
Wissenschaftler aus Italien haben ein Konzept für einen kleinen Roboter entwickelt, der von einem Menschen verschluckt werden kann, um am Ende im Bauchraum zu ruhen. Dort könnte er Patienten mit Insulin versorgen und so Diabetikern helfen. Nachgeliefert würde das Insulin über kleine magnetische Kapseln, die der Roboter leer wieder abgeben könnte.
Muss dann die Reserve wieder aufgefüllt werden, könnte der Patient einfach eine magnetische Kapsel schlucken, die dann vom Roboter festgehalten werden würde. Der Roboter würde aus der Kapsel mit einer kleinen Nadel sein Reservoir wieder auffüllen. Wie das Gerät im Körper wieder geladen werden kann? Das soll kabellos geschehen. Klingt natürlich auf dem Papier alles sehr abenteuerlich, denn das muss natürlich alles ziemlich sicher sein, damit nicht versehentlich zu viel Insulin abgegeben wird.

Allerdings ist es für Patienten nun auch nicht so angenehm sich täglich über eine Spritze oder andere Hilfsmittel täglich möglicherweise mehrere Dosen Insulin zu verabreichen. Da ist so eine Art Docking-Station im Körper vielleicht die weniger anstrengende Maßnahme. Auf Dauer sei das laut einer der Autorinnen der Studie, Arianna Menciasso, die weniger invasive Methode. Das System könnte zudem auch für andere Medizin nutzbar gemacht werden, nicht nur für Insulin.
Man hat die Apparatur auch schon mit drei Schweinen mit Diabetes getestet und konnte zumindest schon für mehrere Stunden auf diese Weise deren Insulin-Niveau erfolgreich regeln. Probleme gab es mit der Versiegelung, denn es gelangte Körperflüssigkeit ins Innere der Roboter. Hier gibt es also noch Arbeit für die Wissenschaftler. Somit dürfte es dann auch noch eine ganze Weile dauern, bis hier möglicherweise eine Marktreife erzielt werden kann.
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