Thread 1.4 soll das Smart Home verbessern

Die Thread Group hat heute die Spezifikationen für Thread 1.4 veröffentlicht. Das bedeutet, dass Hersteller damit beginnen können, die Upgrades der Spezifikation in ihre Geräte zu implementieren. Die neuen Funktionen und Verbesserungen von Thread 1.4 machen es für Endnutzer einfacher und sicherer, smarte Geräte in ihr bestehendes Netzwerk zu integrieren und zu nutzen.

Beispielsweise können Benutzer ein auf 1.4 aktualisiertes Matter-fähiges Gerät zu jedem vorhandenen Thread-Netzwerk hinzufügen, das über einen Thread 1.4 Border-Router verbunden ist, unabhängig vom Software- oder Hardware-Ökosystem.

Unten lest ihr die wichtigsten Neuerungen, wobei zu hoffen ist, dass das wirklich alles so umgesetzt wird. Nutzer von Border-Routern kennen sicherlich die Problematik, dass die gerne alle ihr eigenes Süppchen kochen und mitnichten ein starkes Netz formen.

1. Einfache Integration in bestehende Netzwerke:

Neue Geräte mit Thread 1.4 können unabhängig von Marke oder Plattform nahtlos in ein bestehendes Thread-Netzwerk integriert werden, anstatt ein neues zu erstellen. Dies führt zu einem größeren, zuverlässigeren Netzwerk.

2. Verbesserte Cloud-Konnektivität:

Thread-1.4-fähige Border-Router haben einen standardisierten Weg ins Internet. Das ermöglicht Herstellern, dynamische Funktionen hinzuzufügen, wie z. B. Jalousien, die sich automatisch an Wetteränderungen anpassen. Nutzer können ihre Geräte zuverlässiger von überall aus steuern.

3. Erhöhte Zuverlässigkeit und Reichweite:

Verbesserungen bei der Nutzung von Wi-Fi und Ethernet-Verbindungen ermöglichen es, das Thread-Netzwerk zu erweitern. Dadurch können Geräte auch in entlegenen Ecken oder außerhalb von Gebäuden zuverlässig installiert werden.

4. Einfacheres Testen und Fehlerbehebung:

Standardisierte Methoden zur Bereitstellung von Netzwerkdaten erleichtern Entwicklern und Installateuren die Überwachung und Fehlerbehebung. Das führt zu einer besseren Netzwerkleistung und erweiterter Fehlerdiagnose.

5. Neue Verbesserungen und Wartungsupdates:

Thread 1.4 bringt allgemeine Leistungsverbesserungen und sorgt für eine robustere Funktion der Netzwerke. Diese Updates verbessern die Nutzung und Zuverlässigkeit von Thread-fähigen Geräten.

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Bosch Smart Home: Neue Produktlinie setzt auf Zigbee und Matter

Gefühlt war es im „Bosch Smart Home“ in der letzten Zeit etwas ruhig. Zur IFA zeigt das Unternehmen aber nun seine neue [ M]-Produktlinie. Na, wofür steht wohl das M? Richtig, Matter.

Mit der [ M]-Produktlinie bietet Bosch Smart-Home-Geräte an, die mit dem Kommunikationsstandard Matter kompatibel sind. Das Besondere der [ M] Produktlinie: Die Geräte lassen sich sowohl im Bosch Smart Home System mit aufeinander abgestimmten Anwendungen als auch im präferierten Matter-System mit den entsprechenden Funktionen nutzen.

Das persönliche Smart Home lässt sich somit nach den individuellen Bedürfnissen einrichten. Die ersten Produkte der [ M]-Produktlinie umfassen das Heizkörper-Thermostat II [ M], den Tür-/Fensterkontakt II [ M] sowie den Zwischenstecker kompakt [ M].

Die Geräte der [ M] Produktlinie sind in der Lage in den zwei Standards Zigbee und Matter (über Thread) zu kommunizieren. Somit lassen sie sich direkt – ohne Bosch Smart Home Controller – in ein Matter-System einbinden, eine Integration in gewohnter Form in das Bosch Smart Home System ist aber ebenfalls weiterhin gewährleistet. Die Meldung von Bosch ist etwas verwirrend, denn man nennt nur Matter, das wird man sicher über Thread realisieren. Wir haben nachgefragt und passen nach einer Bosch-Antwort das Ganze an. Update: Es ist Matter via Thread.

Bis Ende des Jahres will man die Produkte an den Start bringen.

  • Heizkörper-Thermostat II [ M]: UVP 84,95 €

  • Tür-/Fensterkontakt II [ M]: UVP 44,95 €

  • Zwischenstecker kompakt [ M]: UVP 44,95 €

Das sind schon knackige Preise, die Bosch da ausruft. Ein Türsensor oder eine smarte Steckdose für 45 Euro ist schon teuer – zumindest aus meiner Sicht. Ganz ehrlich: Wer kauft sich denn so etwas, wenn man keine Zentrale von Bosch hat?

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Aqara schließt sich „Works with Home Assistant“ an

Neues aus der Smart-Home-Ecke. Aqara hat einige seiner Produkte für das Label „Works with Home Assistant“ eingetragen. Bedeutet, dass Nutzer von Home Assistant direkt sehen können, welche Produkte sich besonders gut eignen, um dort eingebunden zu werden. Aqara ist auch der erste Partner, der ein neues Label trägt, nämlich „Funktioniert über Matter mit Home Assistant“.

