Der europäische Automarkt zeigt sich im bisherigen Jahresverlauf trotz politischer Unruhen stabil. Die Neuzulassungen kletterten laut Branchenverband ACEA (Verband der europäischen Automobilhersteller) bis April 2026 um 4,2 Prozent nach oben. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch das anhaltende Interesse an elektrifizierten Antrieben, wobei neue Steuererleichterungen und Förderprogramme in den großen EU-Staaten den Verkauf ankurbeln.
Mittlerweile kommen reine Elektroautos auf einen Marktanteil von 19,7 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr ein Plus bedeutet. Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten 746.899 Batteriefahrzeuge zugelassen. Besonders in Italien, Frankreich und Deutschland brummt das Geschäft mit Zuwachsraten zwischen 41 und 73 Prozent. Hybride ohne Stecker bleiben mit 38,2 Prozent Marktanteil die beliebteste Wahl der Käufer, während Plug-in-Hybride bei 9,6 Prozent liegen.
Klassische Verbrenner verlieren dagegen weiter an Boden. Die Neuzulassungen von Benzinern sackten um fast 18 Prozent ab. In Frankreich war der Rückgang mit über 36 Prozent massiv, aber auch in Deutschland und Spanien geht es zweistellig bergab. Der Marktanteil von Benzinern liegt nur noch bei 22,5 Prozent. Diesel spielen mit 7,7 Prozent fast gar keine Rolle mehr, der Abwärtstrend setzt sich dort ungebremst fort. Zusammen kommen Diesel und Benziner lediglich noch auf 30,2 Prozent am Gesamtmarkt.
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