
Epic hat auf der State of Unreal den groben Fahrplan für die Unreal Engine 6 genannt. Die Engine ist in Entwicklung und soll die AAA-Funktionen aus UE5 mit der Pipeline zusammenführen, die Epic aktuell rund um Fortnite und UEFN aufbaut. Das Ziel ist, Spiele einmal zu entwickeln und dann klassisch, in Fortnite oder in eigenen Live-Ökosystemen betreiben zu können. Der Early Access ist für Ende 2027 geplant.
Unter der Haube setzt Epic dabei stärker auf Verse, offene Standards für portable Inhalte, Code und Ökonomien sowie neue Pipeline-Werkzeuge. Dazu gehört auch ein MCP-Server (kommt schon mit Version 5.8), über den Modelle wie Claude oder Gemini direkt in Unreal-Workflows eingebunden werden können. Wie nützlich das in der Praxis ist, wird sich zeigen.
Direkt nutzbar ist Unreal Engine 5.8, die ab sofort verfügbar ist. Mit an Bord sind Performance-Verbesserungen, ein verbessertes Lumen für 60 fps auf Nintendo Switch 2 und PCs, mehrere nun produktionsreife Features sowie ein experimentelles Mesh-Terrain-System.
Lore ist ebenfalls neu. Das ist ein freies Open-Source-Versionskontrollsystem für Code und große Assets. UE5.8 ist laut Epic die letzte geplante große UE5-Version.
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