Google Maps vereinfacht unter Android Auto das Einfügen von Zwischenstopps

Google Maps erlaubt es generell, zu einer Route auch Zwischenstopps einzufügen. Das geht natürlich auch dann, wenn ihr Android Auto nutzt. Jetzt wird das allerdings etwas vereinfacht. Über einen neuen Button zum Hinzufügen eines Zwischenstopps soll die Bedienung von Google Maps unter Android Auto sich etwas komfortabler gestalten.

Wählt ihr also eine Route aus, dann zeigt Google Maps unter Android Auto jetzt über dem Start-Button noch den neuen Button an, um vor dem Losfahren eben einen Zwischenstopp einzuplanen. Zuvor konnte das am Touchscreen unter Android Auto etwas frickelig sein – oder ihr musstet auf die Sprachsteuerung ausweichen.

Entdeckt wurde die neue Option von 9to5Google und hipertextual. Wann genau der neue Zwischenstopp-Button eingeführt worden ist, ist ein wenig unklar. Möglich also, dass einige von euch ihn bereit vorher bemerkt haben, andere vielleicht aber auch noch nichts davon sehen. Berichtet gerne mal in den Kommentaren, wie es bei euch aussieht.

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Deutsche Bahn: So will man wieder in die Spur kommen

Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn ist oft der Kritik ausgesetzt. Heute gab das Unternehmen bekannt, wie man bis 2027 wieder in die Spur kommen möchte. Im Bereich der Infrastruktur steht die Generalsanierung von 1500 Streckenkilometern bis 2027 im Fokus. Zudem sollen 200 alte Stellwerke ausgetauscht und Langsamfahrstellen reduziert werden. Durch 200 Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung und die jährliche Modernisierung von 100 Bahnhöfen wird die Infrastruktur weiter gestärkt, so der Vorstand.

Für den Eisenbahnbetrieb wird ein vertaktetes Bau- und Instandhaltungssystem eingeführt, um den Fahrplan zu stabilisieren. Operative Maßnahmen in den Knotenpunkten Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München sollen für Entlastung sorgen. Die Verfügbarkeit und Qualität der Fahrzeuge wird verbessert, und durch Digitalisierung, wie Echtzeit-Zustandsüberwachung und neue Software für die Fahrplanerstellung, wird die Effizienz erhöht.

Wirtschaftlich strebt die Deutsche Bahn ein operatives Ergebnis von 2 Milliarden Euro EBIT bis 2027 an. Die Tilgungsdeckung soll auf 12 Prozent gesteigert und die Personalaufwandsquote von 52 auf 50 Prozent gesenkt werden. Investitionen in Flotte und Werke werden angepasst und reduziert, um die finanzielle Stabilität zu sichern. Zum massive Stellenabbau: Die DB wird den Personalbedarf des Systemverbunds in den nächsten Jahren in zwei Phasen reduzieren. Bis zum Jahr 2027 wird die DB prioritär in den Bereichen Verwaltung, Vertrieb und indirekt operativen Funktionen reduzieren. Entlassungen sind nicht vorgesehen, die Regelungen zur Beschäftigungssicherung gelten uneingeschränkt weiter. Genutzt werden stattdessen verschiedene Instrumente wie die natürliche Fluktuation, der konzerninterne Arbeitsmarkt und freiwillige Altersteilzeit.

Mit diesen Maßnahmen soll die Deutsche Bahn AG eine stabile Basis für weiteres Wachstum schaffen und die verkehrs- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung unterstützen.

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Android Automotive: Diese Neuerungen bringt Android 15 mit

Android Automotive ist Googles Betriebssystem, das direkt im Infotainmentsystem eines Autos installiert ist und unabhängig eines Smartphones funktioniert und direkt mit dem Fahrzeug verzahnt ist. Der Play Store ist direkt auf dem Auto vorhanden und bietet Zugriff auf diverse Apps wie Google Maps, Spotify und Co. Im Unterschied dazu läuft Android Auto auf dem Smartphone. Apps und Dienste werden nur auf dem Infotainmentsystem gespiegelt. Auf Android Automotive setzt beispielsweise der schwedische Autobauer Polestar.

Eine neue Version von Android Automotive soll auf Basis von Android 15 aufgebaut sein. Bisher hat Google hier keine eigene Ankündigung bekanntgegeben, dennoch sind Neuerungen sowie neue Funktionen bereits aufgetaucht, welche die neue Version innehat. Unklar ist derzeit noch, welche Fahrzeuge die neue Android-Automotive-Version erhalten.

Android Automotive auf Basis der neuen Android-Version bringt die Möglichkeit mit auf Bluetooth-Headsets zu streamen. So kann man drahtlose Kopfhörer als Audioausgabegerät auswählen. Das Auto kann dann aber nicht gleichzeitig via Bluetooth einen Audiostream von einem Smartphone empfangen.

Neu ist zudem die Einführung eines Docks. Da lassen sich die Lieblings-Apps an den unteren Display-Rand anheften. Android Automotive unterstützt jetzt zudem eine Umgebungsansicht. Hierbei handelt es sich um eine Art Bildschirmschoner, wie wir ihn von Google TV kennen. Da lassen sich Uhrzeit und Wetterbedingungen anzeigen. Es ist aber auch denkbar, dass Autohersteller den Modus selbst anpassen und mit eigenem Branding sowie zusätzlichen Infos versehen.

Und sonst so? Android Automotive erlaubt es, Wi-Fi-Hotspots aufrecht zu halten („Wi-Fi-Hotspot-Persistenz“). Die Radiounterstützung wurde ebenfalls verbessert. Autohersteller können DAB-Radios direkt ins System integrieren.

