Die Funktion ist bekannt, wird durch die Einführung in Deutschland aber sicherlich erneut kontrovers diskutiert werden. macOS 13 und iOS 16 können, ab sofort mit der Developer Beta beginnend, auch Nacktfotos in iMessage (wie genau Nacktheit definiert ist, verrät die Hilfeseite nicht) scannen. Auf Nachfrage des Spiegel führte Apple aber aus, dass auch die reine Sichtbarkeit von Genitalien ausreichen kann, um die Hinweise auszulösen. Das Unternehmen sammelt nach eigenen Angaben auf verschiedenen Kanälen Feedback, um die Erkennung zu verbessern.
Das Ganze läuft im Rahmen der Familienfreigabe, Erziehungsberechtigte können das Ganze für Kinder-Accounts aktivieren. Ist die Funktion aktiv und das Kind empfängt Nacktbilder, oder als solche identifizierte, dann wird das Bild verwaschen dargestellt. Das funktioniert in beide Richtungen, beim Empfang und wenn das Kind etwas senden möchte. Erkennt die lokal laufende Erkennung (Client-Side Scanning) ein solches Bild, so werden Warnungen und Hilfeoptionen angeboten, so kann der Kontakt blockiert werden. Apple und die Eltern erfahren nicht automatisch, ob die Software zugeschlagen hat. Wichtig für den Hinterkopf: es handelt sich hierbei nicht um das Erkennen von CSAM- Inhalten (Child Sexual Abuse Material).
In den Nachrichten werden dem Kind mehrere Möglichkeiten angeboten, Hilfe zu erhalten – z. B. die Konversation zu beenden, den Kontakt zu blockieren, eine Gruppennachricht zu hinterlassen und auf Online-Sicherheitsressourcen zuzugreifen – und dem Kind zu versichern, dass es in Ordnung ist, wenn es das Foto nicht ansehen oder die Konversation nicht fortsetzen möchte.
Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme hat das Kind die Möglichkeit, einem Erwachsenen, dem es vertraut, eine Nachricht über das Foto zu senden. Wenn das Kind jünger als 13 Jahre ist, fordert Messages das Kind auf, ein Gespräch mit seinen Eltern oder Erziehungsberechtigten zu beginnen.
Wenn sich das Kind dafür entscheidet, das Foto anzusehen oder zu senden, lässt sich iMessage bestätigen, dass es sicher ist, dass es dies tun möchte, und schlägt Alternativen vor, wobei dem Kind erneut versichert wird, dass es in Ordnung ist, nicht mitzumachen, und dass weitere Hilfe verfügbar ist.
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