xTool M2 vorgestellt: Bastelmaschine mit Laser, Tintenstrahldrucker & mehr

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xTool bringt einen Nachfolger für seine Bastelmaschine, den xTool M1 ein Nachfolgemodell. Hierbei handelt es sich um den kleinen Bruder des von mir letztjährig getesteten xTool M1 Ultra. Anders als viele andere Gerätschaften von xTool auch durchaus ein Gerät für den heimischen Haushalt. Der xTool M2, der in Kürze debütieren soll, bringt hierbei einige Verbesserungen mit, die ich damals auch am Ultra-Modell vermisste.

So vereint der xTool M2 diverse Möglichkeiten zum Basteln und DIY-Projekte in einem vormontierten Gerät mit Abmessungen von 61 cm × 56,9 cm × 18 cm. Mit von der Partie ist ein blauer Diodenlaser, den es wahlweise mit 10 oder 20 Watt geben soll. Jener eignet sich für Lasergravuren, etwa auf Holz, aber auch zum Schneiden. So soll das 10-Watt-Modell 8 mm Lindenholz oder 3 mm schwarzes Acryl in einem Durchgang schneiden können, während die mächtigere 20-Watt-Variante Lindenholz mit einer Dicke von 10 mm bzw. bis zu 8 mm Acryl in einem Rutsch durchbekommt. Die maximale Geschwindigkeit des Lasers liegt bei 600 mm/s. AirAssist ist direkt in das Gerät integriert und benötigt keine dedizierte Hardware. Der Arbeitsbereich der Laser-Module wird mit 42,6 x 32 Zentimetern angegeben.

Kompatible Materialien

  • Zum Schneiden: Holz / undurchsichtiges Acryl / Papier / Kartonpapier / Karton / Schaumstoff / MDF / Leder / Filz
  • Zum Gravieren: Holz / undurchsichtiges Acryl / transparentes Acryl / Leder / Edelstahl / Aluminium / beschichtetes Metall / Papier / MDF / Karton / Filz / Gummi / Glas / Kunststoff / Kork / Keramik
  • Zum Drucken: Papier / Kartonpapier / Stickerpapier / Holz / Leinwand / Stoff / Filz / Leder / Glas

Die Maschine selbst ist modular. Schön zu sehen, ist, dass es nun ein Infrarot-Laser-Modul gibt. Wenngleich nur mit 3 Watt, erlaubt dies immerhin kleinere Metall- bzw. Edelstahlgravuren, ohne da gleich ein Profi-Gerät wie den F2 Ultra zu bemühen. Der Arbeitsbereich ist hier auf 41,2 x 31 Zentimeter eingeschränkt.

Ein CMYK-Tintenstrahlmodul (Arbeitsbereich: 30 x 29,4 Zentimeter) erlaubt das direkte Bedrucken von Papier, Karton aber auch Holz oder Leinwänden – in einem durchgehenden Workflow, ohne Geräte- oder Tool-Wechsel. Einen Klingenmodus sowie einen Stiftmodus hat der xTool M2, anders als der M1 Ultra, nicht. Man greift zum Schneiden stets auf den Lasermodus zurück.

Musste man beim xTool M1 Ultra noch mit der Handykamera rumfrickeln, um eine entsprechende Vorschau zu erhalten, sind beim M2 gleich zwei Kameras verbaut. Neben einer Panoramakamera mit 5 Megapixeln ist auch eine 2-Megapixel-Linse für den Nahbereich verbaut. Dies soll eine präzise Positionierung in der Software erlauben. Projekte lassen sich über die xTool-Studio-Software realisieren. Den xTool M2 kann man per USB, aber auch über Wi-Fi ansteuern.

  • M2 10W Base: €649 / €599
  • M2 10W CMYK Bundle: €799 / €749
  • M2 10W Luxury Bundle: €1 039 / €989
  • M2 20W Base: €1 049 / €999
  • M2 20W CMYK Bundle: €1 199 / €1 149
  • M2 20W Luxury Bundle: €1 439 / €1 389

Die meisten Details dürften damit bekannt sein, genauere Informationen reicht man sicherlich spätestens zum Produktstart nach. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Preislich geht es bei der (10-Watt-)Laser-Version ab 599 Euro für die Vorbesteller los. Der reguläre Verkaufspreis soll später bei 649 Euro liegen. Den Aufpreis fürs 20-Watt-Modul liegt bei knapp 400 Euro (999 Euro für Vorbesteller, 1049 Euro regulär). Für eine Combo mit dem Tintenstrahl-Modul werden 749 Euro beim Vorbestellen (regulär: 799 Euro) fällig. Ein Deluxe Kit hat neben dem Tintenstrahlmodul zusätzlich den RA3 Lite zum Drehen von Objekten mit dabei. Kostenpunkt: 989 Euro (für die 10-Watt-Version, regulär: 1039 Euro). Das Infrarot-Laser-Modul schlägt optional mit weiteren 499 Euro zu Buche. Ich für meinen Teil bin ja mal gespannt, was man dann irgendwann bei einem M2 Ultra nachlegt.

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