 × 1440 Pixel). Anfangs offeriert für 1000 Euro, kostet es heute nur noch ein Fünftel des ursprünglichen Preises. Im Test schnitt es mit einer Note von 2 (gut) ab. Zu den Nachteilen des Gerätes zählt das hohe Gewicht sowie das inzwischen nicht mehr zeitgemäße Design.

Testbericht zum Google Pixel XL

Das Honor Play dagegen ist ein modernes Smartphone aus dem Jahr 2018. Es kostet 249 Euro und landet auf dem neunten Platz. Der Hersteller Huawei vermarktet das Gerät hauptsächlich als Gaming-Smartphone, doch die gute Ausstattung und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis machen es zu einem guten Allrounder. Übrigens: Echten Gaming-Smartphones wie dem Razer Phone 2 (Testbericht) oder dem Xiaomi Black Shark (Testbericht) kann es weder kaum das Wasser reichen, da fehlt einfach die Leistung und das gewisse Extra. Im Test bekam das Honor Play die Note 2 (gut).

Testbericht zum Honor Play

Eins der günstigsten Smartphones in dieser Auflistung ist das Nokia 3.1 des finnischen Startups HMD Global. Obwohl es mit 125 Euro nur die Hälfte wie andere Modelle kostet, landet es auf Platz acht. Es hat eine hohe Verarbeitungsqualität sowie ein helles Display mit 5,2 Zoll in der Diagonale. Das Nokia 3.1 kam 2018 auf den Markt und dank Android One wird es die nächsten Jahre noch Updates und Upgrades erhalten, das macht es zu einem nachhaltigen Smartphone. Einen großen Nachteil hat das Nokia-Smartphone dann allerdings doch: Es besitzt keinen Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Gerätes. Wer darauf verzichten kann, sollte definitiv einen genaueren Blick auf das Gerät werfen.

Testbericht zum Nokia 3.1

Ein Nokia folgt dem anderen: Das 7 Plus ist mittlerweile ein Jahr alt und kostet rund 250 Euro. Im Test überzeugt es mit seiner hohen Verarbeitungsqualität und starken Akku mit einer Nennkapazität von 3800 mAh. Die Laufzeit des Nokia 7 Plus beträgt fast zehn Stunden bei dauerhafter Videowiedergabe und ungefähr zwei Tage bei moderater Nutzung. Wem jedoch ein kleines und leichtes Smartphone wichtig ist, der sollte lieber einen Bogen um das Nokia 7 Plus machen: Es ist 158 mm hoch und 183 g schwer.

Testbericht zum Nokia 7 Plus

Auf dem sechsten Platz landet das Xperia XZ1 von Sony. Das ehemalige Top-Smartphone des japanischen Herstellers ist 2017 gegen das Galaxy S8 (Testbericht) angetreten, das heute noch 375 Euro kostet. Das Sony-Smartphone liegt bei 240 Euro und ist damit 135 Euro günstiger als sein damaliger Konkurrent. Das Xperia XZ1 hat ein helles Display und Stereo-Lautsprecher. Im Test hat es mit der Note 3 (mittelmäßig) abgeschnitten. Grund hierfür sind die schwache Kamera und die magere Akkulaufzeit, die zum Zeitpunkt mit iPhone und Galaxy nicht mithalten konnten. Außerdem fehlte ein Schnellladegerät im Lieferumfang.

Testbericht zum Sony Xperia XZ1

Das One ist Motorolas erstes Smartphone mit dem Betriebssystem Android One. Zumindest für den deutschen Markt, in den USA gab es zuvor das Moto X4. Das Gerät mit Updates für drei Jahre und Upgrades für zwei Jahre kostet 195 Euro und schafft es auf den fünften Platz. Es hat ein ansprechendes und modernes Design, ähnlich dem Honor Play. Dazu ist es noch gegen Spritzwasser geschützt. Gegen das Motorola One sprechen sein niedrig auflösendes Display sowie dessen geringe Helligkeit.

Testbericht zum Motorola One

Das Nokia 7.1 ist dem Motorola One äußerlich und technisch ähnlich, nur besser. Auch das 7.1er läuft mit Android One und ist damit gut für die nächsten Jahre gewappnet, was aktuelle Software betrifft. Das Display des Nokia 7.1 ist hochauflösend und hell, es wirkt deutlich besser ab als da Motorola One. Zudem liefert die 12-Megapixel-Kamera anständige Bilder. Mit einem Preis von rund 250 Euro ist das Nokia 7.1 zwar etwas teurer als das Motorola, unterm Strich lohnt sich der Aufpreis.