Aqara hat bereits frühzeitig auf den Matter-Standard gesetzt und bietet zahlreiche Produkte an, die damit kompatibel sind. Dieser Standard ist laut der Entwickler besonders gut geeignet, um eine Verbindung mit Home Assistant herzustellen. Durch Matter ist eine lokale Steuerung möglich, bei der die Geräte direkt mit Home Assistant gekoppelt werden, was zur Folge hat, dass die Smart-Home-Daten im eigenen Heimnetzwerk verbleiben.

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Als ein Protokoll, das vollständig lokal und IP-basiert funktioniert, nutzt Matter die bestehenden Ethernet- und WLAN-Infrastrukturen, bietet jedoch auch die Möglichkeit, Thread zu verwenden. Viele Geräte von Aqara machen sich diesen Umstand zunutze. Geräte, die Thread unterstützen, können entweder über einen Connect ZBT-1 direkt an Home Assistant angebunden werden oder durch einen bereits vorhandenen Hub (Thread Border Router) aus einem anderen Smart-Home-System, einschließlich des Aqara Hub M3.

Aqara hat die folgenden drei Geräte als kompatibel mit Home Assistant zertifiziert. Alle können ohne Konto direkt mit Home Assistant verbunden werden.:

Bewegungs- und Lichtsensor P2- Batteriebetriebener Bewegungs- und Luxsensor mit Matter over Thread.

Tür- und Fenstersensor P2- Batteriebetriebener Matter-Over-Thread-Ssensor.

Intelligentes Türschloss U200- Batteriebetriebenes Schloss mit Matter Over Thread.

Falls ihr einige Aqara-Produkte haben, die nicht aufgeführt sind: keine Panik. Das funktioniert alles wie bisher. Die Zertifizierung soll nur visualisieren, welche Geräte die beste Erfahrung mit Home Assistant bieten.

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FRITZ!Box: Alexa-Skill FB Smart Home eingestellt

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Der Entwickler Raphael Pala hat seinen Alexa-Skill FB Smart Home eingestellt. Mittels des Skills war es möglich, Smart-Home-Geräte aus dem FRITZ!-Universum mit Amazon Alexa zu verknüpfen. Selbst AVM bewarb den Skill. Früher bot Amazon Entwicklern von populären Skills Guthaben für die Nutzung der Amazon Web Services (AWS). Allerdings hat Amazon das Bonusprogramm beendet. Laut des Entwicklers verursacht FB Smart Home erhebliche Kosten, die nun nicht mehr gedeckelt sind. Aus diesem Grunde könne er ihn nicht mehr kostenfrei anbieten. Idee: AVM könnte die Kosten ja übernehmen – oder was Eigenes zaubern.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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SwitchBot Meter Pro & Meter Pro (CO2 Monitor): Umweltsensoren vorgestellt

SwitchBot hat mit dem Meter Pro sowie dem Meter Pro CO2-Monitor neue Umweltsensoren zur intelligenten Überwachung diverser Kennzahlen vorgestellt. So erfassen die neuen Sensoren in Verbindung mit einem SwitchBot-Hub neben Innen- und Außentemperatur sowie der Außenluftfeuchtigkeit auch Uhrzeit und Datum, Komfortniveau sowie Wettervorhersagen.

Der Hersteller gibt an, dass die Sensoren alle 5 Sekunden neue Werte mit einer Genauigkeit von ±0,2 °C und ±2 % relativer Luftfeuchtigkeit die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsdaten in Innenräumen erfassen. Für die Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit kann auch ein benutzerspezifisches Komfortniveau festgelegt werden. Der SwitchBot Outdoor Meter erfasst hierbei die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsdaten im Außenbereich. So lassen sich Vorhersagen für bis zu 12 Stunden fürs Wetter treffen. Der SwitchBot Meter Pro wird mit zwei AA-Batterien betrieben.

Im SwitchBot Meter Pro (CO2-Monitor) steckt außerdem eine NDIR-Technologie, um Co2-Werte sekündlich zu erfassen. Im Batteriebetrieb werden diese alle 30 Minuten, im Lademodus minütlich, mit einer Genauigkeit von ±50ppm innerhalb eines Bereichs von 400-9000ppm übermittelt. Der CO2-Monitor kann per USB-C betrieben werden, die interne Batterie soll bis zu 12 Monate mit obigen Einstellungen durchhalten.

Für beide Geräte gibt es die Möglichkeit, auf drei Alarm-Modi zurückzugreifen: So lassen sich Warnungen mit einem bis zu 100 dB lauten Alarmton ausspielen. Es gibt obendrein visuelle Alarme mit blinkenden Zahlen und drei Farben auf dem Display. Zudem gibt es auch die Möglichkeit App-Benachrichtigung bzw. E-Mail zu verteilen. Letzteres erfordert den SwitchBot Hub. Zudem kann man auf Integrationen weiterer Smart-Home-Ökosystem und Sprachassistenten, wie Alexa, den Google Assistant, Siri Shortcuts, IFTTT sowie auch SmartThings zurückgreifen.

Lokal werden historische Daten übrigens für 68 Tage bzw. 40 Tage (beim Co2-Monitor) abgelegt. Mit dem SwitchBot Hub landen die Daten in der Cloud und können zwei Jahre abgerufen werden.

Der SwitcBot Meter Pro schlägt mit 34,99 Euro zu Buche, während für den Meter Pro CO2-Monitor 69,99 Euro fällig werden. Der Verkaufsstart soll noch im September erfolgen.

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