
Im Supermarkt stellt sich oft die Frage nach der Schlange: Personal oder Selbstbedienung? Eine aktuelle Umfrage von Kantar unter rund 1.000 Personen soll zeigen, dass 67 Prozent der Deutschen weiterhin die klassische Kasse vorziehen. Lediglich 33 Prozent scannen ihre Einkäufe lieber eigenständig. Die Gründe für die Zurückhaltung seien dabei vielfältig. Viele schätzen den menschlichen Kontakt oder handeln aus reiner Gewohnheit. Oft spielt auch das Zahlungsmittel eine Rolle, da Barzahlung an vielen Automaten angeblich nicht funktioniert. Einige Befragte geben zudem an, dass sie selbst langsamer agieren als das geübte Kassenpersonal. Technische Hürden oder die Sorge vor Fehlern bei der Bedienung fallen hingegen weniger ins Gewicht.
Wer sich für die SB-Kasse entscheidet, tut dies meist wegen der Zeitersparnis. Kürzere Warteschlangen und die Kontrolle über das eigene Tempo sind hier die Hauptargumente. Knapp 51 Prozent der Befürworter wollen weniger Zeitdruck verspüren. Interessanterweise spielt auch der Spaßfaktor beim Scannen für 38 Prozent eine Rolle.
Dürfte uns nicht überraschen: Das Alter prägt die Entscheidung massiv. Während Jüngere bis 44 Jahre offener für die Technik sind, lehnen 87 Prozent der 55- bis 64-Jährigen die Automaten ab. Marktforscher gehen davon aus, dass sich die Nutzung nicht von allein durchsetzt. Hilfe vor Ort könnte Barrieren abbauen. Experten beobachten jedoch, dass die Systeme vor allem bei kleinen Einkäufen punkten. Sobald der Wagen voll beladen ist, schwindet der Komfort beim Selbstscannen schnell.
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