
Signify, das Unternehmen hinter Philips Hue und Wiz, hat die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt und blickt auf ein eher durchwachsenes Auftaktquartal zurück. Die Marktsituation bleibt laut Unternehmen schwierig, was sich direkt im Umsatz niederschlägt. Dieser sank nominal um 12 Prozent auf 1,274 Milliarden Euro.
Beim Gewinn sieht es ähnlich gedämpft aus. Das bereinigte EBITA rutschte von 116 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 83 Millionen Euro ab. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 8 Millionen Euro übrig. Das ist ein deutlicher Sprung nach unten im Vergleich zu den 67 Millionen Euro aus dem Vorjahr. Ein Grund dafür sind die Umbaukosten: Rund 63 Millionen Euro flossen in das bereits angekündigte Programm zur Kostensenkung.
Trotz der Flaute bei den Verkäufen gibt es Lichtblicke (Wortwitz beabsichtigt) beim Cashflow. Der freie Cashflow stieg leicht auf 47 Millionen Euro an. Auch bei der Vernetzung geht es voran, denn die Basis der installierten vernetzten Lichtpunkte wuchs auf mittlerweile 171 Millionen an. Im professionellen Bereich lief es in Europa bei Innenraumprojekten zuletzt wieder etwas besser, während in den USA und Europa der öffentliche Sektor und der Handel eher verhalten agierten.
Interessant für Smart-Home-Fans: Im Consumer-Geschäft, zu dem auch Philips Hue gehört, sank der vergleichbare Umsatz um 4,6 Prozent. Das lag laut Signify vor allem an Lagerbereinigungen im Handel, während der Abverkauf an die Endkunden stabil geblieben sein soll. Die Marge in diesem Bereich halbierte sich fast auf 5,7 Prozent.
Das Unternehmen hält trotz der volatilen Lage an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Man rechnet weiterhin mit einer bereinigten EBITA-Marge zwischen 7,5 und 8,5 Prozent. Um das zu erreichen, setzt Signify auf striktes Kostenmanagement und die Fortführung des Sparprogramms. Auch beim Personal gab es Einschnitte: Die Zahl der Vollzeitstellen sank im Vergleich zum Vorjahr von knapp 29.700 auf rund 26.000, was vor allem die Produktion betraf.
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