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E-Bikes im Straßenverkehr: Umfrageergebnisse zur Sicherheit

E-Bikes breiten sich auch auf deutschen Straßen bzw. Fahrradwegen aus. Entsprechend hat man bei Bosch eBike Systems eine Umfrage zur E-Bike-Sicherheit und -Infrastruktur durchgeführt. Die Ergebnisse sind natürlich angesichts des Absenders mit Vorsicht zu genießen, aber dennoch ganz interessant. Beispielsweise haben 77,3 % der Befragten erklärt, sich um Unfälle Sorgen zu machen.

Was mich überrascht: 49,7 % der Befragten geben an, ca. die Hälfte ihrer früheren Autofahrten inzwischen mit dem E-Bike zu erledigen. Das kommt mir persönlich ziemlich viel vor. Hier könnte aber der Faktor der sozialen Erwünschtheit eine Rolle spielen. Vermutlich denken viele Befragte, sie hinterlassen einen besonders positiven Eindruck, wenn sie behaupten, viele Fahrten statt mit dem Auto jetzt umweltfreundlicher mit dem E-Bike zu erledigen. Das kann auch zu einer unbewussten Überbewertung der E-Bike-Fahrten führen.

Befragt wurden dafür nicht nur deutsche E-Bike-Fahrer, sondern auch Fahrer aus den USA und sieben weiteren europäischen Ländern. Laut Bosch eBike Systems wurden dabei 2023 in Deutschland mehr E-Bikes (53 %) verkauft, als konventionelle Fahrräder (47 %). Gerade weil die Sorge vor Unfällen aber weiterhin groß sei, sollte die Fahrrad-Infrastruktur stärker gefördert werden, so das Unternehmen. Auch 70 % der Befragten hätten angegeben, dass sie sich von der Politik mehr Engagement für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur wünschen.

E-Bike-Fahrer sind wegen wahrgenommener Unfallgefahren vorsichtig mit weiten Fahrten

Grundsätzlich fahren die Befragten mit ihren E-Bikes nach eigenen Angaben häufiger (69,4 %) und auch weiter (69,8 %) als mit konventionellen Fahrrädern. Allerdings meidet wiederum fast die Hälfte der Befragten (48,4 %) nach eigenen Angaben bestimmte Strecken, weil Angst vor Unfällen herrscht. 48,1 % fahren deswegen auch keine hohen Geschwindigkeiten und 46,3 % meidet bestimme Wettersituationen. 32,8 % versuchen zu bestimmten Uhrzeiten nicht zu fahren.

Auf der Straße fahren die E-Bike-Nutzer weniger gerne als auf speziellen Radwegen. So leidet das Sicherheitsempfinden besonders, wenn Lastwagen überholen (60,9 %) oder wenn eben grundsätzlich die Fahrspur mit Autos / LKW geteilt wird (59,5 %). Eine gute ausgebaute Infrastruktur mit vielen und gut gepflegten Radwegen könnte also die Motivation, mit dem E-Bike zu fahren, erhöhen.

Aktuell gibt es da ja politisch viel Streit, gerade um die Gestaltung moderner Innenstädte. Die eine Seite fordert, Autos weniger und Fußgängern und Fahrradfahrern mehr Raum zu geben. Die andere will mehr Betonwüsten anlegen, damit Autofahrer noch mehr Platz erhalten.

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Deutsche Bahn verkauft Logistiktochter DB Schenker

Dass die Bahn die Logistiktochter DB Schenker verkaufen möchte, ist schon länger bekannt. Nun ist man weitergekommen. Am heutigen Freitag hat der Vorstand der Deutschen Bahn AG eine Vereinbarung abgeschlossen, die den Verkauf ihrer Logistiksparte DB Schenker an die dänische Transport- und Logistikgruppe DSV besiegelt. Der festgelegte Unternehmenswert beläuft sich auf 14,3 Milliarden Euro, wobei der Gesamtwert der Transaktion unter Berücksichtigung der bis zum Abschluss erwarteten Zinserträge 14,8 Milliarden Euro erreicht.

DSV plant als zukünftiger Eigentümer Investitionen von etwa einer Milliarde Euro in Deutschland innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre. Das Hauptziel dieser Akquisition ist es, eine führende Position in der Transport- und Logistikbranche zu etablieren, wobei Deutschland eine zentralere Rolle in der neu strukturierten Organisation einnehmen soll. Die wichtigsten Funktionen am Standort Essen von Schenker sollen dabei erhalten bleiben. Des Weiteren strebt der neue Eigentümer an, in Deutschland mehr Arbeitsplätze zu schaffen, als derzeit in beiden Unternehmen vorhanden sind.

Die Zustimmung des DB-Aufsichtsrats und des Bundes nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) ist noch erforderlich, um die Vereinbarung endgültig zu machen. Man rechnet mit einem Abschluss der Übernahme nach Erhalt aller notwendigen behördlichen Genehmigungen im Laufe des Jahres 2025. Die getroffenen sozialen Zusagen, einschließlich des Schutzes der Arbeitsplätze, bleiben für zwei Jahre nach Abschluss der Transaktion in Kraft, was das Jahr 2027 betrifft, falls die Transaktion wie geplant 2025 abgeschlossen wird. Der Erlös aus dem Verkauf soll vollständig im DB-Konzern verbleiben und wird dazu beitragen, die Verschuldung erheblich zu senken.

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