Roblox, Minecraft und Co.: Keine gemeinsame Community mit Triple-A-Games

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Triple-A-Spiele sind vielfältig. Dazu rechnet man Spiele mit horrenden Budgets wie das kommende „GTA VI“ oder auch „Crimson Desert“ und „Resident Evil Requiem„. Jugendliche sind inzwischen häufig aber mit ganz anderen Titeln wie „Roblox“ oder „Minecraft“ beschäftigt. Marktforscher erklären dabei: In den Communities gibt es kaum Überschneidungen.

Sprich: Diejenigen, die Games wie „Minecraft“ und „Roblox“ mit Passion zocken, haben in der Regel kein Interesse an typischen Triple-A-Spielen. Das gleiche gilt umgekehrt, wenn jemand z. B. „Ghost of Yotei„, „Assassin’s Creed: Shadows“ und Co. liebt. Dann wird beim Gedanken an „Roblox“ eher abgewunken. Die Daten der Analysten von Newzoo zeigen zugleich: Wer Spiele wie „Minecraft“ zockt, ist auch anderen Live-Service-Games meistens zugetan. Beispielsweise stehen dann oft auch Titel wie „Fortnite“ hoch im Kurs. Die Chance, dass Liebhaber der Games-as-a-Service-Spiele aber so etwas wie „Clair Obscur: Expedition 33“ zocken, ist im Durchschnitt ziemlich gering.

Für die Gaming-Branche bedeutet das gewissermaßen, dass es da unterschiedliche „Silos“ gibt, in denen Spieler sich bewegen. Ein Faktor ist laut Newzoo, dass die Spieler von „Roblox“, „Minecraft“ und „Fortnite“ oft zu der Sorte „jung, viel Zeit, aber wenig Geld“ gehören. Deswegen stecken sie auch kein Geld in Triple-A-Neuerscheinungen. Zu bedenken ist, dass, ganz anders als bei vorherigen Generationen, heutige Gamer meistens ihre ersten Erfahrungen in Live-Service-Games sammeln. Das kann ihre späteren Präferenzen beeinflussen.

Da liegen aber noch keine Daten vor. So ist es schon eine Frage: Werden diese heute jugendlichen Spieler auch später kostenlose Live-Service-Titel bevorzugen? Oder wenden sie sich bei abnehmender Zeit, aber höherem Einkommen verstärkt traditionellen Triple-A-Singleplayer-Spielen zu? Sollte das Erste zutreffen, müssten wir wohl damit rechnen, dass Spiele wie „Roblox“ in Zukunft noch mehr wachsen, während der Markt für Singleplayer-Games schrumpfen könnte. Was nehmt ihr an?

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