Testbericht zum Nokia 7.1

Das P Smart (2019) von Huawei holt Bronze. Für den Preis von 200 Euro bietet es eine Dualkamera, ein 6,21 Zoll großes Display mit quasi-randlosem Design und viel Leistung für nahezu jedes Anwendungsszenario. Mit einer Leuchtkraft von 485 cd/m2 zählt das Display zu den hellsten in dieser Auflistung. Unschön am Huawei P Smart (2019) sind der alte Micro-USB-Anschluss, das etwas anfällige Acrylgehäuse sowie die mittelmäßige Kamera. Nichtsdestotrotz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Testbericht zum Huawei P Smart (2019)

Wie so oft scheitert es an den kleineren Dingen; so erreicht das Nokia 6.1 lediglich den zweiten Platz. Das Android-One-Smartphone gibt es ab 169 Euro, dafür bietet es eine ziemlich gute Verarbeitung mit Metallgehäuse und ein Schnellladegerät mit USB-C. Die Kamera ist gut, allerdings reagiert der Autofokus etwas langsam. Hinzu kommt, dass die Display-Helligkeit etwas schwach ist.

Testbericht zum Nokia 6.1

Auf dem ersten Platz befindet sich nach wie vor das unschlagbare Mi A2 von Xiaomi. Das Smartphone kostet mittlerweile 169 Euro und schlägt sich in jeder Disziplin gut. Besonders hervorzuheben ist die hohe Verarbeitungsqualität des Gerätes: Gehäuse aus Metall, nahtlose Übergänge und weiche Kanten. Ausgestattet mit Android One und dessen Software- und Update-Versprechen, arbeitet das Mi A2 schnell und ohne Verzögerungen. Die Dualkamera macht schöne Aufnahmen, guckt aber etwas stark aus dem Gehäuse heraus. Wem das nicht stört, der wird das Xiaomi-Smartphone liebgewinnen.

Testbericht zum Xiaomi Mi A2

Neben Kamera, Display und Verarbeitung sollten Käufer bei der Auswahl nach dem perfekten Mittelklasse-Smartphones auf die Software respektive die Betriebssystem-Version achten. Alle hier aufgelisteten Geräte laufen mit Android 9 Pie – entweder ab Werk oder durch den Erhalt eines Upgrades –, dennoch lohnt sich in erster Linie ein Smartphone mit Android One. Es ist nachhaltiger und langlebiger, weil es stets sicherheitsrelevante Updates bekommt.

Das technisch beste Gerät für wenig Geld ist das Xiaomi Mi A2. Darüber hinaus ist das Nokia 7.1 eine gute Alternative, wenn es bisschen teurer, aber dafür etwas moderner sein darf. Auch der Blick auf die ehemaligen Top-Smartphones, die inzwischen mit der aktuellen Mittelklasse vergleichbar sind, lohnt sich: Das Pixel XL ist ein Kamera-Monster und das Xperia XZ1 ein gutes Multimedia-Smartphone.

Kompletter Beitrag

Continue reading “Top-10: Die besten Smartphones mit Android 9 Pie bis 250 Euro”

True-Wireless-Kopfhörer TWS i7S im Test: Billiger Airpod-Klon

Komplett kabellose Kopfhörer im schicken Airpod-Design für einen Bruchteil des Apple-Preises: Ist das ein Schnäppchen oder herausgeworfenes Geld? Wir haben es ausprobiert.

Optisch erinnern die TWS i7S ganz klar an die erfolgreichen Airpods von Apple (Testbericht) – eine 1:1-Kopie sind sie trotzdem nicht. Dafür sind sowohl die Kopfhörer als auch die Ladeschale zu groß. Der zweite große Unterschied ist der verwendete Kunststoff. Er wirkt minderwertig und billig. Insbesondere die Ladeschale hinterlässt keinen stabilen Eindruck. Die aus mehreren Einzelteilen zusammengeklebten In-Ear-Gehäuse sind nicht perfekt zusammengefügt, was zu spürbaren Übergängen führt.

Die beiden True-Wireless-Ohrstöpsel verfügen über je einen Bedientaster und eine Status-LED. Auf der Unterseite sitzt die ungeschützte Ladebuchse – ein Magnet für Staub und Fussel. Wer die i7S nicht in Benutzung hat, sollte sie deshalb nur in der Ladeschale aufbewahren. Das Herausfischen von Staubflocken ist schwierig bis unmöglich.

Die Ladeschale mit aufklappbarem Deckel verfügt über eine Micro-USB-Buchse, einen Bedientaster und zwei Status-LEDs. Die zwei Federstiftkontakte zum Laden der Ohrstöpsel funktionieren, hinterlassen aber keinen stabilen Eindruck.

Zum Laden des in der Schale verbauten Akkus gehört ein 15 cm langes Micro-USB zum Lieferumfang. Eine kurze englische Anleitung ist ebenfalls beigepackt.

