Telegram: Auf Behördenanfragen werden IP-Adressen und Telefonnummern bereitgestellt

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Vielleicht haben es einige mitbekommen. Telegram-CEO Pavel Durov wurde in Paris verhaftet. Die Behörden – und nicht nur in Paris – werfen Telegram vor, Inhalte nicht richtig zu moderieren und nicht mit Behörden zusammenzuarbeiten. Erste Reaktionen seitens Telegram gab es schon. Doch nun wird man deutlicher. Durov erklärte, dass die Messaging-App nun beginnen wird, die IP-Adressen und Telefonnummern von Benutzern auf rechtliche Anfragen von Behörden herauszugeben. Begleitet wird diese Tatsache von der Einführung einiger Moderationsmaßnahmen. Telegram hat begonnen, KI sowie ein menschliches Moderationsteam einzusetzen, um „problematische“ Inhalte aus seinen Suchergebnissen zu entfernen. Hier einmal die Info aus Durovs Kanal im Wortlaut:

Die Suche auf Telegram ist leistungsfähiger als in anderen Messaging-Apps, da sie es den Nutzern ermöglicht, öffentliche Kanäle und Bots zu finden. Leider wurde diese Funktion von Personen missbraucht, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen haben, um illegale Waren zu verkaufen.

In den letzten Wochen hat ein engagiertes Team von Moderatoren, das KI nutzt, die Telegram-Suche viel sicherer gemacht. Alle problematischen Inhalte, die wir in der Suche identifiziert haben, sind nicht mehr zugänglich. Wenn Sie dennoch etwas Unsicheres oder Illegales in der Telegram-Suche finden, melden Sie es bitte über @SearchReport.

Um Kriminelle weiter davon abzuhalten, die Telegram-Suche zu missbrauchen, haben wir unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien aktualisiert, um sicherzustellen, dass sie weltweit konsistent sind. Wir haben klargestellt, dass die IP-Adressen und Telefonnummern derjenigen, die gegen unsere Regeln verstoßen, auf gültige rechtliche Anfragen hin an die zuständigen Behörden weitergegeben werden können.

Diese Maßnahmen sollten Kriminelle abschrecken. Die Telegram-Suche ist dazu gedacht, Freunde zu finden und Nachrichten zu entdecken, nicht um illegale Waren zu fördern. Wir werden nicht zulassen, dass böse Akteure die Integrität unserer Plattform für fast eine Milliarde Nutzer gefährden.

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