WhatsApp: Nutzernamen und optionaler PIN-Schutz weiter in Entwicklung

WhatsApp arbeitet seit 2023 an der Funktion der Nutzernamen. Bedeutet, dass ihr nicht mehr eure Rufnummer angeben müsst, wenn ihr anderen die Möglichkeit geben wollt, mit euch über WhatsApp zu kommunizieren.

Coole Nummer, doch wer WhatsApp kennt, weiß, dass bis zum Rollout noch gefühlte 100 Jahre vergehen können (siehe Transkription und die iPad-App). Nun sind weitere Details zur Namen-Funktion aufgetaucht.

Um die Privatsphäre der Nutzer weiter zu stärken, führt WhatsApp dann auch die Möglichkeit ein, eine PIN für den Benutzernamen zu setzen. Diese PIN, die aus mindestens vier Ziffern bestehen muss, stellt eine zusätzliche Sicherheitsstufe dar, besonders gegenüber Personen, mit denen bisher kein Kontakt bestand.

Nutzer sollten eine PIN wählen, die sie problemlos teilen können. Um ungewollte Kontaktaufnahmen zu minimieren, wird von neuen Kontakten verlangt, diese PIN einzugeben, bevor sie euch zum ersten Mal über euren Benutzernamen erreichen können.

Hat man einmal die PIN festgelegt, muss man sie Personen mitteilen, mit denen man in Verbindung treten möchte. Wichtig zu wissen ist, dass in bereits bestehenden Gesprächen die PIN nicht benötigt wird. Diese Funktion ist optional – wenn sie denn mal kommt.

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X schließt seine Abteilung in Brasilien, bleibt aber vorerst dort verfügbar

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das soziale Netzwerk X schließt seine Abteilung in Brasilien. Allerdings wird die Plattform selbst dort online zunächst weiter verfügbar bleiben. Verantwortlich für diesen Schachzug macht man die brasilianische Justiz. Diese habe ohne echte Rechtsgrundlage Zensurbestrebungen angeleitet und bei Nicht-Ausführung der gewünschten Einschnitte den Mitarbeitern von X mit Haftstrafen gedroht.

Laut X habe man sich dem aber nicht fügen wollen und mache die Vorgänge stattdessen jetzt öffentlich und ziehe sich aus Brasilien mit seinem Geschäftsbetrieb zurück. Elon Musk hat gar behauptet, wäre man den Anweisungen gefolgt, hätte man im Geheimen die Gesetze von Brasilien, Argentinien, den USA und weiteren Ländern brechen müssen. Man habe sich gegen die illegale Zensur und die Weitergabe von Nutzerdaten entschieden.

Last night, Alexandre de Moraes threatened our legal representative in Brazil with arrest if we do not comply with his censorship orders. He did so in a secret order, which we share here to expose his actions.

Despite our numerous appeals to the Supreme Court not being heard,… pic.twitter.com/Pm2ovyydhE

— Global Government Affairs (@GlobalAffairs) August 17, 2024

Vorwürfe macht man hier dem Richter Alexandre de Moraes, der die Hintertürchenmachenschaften angestoßen habe und das Gesetz und die Demokratie mit Füßen trete. Der Streit zwischen X bzw. Musk und Moraes zieht sich dabei schon eine Weile hin.

Es ist aber einigermaßen ironisch, dass sich X und Musk hier wieder als Verfechter der freien Meinungsäußerung und Anwälte der Community inszenieren, während sie auch wegen diesbezüglichen Verstößen in der Kritik stehen. Etwa hat Musk selbst auf X bereits Falschinformationen gepusht und Nutzerdaten sind nassforsch ohne aktive Zustimmung für Sprachmodelle verwendet worden.

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Threads: Neue Funktionen für Kreative und Unternehmen vorgestellt

Threads führt neue Web-Funktionen ein, die es Nutzern erleichtern sollen, die Performance ihrer Inhalte zu verstehen und den Planungsprozess zu vereinfachen. Gedacht sind die Neuerungen vor allem für Kreative und Unternehmen, die Threads nutzen, um mit neuen und bestehenden Zielgruppen zu kommunizieren.

