Spotify arbeitet weiter an der Personalisierung und verpasst seiner App auf dem Smartphone ein neues, interaktives Feature. Berechtigte Premium-Nutzer können künftig über die Startseite oder die Player-Ansicht (Now Playing) direkt per Sprache oder Texteingabe mit der App chatten. Statt starrer Befehle soll das Ganze wie eine echte Unterhaltung ablaufen, bei der man die Musikauswahl steuern, Hintergründe zu Künstlern erfragen oder in der eigenen Streaming-Historie kramen kann.
In der Praxis könnt ihr dem Assistenten beispielsweise sagen: „Spiel mir ein paar Künstler vor, die ich noch nicht kenne.“ Gefällt euch die Richtung, lässt sich die Wiedergabe im Gesprächsverlauf weiter verfeinern mit Ansagen wie „Füge etwas Bad Bunny hinzu“, gefolgt von „aber nur seine neueren Sachen“ oder „mach es etwas fröhlicher“. Auch das Sichern von Songs in der Bibliothek, das Hinzufügen zur Warteschlange oder das Folgen von Künstlern klappt direkt auf Zuruf.
Darüber hinaus liefert der Assistent Hintergrundinfos zu dem, was gerade läuft. Ihr könnt Fragen zur Inspiration hinter Alben stellen, nach dem Veröffentlichungsjahr oder dem genauen Genre fragen. Das funktioniert übrigens nicht nur bei Musik, sondern auch bei Podcasts und Hörbüchern. So könnt ihr euch im Player erkundigen, welche anderen Bücher ein Autor geschrieben hat oder in welchen Shows ein bestimmter Podcast-Gast sonst noch zu hören war.
Auch die eigene Streaming-Vergangenheit lässt sich per Chat durchleuchten. Da Spotify eure Playlists und Hörgewohnheiten kennt, könnt ihr gezielt fragen: „Wann habe ich diesen Song zum ersten Mal gehört?“ oder „Welche Genres habe ich in letzter Zeit am meisten gestreamt?“.
Schlechte News? Das neue Feature wird schrittweise zuerst im Beta-Status für Premium-Abonnenten ab 18 Jahren in den USA, Irland und Schweden ausgerollt. Unterstützt werden vorerst iOS- und Android-Geräte, wobei die Konversation zunächst auf Englisch stattfinden muss.
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