1Password für macOS: Software hatte ein Sicherheitsproblem

1Password ist ein beliebtes Tool zur Passwortverwaltung und hat sich über die Jahre als zuverlässig erwiesen. Bei der Entwicklung von Software kann es jedoch passieren, dass Fehler eingebaut werden, die unerkannt bleiben. In einem auf Sicherheit bezogenen Post gibt das Unternehmen bekannt, dass die Mac-Version von 1Password mit einer Schwachstelle ausgestattet war (CVE-2024-42219).

Eben jene würde es theoretisch ermöglichen, auf dem Mac selbst einen Prozess laufen zu lassen, der die Kommunikation zwischen Prozessen aushebelt und Zugriff auf die Browser-Extension oder CLI von 1Password erhält. Damit hätte er Zugriff auf die Daten des Anwenders. Wie zuvor erwähnt: Voraussetzung dafür ist, dass ein Angreifer lokal eine Schadsoftware installiert. Es gibt keine Berichte von Nutzern, dass Schaden entstanden ist. Das Red Team von Robinhood hatte den Fehler an 1Password gemeldet.

Es wird daher empfohlen, mindestens Version 8.10.36 auf eurem Mac zu nutzen. Versionen davor besitzen den Fehler noch. Solltet ihr das Update noch nicht gemacht haben, holt das zügig nach.

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FRITZ!Box 4060: FRITZ!OS 7.90-114967 im Labor

Gestern veröffentlichte AVM neue Laborversionen von FRITZ!OS für die Modelle FRITZ!Box 7590 AX, 7590, 7530, 6690, 6670, 6660 und 6591 Cable. Heute folgt dann eins für die FRITZ!Box 4060. Das Update kommt wie immer für bestehende Tester über die Einstellungen, kann aber auch manuell von der AVM-Seite heruntergeladen werden. Konkret gibt es die Version 7.90-114967 für die 4060. Das Changelog sieht wie folgt aus:

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Verbesserungen im FRITZ!OS 07.90-114967

Internet:

  • Änderung In VPN-Verbindungen über IPSec wird AES-192 als Verschlüsselungsalgorithmus in den Sicherheitsverbindungen (SA) der Phase 2 nicht mehr unterstützt

WLAN:

  • Behoben Repeater, die am Gastzugang angemeldet waren, wurden nicht als „WLAN-Gäste“ gekennzeichnet
  • Änderung Hinweistext bei Auswahl der WLAN-Verschlüsselung „WPA2 WPA3“ wurde entfernt

Verbesserungen im FRITZ!OS 07.90-114967 innerhalb FRITZ!Labor

Internet:

  • Behoben An PCP-Anschlüssen wurde der PCP-Portbereich nicht im Online-Monitor angezeigt
  • Behoben Heimnetzgeräte mit aktivierter Neighbor Solicitation (Nachbarsuche, abhängig vom Betriebssystem) konnten WireGuard®-IPv6-VPN-Verbindungen nicht nutzen
  • Behoben In bestimmten Szenarien wurden einem Heimnetzgerät unter Umständen 2 aktive ULAs (Unique Local Address, IPv6) zugewiesen
  • Behoben Nach Aktivierung von DNS over TLS (DoT) waren manuell konfigurierte DNS-Server ohne DoT nicht in den Verbindungsdetails zu sehen
  • Behoben Prüfung der Internetverbindung am Kabelanschluss war erfolgreich, obwohl die FRITZ!Box noch nicht über das Aktivierungsportal des Anbieters eingerichtet worden war (nur FRITZ!Box Cable)
  • Behoben Unter Umständen funktionierten bereits als „Firmeneinwahl“ eingerichtete IPSec-VPN-Verbindungen nicht (nur FRITZ!Box 6690 Cable, FRITZ!Box 6670 Cable, FRITZ!Box 6660 Cable, FRITZ!Box 6591 Cable)
  • Behoben Unter Umständen scheiterte die Aktualisierung von IP-Adressen an Konten des DynDNS-Anbieters „NO-IP“
  • Behoben Unter Umständen wurden VPN-Verbindungen nicht in der Mesh-Übersicht angezeigt

WLAN:

  • Behoben Auf der Seite „WLAN > Funkkanal > Belegung der WLAN-Funkkanäle“ fehlte die Kennzeichnung der mit Radar blockierten Kanäle
  • Behoben Beim Import der Einstellungen (Export der Daten einer FRITZ!Box mit nur einem 2,4-GHz-Band) auf eine Zielbox mit 2,4/5/6 GHz wurde keine SSID übernommen

System:

  • Behoben Der Push Service „WLAN-Gastzugang“ konnte auf Mesh Repeatern verändert werden, obwohl für diesen Push Service die Einstellungen des Mesh Masters übernommen werden

USB:

