
Bei Amazon Prime gab es 2022 eine Preiserhöhung, die der Verbraucherzentrale NRW sauer aufstößt. Der Jahresbeitrag kletterte damals von 69 Euro auf 89,90 Euro, während die monatliche Gebühr von 7,99 Euro auf 8,99 Euro stieg. Auch Studenten mussten tiefer in die Tasche greifen. Da die Verbraucherschützer die Preisanpassung für unwirksam halten, läuft derzeit eine Sammelklage vor dem Oberlandesgericht Hamm. Wer schon vor dem Sommer 2022 dabei war, kann sich immer noch dem Verfahren anschließen.
Über 130.000 Kunden haben sich laut aktuellem Stand der Verbraucherzentrale bereits in das Klageregister beim Bundesamt für Justiz eingetragen, um sich mögliche Rückzahlungsansprüche zu sichern. Je nach Tarif und Dauer der Mitgliedschaft geht es momentan um Beträge von bis zu 60 Euro.
Wichtig zu wissen: Diese Klage ist unabhängig von dem Verfahren der Verbraucherzentrale Sachsen, bei dem es um die Werbung in Prime Video geht. Wer Geld aus der Preiserhöhung von 2022 wiedersehen möchte, sollte sich zeitnah im Klageregister eintragen. Im Erfolgsfall gibt es die Differenz zum alten Preis zurück.
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