Annapurna Interactive ist ein Publisher, der durchaus interessante Titel vertreibt. Intern ist es da aber zu größeren Reibereien gekommen, sodass die Belegschaft die Arbeit niedergelegt hat. Mancher fragt sich nun sicherlich, was das für Auswirkungen auf kommende Spiele haben könnte. Dazu gibt es inzwischen etwas Klärung, denn sowohl betroffene Entwicklerstudios als auch der Präsident von Annapurna, Hector Sanchez, hat sich zu Wort gemeldet.
Beispielsweise haben die Entwickler von „Control 2“ klargestellt, dass ihr Projekt nicht betroffen sei. Man habe nämlich das entsprechende Abkommen mit Annapurna Pictures und nicht mit Annapurna Interactive abgeschlossen, da es auch eine Serie zum Spiel geben soll. Zumal Remedy „Control 2“ selbst vertreiben werde und Annapurna lediglich als Geldgeber, nicht als Publisher, involviert sei.
Auch der Titel „Wanderstop“ der Entwickler von „The Stanley Parable“ sei laut den Entwicklern nicht von Querelen betroffen. Selbiges gilt für „Mixtape“ und auch „Lushfoil Photography Sim“ soll nach aktuellem Stand wie geplant erscheinen, da die Entwicklung ohnehin kurz vor dem Ende stehe.
Offen ist hingegen, welches Schicksal „Blade Runner 2033: Labyrinth“ ereilen wird. Denn dieses Spiel sollte als erster Titel intern bei Annapurna Interactive entwickelt werden. Zusätzlich soll Annapurna Interactive auch noch die kommenden Spiele „Skin Deep“, „Bounty Star“, „Morsels“, „We Kill Monsters“, „The Lost Wild“, „Ghost Bike“, „Forever Ago“ und „To a T“ vertreiben. Mal sehen, wie es da im Einzelfall so weitergehen wird.
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