Windows 11 Insider: Neue Builds, Startmenü-Updates und Details zur Version 26H1

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Microsoft bringt aktuell eine ganze Reihe neuer Insider Preview Builds für Windows 11 in die verschiedenen Kanäle. Der Beta-Kanal erhält Build 26220.8544, der Experimental-Kanal Build 26300.8553. Wer sich für den 26H1-Zweig im Experimental-Kanal angemeldet hat, bekommt Build 28020.2207, und in der Future-Platforms-Linie inklusive der Canary-29500-Serie landet Build 29599.1000. Letzterer hat allerdings einen Haken: Wer ein AMD-System mit aktiviertem System Guard betreibt, bekommt diesen Build vorerst nicht angeboten, weil ein bekannter Fehler dort zu Abstürzen führt. Microsoft will das mit dem nächsten Release fixen.

Ein Datum, das sich Insider vormerken sollten, ist der 5. Juni 2026. Ab dann rollt Microsoft nämlich Windows 11 Version 26H1 an alle aus, die sich in den erweiterten Einstellungen für diesen Zweig eingetragen haben. Dabei handelt es sich nicht um ein klassisches Feature-Update für alle, sondern um ein Release, das auf neue Hardware aus 2026 zugeschnitten ist – konkret vor allem auf Geräte mit Qualcomms Snapdragon-X2-Prozessoren.

Technisch liegt 26H1 auf einem anderen Betriebssystemkern als 24H2 und 25H2, was eine wichtige Konsequenz hat: Systeme, die auf 26H1 laufen, werden das große Funktionsupdate im zweiten Halbjahr 2026 nicht bekommen. Ein regulärer Update-Pfad soll erst mit einem späteren Windows-Release nachgeliefert werden. Wer die Option für 26H1 aktiviert hat, es sich aber anders überlegt, muss das vor dem 5. Juni tun. Danach ist der Weg zurück auf 25H2 nur noch über eine Neuinstallation möglich – ein Downgrade lässt sich nicht mal eben rückgängig machen.

Abseits dieser technischen Aspekte tut sich auch optisch einiges. Im Experimental-Kanal testet Microsoft verschiedene Anpassungen am Startmenü. Der Bereich „Empfohlen“ heißt künftig „Zuletzt verwendet“ (Recent). Dazu gibt es in den Startmenü-Einstellungen neue Schalter, mit denen sich angeheftete Apps, zuletzt verwendete Dateien und die vollständige App-Liste einzeln ein- und ausblenden lassen. Auch die Größe des Startmenüs lässt sich auf „Klein“ oder „Groß“ festlegen, statt sich auf die automatische Skalierung zu verlassen. Und wer seinen Namen samt Profilbild lieber nicht im Startmenü sehen möchte, kann beides komplett ausblenden.

Auch gibt es eine Verbesserung der Windows-Suche, die sowohl im Experimental- als auch im Beta-Kanal ankommt. Die Suche versteht jetzt Teilzeichenfolgen. Wer also nach einer Datei namens „MeetingNotesApril“ sucht, findet sie ab sofort auch dann, wenn er nur „april“ eingibt – ohne den vollständigen Dateinamen kennen zu müssen.

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