iLife V80 im Test: Kombiroboter saugt und wischt

Der Staubsaug- und Wischroboter V80 von iLife verspricht, eine vielseitige Haushaltshilfe zu sein. Wir testen, ob er das Versprechen einhält.

Der iLife V80 ist sehr gut verarbeitet, er wirkt durch seine obere Aluminiumplatte hochwertig und schick. Die wichtigsten Funktionen sind über Knöpfe direkt am Gerät erreichbar: Reinigung starten, Wegplan-Modus, hoch und herunter navigieren und Timer. Zusätzlich liefert iLife eine Fernbedienung mit, über die weitere Bewegungsmuster oder der kräftigere Powermodus zugänglich sind. Auf dem Roboter befindet sich ein kleiner LCD-Bildschirm, welcher die Uhrzeit, den aktiven Modus sowie eventuelle Fehlfunktionen anzeigt.

Der Roboter misst etwa 33 cm im Durchmesser und ist etwa 8 cm hoch. Dadurch passt er unter vielen Treppen durch, ist aber zu hoch für die meisten Schränke, Betten oder Sofas. Er wiegt nur 2,7 kg und lässt sich dadurch recht einfach umsetzen, falls nötig.

Wassertank (300 ml) oder Staubbehälter (750 ml) lassen sich mit einem Handgriff schnell austauschen. Leider tropft der Wassertank beim Befüllen. Soll nicht alles auf dem Weg vom Waschbecken zum Roboter nass werden, sollte man den Tank mit einem Messbecher füllen oder die Wasserabgabelöcher zuhalten. Beim Wischen läuft kontinuierlich Wasser aus dem Tank ins Mopptuch. Über den Powermodus auf der Fernbedienung kann die Geschwindigkeit der Wasserabgabe geändert und so an verschiedene Untergründe angepasst werden. Parkett sollte zum Beispiel nur mit wenig Wasser gewischt werden, bei Fliesen darf es auch etwas mehr sein.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Roboter, der Fernbedienung und der Ladestation ein Staubauffangbehälter, ein zweiter Filter, ein Wassertank mit einem zweiten Mopptuch sowie zwei austauschbare rotierende Seitenbürsten und ein Reinigungswerkzeug.

Der iLife V80 hat keine begleitende Smartphone-App. Er wird direkt am Gerät oder per Fernbedienung gestartet. Es gibt allerdings einen automatischen Modus. Per Timer lässt sich eine Zeit einstellen, zu der der Roboter selstständig losfährt.

Davon abgesehen können jederzeit drei verschiedene Reinigungsmuster gestartet werden: Es gibt den Punkt-, den Kanten- oder den Wegplanungsmodus. Beim Punktmodus sitzt der Roboter in die Mitte des Raumes oder auf einer stark verschmutzten Stelle. Von dort aus fährt er kreisförmig nach außen. Beim Kantenmodus fährt er die Seiten des Raumes ab und beim Wegplanungsmodus bearbeitet der Roboter 7 × 7 Meter vor ihm in Bahnen. Das hat beim Testen in den meisten Räumen auch soweit funktioniert. Doch im Punktmodus arbeitet der V80 recht kurz. Wenn ein Durchlauf nicht ausreicht, um den Schmutz zu entfernen, muss der Roboter erneut in Position gebracht und der Modus manuell gestartet werden.

Der Wegplanungsmodus hat beim Staubsaugen nicht immer optimal funktioniert. Bei manchen Einsätzen fuhr der Roboter mehrfach über die gleichen Stellen während andere Bereiche nicht oder nur halb erreicht wurden. Das fiel vor allem in Räumen auf, die nicht rechteckig aufgebaut sind und auch schiefe Wände beinhalteten. Beim Wischen hingegen fand der Roboter seinen Weg perfekt. Hier fuhr er immer eine Bahn nach hinten und kam daneben wieder zurück bis der gesamte Raum gereinigt war.

Die Lautstärke des Geräts geht beim Saugen in Ordnung. Es ist nicht sonderlich leise, aber auch nicht so laut wie ein normaler Staubsauger. Im Wischmodus ist der V80 angenehm leise.

Mit einer Akkuladung läuft der Roboter bis zu 100 Minuten. Das Wiederaufladen dauert bis zu fünf Stunden. Sollte der Akku für eine Reinigung nicht ausreichen, wird die Reinigung nach dem Aufladen nicht automatisch fortgesetzt.

Der iLife V80 ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet. Er hat vorn eine Stoßstange und erkennt Hindernisse. Ein Klippensensor an der vorderen Unterseite verhindert einen Treppensturz. Die Sensorik scannt den Raum und teilt ihn in mehrere Bereiche auf, die nacheinander abgefahren werden. So ist die Reinigung theoretisch sehr effizient, hat im Test aber wie schon erwähnt nicht bei jedem Grundriss optimal funktioniert.

Anders als beim Sichler PCR-2000 (Testbericht) gibt es keine Absperrungen um den Roboter von bestimmten Bereichen fernzuhalten. Der Roboter fährt je nach Modus vor sich hin bis er auf ein Hindernis trifft oder der Bereich zu groß wird. Soll der Roboter nur in einem Zimmer saugen oder wischen, kann lediglich die Tür geschlossen werden. Auch werden keine anderen Oberflächen erkannt. Ein Teppichläufer im Flur wird etwa nicht erkannt und sollte vorab entfernt werden. Der V80 wischt sonst darüber. Beim Saugen kann der Läufer aber liegen bleiben, der Roboter saugt auch diesen gründlich beim Überfahren. Gut gefallen hat uns, dass der Roboter über Türschwellen fährt. So reinigt er auch zusammenhängende Räume.

Auch wenn der iLife V80 als Staubsauger manchmal etwas kreuz und quer fährt, hat er jedes Zimmer im Test zufriedenstellend gereinigt. Hier und da lagen noch ein paar Krümel herum, die nicht aufgesammelt wurden, aber dafür sind Haare sehr zuverlässig verschwunden. Auf Teppichen würden wir den Roboter allerdings immer im Powermodus verwenden, weil sonst zu wenig aus den Fasern herausgesaugt wird. Mit der Wischfunktion waren wir im Test zufrieden. Zuverlässig wird der gesamte Raum in Bahnen abgefahren. Das Mopptuch nimmt einiges an liegen gebliebenem Schmutz auf. Doch das Ganze funktioniert nur für leichten Dreck. Ist jemand mit Schlammschuhen durch den Flur gelaufen, reicht die Kraft des Roboters nicht aus, um das Chaos aufzuwischen. Auch länger eingetrocknete Flecken kann der iLife V80 nicht zu 100 Prozent beseitigen.

Schade ist, dass der Roboter zwar mit Seitenbürsten ausgestattet ist, um theoretisch auch aus Zimmerecken Krümel und Staub zu fischen. In der Praxis funktioniert das aber nur mäßig. In den Ecken besteht Nachwischbedarf von Hand.

Im Alltag ist der iLife V80 ein guter Helfer. Über die programmierbare Zeit kann er regelmäßig tagsüber saugen, sodass wir ihn am Abend nach der Arbeit nur kurz umbauten und dann als Wischer manuell durch die Wohnung fahren ließen. Die tägliche Programmierfunktion kann als Wischer leider nicht eingesetzt werden, weil das Wasser aus dem Tank kontinuierlich abgegeben wird und so nur eine Pfütze um den Parkort des Roboters entsteht.

Der Hersteller empfiehlt nur klares Wasser beim Wischen zu nutzen, um Verstopfungen durch verschiedene in den Reinigungsmitteln enthaltene Stoffe zu vermeiden. Da der Roboter nur nebelfeucht wischt, kann man diesen auf allen glatten Böden verwenden.

Der Staubbehälter soll nach jedem Einsatz vom Besitzer geleert und gereinigt werden. Er darf aber nicht unter fließendes Wasser kommen, weil sich darin Technik befindet. Zum Leeren wird einfach die Seitenklappe geöffnet und der Inhalt herausgeschüttelt. Das staubt enorm, selbst wenn man vorsichtig vorgeht. Für die Reinigung kann außerdem das Filterfach geöffnet und entfernt werden, um auch Haare aus dem Behälter zu bekommen. Doch am Ende muss man eben mit der Hand in den Behälter fassen oder eine Bürste verwenden. Durchspülen wäre einfacher gewesen. Das beiliegende Reinigungswerkzeug ist nur mäßig hilfreich.

