Samsung Electronics gehört offenbar zu den Herstellern, die ihre Abhängigkeiten von AMD, Intel, Nvidia und Co. reduzieren wollen. Demnach arbeitet der südkoreanische Anbieter daran, eigene KI-Chips zu entwickeln. Es soll sich dabei nicht um KI-Beschleuniger handeln, wie sie in Rechenzentren werkeln, sondern um SoCs für z. B. Notebooks, Desktop-PCs und „Physical AI“, also die Robotik.
Gaia entsteht aktuellen Berichten aus Südkorea zufolge im 4-nm-Verfahren. Samsung nutzt dabei offenbar ARM-Architektur als Basis, um eine hohe Effizienz zu liefern. Optimierungen sollen vor allem die integrierte Neural Processing Unit (NPU) stärken. Es heißt, Samsung habe bereits Prototypen des Chips an einige größere PC-Hersteller geliefert, welche die Leistung aktuell prüfen. Die Massenproduktion der Chips würde aber erst 2027 beginnen.
Samsung würde im Ergebnis mit etwa Qualcomms ARM-basierten Chips für Notebooks konkurrieren. Man rechnet jedoch damit, dass die Südkoreaner ihre SoCs am Ende deutlich günstiger anbieten könnten als die Konkurrenz – auch um Fuß zu fassen. Wichtig wird aber natürlich auch sein, dass man mit der Konkurrenz in Sachen Effizienz und Performance mithalten kann. Da muss sich dann noch zeigen, wie Gaia so dasteht.
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