Die Bedienung ist einfach und logisch – wenn man bedenkt, dass die i7S als Stereo-Set und als Einzelkopfhörer genutzt werden können. Das Laden der beiden In-Ears startet nach einem kurzen Druck auf den Bedientaster der Ladebox. Sind sie fertig aufgeladen, folgt das Verbinden zum Smartphone oder Tablet. Dazu werden die beiden Ohrstöpsel entnommen und zeitgleich mit dem Bedientaster eingeschaltet. Geschieht das nicht synchron, verbindet sich nur zuerst eingeschaltete Kopfhörer.

Während des Betriebs startet und stoppt und startet der Bedientaster die Musikwiedergabe. Anrufe annehmen und beenden klappt ebenfalls mit dem Taster. Ausschalten und eine erfolgreiche Verbindung zum Smartphone quittieren die Kopfhörer mit einer kurzen englischen Sprachmeldung.

Der Tragekomfort ist wirklich schlecht. Die Kunststoff-Stöpsel sind derart unbequem, dass wir nach maximal 30 Minuten Ohrenschmerzen bekommen und eine Pause brauchen. Das liegt in erster Linie am Fehlen von weichen Silikon-Adaptern, wie sie beispielsweise bei den Bluetooth-Headsets von ifrogz (Testbericht) oder Taotronics (Testbericht) zum Einsatz kommen. Bei uns sitzen die i7S zwar zuverlässig, andere Nutzer beklagen sich allerdings über unzureichenden Halt. Ohne die Silikon-Adapter ist der Sitz allein von Form und Größe des Ohrs abhängig.

Die Reichweite und Verbindungsqualität sind dagegen erstaunlich gut. Beim Musik hören können wir den Raum wechseln, ohne dass es zu Abbrüchen oder Verzerrungen kommt. Maximal sind Distanzen zwischen 8 und 10 Metern möglich.

Die Status-LEDs an den Ohrstöpseln blinken während der Nutzung in grellem blau. Das Licht ist insbesondere bei der Nutzung in dunkler Umgebung deutlich zu hell und störend.

Die Klangqualität der i7S ist zum Musikhören ungenügend. Tiefe Töne und satter Bass sind ebenso wenig vorhanden, wie ausgeglichene Töne im mittleren Bereich. Die hohen Töne sind dominant und völlig übersteuert. Durch das Fehlen von Silikon-Adaptern dringen sämtliche Außengeräusche ungefiltert ans Ohr. Die Soundqualität ist mit der von billigen Kopfhörern aus den 80er Jahren vergleichbar.

Zum Telefonieren ist der Klang zwar ausreichend, allerdings macht hier das Mikrofon Probleme. Die Gesprächspartner hören Rauschen und eine leise, blecherne Stimme. Für Telefonate in lauter Umgebung sind die i7S somit nicht geeignet. Als Not-Headset für den Mietwagen die Qualität gerade so ausreichend.

Beim Ansehen eines Videos kam es zu deutlichen Latenzproblemen, Ton und Bild waren nicht synchron.

Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von drei bis vier Stunden an. Im Test halten die Tue-Wireless-Kopfhörer deutlich kürzer. Beim Musikhören in mittlerer Lautstärke halten sie etwa zwei Stunden lang durch. Zum Aufladen kommen die beiden In-Ears wieder in die Ladeschale. Wie voll die Ohrstöpsel und der Akku in der Ladeschale sind, erschließt sich uns, trotz zahlreicher Status-LEDs, nicht. Deshalb lässt sich auch nicht sagen, wie lange die Akkus für eine vollständige Ladung brauchen.

Die i7S sind unter verschiedenen Bezeichnungen und mit unterschiedlichen Herstellerlabels gelistet. Neben der von uns getesteten Variante in Weiß, stehen noch andere Farben und Muster zur Verfügung. Die Preisspanne der Airplug-Klone liegt zwischen 15 und 25 Euro.

Die i7S unbequem und haben eine miese Soundqualität. Selbst bei einem Import-Preis von unter 10 Euro raten wir von Kauf ab.

Wer günstige und gut klingende Bluetooth-Kopfhörer braucht, sollte unbedingt zu einem anderen Modell greifen. Wenn es kein True-Wireless-Headset sein muss, empfehlen wir den Blick auf die ebenfalls günstigen TT-BH26 von Taotronics (Testbericht) oder die Plugz Wireless von ifrogz (Testbericht).

Sollen es komplett kabellose Kopfhörer sein, empfehlen wir unseren Vergleichstest von 15 Wireless Kopfhörern zwischen 25 und 200 Euro.

Kompletter Beitrag

Continue reading “True-Wireless-Kopfhörer TWS i7S im Test: Billiger Airpod-Klon”

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies