Bereits seit Längerem sieht es nicht so rosig um die Zukunft der Kaufhauskette Galeria aus. Bereits mehrfach steckte das Warenhaus in den vergangenen Jahren in der Krise. Viele sprechen bereits von einem Abgang in Raten, bei Galeria gab man sich zwischenzeitlich aber wieder recht zuversichtlich. Dass nun 33 Filialen auf der Kippe stehen, wie unter anderem die Tagesschau berichtet, spricht da eher andere Bände. So sollen insgesamt 33 Filialstandorten Schließungen drohen. Diese Standorte stellt das Unternehmen derzeit auf den Prüfstand hinsichtlich der Mietbelastung und ihrer Ertragskraft. In Zahlen sind das knapp 40 Prozent der verbleibenden Filialen, an denen Beschäftigte um ihre Zukunft bangen müssen.
Die folgende Liste an Filialen hat man wohl kommuniziert:
- Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen
- Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg
- Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau
- Brandenburg: Potsdam
- Hamburg: Eimsbüttel
- Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn
- Mecklenburg-Vorpommern: Wismar
- Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg
- Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße)
- Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer
- Sachsen-Anhalt: Magdeburg
Laut Galeria befinde man sich in Verhandlungen (bzw. diese stehen kurz bevor) über Mietkonditionen und Flächenanpassungen mit den Vermietern. Sollte man hierbei auf keinen grünen Zweig kommen, droht dem jeweiligen Standort das Aus. Wann die finalen Entscheidungen fallen, ließ Galeria offen. Auch die übrigen 50 Standorte haben demnach Optimierungspotenzial, sodass auch dort Gespräche stattfinden und Umzüge in andere Immobilien erfolgen könnten.
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