Xbox Game Pass: Preiserhöhung sorgte für Millionen von Kündigungen

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Ende 2025 hatte Microsoft den Preis des Xbox Game Pass drastisch erhöht. Obwohl Bestandskunden zunächst gar nicht betroffen gewesen sind, löste der Preisschub offenbar eine massive Kündigungswelle aus. Caschy hatte es ja damals aufgegriffen: Sogar die entsprechende Website ist zeitweise überlastet gewesen. Bislang ließen sich die Redmonder da allerdings nicht in die Karten schauen. Doch inzwischen hat einer der Xbox-Köpfe, Matthew Ball, das Ausmaß offen bestätigt.

Demnach haben kurz nach der Bestätigung der Preiserhöhung im letzten Herbst tatsächlich Millionen von Abonnenten gekündigt. Offenbar wollten diese das Risiko nicht eingehen, in absehbarer Zeit die höheren Kosten stemmen zu müssen. Oder man wollte Microsoft schlichtweg deutlich seinen Unmut aufzeigen. Einerseits angesichts der drastischen Preiserhöhungen keine Überraschung, andererseits aber irgendwie doch. Denn sonst kennt man das Spielchen: Zig Nutzer trommeln lautstark im Web, eine echte Kündigungswelle bleibt aber dann doch aus, weil das Gros stillschweigend weiterzahlt. So lief es ja beispielsweise, als Amazon bei Prime Video Werbung als Standard einführte.

Das ergab sich in diesem Fall offenbar nicht so. Denn in diesem Jahr hat Microsoft bzw. dessen Xbox-Sparte unter der neuen Leitung von Asha Sharma dann die Preiserhöhung zumindest teilweise wieder zurückgenommen. Sie sind im Ergebnis zwar immer noch höher als vor der Aktion im Herbst 2025, aber eben nicht mehr ganz so drastisch.

Generell steht Microsoft mit seiner Gaming-Sparte vor vielen Herausforderungen. Zog man sich zunächst etwa von Exklusivtiteln zurück, so soll es diese nun doch wieder geben – etwa in Form von „Gears of War: E-Day“. Mit der nächsten Konsolengeneration mit dem Codenamen Project Helix will der Hersteller zudem neue Wege einschlagen. So soll die Plattform für Drittanbieter-Stores wie Steam geöffnet werden und mehr zwischen einer klassischen Konsole und einem Gaming-PC stehen.

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