
Microsoft schraubt mal wieder an Teams und bringt eine Funktion, die vor allem in Firmen mit strengen Compliance-Regeln auf Gegenliebe stoßen dürfte. Ab Mitte Juni 2026 rollt das Unternehmen die Möglichkeit aus, KI-basierte Besprechungszusammenfassungen zu erstellen, ohne dass dafür ein dauerhaftes Transkript oder eine Aufnahme gespeichert werden muss. Bisher war ein aktives Protokoll oft die Voraussetzung für die intelligenten Recaps.
Die Neuerung richtet sich an Nutzer mit einer „Microsoft 365 Copilot Premium“-Lizenz und funktioniert über alle gängigen Plattformen wie Windows, Mac, Web sowie die mobilen Apps auf iOS und Android. Der Clou an der Sache ist, dass die KI den Live-Kontext des Meetings nutzt, um die Zusammenfassung zu generieren, aber nach dem Ende der Sitzung keine Textwüste im System zurückbleibt. Das ist praktisch für Organisationen, die zwar die Vorteile der KI nutzen wollen, aber interne Richtlinien haben, die das Speichern von Wortprotokollen verbieten.
Organisatoren können diese Option vorab in den Besprechungseinstellungen festlegen. Während der laufenden Sitzung lässt sich die Funktion zudem über ein Dropdown-Menü in der oberen linken Ecke umschalten. Falls die KI bereits durch den Admin deaktiviert wurde, steht die Funktion logischerweise nicht zur Verfügung. Ansonsten ist sie bei aktivierter Copilot-Umgebung standardmäßig eingeschaltet. Der Rollout beginnt für die breite Masse Mitte Juni 2026 und soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
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