Zu den angezeigten Metriken gehören die Anzahl der Aufrufe, Antworten, Reposts und Zitate. Nutzer können auch die Entwicklung ihrer Follower-Zahl über die Zeit sowie demografische Daten wie Alter, Geschlecht und Standort einsehen. Threads ermöglicht es zudem auch, mehrere Entwürfe von Beiträgen zu schreiben und zu speichern, bevor sie veröffentlicht werden. Derzeit können bis zu 100 Entwürfe gespeichert werden. Mit der neuen Planungsfunktion wiederum können Beiträge erstellt und zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Mehrere Beiträge können pro Tag und mehrere Tage im Voraus geplant werden.

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X: Passkey-Unterstützung nun auch für Android

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Im Januar verkündete das soziale Netzwerk von Elon Musk X, dass man die Unterstützung für Passkeys in die iOS-App eingebaut hat. Zu diesem Zeitpunkt war das Ganze aber nur für die Nutzer in den USA verfügbar. Alle anderen schauten in die Röhre. Im April folgte dann der globale Roll-out für iOS – immer noch kein Zeichen von Android.

We’ve started rolling out Passkeys as a login option on Android!

Try it out and send us any feedback.https://t.co/v1LyN0kAH7

— Safety (@Safety) August 14, 2024

Doch das ändert sich jetzt, denn das Sicherheitsteam von X kündigt an, dass die Passkey-Unterstützung ab sofort auch in der Android-App verfügbar ist. Um dahin zu kommen, besucht ihr die Einstellungen und dort den Punkt „Sicherheit“. Dann sollte an dieser Stelle die Möglichkeit zur Nutzung auftauchen. X hat dazu eine separate Hilfeseite eingerichtet.

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Telegram mit neuen Funktionen – Neue Möglichkeiten zur Monetarisierung

Anlässlich des elften Jahrestags von Telegram spendiert man dem Messenger-Dienst ein neues Update. Mit den Sterne-Reaktionen und Sterne-Abos soll es möglich sein, Ersteller von Inhalten zu unterstützen.

Nutzer können in der App über die Kanäle auf Beiträge sogenannte Sterne vergeben. Die Kanalbesitzer sollen diese vollständig in der Toncoin-Kryptowährung ausgezahlt bekommen. Für jeden Beitrag gibt es zudem eine Auflistung der Top-Unterstützer. Man kann sich jedoch auch mittels Privatsphäre-Einstellungen dagegen entscheiden, in diesen zu erscheinen.

Zudem gibt es Sterne-Abos. Kanal-Inhaber können exklusive Kanäle mit zusätzlichen Inhalten, dem Vorab-Zugang zu Medien sowie VIP-Livestreams anbieten. Mithilfe eines speziellen Einladungslinks können Nutzer gegen eine monatliche Bezahlung in Telegram-Sternen diesen Kanälen beitreten. Sprich: OnlyFans für Telegram-Nutzer.

Zudem ist es auch möglich, Bild- und Videoinhalte in Kanälen zu monetarisieren und diese kostenpflichtig zu gestalten. Kostenpflichtige Beiträge sind für Bots sowie Bot-Admins in Kanälen und Bots für Telegram-Business-Konten verfügbar. Telegram erlaubt damit den automatisierten Betrieb von Kanälen sowie Diensten zur Bilderzeugung oder auch Video-Skalierung.

Ebenfalls neu: sogenannte Superkanäle. Das ist quasi ein Kanal für Kanäle, sprich ähnlich zu einer Gruppe. Inhaber und Admins können dort mit einem eigenen Profil oder ihren anderen Kanälen Inhalte posten. Admins können hier jederzeit über die Auswahl des entsprechenden Profilbilds im Textfeld auswählen.

Exklusiv für iOS-Nutzer ist zudem ein Dokumentenbetrachter mit von der Partie. Dokumente wie PDF-, Excel- und Word-Dateien werden in zusätzlichen Tabs wie der integrierte Browser angezeigt. Dies soll es erlauben zwischen Nachrichten, Browser-Tabs sowie Dateien zu wechseln.

Derzeit sollte die neue Telegram-Version bereits für iOS-Nutzer bereitstehen. Google hat die Play-Store-Variante bisher noch nicht freigegeben. Android-Nutzer können wie üblich aber auch manuell zur APK-Datei greifen.

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