Sony bereitet natürlich schon eine PlayStation 6 vor. In einem Gespräch mit Investoren hat der japanische Anbieter dann auch vage über die kommende Spielekonsole gesprochen. Eine wichtige Frage ist dabei gewesen, ob Sony die Konsole mit Verlust verkaufen könnte. Die Antwort des Managements darauf ist einerseits spannend, andererseits vage.
So hat Sony mitgeteilt, dass man nicht vorhabe, „deutliche Verluste“ mit dem Verkauf der Spielekonsole zu machen. Dies sei nicht die Strategie des Unternehmens. Die Aussage passt zur Vorgehensweise des Herstellers in der PS5-Ära, in welcher man mehrfach den Preis der PlayStation 5 erhöht hatte und per Shrinkflation auch den Lieferumfang zusammenstutzte, indem man den anfangs enthaltenen Ständer zur vertikalen Aufstellung strich. Gleichzeitig hat Sony aber betont, dass man stets den Markt beobachte und auf die gegebenen Bedingungen reagieren werde. Damit spielt Sony sicherlich auch auf die Speicherkrise an.
Passenderweise hat Sony entsprechend auch betont, dass man derzeit weder einen klaren Erscheinungszeitraum noch einen Preis für seine Next-Generation-Konsole festgehalten habe. Denkbar ist, dass Sony versuchen wird, die schlimmsten Auswirkungen der Speicherkrise zu vermeiden. Das könnte bedeuten, dass man die PlayStation 6 z. B. erst Ende 2028 auf den Markt bringt. Fände ich persönlich gar nicht so verkehrt, denn durch die Corona-Pandemie wurde die aktuelle Generation sowieso anfangs extrem ausgebremst.
PS6 soll über das Wohnzimmer hinausgehen
Auch ein Handheld hat Sony wieder vage ins Spiel gebracht. So erklärt man, dass man mit der nächsten Konsolengeneration über das Wohnzimmer hinausgehen wolle. Allerdings kann damit theoretisch auch ein ähnliches Accessoire wie der PlayStation Portal Remote Player gemeint sein. Da bleibt also abzuwarten, ob die Gerüchte um ein Handheld-Modell am Ende wirklich der Wahrheit entsprechen.
Ansonsten wissen wir schon, dass AMD wieder den Chip bzw. die Grafiklösung der PS6 liefern wird. Angesichts des Preises der Steam Machine und der aktuellen Lage rund um Komponenten im IT-Bereich ist auch klar: Die PlayStation 6 dürfte zu einem deutlich höheren Preis auf den Markt kommen als anno dazumal die PlayStation 5. Marktforscher schließen derzeit auch für die Spielekonsole einen Verkaufspreis von rund 1.000 Euro (oder mehr) nicht aus.
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