Beim Wassertank ist das etwas einfacher. Das Mopptuch wird nach dem Wischen entfernt, unter fließendem Wasser gereinigt und zum Trocknen aufgehangen. Das restliche Wasser aus dem Tank muss entfernt werden. Danach trocknet er an der Luft. Falls es zu einer Verkalkung des Tanks kommen sollte, kann man laut Hersteller einen handelsüblichen Entkalker zur Reinigung verwenden.

Vom Hersteller wird empfohlen, das Bugrad zwei Mal pro Woche mit einem Schraubenzieher zu entfernen, um es von Haaren und ähnlichem zu befreien und zu reinigen. Der Filter soll laut Hersteller jeden Monat ausgetauscht werden. Ersatzteile sind allerdings nicht im Shop von iLife gelistet. Laut Hersteller sind neue Filter und Co. derzeit auf Amazon und bald im Fachhandel erhältlich. Zum Testzeitpunkt sind keine Produkte auf Amazon gelistet, die für den iLife V80 passen.

Der iLife V80 ist ein ordentlicher Putzroboter. Bis auf die Zimmerecken saugt und wischt er zufriedenstellend und lässt sich auch für den regelmäßigen Einsatz programmieren. Schade ist, dass man den Staubbehälter durch die enthaltene Technik bei der Reinigung nicht mit Wasser ausspülen kann. Denn das Ausleeren ist nicht optimal. Zudem kann es nicht sein, dass der Hersteller ein regelmäßiges Wechseln von Komponenten empfiehlt, diese aber nicht zum Kauf anbietet.

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Apple stellt Verkauf des MacBook Pro 2015 ein

Apple hat die neuen MacBook Pro vorgestellt. Deutliche Aufwertung der Spezifikationen und Konfigurationen. Das Spitzenmodell bezahlen Interessierte mit bis zu 7.960 Euro. Spannend bleibt die Frage, ob die neue Tastatur nicht nur leiser ist, sondern auch die Fehleranfälligkeit des Vorgängers ausgemerzt ist, für den Apple ein Austauschprogramm ins Leben rief.

Neben den neuen MacBook Pro gibt es aber auch eine weitere Neuerung, denn die 2015 eingeführte Modellreihe ist von Apples Homepage verschwunden. Die Serie, die noch mit der alten Generation der Tastatur und dem anderen Gehäuse-Design sowie USB-A, SD-Kartenslot und HDMI aufwartete.

Grundsolides Gerät, welches ich in meiner Zeit mit ihm sehr schätzte – und das nun die Arbeit bei meinem Kollegen verrichtet. Interessierte Nutzer sind also gezwungen aus den neuen Möglichkeiten zu wählen – alternativ bei anderen Händlern oder auf dem Gebrauchtmarkt zu schauen. Das neue MacBook werde ich mir allerdings mal aus eigenem Interesse anschauen, alleine die Tastatur wird genau auszuprobieren sein.

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Neues Apple MacBook Pro mit 6-Core-Prozessor und 32GB Speicher

Neues aus Cupertino: Apple aktualisiert das MacBook Pro und verbaut nun auch 6-Core-Prozessoren und 32GB Speicher, True Tone Display und dem Apple T2 Chip.

Apple hat heute das MacBook Pro mit höherer Leistung und neuen Profi-Funktionen aktualisiert, die es damit zum fortschrittlichsten Mac-Notebook aller Zeiten machen. Die neuen MacBook Pro Modelle mit Touch Bar verfügen über Intel Core-Prozessoren der 8. Generation, mit 6-Core auf dem 15″-Modell für bis zu 70 Prozent mehr Leistung und Quad-Core auf dem 13″-Modell für bis zu zwei Mal höhere Leistung – ideal für die Bearbeitung großer Datensätze, die Durchführung komplexer Simulationen, die Erstellung von Mehrspur-Audioprojekten oder anspruchsvolle Bild- und Filmbearbeitung.

Das neue MacBook Pro ist jetzt schneller und leistungsfähiger mit 6-Core Intel Core Prozessoren der 8. Generation auf dem 15″ MacBook Pro für bis zu 70 Prozent höhere Leistung und Quad-Core Intel Core Prozessoren der 8. Generation auf dem 13″-Modell für bis zu doppelt so schnelle Rechenpower.1 Mit der Option, bis zu 32 GB Speicher auf dem 15″ MacBook Pro hinzuzufügen, können Benutzer mehr Anwendungen gleichzeitig ausführen oder größere Dateien in den Speicher laden. Und mit bis zu 2 TB SSD beim 13″-Modell und bis zu 4 TB SSD beim 15″-Modell bietet das MacBook Pro den Kunden die Flexibilität, überall mit großen Asset-Bibliotheken und Projekten zu arbeiten.

Preise und Verfügbarkeit Apple Macbook Pro 2018

Ab einem Preis von 1.999 Euro inkl. MwSt. bzw. 2.799 Euro inkl. MwSt. sind die aktualisierten 13″ MacBook Pro Modelle mit Touch Bar und 15″ MacBook Pro Modelle mit Touch Bar ab heute über apple.com/de sowie in ausgewählten Apple Retail Stores und bei Apple Authorized Resellern im Laufe dieser Woche erhältlich.

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Externer CD/DVD-Brenner Lenovo 0A33988 im Test

Lenovo liefert einen externen Brenner für CDs und DVDs in Thinkpad-Optik. Das Gerät arbeitet erfreulich leise, ist aber teuer.

Lenovos externer CD/DVD-Brenner ist wie die Thinkpad-Laptops komplett aus mattem schwarzen Kunststoff gefertigt. Auf der Oberseite hat er einen großen, spiegelnden Bereich. Darauf befindet sich in weiß der Lenovo-Schriftzug. Leider ist dieser Teil sehr anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke. Die Kanten sind unterschiedlich stark abgerundet, wodurch insgesamt ein hübsches Design entsteht.

Die Verarbeitung der Seiten könnte allerdings besser sein. Hier trifft Ober- auf Unterhälfte und bildet einen leicht scharfkantigen Schlitz. Der Brenner wiegt 212 Gramm. Vier Gummifüße an der Unterseite verringern ein hin- und herrutschen auf dem Schreibtisch.

Der Lenovo-Brenner kommt mit einem langen Y-USB-Kabel. Der Mini-USB-Stecker wird mit der hinteren Seite des Brenners verbunden, die normalen USB-Stecker kommen in die USB-2.0-Anschlüsss am Rechner. Einer davon ist für die Stromversorgung, der andere für die Daten. Meistens reicht es aus, das Datenkabel zu verwenden. Moderne Systeme liefern darüber genügend Strom für den Brennvorgang. Dank des langen Kabels lassen sich auch USB-Buchsen erreichen, die für andere Brenner zu weit auseinander liegen.

Auf der beiliegenden CD befinden sich neben dem deutschen Nutzerhandbuch auch die Programme Corel DVD Movie Factory zum Erstellen von DVDs mit interaktivem Menü, Corel BurnNow zum Brennen von CDs und DVDs und Corel WinDVD10 zum Abspielen von MPEG-2-Dateien und DVD-Filmen. Die Programme unterstützen nur Windows.

Wem das nicht reicht oder wer eine Alternative sucht, dem empfehlen wir die Kategorie „Brenn-Software” der Kollegen von Heise Download. Dort gibt es eine Übersicht zu zahlreichen Programmen, sowohl kostenlose wie kostenpflichtig.

Gängige CD- und DVD-Formate sind für den Brenner kein Problem. Auch die Geschwindigkeit entspricht den üblichen Standards (DVD 8x, CD 24x). Der Brennvorgang ist zwar nicht lautlos, aber im Vergleich ist das Gerät von Lenovo eins der leisesten im Test. Störgeräusche wie Knarren oder Pfeifen bleiben aus.

Bei der Brenndauer liegt der Lenovo-Brenner mit den anderen getesteten Geräten gleich auf.

Dank seines langen Kabels eignet sich Lenovos externer Brenner vor allem für Laptops, die nur einen USB-Port pro Seite haben. Tatsächlich liefern die meisten USB-Anschlüsse aber inzwischen genügend Leistung, so dass kein zweiter Stecker notwendig ist. Im Test hat uns das ruhige Arbeitsgeräusch besonders gefallen. An der Verarbeitung könnte allerdings noch nachgebessert werden. Zudem ist das Gerät deutlich teurer als die Konkurrenz von Verbatim (Testbericht) oder Asus (Testbericht).

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