Mozilla hat die Version 153.0 seines Webbrowsers Firefox veröffentlicht. Das große Update bringt eine ganze Reihe von Komfort-Features, wichtige Sicherheitskorrekturen sowie eine Verbesserung für Windows-Nutzer mit HDR-Monitoren.
Die wichtigste Neuerung für Windows-User zuerst: Firefox unterstützt ab sofort die Wiedergabe von HDR-Videos (High Dynamic Range) unter Windows. Voraussetzung ist, dass der HDR-Modus in den Windows-Display-Einstellungen für den jeweiligen Monitor aktiv ist. Reine Laptop-Displays, die in Windows lediglich als „HDR-Videostreaming bereit“ deklariert sind, gucken derzeit noch in die Röhre.
Auch beim PDF-Editor und den Alltags-Features hat Mozilla ordentlich nachgebessert:
– PDF-Dateien zusammenführen: Ihr könnt ab sofort mehrere PDFs einfach per Drag-and-Drop in die PDF-Seitenleiste ziehen, um sie miteinander zu verbinden.
– Bilder in PDFs: Über den integrierten PDF-Editor lassen sich jetzt Bilder als neue, eigenständige Seiten in Dokumente einfügen.
– QR-Codes teilen: Jede geöffnete Webseite lässt sich nun blitzschnell per QR-Code teilen. Einfach Rechtsklick auf den Tab machen, „Teilen“ und dann „QR-Code generieren“ auswählen.
– Schnelle Farbpipette: Wer Webfarben kopieren möchte, tippt einfach „Farbwähler“ oder „Farbpipette“ (bzw. „color picker“ / „eyedropper“) in die Adresszeile ein, um die Pipette sofort per Schnellaktion zu starten.
– Geolocation-Warnung: Greift eine Webseite auf euren Standort zu, leuchtet das entsprechende Standort-Symbol in der Adressleiste ab sofort auffällig rot.
Für Experimentierfreudige hat Firefox 153 außerdem die „Firefox Labs“ „auf Kurz“ am Start, die sich schnell über das Eintippen von „labs“ in der Adresszeile öffnen lassen. Dort lässt sich unter anderem die experimentelle Unterstützung für das Bildformat JPEG XL aktivieren.
Ebenfalls mit an Bord ist das verbesserte Smart Window, das im Zuge eines gestaffelten Rollouts (progressive Rollout) an die Nutzer verteilt wird. Hinter dem Smart Window verbirgt sich ein cleverer KI-Assistent: Ihr könnt direkt aus diesem Fenster heraus verschiedene KI-Modelle auswählen und ansteuern. Zudem spendiert Mozilla der „Neuer Tab“-Seite im Smart Window eine vertraute Adressleiste, über die ihr wie gewohnt Webseiten eintippen oder direkt Suchen im Netz starten könnt.
In Sachen Sicherheit und Privatsphäre zieht Mozilla die Zügel enger. Browser-Erweiterungen dürfen ab sofort standardmäßig nicht mehr ohne Weiteres auf lokale Dateien auf eurem Rechner zugreifen. Nutzer müssen diese Berechtigung nun explizit in den Einstellungen der jeweiligen Erweiterung erteilen. Zudem sind die Beschränkungen für den Zugriff auf das lokale Netzwerk (Local Network Access) jetzt für alle Anwender standardmäßig aktiv. Webseiten müssen somit erst um Erlaubnis fragen, bevor sie Verbindungen zu Geräten in eurem Heimnetzwerk oder Diensten auf eurem Rechner aufbauen dürfen.
Das Update auf Firefox 153 steht ab sofort für Windows, macOS und Linux über die integrierte Update-Funktion des Browsers sowie als Direktdownload bereit.
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