
Gemeinsam mit dem Team von Rakuten will das Unternehmen 1&1 das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis von OpenRAN-Technologie aufbauen. Darum sind beide nun eine weitreichende Partnerschaft miteinander eingegangen, um am Ende eine komplett „cloud-basierte herstellerunabhängige Netzarchitektur“ erschaffen zu können. Im April des vergangenen Jahres konnte Rakuten in Japan das weltweit erste vollständig virtualisierte OpenRAN-Mobilfunknetz starten, weshalb sich das Unternehmen nun um die Installation der Netzausstattung kümmern wird und parallel auch die Verantwortung für die Gesamt-Performance des 1&1-Mobilfunknetzes übernimmt. 1&1 wiederum bekommt Zugriff auf die Kommunikationsplattform von Rakuten (RCP) und auf deren Partnernetzwerk.
Durch OpenRAN kann 1&1 handelsübliche Rechner unabhängig mit unterschiedlicher Software und Antennen ausstatten, was die Flexibilität im Umgang mit weiteren Herstellern deutlich vergrößert. Alle Netzfunktionen liegen hierbei softwaregesteuert in der Cloud, weshalb Wartungen beispielsweise nur noch als handelsübliches Update betrachtet werden brauchen. Sicherlich wird es auch hier einige Menschen geben, die der rein über die Cloud gesteuerte Architektur nicht vollends trauen werden. Es soll im Kern vier zentrale Rechenzentren geben, anschließend werden Deutschland Hunderte dezentrale Rechenzentren angebunden. Von dort aus geht es dann per Glasfaserleitung in Richtung Endkunde. Schon im kommenden Quartal soll der Ausbau des neuen 1&1-Mobilfunknetzes starten.
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