  • Behoben Die NAS-Funktion ließ sich nicht deaktivieren

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Telekom: Mehr als 1,2 Mio. Kunden haben einen reinen Glasfaseranschluss

Fast im Wochentakt hört man von der Telekom, wo und wie viel sie am Netz ausgebaut hat. Im Juli gab man bekannt, dass theoretisch 8,8 Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen können. Passend dazu sind ja auch die neuen Glasfaser-Tarife an den Start gegangen, die durchaus wettbewerbsfähig sind. Hätte ich hier bei uns mehr als den DSL-50-Klingeldraht der Telekom, ich wäre Kunde geworden. So bleibt es eben beim Kabelanschluss. Doch zurück zum Thema. Theoretisch können viele Glasfaser buchen, doch wie viele haben wirklich die Möglichkeit ergriffen? Aktuelle Zahlen geben nun Einblicke.

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Im zweiten Quartal 2024 kamen 113.000 Kunden mit einem reinen Glasfaseranschluss hinzu. Das Wachstumstempo stieg damit in den vergangenen Quartalen kontinuierlich. Die Gesamtzahl der Nutzer eines reinen Glasfaseranschlusses lag damit zu Ende Juni bei mehr als 1,2 Millionen. Die Quartalszahlen verraten auch: Bei den TV-Kunden gab es ein Plus von 114.000. Positiv wirkte sich hier unter anderem die Fußball-Europameisterschaft sowie das Ende des Nebenkostenprivilegs zum 1. Juli 2024 aus. Bei den Breitband-Neukunden belief sich der Zuwachs im Quartal auf 41.000.

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YouTube testet Community-Anmerkungen zu Videos

Dass das Internet nicht immer nur mit Fakten aufwartet, dürfte klar sein. Überall findet man Fake News und grenzwertige Aussagen. Bei X gibt es dafür die Community Notes, quasi Anmerkungen, um Aussagen ins rechte Licht zu rücken. Auch bei YouTube wird man wohl diesen Weg gehen. Ich habe gestern schon einige YouTuber gesehen, die Einladung zu einer solchen Funktion bekommen haben. Benutzer, die ein Video finden, das ungenau ist, können eine Notiz einreichen, um das Problem anzusprechen. Andere im Programm können diese Beiträge überprüfen und als Gruppe entscheiden, ob eine Notiz am Video angezeigt wird. Wenn eine Notiz genehmigt wird, erscheint sie direkt unter dem Video und kann Zeitstempel für das Video selbst enthalten. Klingt gut? Nun ja, wir müssen warten, wie YouTube verrät: Die Notizfunktion ist nur auf Mobilgeräten in den Vereinigten Staaten in englischer Sprache verfügbar. Wenn Sie berechtigt sind, Notizen zu schreiben, müssen Sie sich in der YouTube-App für Mobilgeräte anmelden, um loszulegen.

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AVM: FRITZ!-Labor für 7 Router-Modelle

AVM hat heute neue Test-Software für 6 Modelle der FRITZ!Box veröffentlicht. Es kann also aktualisiert oder neu eingestiegen werden. Alle Router bekommen FRITZ!OS 7.90, das mit neuen Funktionen in Hinblick auf FRITZ!OS 8.0 getestet wird. Versorgt werdend derzeit die Modelle FRITZ!Box 7590 AX, 7590, 7530, 6690, 6670, 6660 und 6591 Cable. Die neue Version kann von Neueinsteigern hier bezogen werden, wer bereits testet, der kann über die FRITZ!Box aktualisieren.

Hinweis für Nutzer, die keine Labor-Version einsetzen, dies aber mal ausprobieren wollen:

  1. Lest und bestätigt den angezeigten Hinweis auf der Labor-Seite von AVM zu eurer FRITZ!Box.
  2. Klickt auf „Download“ und speichert die Datei auf eurem Computer.
  3. Entpackt die Labor-Datei (*.zip).
  4. Führt das Update über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box durch und wählt in der Fußzeile „Ansicht: Erweitert“ aus.
  5. Wählt im Menü „System / Update“.
  6. Wählt die Registerkarte „FRITZ!OS-Datei“. Sichert die Einstellungen eurer FRITZ!Box. Die Ausführung muss zusätzlich bestätigt werden.
  7. Wählt über „Datei auswählen“ die Firmware-Datei aus, die ihr zuvor heruntergeladen habt.
  8. Klickt auf „Update starten“.
  9. Folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Während des Updatevorgangs blinkt die Leuchtdiode „Info“ der FRITZ!Box. Diese erlischt, wenn der Update-Vorgang abgeschlossen ist. Habt etwas Geduld, dieser Vorgang kann einige Minuten dauern. Sobald das Update abgeschlossen ist, wird die FRITZ!Box neu gestartet und ist anschließend wieder betriebsbereit.

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